{"id":213573,"date":"2025-10-06T07:00:20","date_gmt":"2025-10-06T05:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=213573"},"modified":"2025-10-06T07:00:25","modified_gmt":"2025-10-06T05:00:25","slug":"ist-die-schweizer-berufsbildung-exportierbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/10\/ist-die-schweizer-berufsbildung-exportierbar\/","title":{"rendered":"Ist die Schweizer Berufsbildung exportierbar?"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz, Roboter, digitale Gesch\u00e4ftsmodelle: Die digitale Transformation ver\u00e4ndert unsere Welt rasant. Die schnellen Ver\u00e4nderungen im Arbeitsmarkt verschieben den Fokus der Unternehmen von Fach- zu Sozialkompetenzen. Der Stellenmarktmonitor Schweiz der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zeigt klar, dass Soft Skills wie etwa Teamf\u00e4higkeit, Resilienz, Proaktivit\u00e4t aber auch Berufserfahrung in der Schweiz stark an Bedeutung gewinnen (siehe Abbildung 1). Beides l\u00e4sst sich in Vollzeitschulen oder Hochschulen nur begrenzt vermitteln. Unsere Studie zeigt: Wer \u00fcber Berufserfahrung vor Abschluss des Hochschulstudiums verf\u00fcgt, hat Vorteile beim \u00dcbertritt in den Arbeitsmarkt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Soft Skills und Arbeitserfahrung werden gem\u00e4ss Schweizer Stellenausschreibungen immer begehrter (1950\u20132020)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-214496\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1-1024x534.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1-1024x534.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1-300x156.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1-768x401.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1-1536x801.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_09-25_Renold_DE-1.png 1735w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Stellenmarkt-Monitor Universit\u00e4t Z\u00fcrich \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Dank ihrem starken dualen Berufsbildungssystem mit beruflicher Grundbildung auf der Sekundarstufe II und h\u00f6herer Berufsbildung auf der Terti\u00e4rstufe ist die Schweiz als KMU-Wirtschaft gut aufgestellt. In diesem System wird den Lernenden und Studierenden in Berufsfachschulen und in Institutionen der h\u00f6heren Berufsbildung theoretisches Wissen vermittelt, das sie im Betrieb mit praktischem Berufswissen verbinden. Ein \u00e4hnliches System gibt es auch in Deutschland und \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Andere L\u00e4nder wie Italien, Frankreich oder auch die USA mit ihrer \u00abCollege for all\u00bb-Strategie tun sich deutlich schwerer. In diesen L\u00e4ndern gibt es meist nur allgemeinbildende und akademische Bildungsprogramme oder Berufsbildung, die ausschliesslich in der Schule stattfinden und nicht mit den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarkts abgestimmt sind.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wie das Bildungssystem den Arbeitsmarkt pr\u00e4gt<\/h2>\n<p>Wir haben Unternehmensbefragungen im US-Bundesstaat Colorado, in Usbekistan und Nepal durchgef\u00fchrt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Die Resultate best\u00e4tigen den Schweizer Trend: Soft Skills gewinnen gegen\u00fcber Fachkompetenzen \u00fcberall an Bedeutung. Sie sind transferierbar und k\u00f6nnen in verschiedenen Jobs angewendet werden.<\/p>\n<p>Unsere Analysen zeigen auch, dass Struktur und Governance<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> der Bildungssysteme die Arbeitsmarktergebnisse pr\u00e4gen \u2013 so etwa die (Jugend-)Arbeitslosigkeit oder die Quote der Jugendlichen, die sich weder in Ausbildung noch in Besch\u00e4ftigung befinden. Wer die Organisationen der Arbeitswelt, welche die Betriebe vertreten, in die Entwicklung von Bildungsprogrammen einbezieht, bereitet die Nachwuchskr\u00e4fte besser auf den Arbeitsmarkt vor. Denn die Betriebe wissen am besten, welche Fachleute sie morgen ben\u00f6tigen. L\u00e4nder mit dieser Art von Governance und mit durchl\u00e4ssigen Systemen \u2013 wie Deutschland, \u00d6sterreich und die Schweiz \u2013 erf\u00fcllen Arbeitsmarktbed\u00fcrfnisse besser und erleichtern Jugendlichen den Berufseinstieg. Durch die Kombination von Allgemeinbildung, akademischen Ausbildungen und Berufsbildung auf Sekundar- und Terti\u00e4rstufe k\u00f6nnen alle Menschen im Lauf ihrer Karriere auf- und umsteigen, was den Einstieg \u00fcber die berufliche Grundbildung besonders attraktiv macht.<\/p>\n<p>Die digitale Transformation verst\u00e4rkt den Druck, formale Bildungsprogramme eng mit Unternehmen zu verzahnen. Bildungssysteme ohne diese Zusammenarbeit zwischen den Akteuren des Bildungs- und Besch\u00e4ftigungssystems k\u00f6nnen die geforderten Kompetenzen kaum mehr liefern. Denn die Anpassung von nationalen Bildungspl\u00e4nen (Curricula) dauert im Verh\u00e4ltnis zur rasanten Ver\u00e4nderung auf dem Arbeitsmarkt zu langsam. Wer den Grossteil seiner Ausbildung im Betrieb lernt und arbeitet, kann auf den neusten Technologien lernen und erwirbt die geforderten Soft Skills in einer professionellen Arbeitsumgebung mit vielen Vorbildern. Darum sind viele L\u00e4nder am schweizerischen Bildungssystem interessiert. Sie wollen verstehen, warum dies hier besonders gut gelingt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein Vergleich zwischen den USA und der Schweiz<\/h2>\n<p>Doch kann man unser Bildungssystem so einfach exportieren? Kurz gesagt: Nein. Politische, \u00f6konomische, institutionelle und kulturelle Rahmenbedingungen unterscheiden sich zu stark \u2013 selbst Deutschland und \u00d6sterreich weichen trotz dualer Tradition von der Schweiz ab. In Deutschland ist der Einfluss der Gewerkschaften auf die Berufsbildung viel gr\u00f6sser als bei uns, weshalb die Berufslehren im Durchschnitt nicht zu einem Nettonutzen f\u00fcr die Betriebe f\u00fchren. \u00d6sterreich setzt Subventionen ein, um Betriebe f\u00fcr die Ausbildung zu gewinnen, was die Schweiz nicht macht. Generell ist in den meisten anderen L\u00e4ndern die allgemeinbildende, akademische Bildung oft der einzige Weg in die Arbeitswelt, was Jugendlichen den Arbeitsmarkteintritt zunehmend erschwert.