{"id":206520,"date":"2025-05-15T07:00:39","date_gmt":"2025-05-15T05:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=206520"},"modified":"2025-05-15T09:40:15","modified_gmt":"2025-05-15T07:40:15","slug":"das-bip-aus-dem-weltall-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/05\/das-bip-aus-dem-weltall-messen\/","title":{"rendered":"Das BIP aus dem Weltall messen"},"content":{"rendered":"<p>In den Medien wurde Mitte Januar 2025 berichtet, das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Volksrepublik China sei im letzten Jahr real um 5 Prozent gewachsen. Die chinesischen Beh\u00f6rden betonten, dies entspreche genau den Voraussagen von Partei und Regierung. Die meisten Berichte in unserer Presse waren skeptisch. Ein so hohes Wirtschaftswachstum sei kaum zu erwarten, denn in China sei die Konjunktur in einem schlechten Zustand: So habe die Immobilienbranche mit riesigen Problemen zu k\u00e4mpfen, und viele Universit\u00e4tsabg\u00e4nger f\u00e4nden keine Stelle. Es gibt Evidenz f\u00fcr viele L\u00e4nder, dass die Gr\u00f6sse des BIP immer wieder manipuliert wird. Autorit\u00e4re Staatsformen weisen h\u00e4ufiger manipulierte Daten aus, hingegen wirkt ein h\u00f6heres Handelsvolumen systematisch dagegen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Es spielen auch individuelle Anreize eine Rolle. So ist die Karriere regionaler Politiker davon abh\u00e4ngig, ob die von der Regierung erwartete Wirtschaftsleistung erreicht wird<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das Bruttoinlandprodukt als Kompromiss<\/h2>\n<p>Das BIP ist eine komplexe Aggregation unterschiedlicher T\u00e4tigkeiten und Bereiche. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die (sp\u00e4tere) Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und dann auch die Vereinten Nationen (UNO) als Standard festgelegt, was eine produktive wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t ist. Diese Definition wurde inzwischen von allen Staaten \u00fcbernommen. Allerdings mussten dabei einige wichtige Kompromisse geschlossen werden.<\/p>\n<p>Erstens wird Haushaltst\u00e4tigkeit wie Hausarbeit oder die Betreuung von Familienangeh\u00f6rigen nicht als Teil des BIP ausgewiesen, weil es zu schwierig ist, sie zu erfassen und zu bewerten. Diese T\u00e4tigkeit nimmt jedoch in einer Gesellschaft einen grossen Teil der menschlichen Aktivit\u00e4t ein und f\u00e4llt laut Definition seltsamerweise in die Kategorie Schattenwirtschaft.<\/p>\n<p>Zweitens wird die Staatst\u00e4tigkeit, insofern sie Ressourcen in Anspruch nimmt, durchwegs als produktiver Beitrag zur wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t angesehen. Dies ist jedoch h\u00e4ufig nicht der Fall. Ein erheblicher Teil der staatlichen T\u00e4tigkeit f\u00fchrt nicht zu einer h\u00f6heren Produktivit\u00e4t, sondern senkt sie im Extremfall sogar, wenn der Staatseingriff produktivere privatwirtschaftliche Aktivit\u00e4ten verdr\u00e4ngt. In diese Kategorie w\u00fcrden beispielhaft Milit\u00e4rausgaben fallen.<\/p>\n<p>Drittens wird informelle Aktivit\u00e4t in der Schattenwirtschaft wie Strassenverkauf, Schwarzarbeit oder illegale Gesch\u00e4fte nicht ber\u00fccksichtigt, obwohl sie in vielen L\u00e4ndern von grosser Bedeutung ist.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Einige statistische \u00c4mter nehmen daf\u00fcr Sch\u00e4tzungen vor und rechnen diese ins BIP mit ein, aber es bleibt unklar und \u00fcber L\u00e4nder inkonsistent, welcher Anteil jeweils ber\u00fccksichtigt wird.<\/p>\n<p>Diese grunds\u00e4tzlichen Probleme der statistischen Erfassung des BIP f\u00fchren zu Inkonsistenzen und bieten M\u00f6glichkeiten, deren H\u00f6he zu manipulieren, ohne dass dies offensichtlich wird. Dies f\u00fchrt zu einem verzerrten Bild des Zustands der Wirtschaft und der Gesellschaft. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es Massnahmen, die dieser Manipulation entgegenwirken sollten. Erh\u00f6hte Handelsverflechtungen f\u00fchren zu mehr Informationen f\u00fcr Handelspartner, und internationale Organisationen wie die Weltbank oder die OECD \u00fcberpr\u00fcfen die jeweiligen nationalen wirtschaftlichen Angaben. Dies scheint aber nur bedingt erfolgreich.