{"id":208565,"date":"2025-05-27T07:00:56","date_gmt":"2025-05-27T05:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=208565"},"modified":"2025-06-06T09:47:33","modified_gmt":"2025-06-06T07:47:33","slug":"wie-effiziente-regulierung-gelingen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/05\/wie-effiziente-regulierung-gelingen-kann\/","title":{"rendered":"Wie effiziente Regulierung gelingen kann"},"content":{"rendered":"<p>Klimawandel, Luftverschmutzung und der Verlust von Biodiversit\u00e4t \u2013 das sind aktuell heiss diskutierte Probleme im Umweltbereich. Um solche und andere auf Marktversagen zur\u00fcckzuf\u00fchrende Umweltprobleme zu l\u00f6sen, greift der Staat auf unterschiedlichste Regulierungsinstrumente zur\u00fcck. Dabei wird der Wirksamkeit und der Effizienz solcher Massnahmen oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.<\/p>\n<p>\u00d6konomen pl\u00e4dieren deshalb grunds\u00e4tzlich f\u00fcr L\u00f6sungen, die Umweltprobleme \u00fcber den Preismechanismus angehen. Beispiele daf\u00fcr sind Steuern oder die Vergabe von handelbaren Nutzungsrechten. Denn zumindest in der Theorie f\u00fchren diese marktwirtschaftlichen Instrumente dazu, dass die Verursachenden die Kosten ihrer Sch\u00e4den tragen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Marktwirtschaftliche Instrumente schwierig umzusetzen<\/h2>\n<p>In der Praxis sind marktwirtschaftliche Instrumente aber oft schwierig umzusetzen, beispielsweise weil manche daf\u00fcr ben\u00f6tigten Informationen fehlen. Deswegen lassen sich die \u00f6konomisch effizienten Preise und Mengen von Umweltg\u00fctern in der Regel nicht genau bestimmen. Eine weitere Herausforderung sind grenz\u00fcberschreitende und globale Umweltprobleme. Diese gehen per Definition \u00fcber den Geltungsbereich von nationalen Regulierungen hinaus. Auch kann die Umsetzung marktwirtschaftlicher Instrumente am Widerstand der nationalen Politik scheitern.<\/p>\n<p>Die in der Schweiz am h\u00e4ufigsten eingesetzten Massnahmen sind denn auch nicht marktwirtschaftlicher Art, sondern Subventionen, die per Definition nicht dazu f\u00fchren, dass Verursachende f\u00fcr ihre Sch\u00e4den aufkommen (siehe Abbildung 1). Stattdessen wird der Umstieg auf umweltfreundlichere Alternativen durch den Staat finanziell gef\u00f6rdert. Ein Beispiel daf\u00fcr sind etwa F\u00f6rdergelder f\u00fcr nachhaltige Heizungssanierungen, die von manchen Kantonen ausgerichtet werden.<\/p>\n<p>Seltener kommen freiwillige Ans\u00e4tze zur Anwendung, worunter die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Verpflichtungen von Unternehmen oder Industrien versteht, mit ihren Umweltbem\u00fchungen \u00fcber die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen. Auch handelbare Genehmigungen, die unter anderem zur Zuteilung von Emissionen und knappen Ressourcen oder Ausbeutungsrechten verwendet werden, kommen in der Schweiz kaum zu Einsatz.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Subventionen waren gem\u00e4ss der OECD im Jahr 2024 in der Schweiz die am h\u00e4ufigsten eingesetzten Regulierungsinstrumente im Umweltbereich<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='FUNK-RUTZ-ZUBERBUEHLER-05-2025_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#FUNK-RUTZ-ZUBERBUEHLER-05-2025_de').highcharts({ \n\nchart: {\n    marginTop: 30, \/\/ Abstand oben vergr\u00f6\u00dfern\n    marginBottom: 30, \/\/ Abstand unten vergr\u00f6\u00dfern\n    plotBackgroundColor: null,\n    plotBorderWidth: null,\n    plotShadow: false,\n    type: 'pie'\n},\ntitle: {\n    text: ''\n},\ntooltip: {\n    pointFormat: '{series.name} <b>{point.percentage:.1f}%<\/b>'\n},\naccessibility: {\n    point: {\n        valueSuffix: '%'\n    }\n},\nplotOptions: {\n    pie: {\n        size: 260, \/\/ Die Gr\u00f6\u00dfe des Kreises anpassen\n        allowPointSelect: true,\n        cursor: 'pointer',\n        dataLabels: {\n            enabled: true,\n            padding: 5, \/\/ Mehr Platz zwischen den Labels und dem Slice\n            style: {\n                fontSize: '10px'\n            },\n            format: '<b>{point.name}<\/b> <br>{point.y}%',\n            distance: 15, \/\/ Erh\u00f6hter Abstand der Labels vom Zentrum\n            connectorShape: 'fixedOffset', \/\/ Verhindert \u00dcberlappen, indem der Text au\u00dferhalb des Kreises bleibt\n            connectorPadding: 10 \/\/ Stellt sicher, dass der Text vom Kreis entfernt bleibt\n        },\n        borderWidth: 1, \/\/ Leicht vergr\u00f6\u00dferte Randbreite f\u00fcr klarere Linien\n        borderColor: '#fff' \/\/ Wei\u00df als Randfarbe f\u00fcr saubere Trennung der Slices\n    }\n},\nlegend: {\n    layout: 'vertical', \/\/ Oder 'horizontal', je nach Bedarf\n    align: 'right',\n    verticalAlign: 'middle',\n    maxWidth: 200, \/\/ Genug Platz f\u00fcr die Legende\n    itemMarginTop: 5, \/\/ Abstand zwischen den Legendenpunkten\n    itemMarginBottom: 5, \/\/ Abstand zwischen den Legendenpunkten\n    useHTML: true\n},\nseries: [{\n    name: '',\n    colorByPoint: true,\n    data: [{\n        name: 'Subventionen',\n        y: 54,\n        sliced: false,\n        selected: false\n    }, {\n        name: 'Steuern und Geb\u00fchren',\n        y: 37\n    }, {\n        name: 'Freiwillige Ans\u00e4tze',\n        y: 7\n    }, {\n        name: 'Handelbare Genehmigungen',\n        y: 2\n    }]\n}]\n});\n});\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die \u00abPolicy Instruments for the Environment (PINE)\u00bb-Datenbank der OECD enth\u00e4lt keine Vorschriften (z. B. Grenzwerte, Verbote und technische Standards). F\u00fcr die Schweiz sind aktuell 87 Instrumente auf Bundesebene erfasst, wobei 18 als inaktiv bezeichnet werden. Die Eintr\u00e4ge werden weder regelm\u00e4ssig aktualisiert, noch sind sie vollst\u00e4ndig.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Swiss Economics auf Basis OECD-PINE-Daten \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der Best-Practice-Leitfaden<\/h2>\n<p>Da die Wahl und die Ausgestaltung von Regulierungsinstrumenten weitreichende Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben, ist der Grundsatz einer wirksamen und effizienten Ausgestaltung unter anderem in der Bundesverfassung verankert.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Diesen Grundsatz einzuhalten, lohnt sich auch bei der Entwicklung von L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fcr dringliche Umweltprobleme.<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck hat Swiss Economics im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) einen <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Regulierung\/VereinfachungvonRegulierung\/wp55_effiziente_ausgestaltung_von_regulierungsinstrumenten.html\">Best-Practice-Leitfaden<\/a> erarbeitet, der bestehende Konzepte zur Ausarbeitung von Regulierungsprojekten erg\u00e4nzt. Ziel ist es, die Anwendenden dabei zu unterst\u00fctzen, Regulierungen auszuarbeiten oder zu \u00fcberpr\u00fcfen. Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt der Leitfaden auch konkrete Anregungen, wie m\u00f6gliche Schwachstellen eines Regulierungsvorhabens adressiert werden k\u00f6nnen. Insbesondere legt der Leitfaden einen Fokus auf die Wirksamkeit und die Effizienz m\u00f6glicher Regulierungsmassnahmen.