{"id":211188,"date":"2025-08-14T07:00:02","date_gmt":"2025-08-14T05:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=211188"},"modified":"2025-08-20T14:40:22","modified_gmt":"2025-08-20T12:40:22","slug":"guatemala-die-hoffnung-ruht-auf-der-jugend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/08\/guatemala-die-hoffnung-ruht-auf-der-jugend\/","title":{"rendered":"Guatemala: Die Hoffnung ruht auf der Jugend"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt landen an diesem Vormittag im Juni 2025 vor der Kulisse majest\u00e4tischer Vulkane zivile und milit\u00e4rische Flugzeuge. Den Flugzeugen entsteigen zahlreiche guatemaltekische Migrantinnen und Migranten, die aus den USA ausgewiesen wurden. Diese R\u00fcckf\u00fchrungen erfolgen schon seit Jahren.<\/p>\n<p>Dabei kommt mir das k\u00fcrzlich gef\u00fchrte Gespr\u00e4ch mit Ana aus dem n\u00f6rdlichen Teil der Hauptstadt in den Sinn. Ihre erwachsenen S\u00f6hne \u2013 nennen wir sie Diego und Andr\u00e9s \u2013 leben seit Jahren irregul\u00e4r in Kalifornien und Texas, einer von ihnen mit Frau und zwei schulpflichtigen Kindern. Beide sind in den USA informell besch\u00e4ftigt und meiden den \u00f6ffentlichen Raum, aus Angst aufgegriffen und r\u00fcckgeschafft zu werden. Diego und Andr\u00e9s \u00fcberweisen ihrer Mutter seit Ende 2024, als Donald Trump zum US-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wurde, mehr Geld als fr\u00fcher. Denn sie bef\u00fcrchten, bei einer Abschiebung alle ihre Ersparnisse zu verlieren. Eine freiwillige R\u00fcckkehr komme f\u00fcr ihre beiden S\u00f6hne aber nicht infrage, so die Mutter. Denn das Einkommen sei in den USA viel h\u00f6her als in Guatemala. Zudem gebe es weniger Kriminalit\u00e4t.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Aktuelle Wirtschaftslage<\/h2>\n<p>Guatemala ist fl\u00e4chenm\u00e4ssig rund zweieinhalb Mal so gross wie die Schweiz. Seit 2022 geh\u00f6rt es zur Gruppe der L\u00e4nder mit oberem mittlerem Einkommen. Das liberale Wirtschaftssystem ist von einem fest verankerten Unternehmertum gepr\u00e4gt, und makro\u00f6konomisch ist das Land seit Langem stabil. 2024 verzeichnete Guatemala ein reales Wirtschaftswachstum von 3,7 Prozent bei einer Inflation von 3,6 Prozent. Die Staatsquote, welche die Staatsausgaben mit dem Bruttoinlandprodukt vergleicht, betr\u00e4gt ausserordentlich tiefe 13 Prozent (Schweiz: 32%). Auch die Investitionst\u00e4tigkeit ist mit 17 Prozent des BIP sehr gering, wobei der Staat ein Zehntel davon realisiert. Im Gegensatz dazu weist die Gruppe der L\u00e4nder mit oberem mittlerem Einkommen im Schnitt eine Investitionst\u00e4tigkeit von 34 Prozent auf.<\/p>\n<p>Das Handelsvolumen liegt mit 48 Prozent des BIP im mittleren Bereich, und das Land weist eine hohe negative Handelsbilanz auf. Dennoch ist die Ertragsbilanz unter dem Strich leicht positiv, vor allem wegen hoher \u00dcberweisungen von ausgewanderten Guatemaltekinnen und Guatemalteken, die 19 Prozent des BIP ausmachen. Exportiert werden haupts\u00e4chlich Landwirtschaftsprodukte und Bekleidung nach Zentralamerika, in die USA und nach Mexiko. Bei den Importen sind die USA und China die gr\u00f6ssten Handelspartner.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grosse demografische Herausforderungen<\/h2>\n<p>Rund 18 Millionen Menschen lebten 2024 in Guatemala. Das Bev\u00f6lkerungswachstum ist mit 1,5 Prozent \u00e4hnlich hoch wie in der Schweiz. Allerdings ist die Bev\u00f6lkerung Guatemalas deutlich j\u00fcnger: Das Medianalter in Guatemala liegt bei 23 Jahren, in der Schweiz liegt es 20 Jahre h\u00f6her. Und 32 Prozent der Guatemaltekinnen und Guatemalteken sind unter 15 Jahre alt (in der Schweiz sind es 15%). Rund die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung sind indigene Maya, die haupts\u00e4chlich in den westlichen Hochlandregionen leben. Die grosse Mehrheit von ihnen ist arm und wird auf unterschiedlichen Ebenen stark diskriminiert.<\/p>\n<p>Die junge Bev\u00f6lkerung hat das Potenzial, sich zu einem wirtschaftlichen Vorteil zu wandeln, man spricht von einer \u00abdemografischen Dividende\u00bb. Die Idee dahinter: Wenn die vielen Jungen in den Arbeitsmarkt eintreten, k\u00f6nnte der Anteil der erwerbst\u00e4tigen Bev\u00f6lkerung (15 bis 64 Jahre) zunehmen und so das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Damit dies passiert, muss allerdings die Geburtenrate sinken und\/oder der Anteil der wirtschaftlich abh\u00e4ngigen Rentner und Jungen abnehmen. Diese Ver\u00e4nderungen sind in Guatemala bereits seit vielen Jahren im Gang.