{"id":213250,"date":"2025-09-08T06:35:20","date_gmt":"2025-09-08T04:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=213250"},"modified":"2025-09-08T08:40:31","modified_gmt":"2025-09-08T06:40:31","slug":"wir-kaempfen-gegen-unnoetige-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/09\/wir-kaempfen-gegen-unnoetige-kosten\/","title":{"rendered":"\u00abWir k\u00e4mpfen gegen unn\u00f6tige Kosten\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Frau Bundesr\u00e4tin, Sie sind dieses Jahr am Frauenlauf in Bern mitgelaufen. Ist das Ihr politisches Zeichen f\u00fcr einen gesunden Lebensstil?<\/div>\n<p>An diesem Lauf nehmen jeweils mehrere Tausend Frauen und M\u00e4dchen aller Altersgruppen teil. Der Lauf ist etwas Besonderes, weil man einfach aus Freude mitmachen kann, ohne Wettkampfgedanken. In diesem Jahr habe ich die Gelegenheit zum Austausch besonders gesch\u00e4tzt. Ich habe die Strecke gemeinsam mit mehreren Dutzend Mitarbeiterinnen aus meinem Departement zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie waren Sozialarbeiterin, sp\u00e4ter Rektorin einer Fachhochschule f\u00fcr Soziale Arbeit und Gesundheit. Ein typischer Lebenslauf f\u00fcr eine Gesundheitsministerin?<\/div>\n<p>Eine typische Karriere, die auf das Mandat einer Bundesr\u00e4tin vorbereitet, gibt es nicht. Im Departement des Innern finde ich viele Themen wieder, die mich w\u00e4hrend meiner gesamten beruflichen und politischen Laufbahn bewegt haben \u2013 unter anderem in meinen 13 Jahren als Regierungsr\u00e4tin des Kantons Jura. Gesundheit, Sozialversicherungen und Kultur sind gesellschaftliche Themen, bei denen ich meine Erfahrung wie auch meine Leidenschaft einbringen kann.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie jedes Jahr im Sp\u00e4tsommer dreht sich alles um die Krankenkassenpr\u00e4mien. Warum steigen die Gesundheitsausgaben jedes Jahr?<\/div>\n<p>Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde. Wir k\u00f6nnen uns \u00fcber die steigende Lebenserwartung freuen. Und \u00fcber vielversprechende neue Behandlungsmethoden und Medikamente. Doch diese neuen M\u00f6glichkeiten haben ihren Preis, manchmal einen sehr hohen. Wir m\u00fcssen die steigenden Gesundheitskosten in den Griff bekommen. Die Patientensicherheit steht dabei an erster Stelle. Gleichzeitig m\u00fcssen wir unn\u00f6tige Leistungen vermeiden.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Unsere Kosten sind mit denen unserer Nachbarl\u00e4nder vergleichbar. <\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gesundheit sei das h\u00f6chste Gut, sagen wir. Warum emp\u00f6ren wir uns dann, dass sich die Pr\u00e4mien \u00fcber die letzten 20 Jahre verdoppelt haben?<\/div>\n<p>Weil die Gesundheitskosten haupts\u00e4chlich \u00fcber die Krankenkassenpr\u00e4mien finanziert werden. Die Bev\u00f6lkerung sp\u00fcrt die h\u00f6heren Kosten sofort, sie belasten das monatliche Budget stark. Deshalb erachte ich Massnahmen, die den Kostenanstieg bremsen, als eine permanente und zentrale Aufgabe.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Schweiz gibt j\u00e4hrlich 10\u2019500 Franken pro Kopf f\u00fcr Gesundheit respektive Krankheit aus. Wie schneiden wir damit international ab?<\/div>\n<p>Die Schweiz hat ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem und liegt damit auf Platz sieben bei den Pro-Kopf-Ausgaben in den 38 OECD-L\u00e4ndern. Diese Ausgaben sind in den USA deutlich h\u00f6her, aber auch, in einem weniger starken Ausmass, in Deutschland, Frankreich und \u00d6sterreich. Unsere Kosten sind mit denen unserer Nachbarl\u00e4nder vergleichbar. Anders ist aber vor allem die Art der Finanzierung. In vielen L\u00e4ndern ist sie einkommensabh\u00e4ngig. Bei den Versicherungspr\u00e4mien in der Schweiz ist das nicht der Fall.