{"id":206859,"date":"2025-04-17T07:00:59","date_gmt":"2025-04-17T05:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=206859"},"modified":"2025-04-17T17:46:35","modified_gmt":"2025-04-17T15:46:35","slug":"verkehr-schweiz-ein-viertel-entsteht-durch-den-tourismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/04\/verkehr-schweiz-ein-viertel-entsteht-durch-den-tourismus\/","title":{"rendered":"Verkehr Schweiz: Ein Viertel entsteht durch den Tourismus"},"content":{"rendered":"<p>In der Schweiz ist der Tourismus eng mit der Mobilit\u00e4t verkn\u00fcpft \u2013 denn sie ist ein zentrales Element des Reiseerlebnisses. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts galten die Alpen lediglich als Hindernis auf dem Weg nach Italien.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Erst im 19. Jahrhundert, unter dem Einfluss neuer \u00e4sthetischer und kultureller Vorstellungen, \u00e4nderte sich der Blick auf die Bergwelt, und die Schweiz wurde zu einem immer beliebteren Reiseziel.<\/p>\n<p>Auf ihrer \u00abGrand Tour\u00bb entdeckten die Eliten Europas, inspiriert durch k\u00fcnstlerische und literarische Werke ber\u00fchmter Reisender wie Rousseau, Goethe und Casanova, die sch\u00f6nen Seiten der Schweizer Alpen. Mit dem europ\u00e4ischen Siegeszug der Eisenbahn ab 1830 wurde die Schweiz leichter zug\u00e4nglich. Und die Er\u00f6ffnung des Gotthard-Eisenbahntunnels 1882 markierte einen Wendepunkt in der touristischen Entwicklung. In dieser Zeit entstanden auch Z\u00fcge und Bergbahnen zu ber\u00fchmten Aussichtspunkten wie etwa zur Rigi (erste Zahnradbahn Europas 1871), zum Pilatus (1889) oder zum Monte Generoso (1890) im Tessin.<\/p>\n<p>Im Laufe des 20. Jahrhunderts erlebte der Tourismus viele H\u00f6hen und Tiefen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er sich allm\u00e4hlich von einem elit\u00e4ren Luxusgut zum Massentourismus \u2013 vor allem auch dank der weiten Verbreitung des Privatautos. Gleichzeitig entstand eine neue \u00abFreizeitkultur\u00bb. Die zuvor als unproduktiv geltende \u00abfreie Zeit\u00bb erhielt ab den 1960er-Jahren eine neue soziokulturelle Bedeutung: Sie wurde zu einer gesch\u00e4tzten Phase, in der man sich erholt, Sport treibt und Kultur geniesst \u2013 und f\u00fchrte so folglich zu einer Zunahme der Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Der Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen im Laufe der Jahrhunderte trug somit wesentlich zum Aufschwung des Tourismus in der Schweiz bei. Doch wie wird \u00abtouristischer Verkehr\u00bb eigentlich definiert? Diese Frage stellte FDP-St\u00e4nderat Josef Dittli im Rahmen eines Postulats<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> an den Bundesrat. Er forderte eine Definition des Begriffs, damit diese Verkehrsform in der Statistik sichtbar wird.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">L\u00e4ngere und weniger h\u00e4ufige Reisen<\/h2>\n<p>Die Begriffe Tourismus und Freizeit werden umgangssprachlich oft synonym verwendet. Auch der \u00abMikrozensus Mobilit\u00e4t und Verkehr (MZMV)\u00bb, die wichtigste statistische Erhebung \u00fcber die Mobilit\u00e4t in der Schweiz, die alle f\u00fcnf Jahre bei einer repr\u00e4sentativen Stichprobe durchgef\u00fchrt wird, unterscheidet nicht eindeutig zwischen den beiden Konzepten. Der MZMV erm\u00f6glicht es allerdings, t\u00e4gliche und w\u00f6chentliche Reisen voneinander abzugrenzen.<\/p>\n<p>Der Bundesrat definierte 2009 in seiner \u00ab<a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/dam\/are\/de\/dokumente\/verkehr\/dokumente\/bericht\/strategie_freizeitverkehr.pdf.download.pdf\/strategie_freizeitverkehr.pdf\">Strategie Freizeitverkehr<\/a>\u00bb den Freizeitverkehr als die Gesamtheit der Fahrten, die ausserhalb des Erwerbslebens, der Ausbildung und der t\u00e4glichen Eink\u00e4ufe stattfinden. Letztere zeichnen sich durch ihre Regelm\u00e4ssigkeit sowie durch eher kurze Distanzen aus.<\/p>\n<p>Im Dezember 2024 ver\u00f6ffentlichte der Bundesrat als Antwort auf das Postulat Dittli einen <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/dam\/are\/de\/dokumente\/verkehr\/dokumente\/bericht\/dittli.pdf.download.pdf\/Beilage%2001%20Bericht%20Touristischen%20Verkehr%20definieren%20DE%20zu%20BRA%20UVEK.pdf\">Bericht<\/a>. Darin pr\u00e4zisiert er den Begriff des touristischen Verkehrs. Demzufolge umfasst dieser alle Reisen auf Schweizer Boden, die von der schweizerischen Wohnbev\u00f6lkerung oder von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten unternommen werden \u2013 seltener und \u00fcber l\u00e4ngere Distanzen als der t\u00e4gliche Freizeitverkehr. Kennzeichnend ist, dass diese Reisen unabh\u00e4ngig vom Zweck Freizeit, Beruf, Eink\u00e4ufe usw. und ausserhalb der gewohnten Umgebung stattfinden.