{"id":209510,"date":"2025-06-10T06:50:10","date_gmt":"2025-06-10T04:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=209510"},"modified":"2025-11-14T16:58:16","modified_gmt":"2025-11-14T15:58:16","slug":"weltweit-sind-die-zoelle-weiterhin-tief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/06\/weltweit-sind-die-zoelle-weiterhin-tief\/","title":{"rendered":"Weltweit sind die Z\u00f6lle weiterhin tief"},"content":{"rendered":"<p>Nicht erst seit der zweiten Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump beobachten Experten eine weltweite R\u00fcckkehr des Protektionismus. Doch seit Trump ist die US-Handelspolitik ganz offensichtlich von sicherheits- und industriepolitischen Interessen gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Um die aus Sicht von Pr\u00e4sident Trump problematischen bilateralen Warenhandelsdefizite mit Partnerl\u00e4ndern zu verringern, setzt er insbesondere auf die Einf\u00fchrung von Z\u00f6llen: einerseits sektorale Z\u00f6lle wie etwa den Zusatzzoll von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte und andererseits l\u00e4nderspezifische, \u00abreziproke\u00bb Z\u00f6lle wie die Zusatzz\u00f6lle gegen die Schweiz<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> und andere Staaten, die vor\u00fcbergehend ausgesetzt sind. Auf einen Grossteil der \u00fcbrigen Wareneinfuhren ist seit dem 5. April 2025 ein 10-prozentiger Zusatzzoll zu entrichten. Chinesische Waren wurden vor\u00fcbergehend sogar mit einem Zusatzzoll von bis zu 145 Prozent belegt.<\/p>\n<p>Nicht nur die medienwirksamen US-Zusatzz\u00f6lle haben die regelbasierte internationale Handelsordnung unter Druck gesetzt und zu Spannungen im Welthandelssystem gef\u00fchrt. Auch andere L\u00e4nder haben durch staatlich gelenkte Wirtschaftspolitik und Subventionen Wettbewerbsverzerrungen geschaffen, die nicht im Einklang mit den WTO-Prinzipien stehen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> So etwa Exportrestriktionen f\u00fcr seltene Erden (China), ausgesetzte Rechte am geistigen Eigentum (Brasilien), Industriesubventionen f\u00fcr \u00abgr\u00fcne\u00bb Technologien wie Elektrofahrzeuge (China) oder Vorgaben f\u00fcr nachhaltige Lieferketten (EU).<\/p>\n<p>Dennoch ist das mancherorts bereits verk\u00fcndete Ende des regelbasierten Welthandelssystems stark \u00fcbertrieben. Im Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (Gatt) der Welthandelsorganisation (WTO) dominiert weiterhin das Meistbeg\u00fcnstigungsprinzip (MFN).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Letzteres verlangt, dass WTO-Mitglieder alle Handelsvorteile, die sie einem Handelspartner gew\u00e4hren, auch auf alle anderen Partner ausdehnen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grossteil des Handels ist noch regelbasiert<\/h2>\n<p>Trotz des zunehmenden Protektionismus und der Verbreitung von bilateralen oder regionalen Freihandelsabkommen werden \u00fcber 80 Prozent des weltweiten Warenhandels gem\u00e4ss dem Meistbeg\u00fcnstigungsprinzip der WTO abgewickelt (siehe Abbildung 1).<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Die Relevanz und die Vorteile des regelbasierten Handels sind also ungebrochen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Grossteil der Weltimporte findet gem\u00e4ss WTO-Meistbeg\u00fcnstigungsprinzip statt (2022)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-11-14-165242.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-215427\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-11-14-165242.png\" alt=\"\" width=\"848\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-11-14-165242.png 848w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-11-14-165242-300x185.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-11-14-165242-768x474.png 768w\" sizes=\"(max-width: 848px) 100vw, 848px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Gonciarz und Verbeet (2025), eigene Darstellung der Autoren \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Bemerkenswert ist, dass 5 Prozent des zollpflichtigen MFN-Handels potenziell f\u00fcr Pr\u00e4ferenzz\u00f6lle etwa in Freihandelsabkommen infrage kamen, die Unternehmen sie aber nicht beanspruchten \u2013 etwa wegen komplexer Ursprungsregeln oder hohen Verwaltungsaufwands.