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im Ausland werden die Gesundheitskosten oft \u00fcber Steuern finanziert. In der Schweiz sp\u00fcren Patientinnen und Patienten \u00fcber Krankenkassenpr\u00e4mie, Franchise und Selbstbehalt monatlich, dass Gesundheit kostet. F\u00fchrt unser System darum zu mehr politischem Unmut?<\/div>\n<p>Das stimmt. Der von den Versicherten direkt finanzierte Anteil ist in der Schweiz h\u00f6her als in anderen L\u00e4ndern. Das \u00e4ndert jedoch nichts an unserer politischen Verantwortung. Die finanzielle Belastung f\u00fcr Menschen mit geringem und zum Teil auch noch mit mittlerem Einkommen ist so gross, dass staatliche Eingriffe notwendig sind. Das System der Pr\u00e4mienverbilligung sorgt f\u00fcr eine gewisse Entlastung. Man muss auch betonen, dass in der Schweiz alle \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrem Einkommen \u2013 Zugang zu einer Medizin auf sehr hohem Niveau haben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung erh\u00e4lt eine Pr\u00e4mienverbilligung. Und dennoch verzichten gem\u00e4ss dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium Obsan besonders \u00e4rmere Menschen auf Behandlungen und sterben im Schnitt fr\u00fcher. Wie ist es um die Chancengleichheit in der Schweiz bestellt?<\/div>\n<p>Armut ist ein grosser Risikofaktor f\u00fcr die Gesundheit. Rufen wir uns das Solidarit\u00e4tsprinzip unserer Krankenversicherung in Erinnerung: Es garantiert allen den Zugang zum Gesundheitssystem. Das System ist aber sicher nicht perfekt. Wir m\u00fcssen sicherstellen, dass die Franchisen und Selbstbehalte nicht zu stark steigen. Es ist inakzeptabel, dass Menschen aus finanziellen Gr\u00fcnden auf eine Behandlung verzichten. Die Armutsbek\u00e4mpfung ist im Departement eine meiner Priorit\u00e4ten. Besonders engagieren m\u00fcssen wir uns f\u00fcr Renten und Erg\u00e4nzungsleistungen, die ein w\u00fcrdiges Leben erm\u00f6glichen, unter anderem durch den Zugang zur Gesundheitsversorgung. Aber Gesundheit und Lebenserwartung werden auch von anderen Faktoren beeinflusst, bei denen Handlungsbedarf besteht: Zugang zu Bildung, den Arbeitsbedingungen, dem Umfeld, in dem wir leben, oder der Qualit\u00e4t der Informationen.<\/p>\n<p><span class=\"content-copy content-quotes\">Der runde Tisch will ab 2026 Einsparungen von 300 Millionen Franken pro Jahr erzielen.<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was bekommt die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die hohen Gesundheitsausgaben?<\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns auf hervorragende medizinische Leistungen verlassen. In mehreren OECD-Studien hat die Schweizer Bev\u00f6lkerung unserem Gesundheitssystem Bestnoten gegeben. Ich sch\u00e4tze das sehr. Eine grosse Mehrheit ist mit der Qualit\u00e4t und dem Zugang zur Gesundheitsversorgung zufrieden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Bundesrat hat bereits das zweite Kostend\u00e4mpfungspaket verabschiedet. Doch die Ausgaben steigen weiter. Welche Massnahmen wirken?<\/div>\n<p>Die Gesundheitskosten werden nicht sinken, aus den genannten Gr\u00fcnden. Wir k\u00e4mpfen gegen unn\u00f6tige Kosten wie Doppelspurigkeiten, Fehlanreize oder Ineffizienz. Ich habe einen runden Tisch ins Leben gerufen, um die Hauptakteure im Gesundheitswesen in die Sparbem\u00fchungen einzubeziehen. Der runde Tisch will ab 2026 Einsparungen von 300 Millionen Franken pro Jahr erzielen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Schweiz hat mehr als 270 Spit\u00e4ler. Die Spitalplanung ist kantonal geregelt. Eine interkantonale Koordination gibt es kaum. Die Folge sind teure \u00dcberkapazit\u00e4ten. Zudem kann die Behandlungsqualit\u00e4t leiden, wenn spezialisierte Eingriffe in einem Spital nur selten gemacht werden. Kann der Bundesrat hier gar nichts tun?