{"id":211125,"date":"2025-07-24T05:00:12","date_gmt":"2025-07-24T03:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=211125"},"modified":"2025-07-24T05:00:22","modified_gmt":"2025-07-24T03:00:22","slug":"innovationsstandort-schweiz-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/innovationsstandort-schweiz-unter-druck\/","title":{"rendered":"Innovationsstandort Schweiz unter Druck"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz setzt auf gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovation: hoch qualifizierte Fachkr\u00e4fte, ein wettbewerbsf\u00e4higes Steuersystem sowie stabile makro\u00f6konomische und politische Verh\u00e4ltnisse. Dieser erfolgreiche Schweizer Weg steht nun vor neuen Herausforderungen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> So hat sich der Standortwettbewerb versch\u00e4rft: Grosse Wirtschaftsr\u00e4ume wie die Europ\u00e4ische Union, die USA oder China setzen zunehmend auf Innovationsf\u00f6rderung, um technologieintensive Unternehmen anzuziehen, und machen damit der Schweiz Konkurrenz, da sie beispielsweise die Innovationsaktivit\u00e4ten in der Schweiz relativ verteuern. Gleichzeitig ver\u00e4ndert die unberechenbare US-Zollpolitik die globalen Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der j\u00fcngsten <a href=\"https:\/\/www.innovationserhebung.ch\/innovationsbericht_2023\/\">Innovationserhebung<\/a> der KOF Konjunkturforschungsstelle, die im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) alle zwei Jahre durchgef\u00fchrt wird, zeigt: Auch der Fachkr\u00e4ftemangel erschwert die Innovationsaktivit\u00e4ten. Er ist eng mit dem Kostenniveau verkn\u00fcpft, zumal rund zwei Drittel der F&amp;E-Ausgaben auf L\u00f6hne entfallen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Knappheit qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte verteuert Innovationen zus\u00e4tzlich. Internationale Beispiele wie Apple zeigen, dass selbst grosse Unternehmen Schwierigkeiten haben, Produktionsst\u00e4tten zu verlagern, wenn am Zielstandort das n\u00f6tige Know-how fehlt.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> In der Schweiz k\u00e4mpfen vor allem kleinere Unternehmen damit, ihre F&amp;E-Aktivit\u00e4ten aufrechtzuerhalten.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Wenn es an Fachpersonal mangelt, weichen sie h\u00e4ufiger auf risiko\u00e4rmere Projekte aus \u2013 oder verzichten ganz auf Innovation.<\/p>\n<p>Auch regulatorische Vorgaben bremsen zunehmend: Bauvorschriften, Raumplanung und Umweltgesetzgebung werden von den Unternehmen h\u00e4ufiger als wichtiges Innovationshemmnis wahrgenommen \u2013 obwohl das regulatorische Hemmnisniveau im Umweltbereich nach wie vor relativ niedrig ist.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Beispielsweise k\u00f6nnen langwierige Bewilligungsverfahren f\u00fcr die Umnutzung bestehender Geb\u00e4ude und Areale \u2013 etwa f\u00fcr Innovationsparks \u2013 Projekte erheblich verz\u00f6gern.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Weniger Innovation in der Schweiz<\/h2>\n<p>Diese Herausforderungen spiegeln sich in den Daten: Insbesondere der Anteil der Unternehmen mit interner Forschung und Entwicklung (F&amp;E) geht zur\u00fcck. Auf Basis internationaler Vergleichszahlen waren es 2002 40 Prozent, 2022 noch 25 Prozent.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz damit im Mittelfeld. Anfang der Nullerjahre war sie bei diesem Indikator noch international f\u00fchrend (siehe Abbildung 1). Wenn weniger Unternehmen intern forschen, entstehen auch seltener radikale Innovationen, also Marktneuheiten, die dem Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen k\u00f6nnen und hohe Standortkosten rechtfertigen.