{"id":209450,"date":"2025-06-06T07:10:27","date_gmt":"2025-06-06T05:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=209450"},"modified":"2025-06-12T10:19:47","modified_gmt":"2025-06-12T08:19:47","slug":"zoelle-und-gegenzoelle-wer-spielt-welches-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/06\/zoelle-und-gegenzoelle-wer-spielt-welches-spiel\/","title":{"rendered":"Z\u00f6lle und Gegenz\u00f6lle: Wer spielt welches Spiel?"},"content":{"rendered":"<p>Die Idee, mit Z\u00f6llen die eigene Industrie zu st\u00e4rken und die Staatseinnahmen zu erh\u00f6hen, wirkt auf den ersten Blick verlockend. Doch fast immer f\u00fchren Z\u00f6lle am Schluss zu h\u00f6heren Preisen im Inland.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Und h\u00e4ufig reagieren Handelspartner mit Gegenz\u00f6llen \u2013 sodass eine Spirale gegenseitiger Massnahmen beginnt, die am Ende allen involvierten Volkswirtschaften inklusive der heimischen Wirtschaft schadet.<\/p>\n<p>In den 1960er-Jahren f\u00fchrten beispielsweise europ\u00e4ische Importz\u00f6lle auf amerikanisches Pouletfleisch zum sogenannten Chicken War. Die USA reagierten mit der bis heute geltenden \u00abChicken Tax\u00bb auf leichte Nutzfahrzeuge aus Europa. Diese Eskalationsspirale pr\u00e4gt die Wirtschaftsstruktur, insbesondere in Automobil- und Fleischproduktion, beidseits des Atlantiks bis heute.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Andere Z\u00f6lle \u2013 etwa auf K\u00e4se, Fleisch oder saisonales Obst, das in die Schweiz importiert wird \u2013 blieben hingegen ohne Vergeltung. Z\u00f6lle sind l\u00e4ngst mehr als blosse Staatseinnahmequellen \u2013 sie sind strategische Z\u00fcge auf dem internationalen Spielbrett der Handelsdiplomatie.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Spieltheorie analysiert Entscheidungen<\/h2>\n<p>Um zu verstehen, warum Z\u00f6lle zu Kooperation oder Vergeltung f\u00fchren, hilft die Spieltheorie. Sie analysiert strategische Entscheidungen mathematisch.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Spieltheorie zeigt, was f\u00fcr einen einzelnen Akteur am besten ist und wie seine Entscheidung die der anderen beeinflusst.<\/p>\n<p>In einem Spiel w\u00e4hlt jeder Spieler aus m\u00f6glichen Strategien. Regierungen w\u00e4hlen etwa: Z\u00f6lle erheben oder Freihandel. Nach der Entscheidung zeigt sich der Erfolg oder der Misserfolg in Form von quantifiziertem Nutzen. Eine Entscheidung ist eine beste Antwort, wenn sie bei fixierten Entscheidungen der anderen den eigenen Nutzen maximiert. Ein sogenanntes Nash-Gleichgewicht liegt dann vor, wenn alle ihre beste Antwort w\u00e4hlen und sich niemand durch einseitiges Abweichen verbessern kann.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Modelle f\u00fcr den Handelsstreit<\/h2>\n<p>In der einfachsten Version eines Zollspiels w\u00e4hlen zwei L\u00e4nder jeweils zwischen freiem Handel und Z\u00f6llen. Bei der aktuellen US-Zollpolitik sind drei klassische Spieltypen dieser Art besonders aufschlussreich:<\/p>\n<p>Das erste Spiel ist das Prisoner\u2019s Dilemma (siehe Abbildung 1a). Hier f\u00fchrt gegenseitiger freier Handel zu maximalem Wohlstand (3+3=6). Dennoch hat jedes Land einen Anreiz, davon abzuweichen und einseitig Z\u00f6lle zu erheben. Bleibt ein Land beim Freihandel, w\u00e4hrend das andere Z\u00f6lle einf\u00fchrt, steht ersteres schlechter da. Aus \u00f6konomischem Eigeninteresse hat es allen Grund zur Vergeltung. Im Endergebnis f\u00fchren beide Seiten Z\u00f6lle ein und landen in der rechten unteren Ecke (2, 2). Beide L\u00e4nder stehen dann schlechter da als in der zollfreien Welt.