<\/div>\n<p>Die Aufgabenteilung ist in unserem f\u00f6deralistischen System klar geregelt. Die Kantone sind f\u00fcr das medizinische Angebot auf ihrem Gebiet verantwortlich und damit auch f\u00fcr die Spitalplanung. Die Aufgabe ist nicht einfach, da die Schliessung eines Spitals ein hoch emotionales Thema ist. Aber auch der Bund spielt eine gewisse Rolle. Er hat die Eckwerte f\u00fcr die Spitalplanung festgelegt. Dazu geh\u00f6ren eine Mindestfallzahl pro Spital und die interkantonale Zusammenarbeit. Ich ermutige die Kantone nachdr\u00fccklich, f\u00fcr eine agile Spitalplanung weiterhin \u00fcber regionale oder kantonale Grenzen hinwegzublicken.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im Herbst 2024 hat das Stimmvolk Efas \u2013 die einheitliche Finanzierung der ambulanten und station\u00e4ren Leistungen \u2013 angenommen. Was bringt die Reform?<\/div>\n<p>Wir vereinheitlichen damit die Finanzierung der medizinischen Leistungen und vereinfachen das System. Ambulante Behandlungen werden gef\u00f6rdert, indem negative Anreize wegfallen. K\u00fcnftig k\u00f6nnen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte aufgrund medizinischer Kriterien entscheiden, ob ein Patient besser ambulant behandelt oder f\u00fcr eine station\u00e4re Behandlung hospitalisiert wird. Das soll die Gesundheitskosten ebenfalls eind\u00e4mmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-213603 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/09\/DSC_4348_quer-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/09\/DSC_4348_quer-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/09\/DSC_4348_quer-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/09\/DSC_4348_quer-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/09\/DSC_4348_quer.jpg 1335w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Bundesr\u00e4tin Elisabeth Baume-Schneider: \u00abDie administrative Belastung im Gesundheitsbereich muss man ernst nehmen.\u00bb (Bild: Keystone \/ Peter Schneider)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ab n\u00e4chstem Jahr l\u00f6st Tardoc das bisherige Tarifsystem Tarmed ab. Was wird sich f\u00fcr Versicherte und \u00c4rzteschaft konkret \u00e4ndern?<\/div>\n<p>Ich glaube nicht, dass die Versicherten einen grossen Unterschied bemerken werden. Die Umstellung vom heutigen System auf Tardoc und Pauschalen muss im Hinblick auf die Gesamtkosten neutral sein. F\u00fcr die Leistungserbringer wie Arztpraxen und Spit\u00e4ler ist dieses neue Tarifsystem ein wichtiger Meilenstein. Es wird ausserdem von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Tardoc ersetzt den Tarmed, der v\u00f6llig veraltet ist. Die Einf\u00fchrung von Pauschalen ist ein Novum im ambulanten Bereich. Ziel ist es, die erbrachten Leistungen genauer abzubilden. Wir korrigieren damit Verzerrungen und Ungleichbehandlungen, die sich im bisherigen System etabliert haben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">\u00c4rztinnen und \u00c4rzte klagen, sie verbr\u00e4chten mehr Zeit mit Formularen als mit dem Behandeln von Krankheiten. Stimmt das?<\/div>\n<p>Die administrative Belastung im Gesundheitsbereich muss man ernst nehmen. Ich habe das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit beauftragt, Verbesserungsvorschl\u00e4ge auszuarbeiten. Das laufende Projekt beinhaltet f\u00fcr diesen Herbst eine grosse Umfrage bei der \u00c4rzteschaft. Wir wollen abkl\u00e4ren, wo die Ursachen f\u00fcr den hohen administrativen Aufwand liegen. Dazu gibt es bislang keine verl\u00e4sslichen Daten. Auf dieser Grundlage wird das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit Entlastungsmassnahmen vorschlagen, die sicherlich verschiedene Akteure betreffen werden.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Alle zahlen gleich viel, M\u00e4nner und Frauen, Junge und \u00c4ltere, Kranke und Gesunde.