{"id":211978,"date":"2025-07-10T06:55:53","date_gmt":"2025-07-10T04:55:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=211978"},"modified":"2025-08-15T15:51:26","modified_gmt":"2025-08-15T13:51:26","slug":"das-ende-der-profikarriere-ist-fuer-viele-ein-bedeutungsverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/das-ende-der-profikarriere-ist-fuer-viele-ein-bedeutungsverlust\/","title":{"rendered":"\u00abDas Ende der Profikarriere ist f\u00fcr viele ein Bedeutungsverlust\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Huggel, Sie waren 14 Jahre lang Profifussballer. Was ist Ihre heutige Berufsbezeichnung?<\/div>\n<div>Man k\u00f6nnte mich als Unternehmer bezeichnen. Ich bin einerseits Mitgr\u00fcnder und Mitinhaber der Firma Athletes Network sowie meiner eigenen Firma Beni Huggel bewegt. Andererseits arbeite ich f\u00fcr das Schweizer Fernsehen als Fussballexperte.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie treten auch als Redner auf. Haben Sie in Ihrer Nachsportkarriere bewusst das Rampenlicht gesucht?<\/div>\n<div>Nein, das Rampenlicht hat mich gefunden. Direkt nach meiner Fussballkarriere bin ich von SRF angefragt worden. Auch die Referate sind danach aus Anfragen entstanden. Anfangs lehnte ich die Anfragen immer ab, aber als sie sich h\u00e4uften, liess ich mich dann coachen und ging es proaktiv an.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Worum geht es bei den Referaten?<\/div>\n<div>Es geht einerseits um F\u00fchrungsfragen wie beispielsweise: \u00abWie haben unterschiedliche Trainer gef\u00fchrt?\u00bb Ich erz\u00e4hle dabei aus meiner Aktivkarriere. Ein weiteres Thema ist der positive Umgang mit Ver\u00e4nderungen, weil das bei vielen Firmen immer wieder Widerstand ausl\u00f6st. Ich musste in meinem Leben viele Ver\u00e4nderungen \u00fcber mich ergehen lassen oder habe sie selber gew\u00e4hlt \u2013 darum kenne ich mich da aus.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">In welchem Alter wussten Sie, dass Sie Profifussballer werden m\u00f6chten?<\/div>\n<div>Mit zw\u00f6lf Jahren habe ich das mal ausgesprochen, aber daran geglaubt habe ich nicht. Ich habe nie einen Karriereplan verfolgt. Das kam ziemlich ungeplant.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben eine Lehre als Landschaftsg\u00e4rtner abgeschlossen. Haben Sie da auch noch nicht an Profifussball geglaubt?<\/div>\n<div>Nein, ich war auch nie in einer Nachwuchsabteilung. Ich bin da irgendwie durchgerutscht und hatte eine ganz normale Kindheit und Jugend. Ich habe die Lehre absolviert und die Berufsmatura gemacht. Erst relativ sp\u00e4t, mit 21 Jahren, wurde ich Fussballprofi.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben also w\u00e4hrend der Lehre abends jeweils trainiert?<\/div>\n<div>Ja, genau. Ich habe damals aber auch noch nicht beim FC Basel gespielt, sondern bei regionalen Clubs.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und dass Sie erst die Lehre absolviert haben, steckte da ein Sicherheitsgedanke dahinter?<\/div>\n<div>Nein. Ich habe die Lehre abgeschlossen, ohne zu wissen, dass ich Fussballprofi werde.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Im Grunde sind ja alle Vertr\u00e4ge befristet, und man muss sich immer wieder beweisen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wurden Sie in Ihrer Jugend als Sportler gef\u00f6rdert?<\/div>\n<div>Ich wurde nicht auf breiter Front in den Clubs gef\u00f6rdert. Ich hatte zweimal die M\u00f6glichkeit, in bessere Klassen und h\u00f6here Teams aufzusteigen, aber ich wollte das selber nicht. Damals bevorzugte ich es, mit meinen Freunden Fussball zu spielen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Also sind Sie bis mit 21 Jahren in Ihrem Stammclub geblieben.<\/div>\n<div>Genau. Es gab damals Sichtungsspiele, die wie Castings funktionierten, und da durfte ich zweimal mitmachen. So ist dann der erste Vertrag beim FC Basel zustande gekommen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was hat Sie am Leben als Profifussballer am meisten \u00fcberrascht \u2013 positiv oder negativ?<\/div>\n<div>(\u00fcberlegt lange) Das Positive war grunds\u00e4tzlich, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Negativ waren die Begleitumst\u00e4nde: dass man pl\u00f6tzlich von irgendwelchen Leuten bewertet wird, die einen gar nicht kennen und die Dinge auf einen projizieren. Beispielsweise, dass man ein Vorbild sein soll, obwohl ich in den Anf\u00e4ngen selber sehr jung war.