{"id":209457,"date":"2025-06-06T07:15:53","date_gmt":"2025-06-06T05:15:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=209457"},"modified":"2025-06-12T10:19:17","modified_gmt":"2025-06-12T08:19:17","slug":"machen-zoelle-wirtschaftlich-sinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/06\/machen-zoelle-wirtschaftlich-sinn\/","title":{"rendered":"Machen Z\u00f6lle wirtschaftlich Sinn?"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden Z\u00f6lle im grossen Stil gesenkt. In den Industriel\u00e4ndern waren hohe Zolls\u00e4tze bis anhin nur noch in der Landwirtschaft zu finden. Handelsbarrieren verschwanden dadurch zwar nicht vollst\u00e4ndig, sie bestanden aber vorwiegend in nicht tarif\u00e4rer Form wie nationalen technischen Vorschriften und Bewilligungsverfahren. Doch nun sind die Z\u00f6lle wieder auf breiter Front pr\u00e4sent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Handels\u00f6ffnungen steigern die Wohlfahrt<\/h2>\n<p>Diese Entwicklung ist erstaunlich angesichts der Vorz\u00fcge des internationalen Handels. Dieser erm\u00f6glicht es L\u00e4ndern, sich auf Sektoren zu spezialisieren, in denen sie einen komparativen Vorteil gegen\u00fcber anderen L\u00e4ndern haben \u2013 sei es aufgrund technologischer St\u00e4rken oder wegen Unterschieden in der Infrastruktur oder des Bildungsgrads der Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>So hat die Schweiz mit einer starken Pharma- und Maschinenindustrie einen komparativen Vorteil gegen\u00fcber anderen L\u00e4ndern. G\u00fcter wie Autos werden hingegen fast ausschliesslich importiert. Zudem kann ein erweiterter Marktzugang durch Handelsliberalisierungen Fixkosten vor allem in Forschung und Entwicklung teilen. Das senkt die Durchschnittskosten und somit die Preise. Zus\u00e4tzlich erhalten die Konsumenten Zugang zu Waren, die im Inland nicht produzierbar sind. All das steigert die Wohlfahrt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">F\u00fcr Kleinstaaten sind Z\u00f6lle sch\u00e4dlich<\/h2>\n<p>Werden nun Z\u00f6lle eingef\u00fchrt, steigen die Preise der Importg\u00fcter, und es entsteht eine Differenz zwischen inl\u00e4ndischen Preisen und Weltmarktpreisen. Das l\u00e4sst sich in einem Preis-Mengen-Diagramm veranschaulichen (siehe Abbildung 1a): Vor der Zolleinf\u00fchrung wird zum Weltmarktpreis P<sup>W<\/sup> im Inland mehr konsumiert als produziert. Die Nachfrage ist h\u00f6her als das Inlandangebot. Die Differenz wird durch Importe ausgeglichen.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung eines Zolls in der H\u00f6he t erh\u00f6ht den Preis im Inland von P<sup>W<\/sup> auf P<sup>W<\/sup>+t.\u00a0 Der gestiegene Inlandpreis senkt die inl\u00e4ndische Nachfrage und erh\u00f6ht das inl\u00e4ndische Angebot. Das Importvolumen geht zur\u00fcck. Die inl\u00e4ndischen Produzenten profitieren aufgrund der h\u00f6heren Preise in Form einer gestiegenen Produzentenrente (+a), und der Staat generiert Zolleinnahmen (+c).<\/p>\n<p>Allerdings: Die Effizienzverluste \u00fcbersteigen die Gewinne. Denn die Konsumentenrente \u2013 welche sich aus der Differenz zwischen der maximalen Zahlungsbereitschaft der Konsumenten und dem Kaufpreis ergibt \u2013 sinkt (um a+b+c+d). Daraus resultiert ein Wohlfahrtsverlust (b+d). Dieser hat zwei Gr\u00fcnde: Wegen der hohen Inlandpreise wird einerseits zu wenig konsumiert, obwohl die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten h\u00f6her ist als der Weltmarktpreis (Wohlfahrtsverlust d). Andererseits werden auch Produkte hergestellt, deren Grenzkosten \u00fcber dem Weltmarktpreis liegen \u2013 es wird also zu viel und zu teuer produziert (Wohlfahrtsverlust b).