{"id":210479,"date":"2025-07-10T07:00:06","date_gmt":"2025-07-10T05:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=210479"},"modified":"2025-07-15T09:49:37","modified_gmt":"2025-07-15T07:49:37","slug":"junges-nigeria-fluch-oder-segen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/junges-nigeria-fluch-oder-segen\/","title":{"rendered":"Junges Nigeria \u2013 Fluch oder Segen?"},"content":{"rendered":"<p>Mitte April in Maiduguri im Nordosten Nigerias. \u00abWie viele Kinder haben Sie?\u00bb, frage ich den lokalen Projektpartner. \u00abEinige\u00bb, antwortet er l\u00e4chelnd. \u00abWie viele?\u00bb \u2013 \u00abDreizehn. Von drei Frauen\u00bb, sagt er. Und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange, er sei noch jung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zwei Gesichter des jungen Nigeria: Unternehmertum und Armut<\/h2>\n<p>Gleichentags besuche ich mit Vertreterinnen und Vertretern der UNO und von lokalen Organisationen ein Camp f\u00fcr Vertriebene. Rund 100\u2019000 Menschen sind dort untergekommen auf der Flucht vor den bewaffneten Gruppen JAS<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> und ISWAP<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>. Es ist eng in dieser Zeltstadt, und aus jedem Zelt winken mir acht oder zehn Kinder zu. Wie wird es hier in einigen Jahren ausschauen, wenn diese Kinder selbst Kinder haben?<\/p>\n<p>Zwei Wochen zuvor. Mein erster \u00f6ffentlicher Auftritt in Abuja, der ruhigen Hauptstadt Nigerias. Seit Anfang M\u00e4rz arbeite ich hier als Schweizer Botschafter. Die Tony Elumelu Foundation \u2013 eine der bedeutendsten privaten F\u00f6rderinstitutionen in Afrika \u2013 zeichnet an diesem Tag 3000 Start-up-Jungunternehmerinnen und -unternehmer aus. Und das ist nur die Spitze des Talenteisbergs. Mit einem kleinen Startkapital, etwas Coaching und viel Enthusiasmus bauen sie ihr eigenes Business auf. 100 Millionen US-Dollar hat die Stiftung in den letzten zehn Jahren in 21\u2019000 Jungunternehmerinnen und -unternehmer aus Afrika investiert. Die meisten von ihnen stammen aus Nigeria.<\/p>\n<p>Anfang Mai in Lagos. Es ist laut, bunt und chaotisch in der 30-Millionen-Metropole, der Heimat von Petrodollars, Tech-Unternehmen und Containerh\u00e4fen. Von hier aus erobern Afrobeat und Nollywood die Welt. Ich bin zum Interview eingeladen bei Wazobia FM, einer jungen, frechen Radiostation, die in Pidginenglish<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> sendet. Ein unternehmerisches Kalk\u00fcl, denn damit wird die breite Bev\u00f6lkerung erreicht. Die gleiche Radiostation hat auch einen Nachrichtensender, einen Livemusiksender und neu einen Kindersender. Der Puls ist jung hier in Lagos. Die Radiostation ist Teil eines Unternehmenskonglomerats in libanesisch-schweizerischem Familienbesitz. Auch eine IT-Firma, eine Baufirma und eine Konditorei geh\u00f6ren dazu. Give me idea, we go run am! Was so viel heisst wie: Aus jeder guten Idee mache ich ein Business. Sprudelnde Gesch\u00e4ftsideen und junges Unternehmertum auf der einen, grassierende Armut wie im Zeltlager auf der anderen Seite. Zwei Gesichter des jungen Nigeria.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Jugend als treibende Kraft<\/h2>\n<p>Nigeria ist mit 230 Millionen Menschen das bev\u00f6lkerungsreichste Land Afrikas. 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung sind unter 30 Jahre, 40 Prozent unter 15 Jahre alt. Der Median liegt gerade mal bei 18 Jahren \u2013 in der Schweiz liegt er bei 43 Jahren. Sch\u00e4tzungen zufolge d\u00fcrfte die Bev\u00f6lkerung Nigerias bis 2050 auf \u00fcber 400 Millionen anwachsen.<\/p>\n<p>Das hohe Wachstum ist weitgehend kulturbedingt: Polygamie ist weitverbreitet, nicht nur bei der muslimischen Mehrheit, der Hausa, sondern auch bei der Ethnie der Yoruba im S\u00fcdwesten. Die Igbo aus dem Niger-Delta, die dritte grosse Ethnie in Nigeria, sind Christen und praktizieren offiziell keine Polygamie. Jedoch k\u00f6nnen nur M\u00e4nner Eigentum erwerben oder erben. Es braucht also mindestens einen Stammhalter in der Familie, lieber mehrere. Und f\u00fcr die arme Landbev\u00f6lkerung \u2013 und das ist immer noch die Mehrheit \u2013 sind Kinder weiterhin g\u00fcnstige Arbeitskr\u00e4fte und die Lebensversicherung im Alter.