{"id":208672,"date":"2025-05-13T07:00:56","date_gmt":"2025-05-13T05:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=208672"},"modified":"2025-05-13T09:41:11","modified_gmt":"2025-05-13T07:41:11","slug":"zusammenarbeit-mit-frankreich-interreg-schafft-mehrwert-fuer-beide-laender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/05\/zusammenarbeit-mit-frankreich-interreg-schafft-mehrwert-fuer-beide-laender\/","title":{"rendered":"Zusammenarbeit mit Frankreich: Interreg schafft Mehrwert f\u00fcr beide L\u00e4nder"},"content":{"rendered":"<p>Die Grenze der Schweiz zu Frankreich ist mit knapp 600 Kilometern nur die zweitl\u00e4ngste nach jener mit Italien (\u00fcber 700 Kilometer). Daf\u00fcr ist das Grenzgebiet das bev\u00f6lkerungsreichste, denn mit Genf und Basel grenzen zwei der drei Schweizer Metropolitanregionen an Frankreich. Zudem unterst\u00fctzt die Topografie vielerorts die Pflege gemeinsamer Kulturen und Naturr\u00e4ume sowie den Austausch von Waren, Dienstleistungen und auch Arbeitskr\u00e4ften \u00fcber Grenzen hinweg: \u00dcber 230\u2019000 Grenzg\u00e4nger aus Frankreich arbeiten in der Schweiz.<\/p>\n<p>Die Grenzregionen sind aus regionalwirtschaftlicher Sicht sehr heterogen. Zum einen gibt es die Magneten Genf und Basel, die eine hohe Wirtschaftskraft und grenz\u00fcberschreitend eine hohe wirtschaftliche Verflechtung aufweisen. Zum anderen existieren zum Beispiel im Jurabogen l\u00e4ndliche und strukturschw\u00e4chere Regionen. Letztere verf\u00fcgen zwar \u00fcber einen starken, exportorientierten Industriesektor, haben aber \u2013 unter anderem wegen der Attraktivit\u00e4t gr\u00f6sserer Zentren, die ausserhalb liegen \u2013 mit Fachkr\u00e4ftemangel zu k\u00e4mpfen. Auch die Anpassung an den Klimawandel stellt eine Herausforderung dar.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Interreg als Katalysator f\u00fcr Kooperation<\/h2>\n<p>Grenz\u00fcbergreifende Kooperation ist in Grenzregionen seit Jahrhunderten Alltag. Die Interreg-A-Programme Frankreich &#8211; Schweiz und Oberrhein (Nordwestschweiz, Elsass, Baden, S\u00fcdpfalz) helfen, im Rahmen von Projekten Herausforderungen anzupacken, Synergien auszuloten und konkrete L\u00f6sungen zu finden. Zum Beispiel mittels organisierter Mitfahrgelegenheiten f\u00fcr Arbeitnehmende (<a href=\"https:\/\/covoiturage-arcjurassien.com\/\">Co-Voiturage Arc Jurassien<\/a>), der grenz\u00fcberschreitenden Inwertsetzung von Biomasse als Energie (<a href=\"https:\/\/www.interreg-francesuisse.eu\/les-projets-aides\/electrivert\">Electrivert<\/a>) oder der integrierten Entwicklung eines grenz\u00fcberschreitenden Raums (<a href=\"https:\/\/www.interreg-francesuisse.eu\/les-projets-aides\/start\">S.T.A.R.T<\/a>). Die Programme und Projekte werden dabei auf Schweizer Seite \u00fcber die Neue Regionalpolitik (NRP) unterst\u00fctzt \u2013 ein gemeinsames Instrument von Bund und Kantonen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen (siehe Kasten).\u00a0Auf franz\u00f6sischer Seite erfolgt die F\u00f6rderung \u00fcber die Mittel der EU-Koh\u00e4sionspolitik.<\/p>\n<p>Die thematische Palette der in der Regel dreij\u00e4hrigen Projekte ist sehr breit, da die EU in ihrer Regionalpolitik einen breiten Ansatz mit einem aktuellen Schwerpunkt auf ein innovatives und gr\u00fcneres Europa verfolgt. Auf Schweizer Seite hat die regionalwirtschaftliche Entwicklung mit Fokus auf Industrie und Tourismus Priorit\u00e4t.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zwischen 2014 und 2020 wurden in Interreg-A-Programmen mit Frankreich 187 Projekte umgesetzt<\/h2>\n<div><\/div>\n<div class=\"diagram-legend\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-209533 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Filep-Kollbrunner_01_DE-1.png\" alt=\"\" width=\"1421\" height=\"1320\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Filep-Kollbrunner_01_DE-1.png 1421w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Filep-Kollbrunner_01_DE-1-300x279.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Filep-Kollbrunner_01_DE-1-1024x951.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/DV_04-25_Filep-Kollbrunner_01_DE-1-768x713.