<\/p>\n<p>Zwar erreichen die Z\u00f6lle ihre zwei Hauptziele: Erstens sch\u00fctzen sie die inl\u00e4ndische Industrie vor der ausl\u00e4ndischen Konkurrenz und weiten die Inlandproduktion aus (von S<sub>1<\/sub> zu S<sub>2<\/sub>). Zweitens f\u00fchren sie zu Staatseinnahmen (Fl\u00e4che c). Leider schaden die Z\u00f6lle durch die erh\u00f6hten Preise den Konsumenten und den anderen Industrien, die das Produkt in ihrer Herstellung als Zwischenprodukt ben\u00f6tigen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grosse Volkswirtschaften k\u00f6nnen von Z\u00f6llen profitieren<\/h2>\n<p>Bei einem grossen Land wie den USA kommt ein weiterer Faktor hinzu (siehe Abbildung 1b). Die USA haben ein so grosses Gewicht in der Weltwirtschaft, dass ein R\u00fcckgang der US-Importe den Weltmarktpreis senkt \u2013 aufgrund der dadurch insgesamt gesunkenen Weltnachfrage. Der neue Weltmarktpreis betr\u00e4gt dann P<sup>*<\/sup>. Die amerikanischen \u00abterms of trade\u00bb verbessern sich. Das heisst: Der relative Preis der Importe gemessen an den Exporten sinkt, wodurch man sich mehr Importe leisten kann. Die Z\u00f6lle f\u00fchren zu einer kleineren Preissteigerung als bei einer kleinen Volkswirtschaft. Die Verbesserung der \u00abterms of trade\u00bb generiert einen Wohlfahrtsgewinn von (e), der gegen die Wohlfahrtsverluste (b+d) abgewogen werden muss. Es ist also m\u00f6glich, dass die Einf\u00fchrung von Z\u00f6llen zu einem Wohlfahrtsgewinn f\u00fchrt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Z\u00f6lle: Wohlfahrtsverluste in einem kleinen Land versus m\u00f6gliche Gewinne in einem grossen<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-211131 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2-1024x333.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2-1024x333.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2-300x98.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2-768x250.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2-1536x499.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/DV_05-25_Follmi-Hartmann_01_DE-2.png 1679w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Darstellung (angelehnt an Feenstra und Taylor [2011]) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>F\u00fcr ein grosses Land lohnt es sich, unilateral die Z\u00f6lle (moderat) zu erh\u00f6hen. Der Grund ist: Die Wohlfahrtsverluste einer Zollerh\u00f6hung sind sehr gering, wenn der Inlandpreis nahe am Weltmarktpreis bleibt, gleichzeitig profitieren aber alle Importe von den verbesserten \u00abterms of trade\u00bb. Allerdings ist diese Wohlfahrtssteigerung nur bei kleinen Z\u00f6llen m\u00f6glich, da die Wohl&shy;fahrtsverluste progressiv mit den Z\u00f6llen steigen. Eine Verdoppelung der Z\u00f6lle f\u00fchrt zu einer Vervierfachung der Wohlfahrtsverluste. F\u00fcr die Konsumenten bedeuten sie aber so oder so einen Wohlfahrtsverlust. Denn die Wohlfahrtsgewinne verteilen sich auf die Produzenten (Fl\u00e4che a) und den Staat (aufgrund der Zolleinnahmen). All dies gilt allerdings nur, falls die Handelspartner keine Vergeltungs&shy;massnahmen beschliessen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Wenn es im Ausgangsgleichgewicht keine Z\u00f6lle gab, liegt der optimale Zollsatz bei hohen 20 Prozent.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Allerdings: Die angesprochenen Wohlfahrtsgewinne sind beim von den USA im April 2025 eingef\u00fchrten Basiszoll von 10 Prozent praktisch ausgesch\u00f6pft. Denn rechnet man die Vergeltungsmassnahmen einiger L\u00e4nder wie China und Kanada hinzu (einige weitere m\u00f6gen noch hinzukommen), sieht die Rechnung f\u00fcr die USA negativ aus.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Z\u00f6lle f\u00fchren zu Inflation<\/h2>\n<p>Hinzu kommt, dass Importz\u00f6lle zu Inflation f\u00fchren. 2018, im Handelskrieg USA &#8211; China, haben die Konsumenten 95 Prozent der US-Importz\u00f6lle via Preissteigerungen getragen und die Produzenten nur 5 Prozent.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Aufgrund des aktuell immer noch gut laufenden US-Arbeitsmarkts ist es auch m\u00f6glich, dass es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt, sprich, die L\u00f6hne steigen aufgrund steigender Preise etc. Die Inflationserwartungen in den USA sind k\u00fcrzlich stark gestiegen, und zwar deutlich st\u00e4rker, als dies von der US-Notenbank Federal Reserve Anfang 2025 antizipiert wurde. Als Ursache wurden in Umfragen oftmals die angek\u00fcndigten Zollerh\u00f6hungen genannt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">US-Zollpolitik schw\u00e4cht den Dollar<\/h2>\n<p>Die Ank\u00fcndigung der US-Regierung vom 2. April, generelle Importz\u00f6lle von mindestens 10 Prozent einzuf\u00fchren, hat in den folgenden drei Wochen zu einer signifikanten Abwertung des Dollars gef\u00fchrt. Im Vergleich zum Euro zum Beispiel hat sich der Dollar um rund 5 Prozent abgewertet, gegen\u00fcber dem Franken sind es rund 7 Prozent. Weil auch die Rendite auf US-Staatsanleihen stark angestiegen ist (d. h. Anleger wollten ihre Staatsanleihen verkaufen), l\u00e4sst dies auf eine Kapitalflucht aus den USA schliessen, etwa in den Franken, den japanischen Yen oder Gold.