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">BIP durch Lichthelligkeit messen<\/h2>\n<p>Ein v\u00f6llig anderer Ansatz zur Erfassung der aggregierten wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t besteht in der dadurch erzeugten Lichthelligkeit in der Nacht. Diese Daten werden durch Satelliten erfasst und von der US-amerikanischen Nationalen Aeronautik- und Raumfahrtbeh\u00f6rde (Nasa) erhoben und bereitgestellt. Wetterverh\u00e4ltnisse, insbesondere die Wolken- und Nebelbildung, werden dabei ber\u00fccksichtigt. Die Satelliten arbeiten mit Infrarotfrequenzen, die auch Wolken erkennbar machen. Sorgf\u00e4ltige Analysen best\u00e4tigen, dass die Nachthelligkeit eng und systematisch mit dem BIP korreliert.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Aber auch ohne BIP als Ankergr\u00f6sse ist es m\u00f6glich, die Wirtschaftskraft zu messen. Denn es geht um Ver\u00e4nderungen, also um Wachstum oder Schrumpfung. Diese relativen Anstiege oder R\u00fcckg\u00e4nge eignen sich somit gut, um Entwicklungen zu untersuchen, unabh\u00e4ngig vom absoluten Niveau.<\/p>\n<p>Diesem Messansatz werden gegen\u00fcber der konventionellen Messung drei wesentliche Vorteile zugeschrieben. Erstens sind in manchen L\u00e4ndern, insbesondere solchen mit geringer staatlicher Kapazit\u00e4t, die M\u00f6glichkeiten zur Messung des BIP mittels der herk\u00f6mmlichen Methode beschr\u00e4nkt. Sie beruhen deshalb eher auf oberfl\u00e4chlichen Sch\u00e4tzungen als auf umfassenden, repr\u00e4sentativen Umfragen bei den vielen kleinen und Kleinstunternehmen oder auch in Randregionen. Die Messung mittels Satelliten erlaubt eine weit kosteng\u00fcnstigere Erfassung des regionalen und lokalen BIP. Der zweite grosse Vorteil des Nachtlichtansatzes ist die rasche, unmittelbare Verf\u00fcgbarkeit der Daten. Drittens ist die mittels Satelliten erfasste menschliche Aktivit\u00e4t nicht von den nationalen statistischen Bundes\u00e4mtern und lokalen politischen Einfl\u00fcssen abh\u00e4ngig.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Auch Nachtlicht ist nicht unfehlbar<\/h2>\n<p>Dagegen wird argumentiert, die n\u00e4chtliche Lichtmessung sei bestenfalls eine n\u00fctzliche Ann\u00e4herung und keine pr\u00e4zise Messung der gesamtwirtschaftlichen Aktivit\u00e4t.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> In der Tat besteht die Gefahr von Doppelz\u00e4hlungen, weil auch die Verwendung des BIP \u2013 insbesondere der Konsum, aber auch die Investitionen \u2013 zu Lichtabstrahlungen f\u00fchrt, was das BIP aufbl\u00e4ht. Weitere Probleme der Nachtlichtintensit\u00e4t beziehen sich auf Schneereflektionen, Zeitumstellungen oder auf Aktivit\u00e4ten, die unter Tage oder ausschliesslich tags\u00fcber stattfinden. Eine Manipulation durch Regierungen wird zwar erschwert, weil sie die n\u00e4chtliche Lichthelligkeit nicht selbst erfassen. Jedoch haben sie die M\u00f6glichkeit, die von ihrem Land erzeugte Lichtabstrahlung zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Einige arme Staaten versuchen das ausgewiesene BIP m\u00f6glichst klein erscheinen zu lassen, damit sie von internationalen Institutionen wie der Weltbank grossz\u00fcgig unterst\u00fctzt werden. Dies geschieht nicht etwa \u00fcber die Zerst\u00f6rung von Produktionsst\u00e4tten, sondern \u00fcber passend gemachte Zahlen des jeweiligen statistischen Amts. Im Falle der Nachtlichtintensit\u00e4t als Bemessungsgrundlage k\u00f6nnen sie dies erreichen, indem sie zum Beispiel die Strassenbeleuchtung minimieren. In der Regel versuchen autorit\u00e4re Regierungen hingegen ihre Wirtschaftsmacht m\u00f6glichst gross auszuweisen, um ihrer Bev\u00f6lkerung und anderen L\u00e4ndern ihre F\u00e4higkeit zur Wirtschaftspolitik zu illustrieren. Dazu k\u00f6nnen zum Beispiel Sportanlagen wie Fussballfelder die ganze Nacht beleuchtet werden. Allerdings sind die M\u00f6glichkeiten zur Manipulation kostenintensiver als bei der herk\u00f6mmlichen Messung. Mithilfe von Methoden der k\u00fcnstlichen Intelligenz k\u00f6nnen manche dieser Manipulationen erfasst und korrigiert werden.