{"id":209467,"date":"2025-06-10T07:20:25","date_gmt":"2025-06-10T05:20:25","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=209467"},"modified":"2025-06-10T14:08:00","modified_gmt":"2025-06-10T12:08:00","slug":"entkopplung-china-usa-das-undenkbare-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/06\/entkopplung-china-usa-das-undenkbare-denken\/","title":{"rendered":"Entkopplung China &#8211; USA: Das Undenkbare denken"},"content":{"rendered":"<p>Mit seinen Z\u00f6llen hatte es US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor allem auf China abgesehen. Im April hat er Zusatzz\u00f6lle von 145 Prozent auf Waren aus dem Reich der Mitte angeordnet. Chinas Reaktion folgte postwendend. US-Importe in China wurden mit 125 Prozent verzollt. Im Mai haben die beiden Staaten vereinbart, die Zusatzz\u00f6lle vor\u00fcbergehend auf 10 Prozent (US-Importe in China) und 30 Prozent (chinesische Importe in die USA) zu reduzieren.<\/p>\n<p>Damit ist die Chance auf eine Deeskalation zwar gr\u00f6sser geworden. Wie es weitergeht, ist dennoch unklar. Auch das bisher Undenkbare muss weiterhin gedacht werden, weil es in den noch laufenden Verhandlungen als Drohkulisse weiterexistiert<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a>: Im \u00e4ussersten Fall k\u00f6nnte es sogar zu einer globalen Entkopplung kommen, die weitere Staaten in den Handelskrieg hineinzieht und zu einem weltweiten Bruch des globalen Handels in zwei Wirtschaftsbl\u00f6cke f\u00fchrt. Eine Studie<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> der ETH Z\u00fcrich hat untersucht, wie dieses Extremszenario zu modellieren und zu denken ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zwei Bl\u00f6cke<\/h2>\n<p>In unserer Studie nehmen wir an, dass sich einem USA-Block die EU, Norwegen, die Schweiz sowie die nicht zur EU geh\u00f6renden G7-Staaten Kanada, Japan und Vereinigtes K\u00f6nigreich anschliessen. In unserem Szenario implementieren diese L\u00e4nder erhebliche Handelsbarrieren f\u00fcr G\u00fcter aus dem zweiten wirtschaftlichen Block rund um China (einschliesslich Taiwan), welche ebenso reagieren. L\u00e4nder ausserhalb der beiden Bl\u00f6cke (zum Beispiel Brasilien und Indien) handeln weiterhin ohne direkte St\u00f6rungen, sind jedoch von indirekten Auswirkungen wie etwa Lieferkettenunterbr\u00fcchen betroffen. Gleichzeitig k\u00f6nnen sich auch neue Exportchancen f\u00fcr diese L\u00e4nder er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Bei einer solchen Entkopplung w\u00e4re China der grosse Verlierer. Insgesamt w\u00fcrden aber alle L\u00e4nder wirtschaftlich enorm darunter leiden (siehe Abbildung). China w\u00fcrde viele Exportm\u00e4rkte und durchaus auch zentrale Zulieferer von Zwischenprodukten, Investitionsg\u00fctern und damit auch Technologien verlieren. Das wird die chinesische Volkswirtschaft sp\u00fcren, auch wenn das Land in den letzten Jahren immer unabh\u00e4ngiger etwa von Zulieferern aus den USA geworden ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">China w\u00fcrde bei einem Stopp des Handels mit den USA und deren Verb\u00fcndeten am meisten leiden<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"GERSBACH-MAUNOIR-WALSH_6-2025_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#GERSBACH-MAUNOIR-WALSH_6-2025_DE').highcharts({\nchart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        }, \n\n\ntooltip: {\n            pointFormat: 'Einkommensverluste relativ zu den USA: <b>{point.y}<\/b><br\/>',\n            valueSuffix: ' '\n        },\n\n        xAxis: {\n        \n        reversed: true,\n        \n  \n            categories: [\n            \n            'USA'\t,\n'\tSchweiz'\t,\n'\tFrankreich\t',\n'\tDeutschland'\t,\n'\tChina'\t\n\n\n\n\n\n\n]\n        },\n        yAxis: {\n         reversed: true,\n            \n            title: {\n                text: 'Einkommensverluste relativ zu den USA'\n            },\nlabels: {                \nformat: ''\n            },\n        },\n        legend: {\n            enabled: false\n        }, \n\n\n\/\/Damit der Farbwechsel funktioniert, muss man colorByPoint einf\u00fcgen\/\/\nplotOptions: {\n            series: {\n                colorByPoint: true,\ndataLabels: {\n                enabled: true\n            }\n                \n                \n            },\n\n        },\n\n        series: [{\n\n            \n            data: [ \n            -1\t,\n-1.19\t,\n-1.55\t,\n-1.7\t,\n-2.82\t\n\n\n\n\n\n],\ncolors:['#655c99','#655c99','#655c99','#655c99','#655c99'\n],\n      \n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Abbildung zeigt die realen Einkommensverluste allein aufgrund der Handelseffekte. Diese sind f\u00fcr die USA auf 1 normiert. Die tats\u00e4chlichen Verluste in Prozent des BIP sind von der Geschwindigkeit der Entkopplung sowie der H\u00f6he der Second-Layer-Effekte abh\u00e4ngig.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Lesebeispiel: Wenn zum Beispiel die Verluste in den USA 1 Prozent des BIP betragen, sind es in der Schweiz 1,2 Prozent und in China 2,8 Prozent des BIP.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Gersbach, Maunoir und Walsh (2025) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Pr\u00e4zisionsinstrumente und Chemie aus der Schweiz profitieren<\/h2>\n<p>Aber auch alle L\u00e4nder des von den USA angef\u00fchrten Blocks, inklusive der USA selbst, erleiden starke wirtschaftliche Verluste. Denn viele zentrale Zulieferer f\u00fcr die Produzenten in der Elektronik- oder der Pharmaindustrie w\u00fcrden wegfallen. Zudem w\u00e4ren eine ganze Reihe an Endprodukten f\u00fcr die Konsumenten, insbesondere in der Elektronik, nicht mehr verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Auch die Schweiz w\u00e4re davon massiv betroffen. Allerdings w\u00fcrden nicht alle Sektoren hierzulande gleich stark verlieren. Die gr\u00f6ssten Verlierer w\u00e4ren die Maschinen- und die Pharmaindustrie. Profitieren w\u00fcrden hingegen die Schweizer Produzenten von Pr\u00e4zisionsinstrumenten und chemischen Produkten. Denn solche Produkte aus der Schweiz w\u00fcrden deutlich st\u00e4rker nachgefragt, wenn die chinesischen Exporteure wegfielen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gr\u00fcnde f\u00fcr den R\u00fcckgang<\/h2>\n<p>Die Einbussen der Realeinkommen entstehen einerseits durch die kleineren Absatzm\u00e4rkte im Ausland. Andererseits m\u00fcssen die Konsumenten aufgrund einiger wegfallender Importprodukte auf andere und wom\u00f6glich teurere Produkte umsteigen. Gleichzeitig m\u00fcssen die Produzenten teurere Grundstoffe und Zwischenprodukte einsetzen oder ihre Produktionstechnologie \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Hinzu kommen die Second-Layer-Effekte, welche zu den reinen Handelseffekten aus dem Handelsmodell hinzuaddiert werden m\u00fcssen und diese sogar dominieren: Dabei handelt es sich beispielsweise um kritische Rohstoffe, die nicht leicht ersetzt werden k\u00f6nnen. Aufgrund der nat\u00fcrlichen Knappheit und Chinas dominierender Stellung auf den Weltm\u00e4rkten besteht ein hohes Beschaffungsrisiko f\u00fcr westliche L\u00e4nder. In der EU sind gem\u00e4ss \u00abCritical Raw Materials Act\u00bb, mit dem die EU eine nachhaltigere Versorgung sicherstellen will, 34 kritische Rohstoffe aufgef\u00fchrt. Viele davon sind stark von Zulieferern aus China abh\u00e4ngig und sind essenziell f\u00fcr Schl\u00fcsseltechnologien in der Automobil- und der Hightechbranche.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Schweiz ist die Lage etwas weniger angespannt: Zwar ist die durchschnittliche Abh\u00e4ngigkeit von solchen kritischen Rohstoffen geringer als etwa in Deutschland, allerdings ist insbesondere der Pharmasektor besonders stark abh\u00e4ngig von Vorprodukten aus China.