{"id":209478,"date":"2025-05-21T07:20:26","date_gmt":"2025-05-21T05:20:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=209478"},"modified":"2025-12-01T11:22:43","modified_gmt":"2025-12-01T10:22:43","slug":"ist-die-welt-ueberhaupt-im-umbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/05\/ist-die-welt-ueberhaupt-im-umbruch\/","title":{"rendered":"\u00abIst die Welt \u00fcberhaupt im Umbruch?\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Paul, Sie begannen mit 21 Jahren bei K\u00fchne + Nagel. Einmal Logistiker \u2013 immer Logistiker?<\/div>\n<p>Stimmt, mit 21 habe ich als Speditionskaufmann angefangen. Damals war eine Karriere im Banking oder im Versicherungswesen wahnsinnig angesagt. Ich aber wollte anpacken, nicht den ganzen Tag im B\u00fcro sitzen. Darum habe ich gedacht: Logistik ist international. Wenn ich da einsteige, dann lerne ich die Welt kennen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Jetzt wohnen Sie in Schindellegi, einem \u00fcberschaubaren Dorf im Kanton Schwyz.<\/div>\n<p>Ich wohne 400 Meter hier vom Hauptsitz die Strasse hinunter.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sp\u00fcren Sie im Dorf, dass die Welt gerade im Umbruch ist?<\/div>\n<p>Schindellegi hat einen Metzger, einen B\u00e4cker, zwei Dorfbeizen und K\u00fchne + Nagel. Wir sind hier im Headoffice mit etwa 220 Leuten aktiv. Hier laufen alle F\u00e4den zusammen. Wir sp\u00fcren die Welt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und die 4000 Dorfbewohner hier, sp\u00fcren die das auch?<\/div>\n<p>Vermutlich oft nur indirekt, weil sie Zeitung lesen. Man kann ja weiterhin die gleichen Waren kaufen wie vor der US-Zoll-Thematik. Die Fragen sind: Ist die Welt \u00fcberhaupt im Umbruch? Wird es tats\u00e4chlich Ver\u00e4nderungen in den globalen Warenstr\u00f6men geben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Wir transportieren Fracht ohne eigene Schiffe, Flugzeuge und LKWs.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist die Welt im Umbruch?<\/div>\n<p>Am Ende des Tages muss man Folgendes sehen: Ausser f\u00fcr China und die USA waren die h\u00f6heren Z\u00f6lle ja von Anfang an ausgesetzt. Also gibt es keine globale Belastung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Aber 10 Prozent bezahlen doch alle L\u00e4nder \u2026<\/div>\n<p>10 Prozent ver\u00e4ndern keine globalen Warenstr\u00f6me nachhaltig. Die stemmen entweder die Importeure oder die Produzenten \u2013 oder die Produkte werden marginal teurer. Wirklich entscheidend waren bis vor Kurzem die 145 Prozent f\u00fcr Waren aus China und die 125 Prozent f\u00fcr Waren aus den USA nach China. Die Warenstr\u00f6me von China in die USA gingen damals deutlich zur\u00fcck \u2013 insbesondere im Seefrachtbereich.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">\n<p>Nun haben beide Seiten diese Z\u00f6lle deutlich gesenkt.<\/p>\n<\/div>\n<p>Die entsprechenden Buchungen ziehen daher wieder an. Gleichzeitig stellen wir fest, dass S\u00fcdostasien und Indien Buchungsr\u00fcckg\u00e4nge aus China aufgefangen haben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Aufgefangen?<\/div>\n<p>Man kann nicht davon ausgehen, dass der globale Handel komplett zum Erliegen kommt. Allenfalls verschiebt er sich: aktuell von China nach S\u00fcdostasien und Indien. Es findet eine Verlagerung von Produktionskapazit\u00e4ten statt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Bucht man Ihre Container und Schiffe denn nicht lange im Voraus?<\/div>\n<p>Wir haben keine eigenen Schiffe. Wir sind ein Asset-Light-Anbieter \u2013 das heisst: Wir transportieren Fracht ohne eigene Schiffe, Flugzeuge und LKWs. In der Regel buchen unsere Kunden Luftfracht maximal eine Woche im Voraus. In der Seefahrt ist der Vorlauf mit drei bis vier Wochen etwas l\u00e4nger.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">K\u00fchne + Nagel bucht auch so kurzfristig?