<\/p>\n<p>Wirksamkeit bedeutet, dass ein Instrument geeignet ist, ein vordefiniertes Ziel zu erreichen. Ob etwa eine Steuer wirksam ist, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, wie zielgerichtet sie auf das Umweltproblem zugeschnitten ist. Eine Motorfahrzeugsteuer, die sich am Hubraum oder am Gewicht des Fahrzeugs bemisst, ist beispielsweise beschr\u00e4nkt zielgerichtet, um CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu reduzieren, da sie das effektive Fahrverhalten nicht mitber\u00fccksichtigt. So verursacht ein kaum gefahrener Gel\u00e4ndewagen offensichtlich weniger Emissionen als ein viel bewegter Kleinwagen. Eine Subvention ist hingegen dann wirksam, wenn sie tats\u00e4chlich zu einem Verzicht auf umweltsch\u00e4dliches Verhalten f\u00fchrt. Und Voraussetzung f\u00fcr die Wirksamkeit eines Verbots ist, dass es wenig oder keine M\u00f6glichkeiten gibt, ihm auszuweichen.<\/p>\n<p>Mit Effizienz ist demgegen\u00fcber gemeint, dass das Regulierungsinstrument bei gegebener Wirksamkeit minimale Kosten verursacht. Gem\u00e4ss dem Best-Practice-Leitfaden wird ein Instrument aus drei Perspektiven analysiert (siehe Abbildung 2): erstens eine statische und isolierte Betrachtung der Wirksamkeit und der Effizienz. Hinzu kommt zweitens eine dynamische Betrachtung, die unter anderem m\u00f6gliche Verzerrungen von Innovationsanreizen ber\u00fccksichtigt. Drittens eine gesamthafte Betrachtung. Hier werden Wechselwirkungen und Doppelspurigkeiten mit anderen Instrumenten sowie Ineffizienzen im internationalen Vergleich in die Analyse miteinbezogen.<\/p>\n<p>Auch wenn das Beurteilungskonzept prim\u00e4r im Hinblick auf den Umweltbereich entwickelt wurde, sind die Fragestellungen so formuliert, dass sie grunds\u00e4tzlich auf jegliche Bereiche, in denen Marktversagen auftreten kann (Verkehr, Energie, Landschaft etc.), anwendbar sind.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Hauptfragestellungen des Beurteilungskonzepts<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-210969 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE.png\" alt=\"\" width=\"1722\" height=\"1162\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE.png 1722w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE-300x202.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE-1024x691.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE-768x518.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Funk_02_DE-1536x1036.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 1722px) 100vw, 1722px\" \/><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Swiss Economics \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Beispiel Subventionen<\/h2>\n<p>Anhand des Instruments der Subventionen l\u00e4sst sich exemplarisch aufzeigen, wie der Leitfaden eingesetzt werden kann. Subventionen sind nur dann wirksam, wenn sie effektiv zur Reduktion von umweltsch\u00e4dlichem Verhalten beitragen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sogenannte Lock-in-Effekte resp. Pfadabh\u00e4ngigkeiten bestehen. Ein Beispiel hierf\u00fcr sind Unternehmen, die in der Vergangenheit in eine bestimmte Technologie investiert haben und nicht (vorzeitig) auf eine umweltfreundlichere umsteigen wollen, weil die entsprechenden Investitionen noch nicht amortisiert sind. \u00dcber die Zeit nimmt zudem der Nutzen der allermeisten Subventionen ab, vielfach als Folge des technologischen Fortschritts. Auch k\u00f6nnen sich die politischen Priorit\u00e4ten \u00e4ndern, was konkret mit den beschr\u00e4nkt vorhandenen Mitteln gef\u00f6rdert werden soll. Deswegen sollten Subventionen nur zeitlich beschr\u00e4nkt g\u00fcltig sein oder durch objektive Kriterien \u2013 etwa die Erreichung von vorab festgelegten Zielgr\u00f6ssen wie der Marktdurchdringung einer gef\u00f6rderten Technologie \u2013 begrenzt werden.