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Mit dem FC Basel wurden Sie dann siebenmal Schweizer Meister und f\u00fcnfmal Cupsieger, und Sie spielten auch mehrmals in der Champions League. Waren es die Erfolge, die Sie angetrieben haben?<\/div>\n<div>Ich hatte das Gl\u00fcck, dass ich Christian Gross kennen lernen durfte, der mich gef\u00f6rdert hat. Er war acht Jahre lang mein Trainer, und er hat mir klargemacht, dass es immer darum geht, zu gewinnen und nicht nur dabei zu sein. Ich hatte diesen Ehrgeiz sicher selber schon in mir, aber diese Sichtweise hat mich sehr gepr\u00e4gt.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ab wann konnten Sie vom Fussball leben?<\/div>\n<div>Mein erster Vertrag war d\u00fcnn, aber ich habe ja noch zu Hause gewohnt, und darum hat es geklappt. Aber schon nach eineinhalb Jahren erhielt ich einen deutlich besseren Vertrag. Ich hatte das Privileg, dass ich in einer Sportart war, von der ich leben konnte und wo ich auch noch ein bisschen was auf die Seite legen konnte.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben auch zwei Jahre in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt gespielt. Dann ging es wieder zur\u00fcck zum FC Basel. Befristete Vertr\u00e4ge sind im Profifussball die Normalit\u00e4t. Sp\u00fcrt man da eine st\u00e4ndige Zukunftsangst?<\/div>\n<div>Im Grunde sind ja alle Vertr\u00e4ge befristet, und man muss sich immer wieder beweisen. Es gibt keine Stelle, die f\u00fcr immer sicher ist. Mir war sehr bewusst, dass ich mich immer beweisen muss: Ein Fussballteam besch\u00e4ftigt nicht 11, sondern rund 25 Spieler \u2013 und alle wollen spielen. Aber f\u00fcr mich war das eigentlich kein Stress.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Um die Leistung von Fussballern zu messen, werden immer mehr Daten gesammelt. War der Druck auf die Spieler fr\u00fcher weniger hoch?<\/div>\n<div>Fr\u00fcher waren allf\u00e4llige Schw\u00e4chen weniger beweisbar. Durch die Datenanalyse ist das anders. Aber der subjektive Eindruck von fr\u00fcher war ja auch nicht falsch. M\u00f6glich, dass das die Spieler heute st\u00e4rker unter Druck setzt. Aber es gibt einem auch die M\u00f6glichkeit, sich zu verbessern.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-scaled.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-212344\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-1536x828.jpg 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/07\/Zweitbild_seco-interview_beni-huggel_23839-2048x1105.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Beni Huggel im alten Tower des Flughafens Z\u00fcrich: \u00abEs gibt auch viele Sportler, die sehr unsicher sind und das Gef\u00fchl haben, sie k\u00f6nnten nur Sport. Bei mir war das anf\u00e4nglich auch so.\u00bb\u00a0 (Bild: Keystone \/ Ennio Leanza)<\/h6>\n<div class=\"content-copy-questions\">2010, nach der Fussballweltmeisterschaft in S\u00fcdafrika, haben Sie mit 33 Jahren Ihren R\u00fccktritt von der Nationalmannschaft bekannt gegeben. Und zwei Jahre sp\u00e4ter auch vom Clubfussball. Bereitet man sich auf diesen \u00dcbergang vor?<\/div>\n<div>Ich war so sehr in dieser Fussball-Bubble drin, dass ich dachte, danach werde es wahrscheinlich wieder was mit Fussball sein. Ohne mir eigentlich Gedanken zu machen, habe ich dann eine Trainerausbildung absolviert. Aber dann hat sich herausgestellt, dass der Trainerberuf nicht das ist, was ich bis zur Pensionierung machen m\u00f6chte.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">W\u00fcrden Sie heute etwas anders machen, um sich auf das Leben nach dem Fussball vorzubereiten?<\/div>\n<div>Ja, ich w\u00fcrde mich mehr damit auseinandersetzen und mich umfassender beraten lassen, wo meine Reise hingehen k\u00f6nnte. Damals hatte ich gar keine Ahnung, was f\u00fcr mich bereitliegen k\u00f6nnte. Ich wusste auch gar nicht, was die Anforderungen f\u00fcr gewisse Berufe sind. Ich w\u00fcrde mich auch ausbildungsm\u00e4ssig besser vorbereiten. Ich wollte mal ein Fernstudium machen, aber das ging nicht, weil die Pr\u00fcfungen immer samstags w\u00e4hrend der Spiele stattfanden. Damals war das nicht zu \u00e4ndern. Aber heutzutage geht das.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Emotionen und Adrenalinsch\u00fcbe sind im Profisport ein wichtiger Bestandteil. Vermisst man das nach der Profikarriere?<\/div>\n<div>Ja, ein St\u00fcck weit schon. Dieses Gef\u00fchl eines Tors im Stadion oder ein Titelgewinn vor den heimischen Fans \u2013 das kann man schlecht simulieren oder replizieren.