<\/p>\n<p>Hinzu kommen aber strukturelle Herausforderungen, welche die Aussch\u00f6pfung dieses Potenzials erschweren: Das Land weist eine sehr hohe Armutsrate auf, die nachfrageseitig den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung beschr\u00e4nkt. Zudem ist die Einkommens- und Verm\u00f6gensungleichheit hoch (Einkommens-Gini-Index 45; in der Schweiz 34). Das hemmt den Konsum und entsprechend die Investitionen. Auch die Infrastruktur weist Defizite auf, und es wird angebotsseitig von Staat und Privaten zu wenig investiert, vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Die offizielle Arbeitslosigkeit in Guatemala ist zwar niedrig, aber rund 75 Prozent aller Erwerbst\u00e4tigen sind im informellen Sektor t\u00e4tig, zum Beispiel als Kleinbauern und in Kleinstunternehmen. Diese Informalit\u00e4t hemmt die wirtschaftliche Produktivit\u00e4t, bietet keine soziale Sicherheit und behindert Einkommenssteigerungen.<\/p>\n<p>Um die strukturellen Herausforderungen anzugehen, braucht es gezielte Investitionen, beispielsweise in Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarktintegration und Gleichstellung von Frauen und Ethnien. Die anhaltend tiefen Privat- und Staatsinvestitionen f\u00fchrten in der Vergangenheit nur zu einem moderaten Wirtschaftswachstum. Zusammen mit dem B\u00fcrgerkrieg von 1960 bis 1996 f\u00fchrten dies und die Aussicht auf ein h\u00f6heres Einkommen im Ausland dazu, dass j\u00e4hrlich netto rund 35\u2019000 Personen irregul\u00e4r in die USA auswanderten. Das sind rund 0,2 Prozent der Bev\u00f6lkerung pro Jahr \u2013 darunter \u00fcberproportional viele Maya. Doch seit einigen Jahren schieben die USA irregul\u00e4re guatemaltekische Migrantinnen und Migranten vermehrt ab, sodass die Nettomigration seit 2022 auf unter 10\u2019000 pro Jahr fiel. Dies tr\u00e4gt dazu bei, dass die Aussch\u00f6pfung des Potenzials der demografischen Dividende f\u00fcr das Land noch herausfordernder ist. Denn oft finden diese R\u00fcckkehrer keine Arbeit oder nur im informellen Sektor.<\/p>\n<p>Bereits 2024, in ihrem ersten Jahr, konnte die neue Mitte-links-Regierung unter Pr\u00e4sident Bernardo Ar\u00e9valo die Staatsausgaben etwas erh\u00f6hen und setzte insbesondere Massnahmen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Verwaltung (unter anderem Korruptionsbek\u00e4mpfung) um. Bei der Verkehrsinfrastruktur waren die Massnahmen weniger umfassend, was partiell auch an den geerbten Defiziten liegt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zahlreiche Verbindungen zur Schweiz<\/h2>\n<p>Im 19. und im fr\u00fchen 20. Jahrhundert gelangten Schweizer Migrantinnen und Migranten nach Guatemala, angezogen vom Potenzial \u00a0der Landwirtschaft. Ende 2024 lebten \u00fcber 1100 Schweizerinnen und Schweizer im Land. Seit 119 Jahren bestehen diplomatische Beziehungen. Sp\u00e4ter kamen Schweizer Unternehmen aus den Bereichen Rohstoffe, Maschinenbau, Infrastruktur, Chemie, Pharma und Lebensmittel hinzu, darunter gr\u00f6ssere Firmen wie Nestl\u00e9, Novartis, Roche und Sika. Diese bedienen von Guatemala aus auch den zentralamerikanischen Markt. F\u00fcr den Zuzug von gr\u00f6sseren Schweizer Unternehmen waren die politische Stabilit\u00e4t nach Beendigung des B\u00fcrgerkriegs 1996, eine liberale und stabile Wirtschaft sowie das Pro-Kopf-Einkommen ausschlaggebend.<\/p>\n<p>Das Handelsvolumen zwischen den beiden L\u00e4ndern liegt auf sehr tiefem Niveau, wobei vor allem landwirtschaftliche G\u00fcter wie Kaffee in die Schweiz exportiert werden. Vor knapp zehn Jahren wurde in Guatemala die erste bilaterale Handelskammer in Zentralamerika mit heute knapp 40 Mitgliedern gegr\u00fcndet. Wichtig w\u00e4re der seit Langem zu vollziehende Beitritt Guatemalas zum seit 2014 bestehenden Freihandelsabkommen der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (Efta) mit den zentralamerikanischen L\u00e4ndern Panama und Costa Rica. Im Jahr 2015 haben alle L\u00e4nder den Beitritt Guatemalas unterzeichnet. Von den anschliessenden Ratifizierungen stehen aber noch diejenigen von Panama und Costa Rica aus.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Was kann die Schweiz von Guatemala lernen?<\/h2>\n<p>Guatemala zeigt, dass es wichtig ist, wirkm\u00e4chtige strukturelle Herausforderungen zum Beispiel beim Thema Demografie fr\u00fchzeitig zu analysieren und anzugehen. Auch in der Schweiz gibt es solche Themen \u2013 zum Beispiel den Fachkr\u00e4ftemangel. Zudem zeigt Guatemala die Auswirkungen nicht optimaler Staatst\u00e4tigkeit. Und nicht nur die Ausgestaltung des Wirtschaftssystems ist zentral, sondern auch die Wichtigkeit von Verteilungsfragen.