{"id":206491,"date":"2025-03-04T07:00:25","date_gmt":"2025-03-04T06:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=206491"},"modified":"2025-07-14T12:28:00","modified_gmt":"2025-07-14T10:28:00","slug":"singapur-macht-strategische-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/03\/singapur-macht-strategische-schulden\/","title":{"rendered":"Singapur macht strategische Schulden"},"content":{"rendered":"<p>\u00abDie Schweiz Asiens\u00bb \u2013 so wird Singapur h\u00e4ufig bezeichnet. Der Vergleich mag auf den ersten Blick erstaunen. Denn der Stadt- und Inselstaat ist nur etwa so gross wie der Kanton Glarus, allerdings ohne Berge und mit tropischem Klima. Dennoch leben \u00fcber 6 Millionen Menschen auf dieser kleinen Fl\u00e4che \u2013 die Bev\u00f6lkerungsdichte ist also ungleich h\u00f6her als in der Schweiz. Zudem ist die Republik Singapur viel j\u00fcnger. Sie entstand erst 1965 mit dem unfreiwilligen Austritt aus Malaysia. Kurz danach setzte in Singapur die Industrialisierung ein \u2013 rund 100 Jahre sp\u00e4ter als in der Schweiz. Doch der Aufstieg Singapurs ist erstaunlich: 1965 betrug das Pro-Kopf-Einkommen noch rund 500 Dollar, womit der Stadtstaat weltweit zu den \u00e4rmeren L\u00e4ndern geh\u00f6rte. Heute ist Singapur mit einem BIP von rund 140\u2019000 Dollar pro Kopf kaufkraftbereinigt eines der reichsten L\u00e4nder der Welt. Auch hinsichtlich der Staatsform gibt es Unterschiede: Singapur ist eine gelenkte Demokratie mit zentralistischem Staatsaufbau und einer Regierung, die seit 1959 von derselben Partei gestellt wird.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es auch viele Gemeinsamkeiten: Als Kleinstaaten m\u00fcssen sich sowohl die Schweiz als auch Singapur besonders anstrengen, um international Geh\u00f6r zu finden. Auch ihre Wirtschaftsstruktur ist \u00e4hnlich. Beide L\u00e4nder haben wenig nat\u00fcrliche Ressourcen, sind vom Handel abh\u00e4ngig und verf\u00fcgen \u00fcber einen Finanzplatz mit internationaler Ausstrahlung. Deshalb legen sie grossen Wert auf Ausbildung, Innovation und die Verf\u00fcgbarkeit hoch qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte. Beim \u00abGlobal Innovation Index\u00bb der Weltorganisation f\u00fcr geistiges Eigentum (Wipo) liegt die Schweiz an erster und Singapur an vierter Stelle. Und \u2013 was viele vielleicht nicht wissen \u2013 auch Singapur ist multikulturell und hat vier Nationalsprachen: Mandarin, Malaiisch, Tamilisch und Englisch, wobei seit 1987 an allen Schulen Singapurs Englisch die obligatorische Unterrichtssprache ist. Aufgrund ihrer vielf\u00e4ltigen Gesellschaften tragen beide L\u00e4nder grosse Sorge zur Wahrung des inneren Friedens und zum Schutz der ethnischen und religi\u00f6sen Minderheiten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gleiche Ziele, gleiche Interessen<\/h2>\n<p>Beide Staaten sind ausgesprochene Handelsnationen. Der Waren- und Dienstleistungshandel gemessen am BIP betrug 2023 in der Schweiz 138 Prozent. In Singapur waren es sogar 311 Prozent. Es erstaunt daher nicht, dass beide L\u00e4nder starke Bef\u00fcrworter des Freihandels und einer wirksamen Welthandelsorganisation (WTO) sind.<\/p>\n<p>Aus bilateraler Sicht ist vor allem das Freihandelsabkommen mit der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (Efta) von Bedeutung, zu der neben der Schweiz auch Norwegen, Island und Liechtenstein geh\u00f6ren. Das Abkommen sollte bald durch ein digitales Wirtschaftsabkommen erg\u00e4nzt werden, das den Freihandel auf digitale G\u00fcter und Dienstleistungen wie etwa Onlinekurse oder Fintech-Produkte ausdehnt und mehr Rechtssicherheit schafft.<\/p>\n<p>Nennenswert sind auch die hohen Schweizer Direktinvestitionen in Singapur. 