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1421px) 100vw, 1421px\" \/><\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Interreg \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Projekte vom Oberrhein bis zur Genferseeregion<\/h2>\n<p>In den Interreg-Programmen mit Frankreich widerspiegeln sich die wirtschaftliche Struktur der Grenzregionen wie auch deren Herausforderungen. In der Region Basel gibt es viele Projekte im Bereich der Lifesciences, aber auch in anderen Bereichen wie Landwirtschaft, Kultur und Tourismus. So l\u00e4uft zurzeit ein Interreg-Projekt zur grenz\u00fcbergreifenden touristischen Inwertsetzung der \u00fcber 300 <a href=\"https:\/\/www.interreg-oberrhein.eu\/projet\/burgen-am-oberrhein-foerderung-und-inwertsetzung-der-burgen-am-oberrhein\/\">Burgen am Oberrhein<\/a>. Im Jurabogen konzentrieren sich viele Projekte auf die dort stark verankerte Uhren- und Mikrotechnikindustrie. Zum Beispiel das Projekt <a href=\"https:\/\/www.arc-horloger.org\/\">Arc Horloger<\/a>, welches das Wissen in der Uhrenindustrie erhalten und an n\u00e4chste Generationen weitergeben will. Damit wird auch der touristische Wert der Uhrmacherei erh\u00f6ht. Das Projekt arbeitet zudem darauf hin, das Handwerk in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes einzutragen.<\/p>\n<p>In der Genferseeregion wiederum gibt es neben Projekten in den Bereichen Medtech und Lifesciences auch zahlreiche Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und Mobilit\u00e4t. So etwa das grenz\u00fcberschreitende Projekt <a href=\"http:\/\/interreg-vademe.caue74.fr\/le-projet-vademe\/\">Vademe<\/a>, das f\u00fcr die Abfallverwertung im Bausektor einen nachhaltigen, auf die Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Managementansatz entwickelt: Bauabf\u00e4lle werden wiederverwertet, um negative Auswirkungen auf die Umwelt und Transportkosten zu reduzieren, die bei einem Transport nach Frankreich sehr hoch sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Teilnahme an Interreg erfordert eine enge Abstimmung zwischen den Grenzkantonen der Schweiz, weil sie gemeinsam in den Programmen mitwirken. Und selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcssen sich Projekttr\u00e4ger und Programmverantwortliche mit ihren Partnern auf der anderen Seite der Grenze finden. In der letzten Programmperiode Interreg V (2014\u20132020) hat das im Programm Frankreich &#8211; Schweiz sehr gut harmoniert: 124 Projekte konnten umgesetzt werden (siehe Abbildung). In der aktuellen Periode Interreg VI (2021\u20132027) gab es bisher weniger Projekte als erwartet. Potenzielle Projekttr\u00e4ger, gerade in der Privatwirtschaft, schrecken vor den Anforderungen an einen EU-Projektantrag und dem administrativen Aufwand f\u00fcr ein Interreg-Projekt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Programm hat nun ein neues Instrument entwickelt, das die Ausarbeitung grenz\u00fcberschreitender Entwicklungspl\u00e4ne auf kleinerer regionaler Ebene unterst\u00fctzt. Diese Pl\u00e4ne sollen zu einer integrierten Denkweise und Planung in den Grenzgebieten beitragen, was wiederum in mehr Projekten resultieren d\u00fcrfte. Aktuell sind f\u00fcnf solche Pl\u00e4ne im Jurabogen in Arbeit, unter anderem in der grenz\u00fcberschreitenden <a href=\"https:\/\/www.agglomeration-urbaine-du-doubs.com\/\">Agglom\u00e9ration Urbaine du Doubs<\/a>, in der sich auch La Chaux-de-Fonds und Le Locle befinden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Politischer R\u00fcckhalt als Schl\u00fcssel<\/h2>\n<p>Zum Erfolg eines Programms k\u00f6nnen grenz\u00fcbergreifende Institutionen und Plattformen beitragen, wie das Interreg-Programm Oberrhein zeigt. Die Nordwestschweiz ist \u00fcber den Oberrheinrat, die Oberrheinkonferenz oder auch die Trinationale Metropolregion Oberrhein mit den Grenzregionen in Frankreich und Deutschland schon seit Jahrzehnten verbunden. Diese Institutionen geben dem Instrument Interreg auch politisches Gewicht, inhaltliche Substanz sowie die M\u00f6glichkeit, weitere und engere Kooperationen zu testen. Denn: Der Erfolg der Interreg-Programme beruht auch auf dem Engagement der Kantone. Die kantonalen Delegierten spielen eine wesentliche Rolle bei der F\u00f6rderung dieses Instruments und der Vermittlung an die Akteure vor Ort. Mit ihrem detaillierten Wissen \u00fcber das grenz\u00fcberschreitendende \u00d6kosystem k\u00f6nnen sie potenzielle Partner in Frankreich identifizieren.