{"id":210955,"date":"2025-07-11T06:45:45","date_gmt":"2025-07-11T04:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=210955"},"modified":"2025-07-11T09:47:18","modified_gmt":"2025-07-11T07:47:18","slug":"der-frauenfussball-braucht-mehr-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/der-frauenfussball-braucht-mehr-geld\/","title":{"rendered":"Der Frauenfussball braucht mehr Geld"},"content":{"rendered":"<p>Geht es um Frauenfussball, so wird oft der Vergleich mit den M\u00e4nnern herangezogen. Doch dieser Vergleich hinkt. Nat\u00fcrlich herrscht diesbez\u00fcglich ein riesiger Unterschied, aber den gibt es auch unter M\u00e4nnern: Jeder Schweizer Topklub ist im Grunde ein Winzling verglichen mit Real Madrid. Das entzieht ihm jedoch nicht die Daseinsberechtigung. Zudem \u00fcbersehen wir bei dieser Gegen\u00fcberstellung die tats\u00e4chlich relevante Entwicklung im Frauenfussball: dass er allm\u00e4hlich zu einem selbsttragenden Gesch\u00e4ft wird.<\/p>\n<p>Oder anders gesagt: Der Frauenfussball wird zum \u00abBusiness\u00bb \u2013 das heisst, er wird von einem Hobby im Amateurbereich zum professionellen Unterfangen mit Arbeitgebern, welche jeweils Dutzende Personen in Vollzeit bezahlen k\u00f6nnen. Und die Spielerinnen machen den Fussball zu ihrem (einzigen) Beruf.<\/p>\n<p>Doch das kostet. Stark vereinfacht m\u00fcssen 20 Spielerinnen und nochmals so viele Personen neben dem Platz bezahlt werden. Rechnet man mit 100\u2019000 Franken pro angestellter Person in Vollzeit (inkl. Sozialabgaben etc.), so braucht ein Klub rund 4 Millionen Franken allein f\u00fcr den Personalaufwand. Und da Letzterer in der Regel etwa die H\u00e4lfte der gesamten Ausgaben ausmacht (siehe Abbildung 2), braucht ein professioneller Klub in der Schweiz rund 8 Millionen Franken Umsatz pro Jahr \u2013 mindestens.<\/p>\n<p>An dieser Zielmarke orientieren wir uns und stellen nachfolgend drei Fragen: Wo steht der Frauenfussball heute mit Blick auf die Finanzen? Welche H\u00fcrden gibt es bei der weiteren Entwicklung? Und wie kann die EM 2025 dem Frauenfussball Schub geben?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fr\u00fcher ge\u00e4chtet, heute im Aufschwung<\/h2>\n<p>Der Frauenfussball hat viele H\u00fcrden \u00fcberwinden m\u00fcssen. Er wurde in der Schweiz und auch in Deutschland erst 1970 offiziell anerkannt. Zuvor wurde Frauenfussball nicht gef\u00f6rdert, und es gab auch keine offiziellen Ligen. Auch danach fristete der Sport zumeist ein Nischendasein und hatte immer wieder mit R\u00fcckschl\u00e4gen zu k\u00e4mpfen. Noch im Jahr 2012 schloss beispielsweise der Hamburger SV (HSV) seine Frauenabteilung. Die Begr\u00fcndung des damaligen Vorstandsvorsitzenden Carl-Edgar Jarchow: \u00abDer Frauenfussball stellt nach wie vor ein Zuschussgesch\u00e4ft dar, dessen Gesamtetat von j\u00e4hrlich 750\u2019000 Euro vom Bundesliga-Bereich [der M\u00e4nner (Anm. d. Red.)] finanziert wird\u00bb.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Inzwischen hat der Wind gedreht. Im M\u00e4rz 2025 kamen zum DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem HSV und Werder Bremen 57\u2019000 Zuschauer ins Stadion \u2013 das ist Rekord im deutschen Frauenfussball auf Klubebene. Im Schweizer Frauenfussball liegt der Rekord bei knapp 11\u2019000 auf Vereinsebene und bei \u00fcber 17\u2019000 bei Spielen der Nationalmannschaft.<\/p>\n<p>Doch solche Publikumsmagnete stehen nach wie vor im Kontrast zum relativ tristen Alltag im Frauenfussball. In der Saison 2024\/2025 lag die durchschnittliche Zuschauerzahl in der deutschen Bundesliga, einer der Top-Frauenligen, bei nur 2678. Der deutsche Frauenfussball hat sich zwar gut entwickelt, doch selbst Drittligaklubs der M\u00e4nner wie Erzgebirge Aue kommen auf vergleichbare Zuschauerzahlen wie Top-Frauenklubs. Ist das ein Problem? Nein. Denn Spitzenklubs im Frauenfussball sind nun an jenem Punkt angelangt, wo (auch bei den Herren) der Profisport beginnt.