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist das auch der Grund, weshalb viele eine weitere Laufbahn im Fussball suchen?<\/div>\n<div>Ja und nein. Vielleicht ist es m\u00f6glich, durch die Arbeit als Fussballtrainer \u00e4hnliche Emotionen zu erzeugen. Andererseits denke ich, dass viele eine weitere Laufbahn im Fussball suchen, weil das ihr gewohntes Umfeld ist. So f\u00fchlt sich die Transition in die Nachsportkarriere weniger ausgepr\u00e4gt an.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">War auch ein Zur\u00fcck zum Landschaftsg\u00e4rtner eine Option?<\/div>\n<div>Eine Anstellung als Landschaftsg\u00e4rtner w\u00e4re schon rein k\u00f6rperlich nicht m\u00f6glich gewesen. Die lange Profikarriere hat meinen K\u00f6rper in Mitleidenschaft gezogen. Ich spiele deshalb auch nicht mehr Fussball.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Ex-Profis haben meistens recht viel zu bieten \u2013 sie wissen es nur nicht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">2021 haben Sie dann mit drei Bekannten die Firma Athletes Network gegr\u00fcndet. Die Firma ber\u00e4t und begleitet Profisportler beim \u00dcbergang in die Nachprofikarriere. Wo liegt die Schwierigkeit bei diesem Wechsel?<\/div>\n<div>Man kann hier nicht pauschalisieren. Es kommt drauf an, aus welchem Sport man kommt, ob man davon leben konnte und ob viel Fame in dieser Sportart war. Was sicher alle vereint, ist, dass man etwas aufgeben muss, das man im ersten Drittel des Lebens sehr exzessiv, gern und gut gemacht hat. Als Profisportler muss man in relativ jungem Alter diese Leidenschaft ein St\u00fcck weit abgeben, mit der man schon fr\u00fch in Ber\u00fchrung gekommen ist. Es gibt ja kaum Kindergartenkinder, die sagen, sie wollten Top-Anwalt werden. Aber es gibt viele, die Fussballer, Skifahrer oder Tennisspieler werden wollen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Eigenschaften bringen diese ehemaligen Profisportler denn mit?<\/div>\n<div>Im Spitzensport erwirbt man gewisse wertvolle Eigenschaften: zum Beispie auf eine Aufgabe zu fokussieren. Denn Training bedeutet ja diszipliniert sein. Auch bringen sie eine gewisse Widerstandsf\u00e4higkeit mit: Als Sportler lernt man, zu verlieren und mit R\u00fcckschl\u00e4gen umzugehen und trotzdem weiterzumachen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Sportpsychologin Erika Ruchti hat in einer SRF-Dokumentation festgehalten, dass ungef\u00e4hr 20 Prozent der Sportlerinnen und Sportler nach dem R\u00fccktritt mit Depressionen, Angstst\u00f6rungen oder Suchtmittelkonsum k\u00e4mpfen. K\u00f6nnen Sie diesen hohen Anteil best\u00e4tigen?<\/div>\n<div>Ja, das kann ich. Es gibt schon einige, die M\u00fche haben. Das Ende der Profikarriere ist f\u00fcr viele ein Bedeutungsverlust. Das kann zu finanziellen Problemen f\u00fchren, aber auch zu Schwierigkeiten im Privaten, wenn der Partner oder die Partnerin das neue Berufsleben pl\u00f6tzlich nicht mehr so attraktiv findet.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Arbeiten die vermittelten Personen denn eher in F\u00fchrungspositionen?<\/div>\n<div>Nein, das ist ganz verschieden. Meistens vermitteln wir Leute zwischen 25 und 40 Jahren, die erst mal in Einsteigerpositionen mit wenig Berufserfahrung beginnen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wer kann sich bei Athletes Network anmelden?<\/div>\n<div>Bei uns sind \u00fcber 4600 Athletinnen und Athleten eingeschrieben. Bedingung ist, dass die Leute im Teamsport in den obersten zwei Ligen gespielt haben oder im Einzelsport nationale Spitze sind oder waren. Denn wir vermitteln vor allem aktive, aber auch ehemalige Sportler. Es sind unsere Mitgliederfirmen, die das Jobportal finanzieren. Sie k\u00f6nnen bei uns ehemalige oder noch aktive Spitzensportler systematisch rekrutieren.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was bezahlen die Sportler f\u00fcr die Mitgliedschaft?<\/div>\n<div>F\u00fcr die Athleten sind die Mitgliedschaft und die Stellenvermittlung kostenlos. Sie bezahlen nur, wenn sie sich individuell in einem Eins-zu-eins-Coaching beraten lassen wollen.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gibt es unerwartete Karrierewendungen von Sportlern, die sich bei Ihnen gemeldet haben?