2023 betrugen diese rund 63 Milliarden Franken. Sie sind damit h\u00f6her als die Schweizer Investitionen in China, Indien, Japan und S\u00fcdkorea zusammen. Schliesslich ist Singapur auch das Land mit der h\u00f6chsten Auslandspr\u00e4senz von Schweizer Hochschulen: Die ETH Z\u00fcrich, die Universit\u00e4t St. Gallen (HSG), das IMD Lausanne und die Hotelfachschule Lausanne (EHL) haben Niederlassungen vor Ort. Diese forschen im Bereich Urbanisierung (ETH), bieten massgeschneiderte Programme f\u00fcr ihre Studierenden an (HSG, EHL) oder bet\u00e4tigen sich in der Managementausbildung (IMD, HSG).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Unterschiedliche Wirtschaftspolitik<\/h2>\n<p>Ebenfalls \u00e4hnlich sind sich die Schweiz und Singapur punkto liberaler Wirtschaftsordnung, effizienter Verwaltung und praktisch inexistenter Korruption. Gem\u00e4ss dem \u00abCorruption Perceptions Index\u00bb der Nichtregierungsorganisation Transparency International liegt Singapur auf dem 3. Rang, die Schweiz zwei Pl\u00e4tze dahinter.<\/p>\n<p>Unterschiedliche Ans\u00e4tze haben die beiden L\u00e4nder hingegen bei der Wirtschaftspolitik. W\u00e4hrend die Schweiz \u00fcblicherweise die Rahmenbedingungen setzt und alles andere der Privatinitiative \u00fcberl\u00e4sst (\u00abbottom-up\u00bb), hat Singapur weniger Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit Industriepolitik: Vieles wird von der Regierung strategisch geplant und umgesetzt (\u00abtop-down\u00bb). So bestehen \u00fcber 20 \u00abIndustry Transformation Maps\u00bb, die f\u00fcr einen Grossteil der Industriesektoren \u00fcber f\u00fcnf Jahre die strategische Marschrichtung und die Umsetzungsziele vorgeben.<\/p>\n<p>Beide L\u00e4nder r\u00fchmen sich einer soliden und vorsichtigen Finanzpolitik. Auf der Einnahmenseite ist die Schweizer Finanzordnung im Vergleich zu Singapur durch den Steuerwettbewerb zwischen Gemeinden und Kantonen jedoch sehr viel dezentraler. Zwar ist der maximale Einkommenssteuersatz f\u00fcr Privatpersonen im Stadtstaat mit 24 Prozent mehrheitlich tiefer als in der Schweiz, wo er in gewissen Kantonen bei hohen Einkommen weit \u00fcber 30 Prozent betr\u00e4gt. Bei den Unternehmenssteuern gilt in Singapur jedoch ein Satz von 17 Prozent, womit die Schweiz in etlichen Kantonen grunds\u00e4tzlich kompetitiver ist. Dies d\u00fcrfte sich aufgrund der von beiden L\u00e4ndern akzeptierten OECD-Mindeststeuer f\u00fcr grosse international t\u00e4tige Unternehmen k\u00fcnftig etwas angleichen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Hohe Verschuldung wegen staatlicher Reserven<\/h2>\n<p>Interessant ist ein Blick auf die Staatsschulden. In der Schweiz betr\u00e4gt die Bruttoschuldenquote (Bruttoschulden als Anteil des BIP) rund ein Drittel des BIP, in Singapur sind es 175 Prozent. Bei all den \u00c4hnlichkeiten: Wie kann das sein? Der Grund ist, dass Singapur unter anderem Schulden macht, um den eigenen Kapitalmarkt zu f\u00f6rdern, grosse Infrastrukturprojekte (Hafen, Flughafen, Landgewinnung) zu finanzieren oder die Staatsreserven zu steuern. Die Schulden werden also nicht zur Finanzierung laufender Staatsausgaben, sondern zur T\u00e4tigung von Investitionen verwendet, die ihrerseits wiederum Ertr\u00e4ge abwerfen k\u00f6nnen. Den hohen staatlichen Schulden stehen somit noch h\u00f6here Reserven gegen\u00fcber: Der staatliche Investmentfond Temasek beispielsweise investiert direkt in Unternehmen mit Fokus auf Singapur und \u00fcbriges Asien. Er hat ein Nettoverm\u00f6gen von 291 Milliarden US-Dollar. Der Staatsfonds GIC ist konservativer ausgerichtet und investiert weltweit in Wertschriften, Immobilien und andere Verm\u00f6genswerte. Er verwaltet aktuell ein Verm\u00f6gen von gesch\u00e4tzt 800 Milliarden US-Dollar. Beiden ist gemeinsam, dass sie langfristig und strategisch anlegen und dabei auch Nachhaltigkeitskriterien ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Wie die Schweiz kennt auch Singapur eine Art Schuldenbremse: Die Regierung ist angehalten, \u00fcber die Dauer ihres Mandats