<\/p>\n<p>Ein Anschauungsbeispiel liefert das M\u00e4nnerteam des SSV Ulm aus der 3. deutschen Liga. Sein Personalaufwand in der Saison 2022\/23 betrug rund 3,5 Millionen Euro. Das ist ungef\u00e4hr das Minimum, das ein Klub braucht, um professionell in Deutschland arbeiten zu k\u00f6nnen. Davon ist der typische deutsche Frauen-Bundesliga-Klub bei den Ertr\u00e4gen noch immer ein St\u00fcck entfernt. Derzeit erzielt ein durchschnittlicher Klub Ertr\u00e4ge von 2,65 Millionen Euro<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a>, aber man n\u00e4hert sich allm\u00e4hlich der Schwelle zum Profisport (siehe Abbildung 1). Wie auch im Herrenfussball kommt fast die H\u00e4lfte der Einnahmen aus der Werbung, etwa ein Viertel aus der medialen Verwertung und nur knapp 15 Prozent aus Spielertr\u00e4gen wie Ticketeinnahmen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Die durchschnittlichen Ertr\u00e4ge pro Klub in der 1. deutschen Frauen-Bundesliga sind deutlich gestiegen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"LEGGE-L\u00d6HR_7-2025_Abb1_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#LEGGE-L\u00d6HR_7-2025_Abb1_de').highcharts({\n  chart: {\n        type: 'area'\n    },\n    title: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    subtitle: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2017\/18','2018\/19','2019\/20','2020\/21','2021\/22','2022\/23','2023\/24'], \/\/ eigene Kategorien\n        title: { text: 'Saison' },\n        labels: {\n            formatter: function () {\n                return this.value;\n            }\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            useHTML: true,\n            text: ''\n        }, \n            labels: {\n    formatter: function() {\n        return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, '.', '\\'') + ' \u20ac';\n    }\n}\n    },\n    tooltip: {\n        shared: true,\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:12px\"><b>{point.key}<\/b><\/span><br>',\nvalueSuffix: ' Euro'\n    },\n    plotOptions: {\n        series: { \n         },\n        area: {\n            stacking: 'normal',\n            lineColor: '#666666',\n            lineWidth: 0,\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {\nreversed: true\n},\n    series: [{\n        name: 'Sonstiger Ertrag',\n        data: [332000,318000,445000,387000,422000,500000,508000],\n        color: \"#327775\"\n\n    },{\n        name: 'Mediale Verwertung',\n        data: [223000,114000,113000,161000,244000,288000,597000],\n        color: \"#7ea8a7\" \n         \n    },{\n        name: 'Werbung',\n        data: [388000,513000,587000,754000,678000,920000,1174000],\n        color: \"#9c92bf\"\n\n    },{\n        name: 'Spielertrag',\n        data: [58000,58000,67000,13000,76000,303000,370000],\n        color: \"#655c99\"\n    }  ]\n});\n\n\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: DFB (2025), S. 10 \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>\u00c4hnlich wie im M\u00e4nnerfussball geht in der Regel rund die H\u00e4lfte des Umsatzes in die Taschen der Fussballerinnen (siehe Abbildung 2). Der steigende Personalaufwand im Frauenfussball zeigt auf zweierlei Weise die Professionalisierung. Erstens steigen die Geh\u00e4lter im Frauenfussball deutlich an. Das monatliche Grundgehalt (ohne Pr\u00e4mien) einer Bundesliga-Spielerin liegt bei durchschnittlich 4000 Euro. Topspielerinnen verdienen gesch\u00e4tzt bis zu 300\u2019000 Euro pro Jahr \u2013 und haben oft zus\u00e4tzliche Einnahmen aus der Eigenvermarktung.<\/p>\n<p>Zweitens m\u00fcssen gem\u00e4ss Deutschem Fussball-Bund (DFB) ab der Saison 2025\/2026 alle Klubs der deutschen Frauen-Bundesliga neben der Cheftrainerin auch Co-Trainer, Torh\u00fcterinnentrainerin sowie Athletiktrainer hauptberuflich und in Vollzeit angestellt werden.