<\/div>\n<p>Nein. Wir platzieren unsere Volumenvorstellungen jeweils zu Jahresbeginn. Wir sind einer der gr\u00f6ssten und ein gern gesehener Kunde der Reedereien. Zurzeit streichen die Reedereien jedoch von sich aus einige Verbindungen aus China aus dem Fahrplan.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben keine eigenen Schiffe, keine Flugzeuge, keine LKWs. Wie gelingt es Ihnen, trotzdem weltweit Marktf\u00fchrer zu sein?<\/div>\n<p>Wir haben nur einen kleinen eigenen LKW-Fuhrpark \u2013 etwa 1500 in Frankreich \u2013 und leasen zwei Flugzeuge. Schiffe haben wir keine. Zwei Dinge sind unser Erfolgsrezept: Innovation und Kundenzufriedenheit. Wir m\u00fcssen es mit unseren Produkten schaffen, besser zu sein als unsere Mitbewerber, und eine hohe Kundenzufriedenheit sicherstellen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was kostet es, einen Container von Shanghai nach Rotterdam zu verschiffen?<\/div>\n<p>Es kommt immer darauf an, wann Sie ihn buchen. Die h\u00f6chsten Preise waren w\u00e4hrend der Pandemie. Da wurden schon mal 25\u2019000 Dollar f\u00fcr einen 20-Fuss-Container aus Shanghai nach Europa bezahlt. Die Nachfrage \u00fcberstieg das Angebot bei Weitem. Heute kostet ein 20-Fuss-Container ab Shanghai weniger als 2000 Dollar. Dann kommen noch die Verzollung und der Nachlauf dazu \u2013 die Zustellung bis zum Endkunden. Von T\u00fcr zu T\u00fcr von Shanghai bis Z\u00fcrich kostet ein 20-Fuss-Container im Durchschnitt ungef\u00e4hr 5000 Dollar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-scaled.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-210356\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-683x1024.jpg 683w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-200x300.jpg 200w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-768x1152.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/05\/CHBE_20250501_163-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"(max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Stefan Paul: \u00abDurch die aktuelle Zollthematik steigt die Nachfrage nach Zollfreilagern.\u00bb (Bild: Keystone \/ Christian Beutler)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wer sind Ihre Kunden, und wo erwirtschaften Sie die h\u00f6chsten Ums\u00e4tze?<\/div>\n<p>Wir haben etwa 400\u2019000 Kunden \u2013 vom Fortune-500-Unternehmen bis zum Mittelst\u00e4ndler aus dem Emmental. Gesamteuropa ist f\u00fcr K\u00fchne + Nagel immer noch die Nummer eins beim Umsatz. Die USA sind das umsatzst\u00e4rkste Land und haben Deutschland mittlerweile abgel\u00f6st. Asien bleibt unsere wachstumsst\u00e4rkste Region. Dort verzeichnen wir seit Jahren ein zweistelliges Wachstum. Europa stagniert, die USA wachsen leicht.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wieso w\u00e4chst der Umsatz in Asien?<\/div>\n<p>Wenn Sie zehn bis f\u00fcnfzehn Jahre zur\u00fcckgehen, dann wurde China vor allem als Werkbank des Westens genutzt. Die Fracht wurde fast immer in Europa und in den USA bezahlt. Heute gibt es immer mehr neue Brands in China und S\u00fcdostasien, die ihre Logistikentscheidung in Asien f\u00e4llen \u2013 und auch dort abrechnen. Deswegen verschiebt sich die Wachstumsopportunit\u00e4t ganz stark in Richtung Asien.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">K\u00f6nnen Sie einen Handelsbilanz\u00fcberschuss feststellen? Sprich, von welchen L\u00e4ndern gibt es viele Leerfahrten zur\u00fcck?<\/div>\n<p>Ja, nat\u00fcrlich gibt es das \u2013 aber nicht bei uns, weil wir keine Schiffe f\u00fcllen m\u00fcssen. Ganz allgemein gilt f\u00fcr die Branche: Der meiste Seefrachttransport findet innerhalb Asiens statt mit ungef\u00e4hr 43 Millionen Containern im Jahr. Darauf folgen 22 Millionen aus Asien in die USA und 15 Millionen Container von Asien nach Europa. 8,4 Millionen Container gehen von den USA nach Asien.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Also containerm\u00e4ssig ein Handelsbilanzdefizit der USA.