<\/p>\n<p>Auch der Anteil der Unternehmen mit Produktinnovationen ist im selben Beobachtungszeitraum gesunken: von 55 auf 33 Prozent. Die Schweiz hat auch hier ihre fr\u00fchere F\u00fchrungsposition eingeb\u00fcsst und liegt aktuell hinter L\u00e4ndern wie beispielsweise Finnland oder den Niederlanden. Viele Unternehmen haben sich somit nicht nur aus der F&amp;E zur\u00fcckgezogen, sondern entwickeln auch keine neuen Produkte mehr.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: In der Schweiz betreiben immer weniger Unternehmen interne Forschung und Entwicklung (2002\u20132022)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"HULFELD-SPESCHA-WOERTER_07-2025_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#HULFELD-SPESCHA-WOERTER_07-2025_ABB1_DE').highcharts({\n        chart: { type: 'line' },\n        title: { text: '' },\n        subtitle: { text: '' },\n        xAxis: {\n            title: { text: '' },\n            categories: [\n                '2002\u20132004','2004\u20132006','2006\u20132008','2008\u20132010','2010\u20132012',\n                '2012\u20132014','2014\u20132016','2016\u20132018','2018\u20132020','2021\u20132022'\n            ]\n        },\n        yAxis: {\n            title: { text: 'Anteil der Unternehmen mit interner Forschung und Entwicklung in %' },\n            labels: { format: '{value}%' }\n        },\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br>',\n            valueSuffix: '%'\n        },\n        plotOptions: {\n            line: {\n                dataLabels: { enabled: false },\n                enableMouseTracking: true\n            },\n            series: {\n                marker: { enabled: false }\n            }\n        },\n        series: [\n    {\n        name: 'Finnland',\n        data: [null, null, 35.6, 36.8, 33.6, 36.2, 43.8, 41.3, 45.9, 41.7],\n        color: '#333333'\n    },\n    {\n        name: 'Niederlande',\n        data: [23.1, 22.6, 20.6, 26.8, 32.4, 33.7, 36.4, 32.8, 36.1, 37.0],\n        color: '#cdc5df'\n    },\n    {\n        name: 'Deutschland',\n        data: [35.1, 32.8, 30.6, 31.1, 26.4, 25.1, 24.8, 28.2, 29.2, 26.8],\n        color: '#7ea8a7'\n    },\n    {\n        name: 'Schweiz',\n        data: [40.9, 34.4, 31.4, 30.9, 26.4, 25.8, 25.5, 23.5, 27.1, 24.8],\n        color: '#666666'\n    },\n    {\n        name: '\u00d6sterreich',\n        data: [null, 19.4, 20.5, 22.4, 20.0, 22.3, 23.0, 23.3, 23.7, 23.0],\n        color: '#cccccc'\n    },\n    {\n        name: 'Schweden',\n        data: [33.0, 28.8, 27.2, 28.9, 29.0, 28.1, 29.1, 10.1, 10.3, 23.6],\n        color: '#655c99'\n    },\n    {\n        name: 'D\u00e4nemark',\n        data: [20.8, 22.9, 21.1, 19.2, 21.1, 12.6, 16.0, 13.2, 16.3, 9.8],\n        color: '#327775'\n    }\n]\n    });\n});\n<\/script>\n<p>Quelle: Eurostat \/ KOF \/ Die Volkswirtschaft<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Innovationsvorsprung schmilzt<\/h2>\n<p>Dennoch bleibt die Schweiz 2024 laut dem European Innovation Scoreboard (EIS) das innovativste Land Europas.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Unter anderem, weil sie viel Humankapital, ein attraktives Forschungssystem und eine hohe Anzahl Patentanmeldungen aufweist \u2013 alles Indikatoren, die in das EIS einfliessen. Der Schweizer Vorsprung schmilzt aber auch hier: D\u00e4nemark, Schweden und Finnland haben seit 2017 deutlich aufgeholt (siehe Abbildung 2).<\/p>\n<p>Der Schweiz gelingt es trotz des R\u00fcckgangs bei F&amp;E-aktiven Unternehmen, im Durchschnitt die Ums\u00e4tze mit Innovationen hoch zu halten. Nach wie vor erzielen die innovativen Unternehmen rund 30 bis 35 Prozent ihres Umsatzes mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Diese Erfolgsquote basiert jedoch zunehmend auf inkrementellen Innovationen \u2013 also Neuerungen, die f\u00fcr das Unternehmen, nicht aber f\u00fcr den Markt neu sind. Der Umsatzanteil an radikalen Innovationen ist durchschnittlich von 5,7 Prozent im Jahr 2012 auf 2,6 Prozent im Jahr 2022 gesunken.