<\/p>\n<p>Theoretisch k\u00f6nnen Z\u00f6lle den Wechselkurs auf zwei Wegen beeinflussen. Weil einerseits weniger Importg\u00fcter gekauft werden, sinkt die Nachfrage nach Fremdw\u00e4hrungen, um diese G\u00fcter zu kaufen. Dadurch wertet der Dollar auf. Dieser Effekt ist in den USA allerdings gering, da ein Grossteil der US-Importe in Dollar verrechnet wird. Andererseits f\u00fchren Z\u00f6lle l\u00e4ngerfristig zu h\u00f6herer Inflation. Das setzt den Dollar unter Abwertungsdruck, um die internationale preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit wiederherzustellen. Der Grund, warum der Dollar bereits vor der Zolleinf\u00fchrung unter Druck kam, ist die erratische Zollpolitik. Die Unsicherheit \u00fcber die zuk\u00fcnftige Wirtschaftspolitik der USA ist massiv gestiegen. Das schw\u00e4cht den Dollar, weil etwa Dollar in Franken getauscht werden, um sie im sicheren Hafen Schweiz zu parken.<\/p>\n<p>Zusammenfassend gilt: Theoretisch kann sich die Einf\u00fchrung moderater Importz\u00f6lle f\u00fcr grosse L\u00e4nder wie die USA lohnen, allerdings sind diese Vorteile bei den aktuellen Basisz\u00f6llen von 10 Prozent wohl schon ausgesch\u00f6pft. Denn die Vergeltungsz\u00f6lle der anderen L\u00e4nder d\u00fcrften diese kleinen Vorteile schon bald ins Gegenteil verkehren. Aber selbst ohne Gegenreaktionen profitieren nur der US-Staat und die von Importkonkurrenz betroffenen amerikanischen Produzenten. Die Konsumenten und die anderen Produzenten haben das Nachsehen. Sie sind langfristig von den steigenden Preisen betroffen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe auch den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209450&v\">spieltheoretischen Artikel<\/a> von Heinrich Nax und Simon Jantschgi in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Johnson (1950) zeigt, dass unilateral das Wohlfahrtsoptimum der Inversen der Handelselastizit\u00e4t entspricht, die auf etwa 5 gesch\u00e4tzt wird gem\u00e4ss Caliendo und Parro (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Cavallo et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden Z\u00f6lle im grossen Stil gesenkt. In den Industriel\u00e4ndern waren hohe Zolls\u00e4tze bis anhin nur noch in der Landwirtschaft zu finden. Handelsbarrieren verschwanden dadurch zwar nicht vollst\u00e4ndig, sie bestanden aber vorwiegend in nicht tarif\u00e4rer Form wie nationalen technischen Vorschriften und Bewilligungsverfahren. Doch nun sind die Z\u00f6lle wieder auf breiter Front pr\u00e4sent. 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Optimum Welfare and Maximum Revenue Tariffs. The Review of Economic Studies, 19(1), 28\u201335.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[210268,210279],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-06-06 05:15:53","original_files":null,"external_release_for_author":"20250602","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6811ee46006f5"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209457"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4049"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209457"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":211144,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209457\/revisions\/211144"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5183"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4049"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/210279"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/210268"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=209457"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=209457"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=209457"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=209457"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=209457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}