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Die h\u00f6heren Geh\u00e4lter erm\u00f6glichen eine Professionalisierung, welche die Qualit\u00e4t des Spiels deutlich erh\u00f6ht. Wenn sich die Akteure auf und neben dem Platz in Vollzeit auf den Fussball konzentrieren, k\u00f6nnen auch deutlich mehr Gelder in der Vermarktung generiert werden. Das ver\u00e4ndert die Dynamik wesentlich.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Die H\u00e4lfte des Klubaufwands im deutschen Frauenfussball sind Spielerinnengeh\u00e4lter<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"LEGGE-L\u00d6HR_7-2025_Abb2_de\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#LEGGE-L\u00d6HR_7-2025_Abb2_de').highcharts({\n    chart: {\n        type: 'area'\n    },\n    title: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    subtitle: {\n        text: '',\n        align: 'left'\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['2017\/18','2018\/19','2019\/20','2020\/21','2021\/22','2022\/23','2023\/24'], \/\/ eigene Kategorien\n        title: { text: 'Saison' },\n        labels: {\n            formatter: function () {\n                return this.value;\n            }\n        }\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            useHTML: true,\n            text: ''\n        }, \n            labels: {\n    formatter: function() {\n        return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, '.', '\\'') + ' \u20ac';\n    }\n}\n    },\n    tooltip: {\n        shared: true,\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:12px\"><b>{point.key}<\/b><\/span><br>',\nvalueSuffix: ' Euro'\n    },\n    plotOptions: {\n        series: { \n         },\n        area: {\n            stacking: 'normal',\n            lineColor: '#666666',\n            lineWidth: 0,\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n    legend: {\nreversed: true\n},\n    series: [{\n        name: 'Sonstiger Aufwand',\n        data: [516000,502000,543000,723000,725000,869000,1028000],\n        color: \"#327775\"\n\n    },{\n        name: 'Spielbetrieb',\n        data: [293000,287000,330000,300000,488000,727000,919000],\n        color: \"#7ea8a7\" \n         \n    },{\n        name: 'Personalaufwand Handel & Verwaltung',\n        data: [73000,65000,77000,96000,87000,157000,197000],\n        color: \"#9c92bf\"\n\n    },{\n        name: 'Personalaufwand Spielbetrieb',\n        data: [1045000,1132000,1190000,1349000,1636000,2036000,2390000],\n        color: \"#655c99\"\n    }  ]\n});\n\n});\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: DFB (2025), S. 12 \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">H\u00fcrden f\u00fcr die weitere Entwicklung<\/h2>\n<p>Dennoch: Ein Selbstl\u00e4ufer ist der sportliche und finanzielle Aufstieg des Frauenfussballs keineswegs. Auch dazu liefert der M\u00e4nnerfussball anschauliche Beispiele. Wiederholt konnten sich auch M\u00e4nnerkubs den sportlichen Aufstieg schlicht nicht leisten. Denn f\u00fcr die Teilnahme in h\u00f6heren Ligen braucht es eine bessere Infrastruktur (Stadion, TV-Kameras, etc.), welche Investitionen bedingt, die nicht \u00fcberall m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Das Problem trifft auch den Frauenfussball: Die Klubs spielen oft im kleinen Nebenstadion des M\u00e4nnervereins, was sich erst langsam \u00e4ndert. Doch eine Mehrfachnutzung desselben Stadions ist problematisch. Und nicht vergessen: Es gibt auch noch die 2. Mannschaft der Herren. Vielerorts fehlen also vor allem mittelgrosse Stadien. Wer soll diese finanzieren?<\/p>\n<p>Historisch wurden Stadien sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland zumeist vom Staat finanziert oder subventioniert. Der Anlass daf\u00fcr war oft ein Grossereignis wie etwa die EM 2008 in \u00d6sterreich und der Schweiz.