<\/p>\n<p>Anders ist das Chicken Game als strategisches Modell (siehe Abbildung 1b). Auch hier ist gegenseitiger Freihandel ideal, und wie im Prisoner\u2019s Dilemma profitiert ein Land, wenn es Z\u00f6lle erhebt, w\u00e4hrend das andere offen bleibt. Der Unterschied: Beiderseitige Z\u00f6lle sind so sch\u00e4dlich, dass Zur\u00fcckhaltung die bessere Antwort ist. Eine Vergeltung mit Z\u00f6llen auf Z\u00f6lle lohnt sich nicht, weil das Freihandelsland dadurch noch mehr verlieren w\u00fcrde (0, 0). Eines der beiden L\u00e4nder steht folglich im Gleichgewicht (obwohl rational) immer als Feigling da \u2013 daher der Name Chicken Game (von engl. \u00abto chicken out\u00bb). Das Gleichgewicht ist also asymmetrisch: Ein Land verh\u00e4ngt Z\u00f6lle, das andere nicht.<\/p>\n<p>Eine dritte Spielvariante nennt sich Stag Hunt oder Hirschjagd (siehe Abbildung 1c). Hier sind zwei Gleichgewichte m\u00f6glich: gegenseitiger Freihandel mit maximalem Gewinn oder beidseitige Abschottung als weniger effiziente, aber m\u00f6glicherweise stabilere Alternative. Kein Land will sich einseitig \u00f6ffnen ohne die Garantie, dass die andere Seite es ebenso tut. Von unkoordiniertem Abweichen profitiert niemand. Vertrauen und Koordination sind in diesem Spiel deshalb entscheidend.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Drei einfache Spielmodelle zur Illustration der aktuellen US-Zollpolitik<\/h2>\n<div><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-210993 size-full\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1.png\" alt=\"\" width=\"1734\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1.png 1734w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1-300x76.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1-1024x258.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1-768x194.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_06-25_Nax_01_DE-1-1536x387.png 1536w\" sizes=\"(max-width: 1734px) 100vw, 1734px\" \/><\/a><\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Werte in Klammern zeigen den quantifizierten Nutzen. Die erste Zahl geh\u00f6rt zu Land A (Zeile), die zweite zu Land B (Spalte). Fett markierte Felder zeigen Gleichgewichte, in denen keine Seite einen Anreiz hat, einseitig abzuweichen.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Darstellung der Autoren<\/div>\n<p>Welches Spiel spielen die L\u00e4nder beim aktuellen Zollstreit? Die Wahrheit ist: Keine bilaterale Handelsbeziehung ist so simpel wie diese drei Spiele. Dennoch \u00e4hneln die Anreizstrukturen oft einem dieser Grundmuster, und verschiedene Spiele k\u00f6nnen koexistieren. Spielen Grossbritannien und die USA ein Chicken Game? Sind China und die USA im Prisoner\u2019s Dilemma gefangen? Befinden sich die EU und die USA im Stag-Hunt-Modell?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Wiederholung und Kooperation<\/strong><\/h2>\n<p>Entscheidend ist zudem: Handelsbeziehungen entwickeln sich \u00fcber die Zeit. L\u00e4nder blicken auch auf die Vergangenheit und richten ihre Entscheidungen danach aus. Wichtig ist also nicht nur, welches Spiel gespielt wird \u2013 sondern auch, wie dieses Spiel \u00fcber die Zeit gespielt wird. Eine m\u00f6gliche Strategie in solchen wiederholten Spielen ist \u00abTit for Tat\u00bb (\u00abwie du mir, so ich dir\u00bb): zun\u00e4chst kooperieren und danach jeweils das Verhalten der Gegenseite spiegeln.