einen ausgeglichenen Haushalt zu pr\u00e4sentieren. In der Praxis resultiert oft ein \u00dcberschuss. Bez\u00fcgen aus fr\u00fcheren Reserven \u2013 zu denen auch Temasek und GIC geh\u00f6ren \u2013 sind Grenzen gesetzt: F\u00fcr das laufende Budget d\u00fcrfen maximal 50 Prozent der langfristig erwarteten Ertr\u00e4ge der Staatsfonds verwendet werden. Der genaue Betrag sowie alle anderen Entnahmen aus den fr\u00fcher angeh\u00e4uften Reserven bed\u00fcrfen der Zustimmung der Regierung und des Staatspr\u00e4sidenten (\u00abdouble lock\u00bb). In der Vergangenheit wurden die Reserven w\u00e4hrend der Finanzkrise 2008 und der Covid-19-Pandemie benutzt. Die Staatsfonds geben Singapur Sicherheit und finanzpolitischen Handlungsspielraum in ungewissen Zeiten. Auf internationaler Ebene sind sie ein attraktiver Standortfaktor, weil sie Singapurs Steuerbelastung tief halten, innovative Firmen anziehen und personelle Netzwerke er\u00f6ffnen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Schweiz als Vorbild<\/h2>\n<p>Die Schweiz hat in Singapur einen ausgezeichneten Ruf: Zum einen hat der erste Premierminister Lee Kuan Yew nach der Staatsgr\u00fcndung die Schweiz und ihre Erfolgsfaktoren studieren lassen. Zum anderen hat sein Nachfolger, Goh Chok Tong, schon in den 1980er-Jahren das Ziel formuliert, dass Singapur bis 1999 \u00abSwiss standards of living\u00bb erreichen soll. Zudem ist die Schweiz vor Ort sehr sichtbar: Die Schweizer Gemeinschaft besteht aus 2600 Personen und rund 450 Schweizer Firmen, die f\u00fcr gut 25\u2019000 Arbeitspl\u00e4tze verantwortlich sind. Neben den vier erw\u00e4hnten Hochschulen ist unser Land mit dem 1871 gegr\u00fcndeten Schweizer Club (notabene einer der gr\u00f6ssten privaten Landbesitzer in Singapur), der Schweizer Botschaft, einer Schweizer Schule, der Handelskammer, einem Schweizer Verein und einem B\u00fcro der Schweizerischen Nationalbank vertreten. Obwohl mehr als 10\u2019000 km entfernt, ist die Schweiz im Stadtstaat also sehr pr\u00e4sent, und die Bezeichnung Singapurs als die Schweiz Asiens hat auch daher durchaus ihre Berechtigung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abDie Schweiz Asiens\u00bb \u2013 so wird Singapur h\u00e4ufig bezeichnet. Der Vergleich mag auf den ersten Blick erstaunen. Denn der Stadt- und Inselstaat ist nur etwa so gross wie der Kanton Glarus, allerdings ohne Berge und mit tropischem Klima. 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Schweizer Botschafter berichten direkt aus <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=204596&amp;v\">Schweden<\/a>, <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=205610&amp;v\">Argentinien<\/a>, <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=206173&amp;v\">Kenia<\/a> und Singapur."},{"kasten_title":"<img src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/02\/Screenshot-2025-02-17-215023-Singapur.png\" alt=\"Singapore Flag\" width=\"30\" height=\"20\"> Singapur in Zahlen (2023)","kasten_box":"<table>\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px; width: 301px;\">Einwohner (Wachstum)<sup>a<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px; width: 301px;\">6,04 Millionen (+4,9%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 51px;\">\r\n<td style=\"height: 51px; width: 301px;\">W\u00e4hrung<\/td>\r\n<td style=\"height: 51px; width: 301px;\">Singapur-Dollar (SGD)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 51px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 51px; width: 301px;\">BIP pro Kopf<sup>c<\/sup> (kaufkraftbereinigt)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 51px; width: 301px;\">141\u2019553 US-Dollar\r\n(CH: 93\u2019054 US-Dollar)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"height: 56px; width: 301px;\">BIP-Wachstum (2024)<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 56px; width: 301px;\">2,6% (CH: +1,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px; width: 301px;\">Arbeitslosenrate (ILO-Modell)<sup>b<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; height: 56px; width: 301px;\">3,4% (CH: 4,0%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px; width: 301px;\">Schweizer Direktinvestitionen in Singapur<sup>d<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 75px; width: 301px;\">65 Mrd. US-Dollar (2,7% aller ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen in Singapur)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">Singapurische Direktinvestitionen in der Schweiz<\/td>\r\n<td style=\"height: 75px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">keine Angaben<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 80px;\">\r\n<td style=\"height: 80px; width: 301px;\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe Singapurs<sup>d <\/sup>(nur Waren, 2022)<\/td>\r\n<td style=\"height: 80px; width: 301px;\">2,4% (11<span style=\"font-size: 13.3333px;\">. Rang<\/span>)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 80px;\">\r\n<td style=\"height: 80px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">Singapurische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>d <\/sup>(nur Waren, 2022)<\/td>\r\n<td style=\"height: 80px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">1,3% (16<span style=\"font-size: 13.3333px;\">. Rang<\/span>)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"height: 75px; width: 301px;\">Schweizer Warenimporte aus Singapur<sup>e<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 75px; width: 301px;\">Chemie und Pharma (83,9%); Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie (12,2%); Maschinen, Ger\u00e4te, Elektronik (3,2%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 99px;\">\r\n<td style=\"height: 99px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">Schweizer Warenexporte nach Singapur<sup>e<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 99px; background-color: #e5e4e4; width: 301px;\">Chemie und Pharma (47,7%); Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie (39,7%); Maschinen, Ger\u00e4te, Elektronik (5,7%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 56px;\">\r\n<td style=\"height: 56px; width: 301px;\">Schuldenquote Gesamtstaat<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"height: 56px; width: 301px;\">174,8% (CH: 33,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup> Statistikamt Singapur <sup>b<\/sup> Weltbank <sup>c<\/sup> IWF (2024). World Economic Outlook, Oktober. <sup>d<\/sup> IWF <sup>e<\/sup> Bundesamt f\u00fcr Zoll und Grenzsicherheit (Stand: 10.02.2025)"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":[204737,212217],"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-03-04 06:00:25","original_files":null,"external_release_for_author":"20250304","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/67935bd228164"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206491"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12973"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206491"}],"version-history":[{"count":37,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212698,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206491\/revisions\/212698"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12973"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/212217"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/204737"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/207703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=206491"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=206491"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=206491"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=206491"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=206491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}