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Besonders viele Branchen w\u00e4ren bei einer raschen Entkopplung insbesondere dann betroffen, wenn Taiwan als global f\u00fchrender Anbieter fortgeschrittener Halbleiterprodukte wegfiele. Die Abh\u00e4ngigkeit von solchen Computerchips aus Taiwan ist in der EU und der Schweiz mindestens so ausgepr\u00e4gt wie in den USA. Das gilt insbesondere im Bereich fortgeschrittener und spezialisierter Halbleiter.<\/p>\n<p>Wechselkursanpassungen, wegbrechende ausl\u00e4ndische Direktinvestitionen und Firmenbankrotte w\u00fcrden die Lage zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfen. Zudem k\u00f6nnen finanzielle Friktionen und Preisrigidit\u00e4ten, welche die Anpassung der Preise an die neuen Gegebenheiten verhindern, eine wirtschaftliche Abw\u00e4rtsbewegung verst\u00e4rken. Beispielsweise wenn die Verluste die Unternehmen dazu veranlassen, aufgrund von Kreditbeschr\u00e4nkungen oder verst\u00e4rkter Unsicherheit Investitionen zur\u00fcckzufahren. Diese Verst\u00e4rkungseffekte w\u00e4ren erheblich.<\/p>\n<p>Es ist deshalb klar, dass eine abrupte Entkopplung Produktionsstopps, leere Regale f\u00fcr End- und Zwischenprodukte, Lieferengp\u00e4sse, Firmenbankrotte und sehr starke Handelsverluste ausl\u00f6sen w\u00fcrde. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde es zu einer enormen Ersch\u00fctterung des Geld- und Finanzsystems kommen. Die Rolle des Dollars als Reservew\u00e4hrung und die Verschuldungsm\u00f6glichkeiten verschiedener L\u00e4nder mit jetzt schon hohen Schuldenst\u00e4nden w\u00fcrden drastisch reduziert, Staatsbankrotte und steigende Inflation w\u00e4ren die wahrscheinliche Folge.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Enorme Weltwirtschaftskrise wahrscheinlich<\/h2>\n<p>Insgesamt w\u00fcrde eine rasche Blockbildung in eine Weltwirtschafts- und Finanzkrise m\u00fcnden \u2013 mit massiven Einbr\u00fcchen auch an den Aktienm\u00e4rkten. Diese Krisen w\u00e4ren deutlich einschneidender und l\u00e4nger als in den letzten Jahrzehnten \u2013 einschliesslich der Coronakrise oder der Finanzkrise von 2008.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich darf man nicht untersch\u00e4tzen, dass sich Marktwirtschaften rasch an neue Gegebenheiten anpassen k\u00f6nnen. Dennoch w\u00fcrde eine rasche globale Entkopplung solche positiven Effekte bei Weitem \u00fcbersteigen. Zudem w\u00fcrde sie eine fundamentale Neuordnung globaler Wertsch\u00f6pfungsketten erzwingen, mit enormen Investitionsaufwendungen, welche das Wachstum auf l\u00e4ngere Zeit limitierten.<\/p>\n<p>Das Szenario einer globalen Entkopplung zwischen den USA und China ist kein blosses Gedankenspiel. Die Schweiz sollte sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich so gut wie m\u00f6glich auf eine fragmentierte Weltordnung vorbereiten \u2013 mit klarem Blick auf strategische Abh\u00e4ngigkeiten und einem ad\u00e4quaten Versorgungssicherheitskonzept. Hier ist schon einiges gemacht worden, aber es gibt noch viel zu tun.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe auch die Artikel zur <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209450&v\">spieltheoretischen Analyse von Handelskriegen<\/a> und zur <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209457&v\">theoretischen Wirkung von Z\u00f6llen<\/a> in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Gersbach, Maunoir und Walsh (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesrat (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinen Z\u00f6llen hatte es US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor allem auf China abgesehen. 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Walsh (2025). <a href=\"https:\/\/www.research-collection.ethz.ch\/bitstream\/handle\/20.500.11850\/729169\/GersbachMaunoirWalsh2025_WP.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=n\">Resilience of Small Open Economies to Geopolitical Shocks: The Case of Switzerland<\/a>. KOF Working Papers 523. 28. 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