<\/p>\n<p>Aus Effizienzsicht ist insbesondere auf Wettbewerbsverzerrungen und Verzerrungen von Innovations- und Investitionsanreizen zu achten. Subventionen sollten daher m\u00f6glichst technologieneutral ausgestaltet sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass veraltete oder gar langfristig nicht marktf\u00e4hige Technologien gef\u00f6rdert und keine neuen entwickelt werden. Ein weiteres Risiko sind Mitnahmeeffekte, sprich, die gew\u00fcnschte Verhaltens\u00e4nderung h\u00e4tte sich auch ohne Subventionen eingestellt. Schliesslich sollte auch gepr\u00fcft werden, ob nicht schon eine anderweitige Regulierung besteht, die das Problem hinreichend adressiert. Wenn beispielsweise Heizungsemissionen bereits durch eine Steuer internalisiert werden, ist eine zus\u00e4tzliche Subvention f\u00fcr nachhaltige Heizungssanierungen schlicht nicht effizient.<\/p>\n<p>Wie bei anderen Instrumenten sollen Vollzugs- und Kontrollkosten f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand sowie die Umsetzungs- und Administrationskosten f\u00fcr die privaten Akteure in einem angemessenen Verh\u00e4ltnis zur Wirkung stehen. Gerade wenn die Wirkung der Subvention gering ist, ist darauf zu achten, die damit verbundenen administrativen Kosten m\u00f6glichst tief zu halten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vorsicht bei Grenzwerten und Technologiestandards<\/h2>\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Ausgestaltung von Regulierungen ber\u00fccksichtigt werden muss, sind Umgehungsm\u00f6glichkeiten. Ein prominentes Beispiel daf\u00fcr ist der Dieselskandal: Dank dem Einsatz einer Umgehungssoftware konnten die Grenzwerte an den Abgaspr\u00fcfungen eingehalten werden, zum Nachteil der Umwelt. Der Leitfaden empfiehlt daher insbesondere vor der Einf\u00fchrung von Grenzwerten oder Technologiestandards zu pr\u00fcfen, ob sie umgangen werden k\u00f6nnen. Dabei sollten nicht nur technische Alternativen ber\u00fccksichtigt werden, sondern auch die M\u00f6glichkeit, dass das umweltsch\u00e4digende Verhalten ins Ausland verlegt wird.<\/p>\n<p>Des Weiteren setzen einmal erf\u00fcllte Grenzwerte oder Standards keine Anreize, Umweltsch\u00e4den weiter zu reduzieren. Diesem Problem k\u00f6nnte mit dynamischen, vom technologischen Wandel abh\u00e4ngigen Grenzwerten begegnet werden. So galt in der EU ab 2015, dass die durchschnittlichen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen von Neufahrzeugen nicht mehr als 130 Gramm CO<sub>2<\/sub> pro Kilometer betragen d\u00fcrfen. Ab 2021 wurde dieser Wert auf 95 Gramm CO<sub>2<\/sub> pro Kilometer abgesenkt. Gerade wenn ein Regimewechsel jedoch vom Erreichen der Grenzwerte abh\u00e4ngig gemacht wird, k\u00f6nnte dies allerdings wiederum die Anreize der betroffenen Unternehmen schw\u00e4chen, den technologischen Wandel voranzutreiben.<\/p>\n<p>Ob ein Instrument wirksam und effizient ist, h\u00e4ngt immer vom spezifischen Kontext ab. Das Beurteilungskonzept und der Leitfaden legen daher Wert auf eine strukturierte Einzelfallbetrachtung, die sich auf allgemeing\u00fcltige \u00f6konomische Erkenntnisse st\u00fctzt. Letztlich ist kein Problem so dringlich, dass sich vertiefte \u00dcberlegungen zur Ausgestaltung m\u00f6glicher Massnahmen nicht lohnen w\u00fcrden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Art. 5 Abs. 2 BV.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel, Luftverschmutzung und der Verlust von Biodiversit\u00e4t \u2013 das sind aktuell heiss diskutierte Probleme im Umweltbereich. Um solche und andere auf Marktversagen zur\u00fcckzuf\u00fchrende Umweltprobleme zu l\u00f6sen, greift der Staat auf unterschiedlichste Regulierungsinstrumente zur\u00fcck. 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