<\/p>\n<p>Der Bericht kommt zu einem \u00fcberraschenden Befund: 25 Prozent des Gesamtverkehrs<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> in der Schweiz entsteht durch Tourismus \u2013 dieses Verkehrsaufkommen wird zu gleichen Teilen von der Wohnbev\u00f6lkerung und den ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten verursacht. Sch\u00e4tzungen zufolge werden in der Schweiz also rund 37,9 Milliarden Personenkilometer f\u00fcr touristische Zwecke zur\u00fcckgelegt. Weitere 27 Prozent des Gesamtverkehrs entfallen auf die Freizeitmobilit\u00e4t im Alltag der Wohnbev\u00f6lkerung. Die restlichen 47 Prozent sind Routinefahrten, beispielsweise f\u00fcr das t\u00e4gliche Einkaufen, das Zur-Schule-Fahren der Kinder oder den Arbeitsweg (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Der Tourismus verursacht ein Viertel des Gesamtverkehrs in der Schweiz (Sch\u00e4tzung 2015)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-209128\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-1024x383.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-1024x383.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-300x112.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-768x288.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-1536x575.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_01_DE-2048x767.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Bundesrat (2024) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweizer Touristen nutzen h\u00e4ufig den \u00d6V<\/h2>\n<p>Der Bericht des Bundesrats zeigt zudem, dass der gr\u00f6sste Teil des touristischen Verkehrs (86%) mit Freizeitaktivit\u00e4ten verbunden ist \u2013 dazu z\u00e4hlen mehrt\u00e4gige Ferienreisen ebenso wie Tagesausfl\u00fcge. Gesch\u00e4ftsreisen machen 12 Prozent des Tourismusverkehrs aus und Fahrten zu Einkaufszwecken 2 Prozent (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p>Bei den genutzten Verkehrsmitteln zeigt sich: 24 Prozent der touristischen Reisen erfolgen mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr (\u00d6V). Zum Vergleich: Gemessen am Gesamtverkehr (unabh\u00e4ngig vom Fahrzweck) erreicht der \u00d6V nur 19 Prozent. Betrachtet man jedoch nur die touristischen Fahrten von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten f\u00fcr Tagesausfl\u00fcge oder f\u00fcr den Transit durch die Schweiz, f\u00e4llt der \u00d6V-Anteil mit 4 bzw. 3 Prozent deutlich tiefer aus. Die schweizerische Wohnbev\u00f6lkerung w\u00e4hlt mit einem \u00d6V-Anteil von 35 Prozent bei Tagesausfl\u00fcgen vergleichsweise viel h\u00e4ufiger den \u00d6V als die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Art des Tourismus verteilt sich der touristische Verkehr in etwa zu gleichen Teilen auf den Tages- und den \u00dcbernachtungstourismus (siehe Abbildung 2). Und schliesslich zeigt die saisonale Analyse, dass 41 Prozent der touristischen Fahrten im Sommer stattfinden, 33 Prozent im Fr\u00fchling und im Herbst (Zwischensaison) und 25 Prozent im Winter. Zwischen den Jahreszeiten gibt es jedoch kaum Unterschiede bei der Wahl des Verkehrsmittels.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: In der Schweiz erfolgen 24 Prozent der touristischen Fahrten mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-209191\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-1024x678.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-1024x678.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-300x199.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-768x509.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-1536x1018.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/04\/DV_04-25_Vigani_02_DE-2048x1357.png 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Bundesrat (2024) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Den Tourismusverkehr optimieren<\/h2>\n<p>Der Bericht beleuchtet zentrale Chancen und Herausforderungen f\u00fcr die F\u00f6rderung eines nachhaltigen touristischen Verkehrs in der Schweiz. Gem\u00e4ss den \u00abVerkehrsperspektiven 2025\u00bb des Bundesamts f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) werden Freizeitreisen \u2013 einschliesslich jener, die unter die neue Definition \u00abtouristischer Verkehr\u00bb fallen \u2013 in Zukunft weiter zunehmen. Diese Entwicklung wird sich positiv auf die Wirtschaft auswirken: Schon heute tr\u00e4gt der Tourismussektor erheblich dazu bei \u2013 2021 betrug sein Anteil 2,4 Prozent des BIP und 3,8 Prozent an den Arbeitspl\u00e4tzen. Gleichzeitig bringt diese Dynamik auch neue Herausforderungen f\u00fcr das Schweizer Verkehrssystem mit sich.<\/p>\n<p>Der touristische Verkehr ist derzeit von starken Schwankungen gepr\u00e4gt, etwa durch saisonale oder w\u00f6chentliche Spitzen, die das Verkehrssystem oft \u00fcberlasten. Obwohl der \u00d6V-Anteil beim touristischen Verkehr bereits hoch ist, bestehen weiterhin grosse Herausforderungen \u2013 insbesondere im Transit- und grenzquerenden Verkehr, wo der \u00d6V-Anteil sehr gering ist. Zudem w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, man k\u00f6nnte das \u00d6V-Angebot optimieren, um die Nachfrage besser \u00fcber das ganze Land zu verteilen und gleichzeitig von den bestehenden Kapazit\u00e4ten zu profitieren. Dazu muss allerdings die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen, den Regionen und den Nachbarl\u00e4ndern weiter gef\u00f6rdert und intensiviert werden.