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Diese Entwicklung weist auf intensiveren Wettbewerb, h\u00f6heren Kostendruck und sinkende Margen hin. In diesem Umfeld ist es weniger erstaunlich, dass l\u00e4ngere Amortisationszeiten der Innovationsinvestitionen zunehmend als Innovationshemmnis gesehen werden. Derartige Investitionen sind demnach schwieriger zu rechtfertigen, insbesondere angesichts eines hohen Kostenniveaus, des h\u00e4ufigsten als sehr wesentlich eingestuften Innovationshemmnisses.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Die Schweiz f\u00fchrt den Innovationsindex des European Innovation Scoreboard an \u2013 doch andere L\u00e4nder holen auf (2017\u20132024)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"HULFELD-SPESCHA-WOERTER_07-2025_ABB2_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#HULFELD-SPESCHA-WOERTER_07-2025_ABB2_DE').highcharts({\n        chart: { type: 'line' },\n        title: { text: '' },\n        subtitle: { text: '' },\n        xAxis: {\n            title: { text: '' },\n            categories: ['2017', '2018', '2019', '2020', '2021', '2022', '2023', '2024']\n        },\n        yAxis: {\n            title: { text: 'Index' },\n            labels: { format: '{value}' }\n        },\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br>',\n            valueDecimals: 1\n        },\n        plotOptions: {\n            line: {\n                dataLabels: { enabled: false },\n                enableMouseTracking: true\n            },\n            series: {\n                marker: { enabled: false }\n            }\n        },\n        series: [\n            {\n                name: 'Schweiz',\n                data: [150.9, 151.9, 152.4, 151.5, 152.7, 151.4, 150.3, 152.2],\n                color: '#666666'\n            },\n            {\n                name: 'D\u00e4nemark',\n                data: [142.8, 143.6, 144.2, 145.0, 146.5, 147.3, 148.8, 149.3],\n                color: '#327775'\n            },\n            {\n                name: 'Schweden',\n                data: [136.9, 137.3, 138.4, 140.9, 142.5, 145.1, 146.0, 146.2],\n                color: '#655c99'\n            },\n            {\n                name: 'Finnland',\n                data: [128.8, 127.0, 127.4, 132.0, 133.2, 140.4, 141.3, 140.6],\n                color: '#333333'\n            }\n        ]\n    });\n});\n<\/script>\n<p>Quelle: European Innovation Scoreboard \/ Die Volkswirtschaft<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das Policy-Paradox der Schweizer Innovationspolitik<\/h2>\n<p>Die Schweiz z\u00e4hlt zu den L\u00e4ndern mit dem h\u00f6chsten Anteil privater F&amp;E-Ausgaben am Bruttoinlandprodukt. Gleichzeitig hat sie eine der geringsten \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzungen f\u00fcr F&amp;E in der Privatwirtschaft.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Das, obwohl Innovationsaktivit\u00e4ten typischerweise von Marktversagen betroffen sind, das heisst, ohne \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung wird zu wenig privatwirtschaftlich in F&amp;E investiert.<\/p>\n<p>Dieses sogenannte Policy-Paradox l\u00e4sst sich mit den guten Rahmenbedingungen in der Schweiz erkl\u00e4ren. Sie machen den Standort auch ohne umfangreiche F\u00f6rdermittel attraktiv. Hinzu kommt, dass die Schweiz stark auf die Grundlagenforschung und deren Wirkung auf die Innovationst\u00e4tigkeit setzt.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Dieses Erfolgsmodell funktioniert weiterhin. Die Schweiz bleibt sehr innovativ, das Produktivit\u00e4tswachstum liegt \u00fcber dem Durchschnitt, und die Besch\u00e4ftigungsquote ist hoch.