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Folgen dieser Bev\u00f6lkerungsentwicklung sind vielschichtig<\/h2>\n<p>Eine wachsende Bev\u00f6lkerung bedeutet einen gr\u00f6sseren Markt und mehr Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr eine wachsende Wirtschaft. Der Konkurrenzkampf ist hart in Nigeria. Die meisten sind gezwungen, ihr Gl\u00fcck auf eigene Faust zu versuchen. Als Selfmadeunternehmer, Onlinevermarkter oder auch als Tagel\u00f6hner. Das junge Nigeria ist kreativ und \u00abstreet smart\u00bb. Wo sich Chancen ergeben, werden diese genutzt und weiterentwickelt. Wo sie fehlen, wie im wirtschaftlich unterentwickelten Norden, versch\u00e4rft das Bev\u00f6lkerungswachstum die Verarmung und die Gewaltspirale.<\/p>\n<p>Das Bev\u00f6lkerungswachstum kann langfristig den Zusammenhalt von Nigeria auf die Probe stellen. Eine wichtige Konfliktlinie verl\u00e4uft zwischen dem muslimischen Norden, welcher heute eine knappe Bev\u00f6lkerungsmehrheit stellt, und dem christlich gepr\u00e4gten S\u00fcden. Das st\u00e4rkere Bev\u00f6lkerungswachstum im Norden sch\u00fcrt im S\u00fcden \u00c4ngste vor einer politischen Dominanz durch den Norden. Durch eine wechselnde Pr\u00e4sidentschaft wird versucht, einen politischen Ausgleich zwischen den beiden Regionen herzustellen.<\/p>\n<p>Kurzfristig kann sich das junge Nigeria politisch st\u00e4rker manifestieren. Ein Youthquake \u2013 ein politisches Beben, ausgel\u00f6st durch junge Menschen \u2013, wie ich es auf meinem letzten Posten in Kenia<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> erlebt habe, ist auch in Nigeria m\u00f6glich. Es gilt: je gr\u00f6sser die Unzufriedenheit, desto gr\u00f6sser das Beben. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2023 gab es ein Vorbeben, leise und gewaltfrei. Getragen vom jungen Nigeria, unterlag der Oppositionkandidat Peter Obi dem Kandidaten der politischen Elite, Pr\u00e4sident Tinubu, nur knapp. Im Februar 2027 finden wieder Wahlen statt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweiz setzt auf Berufsbildung<\/h2>\n<p>Und was macht die Schweiz? Sie investiert in die Berufsbildung junger Nigerianerinnen und Nigerianer. Gemeinsam mit der deutschen Entwicklungshilfe GIZ f\u00f6rdert die Schweiz die duale Berufsbildung in mehreren Regionen. Rund 30\u2019000 Jugendliche haben bisher davon profitiert. Der Bund unterst\u00fctzt auch die Berufsbildung der Unternehmen B\u00fchler und Nestl\u00e9 in Nigeria. Beide bilden mehr Fachkr\u00e4fte aus, als sie selbst anstellen k\u00f6nnen, und st\u00e4rken so auch den Arbeitsmarkt. Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein, aber ein entscheidender. Denn er zeigt den nigerianischen Partnern, wie sie das riesige Potenzial ihrer Jugend besser nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es liegt an Nigeria, die richtigen sozial-, wirtschafts- und bildungspolitischen Reformen einzuleiten, damit echte Chancen f\u00fcr die Jugend entstehen. Denn das junge Nigeria will Tr\u00e4ume leben, nicht Albtr\u00e4ume.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">JAS (Jama\u2019atu Ahlis Sunna Lidda\u2019awati wal-Jihad) ging aus Boko Haram hervor.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">ISWAP steht f\u00fcr Islamic State Western Africa Province.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Pidginenglish ist eine Art Dialekt. Englisch mit portugiesischen und franz\u00f6sischen Elementen, enstanden als einfache Alltagssprache an den H\u00e4fen und untern H\u00e4ndlern.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe auch den Artikel Guiletti, M. (2025). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/02\/kenia-ist-die-staatsverschuldung-bremse-oder-motor-fuer-einen-wandel\/\">Kenia: Ist die Staatsverschuldung Bremse oder Motor f\u00fcr einen Wandel?<\/a> Die Volkswirtschaft, 13. Februar, aus der ersten Staffel der Serie \u00abBlick in die Welt\u00bb.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte April in Maiduguri im Nordosten Nigerias. \u00abWie viele Kinder haben Sie?\u00bb, frage ich den lokalen Projektpartner. \u00abEinige\u00bb, antwortet er l\u00e4chelnd. \u00abWie viele?\u00bb \u2013 \u00abDreizehn. Von drei Frauen\u00bb, sagt er. Und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange, er sei noch jung. 