<\/p>\n<p>Projekttr\u00e4ger und -partner wiederum werden auf Schweizer Seite von den regionalen Koordinationsstellen Arcjurassien.ch (Interreg Frankreich &#8211; Schweiz) und Regio Basiliensis (Interreg Oberrhein) bei der Entwicklung ihrer Projekte unterst\u00fctzt. Diese Stellen fungieren als Bindeglied zur Verwaltungsbeh\u00f6rde und zum Interreg-Sekretariat in Besan\u00e7on beziehungsweise Strasbourg. Sie stellen auch den Informationsfluss aus der und in die Schweiz sicher.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu vielen anderen Interreg-Programmen in Europa haben die beiden Programme mit Frankreich den Vorteil, dass die meisten Akteure keine sprachlichen Barrieren \u00fcberwinden m\u00fcssen. Ebenso besteht eine kulturelle N\u00e4he. Dies hat dazu beigetragen, dass der Austausch im Rahmen von Interreg \u00fcber die Jahre auch die Verst\u00e4ndigung zwischen Frankreich und der Schweiz gef\u00f6rdert hat. Im Vordergrund steht indes der Mehrwert des Programms f\u00fcr die Entwicklung einer st\u00e4rker integrierten Wirtschaft entlang der Grenze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Grenze der Schweiz zu Frankreich ist mit knapp 600 Kilometern nur die zweitl\u00e4ngste nach jener mit Italien (\u00fcber 700 Kilometer). Daf\u00fcr ist das Grenzgebiet das bev\u00f6lkerungsreichste, denn mit Genf und Basel grenzen zwei der drei Schweizer Metropolitanregionen an Frankreich. 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In der aktuellen F\u00f6rderperiode Interreg VI (2021\u20132027) stellt die EU europaweit 10 Milliarden Euro f\u00fcr neue Interreg-Projekte zur Verf\u00fcgung.\r\n\r\nSchweizer Grenzregionen und -kantone beteiligen sich seit Beginn im Jahr 1990 an Interreg. 1994 stiess der Bund dazu. Seit 2008 erfolgt die Interreg-F\u00f6rderung im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) von Bund und Kantonen, die die regionalwirtschaftliche Entwicklung f\u00f6rdert. Die Schweiz nimmt an insgesamt zehn Interreg-Programmen teil. Dazu geh\u00f6ren vier grenz\u00fcberschreitende Programme mit unmittelbaren Nachbarn, zwei transnationale und vier interregionale Programme. \u00dcber die f\u00fcnf Programmperioden sind bisher rund 2500 Projekte gef\u00f6rdert worden.\r\n\r\nDer Bund hat \u00fcber die Jahre sein finanzielles Engagement von 24 Millionen Franken f\u00fcr Interreg II auf 56 Millionen f\u00fcr Interreg VI (2021\u20132027) erh\u00f6ht. Die Kantone leisten an die grenz\u00fcberschreitenden Programme mindestens gleich hohe Beitr\u00e4ge. Die F\u00f6rderbeitr\u00e4ge von Bund und Kantonen l\u00f6sen dabei erhebliche zus\u00e4tzliche Investitionen Dritter aus, etwa von Gemeinden, Organisationen, Hochschulen oder Unternehmen."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[209557,209561],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-05-13 05:00:56","original_files":null,"external_release_for_author":"20250512","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/67ea955109639"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208672"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10481"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=208672"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":209927,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/208672\/revisions\/209927"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13182"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13181"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4674"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10481"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/209561"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/209557"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/209791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=208672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=208672"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=208672"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=208672"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=208672"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=208672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}