<\/div>\n<div>Es gibt Personen, die mit einem Praktikum begonnen haben, dann fest angestellt wurden und schliesslich aufgestiegen sind. So hat etwa der Ex-Fussballprofi Joel Geissmann eine Anstellung beim Versicherer Swica gefunden und die Langl\u00e4uferin Laurien van der Graaff bei Zurich-Versicherung. Auf der anderen Seite gibt es auch viele Sportler, die sehr unsicher sind und das Gef\u00fchl haben, sie k\u00f6nnten nur Sport. Bei mir war das anf\u00e4nglich auch so. Dann helfen wir ihnen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Ex-Profis haben meistens recht viel zu bieten \u2013 sie wissen es nur nicht.<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist Ihnen der gr\u00fcne Daumen aus der abgeschlossenen Lehre zum Landschaftsg\u00e4rtner erhalten geblieben?<\/div>\n<div>Teils, teils. Ich habe schon einen Garten und bewirtschafte ihn auch meistens\u00a0 zusammen mit meiner Frau. Es gibt sicher Dinge, die ich lieber mache, aber ja, grunds\u00e4tzlich ist es eine sehr beruhigende und befriedigende Besch\u00e4ftigung. Man sieht immer das Resultat der Arbeit.<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Huggel, Sie waren 14 Jahre lang Profifussballer. Was ist Ihre heutige Berufsbezeichnung? Man k\u00f6nnte mich als Unternehmer bezeichnen. Ich bin einerseits Mitgr\u00fcnder und Mitinhaber der Firma Athletes Network sowie meiner eigenen Firma Beni Huggel bewegt. Andererseits arbeite ich f\u00fcr das Schweizer Fernsehen als Fussballexperte. Sie treten auch als Redner auf. Haben Sie in Ihrer [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4162,"featured_media":212342,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67,69],"post_opinion":[72],"post_serie":[],"post_content_category":[240],"post_content_subject":[216,177],"acf":{"seco_author":4162,"seco_co_author":[3988],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Chefredaktorin, Die Volkswirtschaft","seco_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dactrice en chef, \u00abLa Vie \u00e9conomique\u00bb","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":3988,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Redaktor, Die Volkswirtschaft","seco_co_author_post_occupation_fr":"R\u00e9dacteur, \u00abLa Vie \u00e9conomique\u00bb"}],"short_title":"\u00abDas Ende der Profikarriere ist f\u00fcr viele ein Bedeutungsverlust\u00bb","post_lead":"Der gelernte Landschaftsg\u00e4rtner und ehemalige Profifussballer Benjamin Huggel hat den Sprung in die Nachsportkarriere geschafft. Als Unternehmer ber\u00e4t er aktive und Ex-Sportprofis auf dem Berufsweg in die Wirtschaft. Vielen f\u00e4llt dieser Wechsel nicht leicht.","post_hero_image_description":"Ex-Fussballer Beni Huggel \u00fcber seine kurze Trainerkarriere: \u00abIch war so sehr in dieser Fussball-Bubble drin, dass ich dachte, danach werde es wahrscheinlich wieder was mit Fussball sein.\u00bb","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone \/ Ennio Leanza","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":[{"kasten_title":"Benjamin \u00abBeni\u00bb Huggel","kasten_box":"Nach einer Lehre als Landschaftsg\u00e4rtner ist der heute 48-J\u00e4hrige erst sp\u00e4t Profifussballer geworden. Mit dem FC Basel wurde er siebenmal Schweizer Meister und f\u00fcnfmal Cupsieger. Zudem bestritt er 41 L\u00e4nderspiele. Nach einem Abstecher zu Eintracht Frankfurt gab er mit 35 Jahren seinen R\u00fccktritt. Seither arbeitet er als Fussballexperte beim Schweizer Fernsehen und h\u00e4lt Referate und Reden. Mit seiner Firma Athletes Network ber\u00e4t er ausserdem Profisportler beim \u00dcbergang in die Nachsportkarriere."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[212379,212364],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-07-10 04:55:53","original_files":null,"external_release_for_author":"20250715","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6864fea56dd33"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211978"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=211978"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211978\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":213140,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/211978\/revisions\/213140"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/212364"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/212379"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/212342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=211978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=211978"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=211978"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=211978"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=211978"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=211978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}