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Handelsmassnahmen wie Antidumpingz\u00f6lle, Ausgleichsz\u00f6lle oder unilaterale Zusatzz\u00f6lle machten 2022 weniger als 3 Prozent des Handels aus.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> All das bedeutet: Selbst wenn die USA ihre Importpolitik dauerhaft ausserhalb des WTO-Regelwerks gestalten (unter der Annahme, dass alles andere gleich bleibt), w\u00fcrden laut WTO-Daten immer noch 70 Prozent der Weltimporte nach dem MFN-Prinzip abgewickelt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Auch Handelsliberalisierungen gibt es noch<\/h2>\n<p>Positiv ist, dass es trotz des Trends hin zu mehr Protektionismus auch Handelsliberalisierungen gab. So etwa hat Vietnam 2025 seine Importz\u00f6lle auf elektronische Komponenten und Maschinen gesenkt, um die Produktion und den Export von Hightechprodukten zu f\u00f6rdern. Brasilien hat 2025 die Zolltarife f\u00fcr bestimmte Agrarprodukte und Rohstoffe reduziert, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit seiner Industrie zu steigern und die Inflation zu bek\u00e4mpfen. Auch China hat in den letzten Jahren autonom seine Z\u00f6lle in verschiedenen Sektoren gesenkt. Und die Schweiz hat 2024 alle ihre Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fcterimporte abgeschafft und damit Wirtschaft und Konsumenten entlastet.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Der <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Aussenwirtschaftspolitik_Wirtschaftliche_Zusammenarbeit\/Wirtschaftsbeziehungen\/Freihandelsabkommen\/nutzung_freihandelsabkommen\/fha-monitor.html\">FHA-Monitor<\/a><a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) zeigt, dass die Schweizer Unternehmen, welche 2023 die Freihandelsabkommen (FHA) nutzten, 2,2 Milliarden Franken an Z\u00f6llen einsparten. Bei den Importen betrug die Nutzungsrate der Zollpr\u00e4ferenzen 62 Prozent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Tiefe Z\u00f6lle<\/h2>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung des Gatt 1947 und seiner Nachfolgeorganisation WTO im Jahr 1995 ist ein deutlicher Abw\u00e4rtstrend bei den Z\u00f6llen zu beobachten (siehe Abbildung 2). In den sieben Zollsenkungsrunden des Gatt haben die Industriel\u00e4nder ihre Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fctern von durchschnittlich 40 Prozent im Jahr 1947 auf 6,4 Prozent im Jahr 1986 gesenkt. In der Uruguay-Runde (1986\u20131993) senkten sie die Z\u00f6lle weiter auf durchschnittlich 3,9 Prozent<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a>, wobei die Agrarz\u00f6lle st\u00e4rker als die Industriez\u00f6lle sanken. Eine WTO-Studie<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> zeigt, dass sich die effektiv angewandten Z\u00f6lle (inkl. Pr\u00e4ferenzz\u00f6llen) zwischen 1997 (6,2%) und 2021 (2,5%) mehr als halbiert haben. Auch wenn daf\u00fcr nicht nur Zollsenkungen, sondern auch ver\u00e4nderte Handelsstr\u00f6me verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Gleichzeitig hat sich der weltweite Warenhandel seit 1996 mehr als vervierfacht auf 20,1 Billionen Dollar im Jahr 2022. Und auch wenn man die weltweiten Exporte und Importe am globalen BIP misst, hat sich der Anteil seit 1960 beinahe verdreifacht. Nimmt man die Dienstleistungen hinzu, hat sich der Anteil am globalen BIP seit den 1970er-Jahren mehr als verdoppelt (siehe Abbildung 2). Ein Teil des Dienstleistungshandels ist eng mit dem Warenhandel verkn\u00fcpft, so etwa Handelsfinanzierung, Montage, Transport oder Versicherungen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">KMU und verarbeitendes Gewerbe profitieren<\/h2>\n<p>Vom Zugang zu globalen M\u00e4rkten profitieren gem\u00e4ss FHA-Monitor insbesondere KMU: Sie machen 61 Prozent