<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">2025 haben 12 Prozent der Versicherten ihre Krankenkasse gewechselt. Die Werbeausgaben, die zum Wechsel animieren sollen, belaufen sich auf rund 200 Millionen Franken. W\u00fcrde eine Einheitskasse beim Sparen helfen?<\/div>\n<p>Bev\u00f6lkerung und Parlament haben die Einf\u00fchrung einer Einheitskrankenkasse mehrfach abgelehnt. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass der Wettbewerb zwischen den Versicherern sie dazu anh\u00e4lt, die Kosten im Griff zu behalten, und dass es sinnvoll ist, wenn die Versicherten eine Wahl haben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Seniorinnen und Senioren verursachen fast ein Viertel der Gesundheitskosten \u2013 doch sie zahlen den gleichen Beitrag wie 30-J\u00e4hrige. Braucht es eine eigene Pr\u00e4mienkategorie ab 65?<\/div>\n<p>Unsere Grundversicherung beruht auf dem Solidarit\u00e4tsprinzip. Dank des von Bundesr\u00e4tin Ruth Dreifuss in den 1990er-Jahren eingef\u00fchrten Systems unterscheiden sich die Versicherungspr\u00e4mien nicht mehr nach guten und schlechten Risiken. Alle zahlen gleich viel, M\u00e4nner und Frauen, Junge und \u00c4ltere, Kranke und Gesunde. Das ist ein grosser Erfolg. In einer alternden Gesellschaft ist es nat\u00fcrlich wichtig, dar\u00fcber nachzudenken, wie wir das Gesundheitssystem langfristig finanzieren k\u00f6nnen. Diese Frage ist legitim, aber extrem komplex.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Stellen Sie sich vor, Sie k\u00f6nnten das Schweizer Gesundheitswesen von Grund auf neu bauen. Was w\u00fcrden Sie anders machen?<\/div>\n<p>Mein Interesse und meine Priorit\u00e4t geh\u00f6ren der Gegenwart und der Zukunft. Entscheidend ist, dass wir das Vertrauen in unsere F\u00e4higkeit bewahren, das Gesundheitssystem weiterzuentwickeln: Qualit\u00e4t, Sicherheit und Zugang m\u00fcssen dabei im Zentrum stehen \u2013 und ebenso angemessene Arbeitsbedingungen f\u00fcr das Gesundheitspersonal.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Efas ist durch. Was ist der n\u00e4chste grosse Reformschritt?<\/div>\n<p>Wir konzentrieren uns derzeit auf die Umsetzung der wichtigen Reformen, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden, etwa auf das Inkrafttreten des neuen ambulanten Tarifsystems ab Januar 2026. Ausserdem m\u00f6chten wir die Grundversorgung verbessern und die Digitalisierung vorantreiben. Mit dem Programm Digisant\u00e9 wollen wir insbesondere sicherstellen, dass die verschiedenen digitalen Systeme der Akteure im Gesundheitswesen miteinander kommunizieren k\u00f6nnen. So wird der Datenaustausch einfacher und effizienter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Das Interview wurde schriftlich gef\u00fchrt.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Bundesr\u00e4tin, Sie sind dieses Jahr am Frauenlauf in Bern mitgelaufen. Ist das Ihr politisches Zeichen f\u00fcr einen gesunden Lebensstil? An diesem Lauf nehmen jeweils mehrere Tausend Frauen und M\u00e4dchen aller Altersgruppen teil. 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Sie studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universit\u00e4t Neuenburg und arbeitete zun\u00e4chst als Sozialarbeiterin. Sp\u00e4ter war sie SP-Regierungsr\u00e4tin des Kantons Jura, St\u00e4nder\u00e4tin und Rektorin der Fachhochschule f\u00fcr Soziale Arbeit und Gesundheit in Lausanne. Sie wurde 2022 in den Bundesrat gew\u00e4hlt.\r\n\r\nDas EDI befasst sich schwerpunktem\u00e4ssig mit der Altersvorsorge und dem Gesundheitswesen. Zum EDI geh\u00f6ren unter anderem das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG), das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV), das Bundesamt f\u00fcr Kultur (BAK), das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV), das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) und das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG). 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