<\/p>\n<p>Die politischen Ver\u00e4nderungen seit der Amts\u00fcbernahme der neuen Regierung wecken Hoffnung, dass die strukturellen Herausforderungen in Guatemala verst\u00e4rkt angegangen werden und das Land die demografische Dividende realisieren kann: ein Wirtschaftswachstum, von dem die ganze Bev\u00f6lkerung profitiert.<\/p>\n<p>Es brummt wieder am Himmel \u00fcber La Aurora. Die US-Flugzeuge steigen am Ende des Vormittags z\u00fcgig auf und fliegen Richtung Norden zur\u00fcck.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt landen an diesem Vormittag im Juni 2025 vor der Kulisse majest\u00e4tischer Vulkane zivile und milit\u00e4rische Flugzeuge. Den Flugzeugen entsteigen zahlreiche guatemaltekische Migrantinnen und Migranten, die aus den USA ausgewiesen wurden. 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(+1,5%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">W\u00e4hrung<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Guatemaltekischer Quetzal (GTQ)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">BIP pro Kopf<sup>b<\/sup>\r\nkaufkraftbereinigt:\r\nnominal:<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">14\u2019827 $ (CH: 94\u2019937 $)\r\n6307 $ (CH: 104'523 $)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">BIP-Wachstum<sup>b\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">3,7% (CH: 1,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Arbeitslosenrate gem\u00e4ss ILO-Modell<sup>a\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">2,2% (CH: 4,1%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Direktinvestitionen in Guatemala<sup>c<\/sup> (Bestand 2023)<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">1006 Mio. $<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Guatemaltekische Direktinvestitionen in der Schweiz<sup>c<\/sup> (2023)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">0 Mio. $<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Guatemaltekische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>c<\/sup>\r\n(nur Waren)<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">0,02% (Rang 95)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe Guatemalas<sup>c<\/sup>\r\n(nur Waren)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">0,14% (Rang 37)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Warenimporte aus Guatemala<sup>d<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Landwirtschaftliche Produkte (87,6%)\r\nKunstgegenst\u00e4nde und Antiquit\u00e4ten (8%)\r\nTextilien, Bekleidung, Schuhe (3,4%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Schweizer Warenexporte nach Guatemala<sup>d<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">Chemie und Pharma (33,2%), Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie (24,4%), Maschinen, Apparate und Elektronik (21,8%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Bev\u00f6lkerungsanteile<sup>a<\/sup> (2023)\r\n0\u201314 Jahre\r\n15\u201364 Jahre\r\n65+<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">&nbsp;\r\n\r\n31,6% (CH: 15,0%)\r\n63,6% (CH: 65,4%)\r\n4,8% (CH: 19,6%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup> Weltbank,\u00a0<sup>b<\/sup> IWF (2025). World Economic Outlook, April., <sup>c<\/sup> IWF, <sup>d<\/sup>\u00a0Bundesamt f\u00fcr Zoll und Grenzsicherheit \/ Stand: 10.07.2025"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":[204755,212213],"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-08-14 05:00:02","original_files":null,"external_release_for_author":"20250814","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/684aa68b89396"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211188"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13385"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=211188"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":213214,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211188\/revisions\/213214"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13385"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/212213"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/204755"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/213061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=211188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=211188"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=211188"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=211188"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=211188"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=211188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}