der realisierten Zolleinsparungen aus. Ihre Integration in globale Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00f6rdert Wachstum, Produktivit\u00e4t, Innovation und Wissenstransfer. Voraussetzung daf\u00fcr sind laut OECD funktionierende M\u00e4rkte und faire Wettbewerbsbedingungen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Gem\u00e4ss Zahlen von 2018 schafft der Aussenhandel mehr als ein Drittel aller Arbeitspl\u00e4tze in der Schweiz \u2013 die meisten davon im verarbeitenden Gewerbe. Rund die H\u00e4lfte dieser Arbeitspl\u00e4tze entf\u00e4llt auf mittel qualifizierte und hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte.<a href=\"#footnote_12\" id=\"footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Vor 1960 exportierten die n\u00f6rdlichen L\u00e4nder haupts\u00e4chlich Industrieprodukte und importierten Rohstoffe aus dem S\u00fcden (sogenannter Einweghandel). Nach 1960 fanden sowohl Exporte als auch Importe innerhalb derselben Industrie statt (sogenannter intraindustrieller oder Zweiweghandel). Dieser Handel mit Zwischenprodukten hat sich seither dynamischer entwickelt als der Handel mit Fertigprodukten (siehe Abbildung 2). Mittlerweile machen Zwischenprodukte fast die H\u00e4lfte der Schweizer Produktimporte aus.<a href=\"#footnote_13\" id=\"footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Spezialisierung senkt die Kosten, verbessert die Ressourcennutzung und f\u00f6rdert die wirtschaftliche Entwicklung. Doch diese Handelsstruktur macht die Schweizer Exportindustrie auch anf\u00e4llig. Denn der Handel mit Zwischenprodukten reagiert empfindlicher auf Transportkosten oder Z\u00f6lle, da die Waren oft mehrfach Grenzen \u00fcberqueren.<a href=\"#footnote_14\" id=\"footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor\">[14]<\/a> In Regionen wie Nordamerika oder Europa mit fragmentierten Lieferketten sind Kostensenkungen f\u00fcr das Handelswachstum zentral. Die Schweiz als exportorientierte Volkswirtschaft hat deshalb ein grosses Interesse daran, die WTO-Regeln einzuhalten und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Z\u00f6lle sinken, Handel nimmt zu (1947\u20132023)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='SCHLUEP-SPAETI_6-2025_ABB2_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#SCHLUEP-SPAETI_6-2025_ABB2_de').highcharts({\n       chart: {\n    type: \"line\",\n  },\n  title: {\n    text: \"\",\n  },\n\n  xAxis: {\n    type: \"\",\n    title: {\n      text: \"\",\n    },\n    categories: [\n      1947, 1948, 1949, 1950, 1951, 1952, 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958,\n      1959, 1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970,\n      1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982,\n      1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994,\n      1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 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Der intraindustrielle Handel wird mittels Grubel-Lloyd-Index gemessen, der zwischen 0 und 1 liegt. H\u00f6here Werte weisen auf einen gr\u00f6sseren Anteil des intraindustriellen Handels hin, was auf eine differenziertere und komplexere Handelsstruktur hindeutet, wie sie h\u00e4ufig in fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit einer hoch entwickelten industriellen Basis anzutreffen ist.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quellen: Durchschnittszoll in Prozent: (1947 bis 1980) Reduktion der Z\u00f6lle im Industriebereich, gewogene Durchschnittsz\u00f6lle der Industriel\u00e4nder, Bundesblatt 1994 Bd. IV, S. 134 (GATT Botschaft 1); Z\u00f6lle zwischen 1996 und 2021: siehe WTO Analytical Database in: Snoussi-Mimouni und Drevinskas (2023); Weltweiter Waren \/ Dienstleistungshandel in Prozent des BIP: siehe Indikatoren WTO und Weltbank; Intraindustrieller Handel mit Zwischen- und Endprodukten, Grubel-Lloyd Index 5 Digit: siehe Br\u00fclhart (2009) \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Wie sich zeigt, haben Zollsenkungen im Rahmen der WTO und mittels Freihandelsabkommen nicht nur zu einer arbeitsteiligen Weltwirtschaft gef\u00fchrt, den Handel (insbesondere mit Zwischenprodukten) gef\u00f6rdert, globale Lieferketten etabliert und den Unternehmen neue M\u00e4rkte er\u00f6ffnet. Auch die Konsumenten profitierten von einer gr\u00f6sseren Produktauswahl zu g\u00fcnstigeren Preisen. Das regelbasierte multilaterale Handelssystem der WTO tr\u00e4gt massgeblich zum globalen Wohlstand bei und bleibt daher unverzichtbar f\u00fcr einen funktionierenden Welthandel.