<\/div>\n<p>Ja klar, das sehen Sie ja auch im Supermarktregal.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Geht die Zukunft in Richtung Nearshoring?<\/div>\n<p>Das wird nicht immer funktionieren. Hochpreisl\u00e4nder haben weder die Arbeitskr\u00e4fte noch die F\u00e4higkeiten, um T-Shirts, Spielzeug und andere Konsumg\u00fcter g\u00fcnstig zu produzieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Nimmt bei so viel globaler Unsicherheit die Lagerhaltung zu?<\/div>\n<p>Ebenso ein klares Nein. Damit w\u00fcrden Unternehmen zu viel Kapitalkosten binden. Allerdings: Durch die aktuelle Zollthematik steigt die Nachfrage nach Zollfreilagern. Das sind beh\u00f6rdlich genehmigte Lager, in denen Ware unverzollt und unversteuert zwischengelagert wird. Viele L\u00e4nder haben das \u2013 auch die Schweiz.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Aufschwung der Zollfreilager?<\/div>\n<p>Gewissermassen. Viele Unternehmen warten die n\u00e4chsten Wochen ab, um zu sehen, was mit den Z\u00f6llen passiert. Entweder sie verschiffen aktuell gar nicht mehr, oder sie setzen die Ware ins Zollfreilager.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was bedeuten Handelskonflikte f\u00fcr Ihre Branche?<\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen Komplexit\u00e4t. Wenn alles normal laufen w\u00fcrde, dann brauchten Sie uns nicht. Dann k\u00f6nnten Sie den Transport allein organisieren. Die Seefracht hat typischerweise 18 oder mehr Touchpoints. Die Ware wird vom Abgangsort bis zum Endkunden so oft in irgendeiner Art im System ber\u00fchrt: Exportbuchung, Container freistellen, Importabwicklung, Value Added Services und noch viel mehr. Daf\u00fcr braucht es Human Resources.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Geht das nicht alles digital?<\/div>\n<p>Wenn Sie privat eine Reise buchen, dann k\u00f6nnen Sie viel online machen. Das funktioniert mit Fracht jedoch nicht. Im Gegensatz zum Menschen kann Fracht nicht kommunizieren. Das bedeutet: Sie brauchen uns als Dienstleister, um Ihre Ware von A nach B zu bekommen. Je komplexer die Welt in der Abfertigungsleistung, desto st\u00e4rker ist die Nachfrage nach unseren Produkten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Also lieben Sie komplizierte Zollprozeduren?<\/div>\n<p>Nicht per se \u2013 aber es gibt sie nun mal, und wir l\u00f6sen diese Situation f\u00fcr unsere Kunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Fracht findet immer ihren Weg.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche L\u00e4nder sind bei Zollprozessen fortschrittlich \u2013 oder m\u00fchsam?<\/div>\n<p>Jede Sendung muss beim Zoll angemeldet werden. In Nordamerika und Europa ist das schon stark digitalisiert. Dort kann die Freigabe der Fracht teils innerhalb von Stunden erfolgen. In Asien, Afrika und im Nahen Osten geht es of deutlich manueller zu, mit viel Papier, und das kann auch mal Tage dauern.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Erleichtern Freihandelsabkommen Ihre Arbeit \u2013 oder bleibt die Praxis kompliziert?<\/div>\n<p>Freihandelsabkommen f\u00f6rdern den globalen Handel und sind f\u00fcr unser Gesch\u00e4ft somit generell hilfreich. Aber: Die 18 oder mehr Touchpoints bleiben, und Zollabfertigungen m\u00fcssen dennoch gemacht werden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die WTO rechnet f\u00fcr 2025 neu mit einem R\u00fcckgang des globalen Handelsvolumens um 0,2 Prozent. Best\u00e4tigen Ihre Auftragsb\u00fccher das?<\/div>\n<p>Aktuell nicht. Wenn weniger Ware verladen wird, werden wir das sp\u00fcren, aber wir k\u00f6nnen auch in einem solchen Umfeld wachsen. Wir sind zwar einer der gr\u00f6ssten Dienstleister im internationalen Umfeld \u2013 aber unser globaler Marktanteil liegt bei rund 5 Prozent. 