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Digitale Abh\u00e4ngigkeit als strategisches Risiko<\/h2>\n<p>Die Ergebnisse der <a href=\"http:\/\/www.innovationserhebung.ch\">Innovationserhebung<\/a> der KOF Konjunkturforschungsstelle weisen auf einen weiteren Faktor hin, der im Rahmen der internationalen wirtschaftspolitischen Turbulenzen an Bedeutung gewinnt: die Abh\u00e4ngigkeit von Softwarelieferanten. Softwarelieferanten sind mittlerweile die zweitwichtigste externe Wissensquelle f\u00fcr Innovationsaktivit\u00e4ten \u2013 denn Innovationen entstehen selten im Alleingang.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a> Viele dieser Anbieter haben ihren Sitz wahrscheinlich im Ausland. Die wachsende Bedeutung von digitalen Komponenten f\u00fcr innovative, markttaugliche Produkte birgt deshalb ein Risiko, vor allem vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen.<\/p>\n<p>Die Innovationslandschaft der Schweiz bleibt insgesamt stabil. Doch die internationale Standortdynamik stellt das bew\u00e4hrte Erfolgsmodell auf die Probe. Eine evidenzbasierte und vorausschauende Innovationspolitik ist erforderlich, um rechtzeitig auf strukturelle Ver\u00e4nderungen zu reagieren und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standorts Schweiz aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Gersbach und W\u00f6rter (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe NZZ (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Spescha, Tran und W\u00f6rter (2024), Abbildung 3.34 F&E-Unternehmen mit weniger als 50 Besch\u00e4ftigten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Spescha, Tran und W\u00f6rter (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Diese Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mehr als 10 Besch\u00e4ftigten (in Vollzeit\u00e4quivalenten) und auf ausgew\u00e4hlte Branchen, um die internationale Vergleichbarkeit herzustellen. Zum R\u00fcckgang des Anteils der Unternehmen mit F&E-Aktivit\u00e4ten in der Schweiz siehe auch Barjak, Foray und W\u00f6rter (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Europ\u00e4ische Kommission (2025c).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Spescha, Tran und W\u00f6rter (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe Europ\u00e4ische Kommission (2025a und b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe Spescha, Tran und W\u00f6rter (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz setzt auf gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovation: hoch qualifizierte Fachkr\u00e4fte, ein wettbewerbsf\u00e4higes Steuersystem sowie stabile makro\u00f6konomische und politische Verh\u00e4ltnisse. 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Intramuros-Forschung und Entwicklung (F+E)-Aufwendungen der Privatwirtschaft nach F+E-Wirtschaftszweig und Aufwandsart<\/a>, 2000\u20132023, Neuchatel.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Europ\u00e4ische Kommission (2025a). <a href=\"https:\/\/projects.research-and-innovation.ec.europa.eu\/en\/statistics\/performance-indicators\/european-innovation-scoreboard\/eis-2024#\/eis\/indicators\/2.2?perf_indicators=4&amp;country_scope=all&amp;indicator_view=rank\">European Innovation Scoreboard<\/a>, Firm Investments.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Europ\u00e4ische Kommission (2025b). <a href=\"https:\/\/projects.research-and-innovation.ec.europa.eu\/en\/statistics\/performance-indicators\/european-innovation-scoreboard\/eis-2024#\/eis\/indicators\/2.1?perf_indicators=4&amp;country_scope=all&amp;indicator_view=rank\">European Innovation Scoreboard<\/a>, Finance and Support.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Europ\u00e4ische Kommission (2025c). 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