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Es folgen Italien und Guatemala."},{"kasten_title":"<img src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/06\/Screenshot-2025-06-24-072054_Nigeria.png\" alt=\"Nigeria Flag\" width=\"30\" height=\"20\"> Nigeria in Zahlen (2024)","kasten_box":"<table style=\"height: 866px;\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Einwohner (Wachstum)<sup>a<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">232,7 Mio. (+2,1%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">W\u00e4hrung<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Naira (NGN)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">BIP pro Kopf<sup>b<\/sup>\r\nkaufkraftbereinigt:\r\nnominal:<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">6580 $ (CH: 94\u2019937 $)\r\n824 $ (CH: 104'523 $)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">BIP-Wachstum<sup>b\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">3,4% (CH: 1,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Arbeitslosenrate gem\u00e4ss ILO-Modell<sup>a\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">3,0% (CH: 4,1%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Direktinvestitionen in Nigeria<sup>c<\/sup> (2023)<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">256 Mio. Franken<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Nigerianische Direktinvestitionen in der Schweiz (2022)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">15 Mio. Franken<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe Nigerias<sup>d<\/sup>\r\n(nur Waren, provisorische Zahlen)<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">0,3% (Rang 38)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Nigerianische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>d<\/sup>\r\n(nur Waren, provisorische Zahlen)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">0,2% (Rang 56)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Warenimporte aus Nigeria<sup>e<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Energietr\u00e4ger (74,1%), Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine (25,4%), Land- und Forstwirtschaftliche Produkte (0,2%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Schweizer Warenexporte nach Nigeria<sup>e<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">Chemie und Pharma (39%), Maschinen (25,7%), Uhren und Bijouterie (9,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Bev\u00f6lkerungsanteile<sup>a<\/sup> (2023)\r\n0\u201314 Jahre\r\n15\u201364 Jahre\r\n65+<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">41,0% (CH: 15,0)\r\n56,0% (CH: 65,4)\r\n3,0% (CH: 19,6)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup>\u00a0Weltbank\u00a0<sup>b<\/sup>\u00a0IWF (2025). World Economic Outlook, April.\u00a0<sup>c<\/sup>\u00a0SNB \u00a0<sup>d<\/sup>\u00a0IWF\u00a0<sup>e<\/sup> Bundesamt f\u00fcr Zoll und Grenzsicherheit \/ Stand: 10.07.2025"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":[204755,212213],"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-07-10 05:00:06","original_files":null,"external_release_for_author":"20250709","external_release_for_author_time":"00:06:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/682f330f6b340"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210479"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13336"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=210479"}],"version-history":[{"count":44,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212724,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210479\/revisions\/212724"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13336"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/212213"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/204755"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/212346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=210479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=210479"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=210479"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=210479"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=210479"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=210479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}