<\/p>\n<p>Diese Strategie kann Kooperation stabilisieren \u2013 denn wenn ein Land glaubhaft vermittelt, dass es bei Abweichungen des Partnerlandes immer Vergeltungsschl\u00e4ge aus\u00fcbt, dann macht diese Drohung Abweichungen unattraktiver. China scheint aktuell eine solche Strategie zu verfolgen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Drohung als Verhandlungstaktik<\/strong><\/h2>\n<p>Doch die Wiederholung eines Spiels allein garantiert noch keine Kooperation. Teilweise kann Eskalation auch als Signal der St\u00e4rke dienen und die Erwartungen der Gegenseite beeinflussen. L\u00e4nder wie die USA k\u00f6nnten also Z\u00f6lle verh\u00e4ngen oder damit drohen, H\u00e4rte zu demonstrieren, um in k\u00fcnftigen Verhandlungen bessere Karten zu haben \u2013 selbst wenn es dem Land kurzfristig schadet. So liesse sich die momentane US-Zollpause vor dem Hintergrund der Verhandlung neuer Handelsabkommen deuten.<\/p>\n<p>Die Androhung von Z\u00f6llen kann also rein tempor\u00e4r sein. Die Handelspartner sollten daher wom\u00f6glich nicht direkt mit Gegenz\u00f6llen reagieren, wenn damit weitere Eskalation verhindert wird. Denn sobald sich zeigt, dass die Androhung folgenlos ist, kann sich das Spiel wieder ins vorherige Gleichgewicht einpendeln.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Eskalation als letzter Ausweg<\/strong><\/h2>\n<p>M\u00f6glicherweise ist die Androhung von Z\u00f6llen aber mehr als Verhandlungstaktik. Ein Land kann auch Z\u00f6lle erheben, um ein ung\u00fcnstiges Gleichgewicht aufzubrechen. Es nimmt dabei kurzfristige oder sogar mittelfristige Verluste in Kauf \u2013 in der Hoffnung, langfristig besser abzuschneiden. Gut m\u00f6glich, dass die US-Z\u00f6lle auf chinesische Produkte auf ein solches Ergebnis abzielen.<\/p>\n<p>Ob es zur Eskalation kommt, h\u00e4ngt vom St\u00e4rkeverh\u00e4ltnis der beiden L\u00e4nder ab. Das erinnert an das Konzept der \u00abEskalationsdominanz\u00bb im Kalten Krieg: Jedes Land sch\u00e4tzt seine Chancen in einer Eskalation ab.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Glauben beide Seiten, langfristig zu gewinnen, dann drohen langwierige und verlustreiche Konflikte.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das Rationale im Irrationalen<\/h2>\n<p>Was also ist eine rationale Strategie im Zollspiel? Das h\u00e4ngt vom gr\u00f6sseren Zusammenhang ab.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Ein grosser, scheinbar riskanter Zoll kann erfolgreich sein, wenn es gelingt, Erwartungen zu ver\u00e4ndern, Reputation aufzubauen oder ein ung\u00fcnstiges Gleichgewicht zu verlassen. Umgekehrt kann sich ein relativ kleiner Zoll als kontraproduktiv erweisen, wenn andere L\u00e4nder mit harten Gegenmassnahmen reagieren.<\/p>\n<p>Die Spieltheorie zeigt: Asymmetrien, Aggression oder Vergeltung sind nicht per se irrational. Drohungen, Bluffs oder Eskalationen k\u00f6nnen durchaus strategischen Zwecken dienen. Doch der Erfolg h\u00e4ngt nicht nur von der eigenen Strategie ab, sondern auch davon, wie der Rest der Welt darauf reagiert.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr eine wirtschaftswissenschaftliche Analyse siehe den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209457&v\">Artikel<\/a> von F\u00f6llmi und Hartmann in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Macey (1989).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Zur Einf\u00fchrung in die Spieltheorie siehe Osborne und Rubinstein (1994).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Davis and Stan (1984).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Zur szenariobasierten Analyse der US-Zollpolitik siehe den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209467&v\">Artikel<\/a> von Gersbach in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee, mit Z\u00f6llen die eigene Industrie zu st\u00e4rken und die Staatseinnahmen zu erh\u00f6hen, wirkt auf den ersten Blick verlockend. 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