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen des Tourismusverkehrs sollten zudem besser in k\u00fcnftige Planungsstrategien einfliessen. Die Digitalisierung touristischer Angebote er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten, Verkehr und Freizeit effizienter miteinander zu verkn\u00fcpfen und so die Nutzung der Infrastrukturen und den Zugang zu touristischen Dienstleistungen zu optimieren. Der Dialog zwischen Akteuren aus den Bereichen Verkehr und Tourismus gewinnt dadurch an Bedeutung und muss gest\u00e4rkt werden. Das ARE setzt sich weiterhin f\u00fcr die nachhaltige touristische Mobilit\u00e4t ein. Um die betroffenen Akteure f\u00fcr diese Herausforderungen zu sensibilisieren, braucht es allerdings auch neue Kommunikationskan\u00e4le.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Tissot (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Postulat 21.4452 \u00ab<a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20214452\">Touristischen Verkehr definieren<\/a>\u00bb vom 15. Dezember 2021.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Der Begriff Gesamtverkehr bezeichnet s\u00e4mtliche Reisen von Personen mit allen Arten von \u00f6ffentlichen und privaten Verkehrsmitteln.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schweiz ist der Tourismus eng mit der Mobilit\u00e4t verkn\u00fcpft \u2013 denn sie ist ein zentrales Element des Reiseerlebnisses. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts galten die Alpen lediglich als Hindernis auf dem Weg nach Italien. Erst im 19. 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Analyse du microrecensement mobilit\u00e9 et transport<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Raumentwicklung (2022). <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/mobilitaet\/grundlagen-und-daten\/verkehrsperspektiven.html\">Schweizerische Verkehrsperspektiven 2050<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Bundesrat (2024). <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/dam\/are\/de\/dokumente\/verkehr\/dokumente\/bericht\/dittli.pdf.download.pdf\/Beilage%2001%20Bericht%20Touristischen%20Verkehr%20definieren%20DE%20zu%20BRA%20UVEK.pdf\">Touristischen Verkehr definieren<\/a>. Bericht des Bundesrats in Erf\u00fcllung des Postulats 21.4452 Dittli vom 15. Dezember 2021.<\/li>\r\n \t<li>Ohnmacht T. et al. (2024). Definition touristische Verkehre (DtoV). Grundlagenstudie im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) und des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco).<\/li>\r\n \t<li>Tissot L. (2022). \u00ab<a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/014070\/2022-03-08\/\">Tourismus Fremdenverkehr<\/a>\u00bb. Historisches Lexikon der Schweiz (DHS), Version vom 8.03.2022, konsultiert am 22.01.2025.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"So wurde der touristische Verkehr gesch\u00e4tzt","kasten_box":"Da vollst\u00e4ndige statistische Daten zur Mobilit\u00e4t ausl\u00e4ndischer Touristinnen und Touristen fehlen, wurde auf der Grundlage der bestehenden statistischen Quellen eine Methode entwickelt, um den touristischen Gesamtverkehr in der Schweiz zu sch\u00e4tzen. Die Sch\u00e4tzung beruht im Wesentlichen auf vorpandemischen Daten aus dem Jahr 2015, d. h. auf dem Mikrozensus Mobilit\u00e4t und Verkehr (letzte Untersuchung vor der Coronapandemie), auf der vom Bundesamt f\u00fcr Statistik ver\u00f6ffentlichten Studie \u00abAlpen- und grenzquerender Personenverkehr (A+GQPV)\u00bb, den Statistiken zum Linien- und Charterverkehr der gewerblichen Linienfl\u00fcge f\u00fcr Passagiere und dem Tourismus Monitor Schweiz (TMS).\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\nAb 2027 werden neue Daten zur Verf\u00fcgung stehen und es erm\u00f6glichen, bei Bedarf die Sch\u00e4tzung des touristischen Verkehrs in der Schweiz zu aktualisieren und die Entwicklung der Verkehrspolitik auf eine solidere Grundlage zu stellen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-04-17 05:00:59","original_files":null,"external_release_for_author":null,"external_release_for_author_time":"","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/67a0d09021c14"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206859"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4389"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=206859"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":209223,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/206859\/revisions\/209223"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4389"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/209194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=206859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=206859"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=206859"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=206859"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=206859"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=206859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}