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Auch der Frauenfussball braucht somit starke Partner: die Profiklubs der Herren, die \u00f6ffentliche Hand oder Sponsoren. Es sollten Win-win-Situationen gesucht werden und Konkurrenzdenken zwischen Frauen- und M\u00e4nnerfussball vermieden werden. Doch eine Rivalit\u00e4t mit dem M\u00e4nnerfussball ist nicht auszuschliessen: Bereits jetzt im Sommer gr\u00e4bt die Fifa-Klub-WM der M\u00e4nner der Frauen-EM teilweise das Wasser ab.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die EM 2025 als Chance<\/h2>\n<p>Freilich hat Deutschland den viel gr\u00f6sseren Markt im Vergleich zur Schweiz. Deshalb sind die Ums\u00e4tze der Frauenabteilungen Schweizer Klubs im Vergleich erheblich niedriger. In der AXA Women\u2019s Super League gibt es nur wenige Spielerinnen, die ausschliesslich vom Fussball leben k\u00f6nnen. Der Schweizer Frauenfussball hat folglich noch einen l\u00e4ngeren Weg vor sich. Doch die EM 2025, die zurzeit in der Schweiz stattfindet, k\u00f6nnte als Zugpferd des Sports dienen. Denn solche Grossevents machen Spielerinnen bekannt und k\u00f6nnen so die Nachfrage dauerhaft erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Diesen Schub kann der Frauenfussball gut gebrauchen. Er steht aktuell an der wichtigen Schwelle zu Professionalisierung. F\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte braucht es substanzielle Investitionen. Man k\u00f6nnte sagen: Der Frauenfussball braucht mehr Geld.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Bruch (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe DFB (2025), S. 10.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe DFB (2025), S. 15.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Legge und L\u00f6hr (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geht es um Frauenfussball, so wird oft der Vergleich mit den M\u00e4nnern herangezogen. 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Februar.<\/li>\r\n \t<li>DFB (2025). <a href=\"https:\/\/www.dfb.de\/frauen\/ligen-frauen\/google-pixel-frauen-bundesliga\/saisonreports\">Google Pixel Frauen-Bundesliga Saisonreport 2023\/2024<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>Legge, Stefan und Steffen L\u00f6hr (2022). <a href=\"https:\/\/stefanlegge.com\/books\/\">Der Fussball braucht mehr Geld oder andere Regeln<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[212364,212379],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-07-11 04:45:45","original_files":null,"external_release_for_author":"20250715","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6841913d8f747"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210955"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4971"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=210955"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210955\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":212552,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/210955\/revisions\/212552"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13364"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4971"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/212379"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/212364"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/212472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=210955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=210955"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=210955"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=210955"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=210955"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=210955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}