<a href=\"#footnote_15\" id=\"footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor\">[15]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Der im April angek\u00fcndigte Zusatzzoll betr\u00e4gt 31 Prozent auf Warenimporte aus der Schweiz.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Gem\u00e4ss Auswertung der Global-Trade-Alert-Daten von Statista haben die USA von 2009 bis 2025 weltweit am meisten protektionistische Massnahmen umgesetzt, vor China und Brasilien.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe auch den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=209442&v\">Artikel<\/a> von Charlotte Sieber-Gasser in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Gonciarz und Verbeet (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Gonciarz und Verbeet (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Nicht reflektiert in Abb. 1.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Zimmermann (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe FHA-Monitor auf Seco.admin.ch.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Summe der gebundenen Z\u00f6lle geteilt durch Anzahl der Zolllinien.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Snoussi-Mimouni und Drevinskas (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_12\" class=\"footnote--item\">Siehe Chiapin Pechansky und Lioussis (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_12\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_13\" class=\"footnote--item\">Gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/wits.worldbank.org\/CountryProfile\/en\/Compare\/country\/CHE\/indicator\/MPRT-PRDCT-SHR\/partner\/WLD\/product\/UNCTAD-SoP2\/region\/WLD\/show\/data\">World Integrated Trade Solution Database<\/a> der Weltbank.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_13\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_14\" class=\"footnote--item\">Siehe World Development Report (2009).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_14\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_15\" class=\"footnote--item\">Siehe Anderson (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_15\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht erst seit der zweiten Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump beobachten Experten eine weltweite R\u00fcckkehr des Protektionismus. Doch seit Trump ist die US-Handelspolitik ganz offensichtlich von sicherheits- und industriepolitischen Interessen gepr\u00e4gt. 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Lioussis (2024). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1787\/1072ccb6-en\">Measuring Employment in Global Value Chains by Workforce Characteristics<\/a>, OECD Science, Technology and Industry Working Papers, No. 2024\/08, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>Gonciarz, T. und T. Verbeet (2025). <a href=\"https:\/\/www.wto.org\/english\/res_e\/reser_e\/ersd202502_e.pdf\">Significance of Most-Favoured-Nation Terms in Global Trade: A Comprehensive Analysis<\/a>. No. ERSD-2025-02. WTO Staff Working Paper.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2023). OECD SME and Entrepreneurship Outlook 2023, OECD Publishing, Paris<\/li>\r\n \t<li>Snoussi-Mimouni, M. und E. Drevinskas (2023). <a href=\"https:\/\/www.wto.org\/english\/blogs_e\/data_blog_e\/blog_dta_13apr23_e.htm\">Tariffs Applied by WTO Members Have Almost Halved Since 1996<\/a>, WTO Data Blog. 13. 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