<\/p>\n<p>Die mit Satelliten erfasste Gr\u00f6sse des Bruttoinlandprodukts stellt folglich eine gute M\u00f6glichkeit dar, die Diskrepanzen zu offiziellen BIP-Statistiken zu ermitteln.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Unter anderem k\u00f6nnen mit der Nachtlichtmethode Regionen wie der Bodenseeraum oder Alpenregionen, die Gemeindegrenzen \u00fcberschreiten oder durch Gemeindefusionen nicht mehr existieren, untersucht werden. Die Messung aus dem All bietet somit noch viel Potenzial, \u00f6konomische Entwicklungen \u2013 unabh\u00e4ngig von festgelegten statistischen Grenzen \u2013 problemorientierter zu untersuchen. Die erw\u00e4hnten Probleme im Zusammenhang mit der Erfassung der Schattenwirtschaft k\u00f6nnen so teilweise \u00fcberwunden werden \u2013 diese d\u00fcrfte in vielen L\u00e4ndern erheblich sein und m\u00f6glicherweise sogar stetig zunehmen. Die Nachtlichtmethode sollte nur als sinnvolle Erg\u00e4nzung und sicherlich nicht als Ersatz f\u00fcr die herk\u00f6mmliche Methode zur Erfassung der aggregierten wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t angesehen werden. Sie sollte auch in der Schweiz vermehrt verwendet werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Mart\u00ednez (2022) und Briviba et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Chen et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Schneider und Enste (2002).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe zum Beispiel Gibson et al. (2020) oder Mart\u00ednez (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Lehnert et al. (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Briviba et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Medien wurde Mitte Januar 2025 berichtet, das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Volksrepublik China sei im letzten Jahr real um 5 Prozent gewachsen. Die chinesischen Beh\u00f6rden betonten, dies entspreche genau den Voraussagen von Partei und Regierung. Die meisten Berichte in unserer Presse waren skeptisch. 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Journal of Economic Surveys, 34(5), 955\u2013980.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Lehnert, P. et al. (2023). Proxying Economic Activity with Daytime Satellite Imagery: Filling Data Gaps Across Time and Space. PNAS Nexus, 2(4).<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Mart\u00ednez, L. R. (2022). How Much Should We Trust the Dictator\u2019s GDP Growth Estimates? Journal of Political Economy, 130(10), 2731\u20132769.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schneider, M. F., und D. Enste (2002). Hiding in the Shadows: the Growth of the Underground Economy. International Monetary Fund.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-05-15 05:00:39","original_files":null,"external_release_for_author":"20250515","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/67939a37ed97d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206520"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5034"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206520"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206520\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":209895,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206520\/revisions\/209895"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5158"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5034"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/208451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=206520"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=206520"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=206520"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=206520"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=206520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}