95 Prozent des Markts liegen derzeit nicht in unserer Hand. Die Fragmentierung ist extrem hoch. Deshalb kann man auch bei stagnierendem Markt durch h\u00f6here Anteile wachsen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was l\u00e4sst Sie am Standort Schindellegi festhalten?<\/div>\n<p>Wir sind hier mit Mitarbeitenden aus rund 30 Nationen sehr international aufgestellt. Wir haben hier hervorragende Gesch\u00e4ftsbedingungen, aber der Standort bietet auch einen hohen Freizeitwert. Von hier aus kann man in wenigen Minuten mountainbiken, wandern und Ski fahren. Oder Sie wohnen in Z\u00fcrich, haben die Internationalit\u00e4t dort und sind auch in 30 Minuten in Schindellegi. Wir haben keine grossen Schwierigkeiten, Leute zu rekrutieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Logistikkonzern UPS plant, 20\u2019000 Mitarbeitende zu entlassen. Wie sieht es bei K\u00fchne + Nagel aus?<\/div>\n<p>Das betrifft wahrscheinlich haupts\u00e4chlich das Fahrpersonal in den USA. F\u00fcr uns sehe ich nicht, dass wir weniger Leute werden. Wir sind auf Wachstumskurs. Unsere Strategie lautet: Das Volumen soll mittelfristig 1,5-mal so stark wachsen wie das globale Bruttoinlandprodukt. Wenn Sie Wachstum haben, dann brauchen Sie auch mehr Mitarbeitende. Unser Gesch\u00e4ft lebt von Menschen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Logistik hat die Globalisierung mitgepr\u00e4gt. Wie hat sich Ihr Blick darauf ver\u00e4ndert?<\/div>\n<p>Egal mit welcher Krise oder welchen geopolitischen Themen wir konfrontiert waren, die Globalisierung hat immer stattgefunden. Der internationale Handel hat Jahr f\u00fcr Jahr Wachstum generiert und die Weltarmut drastisch reduziert. Der globale Handel wird weiterhin stattfinden. Fracht findet immer ihren Weg.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Paul, Sie begannen mit 21 Jahren bei K\u00fchne + Nagel. Einmal Logistiker \u2013 immer Logistiker? Stimmt, mit 21 habe ich als Speditionskaufmann angefangen. Damals war eine Karriere im Banking oder im Versicherungswesen wahnsinnig angesagt. Ich aber wollte anpacken, nicht den ganzen Tag im B\u00fcro sitzen. Darum habe ich gedacht: Logistik ist international. 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Nach weiteren Stationen bei Logistikfirmen unter anderem im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Deutschland, zuletzt bei DHL, kehrte er 2013 zu K\u00fchne + Nagel zur\u00fcck und verantwortete dort zun\u00e4chst den europ\u00e4ischen Landverkehr.\r\n\r\nDer Konzern mit rund 82\u2019000 Mitarbeitenden weltweit wurde 1890 in Bremen gegr\u00fcndet und ist seit 1975 in der Schweiz domiziliert."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[210268,210279],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4980],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-05-21 05:20:26","original_files":null,"external_release_for_author":"20250610","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6811f317335be"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209478"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2848"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209478"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209478\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":215899,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209478\/revisions\/215899"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4980"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2848"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/210279"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/210268"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/210074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=209478"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=209478"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=209478"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=209478"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=209478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}