<\/p>\n<p>Dennoch k\u00f6nnen andere L\u00e4nder von uns lernen. Dekontextualisiert man den kulturellen, institutionellen und politischen Kontext und betrachtet die Funktionen eines Bildungssystems, zeigen sich Ans\u00e4tze zur Verbesserung. Mit Forschungsresultaten k\u00f6nnen wir erkl\u00e4ren, warum unser System so gut funktioniert. Dies erm\u00f6glicht Reformverantwortlichen in anderen L\u00e4ndern, funktionale \u00c4quivalenzen in ihrem System zu erkennen und zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Die USA interessieren sich f\u00fcr unser Berufsbildungssystem. Sie verf\u00fcgen derzeit bereits \u00fcber ein \u00abApprenticeship System\u00bb, das funktional aber einzig der Arbeitsmarktintegration dient. Infolge fehlenden anerkannten Abschlusses ist es weder attraktiv f\u00fcr Jugendliche, noch ist es mit dem Bildungssystem verkn\u00fcpft. In der Schweiz wird das Wort \u00abApprenticeship\u00bb mit \u00abBerufslehre im Betrieb\u00bb \u00fcbersetzt. Die Berufslehre ist hierzulande Teil der gesetzlich verankerten dualen Grundbildung, welche Auf- und Umstieg im Bildungssystem erm\u00f6glicht \u2013 zwei unterschiedliche Funktionen, die in der Tabelle gegen\u00fcbergestellt werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Unterschiede zwischen dem \u00abUS Apprenticeship\u00bb und der dualen beruflichen Grundbildung in der Schweiz<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th style=\"width: 33.3333%;background-color: #7ea8a7;vertical-align: middle\"><\/th>\n<th style=\"width: 33.3333%;background-color: #7ea8a7;vertical-align: middle\">USA<\/th>\n<th style=\"width: 33.3333%;background-color: #7ea8a7;vertical-align: middle\">Schweiz<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Funktion<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">\n<p>Arbeitsmarktintegration von Arbeitslosen<\/p>\n<p>(eher vergleichbar mit Semo-Motivationssemester<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> in der Schweiz)<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Berufliche Grundbildung f\u00fcr den Ersteinstieg in den Arbeitsmarkt sowie f\u00fcr Auf- und Umstiege im Bildungssystem<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Gesetzlich anerkanntes Bildungsprogramm<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Nein<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Durchschnittliches Eintrittsalter<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">29 Jahre<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">17 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Dauer<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Von 3 bis 48 Monaten, grosse Variation in der Qualit\u00e4t<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">2-, 3- oder 4-j\u00e4hrige berufliche Grundbildungsprogramme basierend auf einem qualit\u00e4tsgepr\u00fcften eidgen\u00f6ssischen Bildungsstandard<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Bildungsinhalt<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Meist sehr eng auf die Bed\u00fcrfnisse des einzelnen Betriebs ausgerichtet<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Sehr breite Kompetenzb\u00fcndel, die auf die gesamte Branche ausgerichtet sind<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>ISCED<\/strong><a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><strong>-Zuordnung<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Nein<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Ja (Level 3\u20135)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Zwingende Allgemeinbildung in einer Berufsfachschule<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Nein, basiert auf Freiwilligkeit<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Ja, 1\u20132 Tage pro Woche<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Abschluss\/Diplom<\/strong><br \/>\n<strong>(von der zust\u00e4ndigen Bildungsbeh\u00f6rde anerkannt)<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Nein<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Ja<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Involvierte Akteure<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Einzelne Firma, Arbeitsmarktbeh\u00f6rden<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Berufsverb\u00e4nde, Mitgliedsfirmen, Bildungsbeh\u00f6rden auf Bundes- und Kantonsebene, Schulen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 33.3333%\"><strong>Gew\u00e4hrleistete Mobilit\u00e4t im Arbeitsmarkt und innerhalb des Bildungssystems<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Nein<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%\">Ja, da national anerkannter Bildungsabschluss<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Darstellung der Autorin<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schweizer Support f\u00fcr Indiana und Usbekistan<\/h2>\n<p>Da \u00abUS registered apprenticeships\u00bb unattraktiv und nicht bildungsanschlussf\u00e4hig sind, suchen \u00fcber zehn Bundesstaaten nach L\u00f6sungen. Der Bundesstaat Indiana will etwa die Schulabbrecherquote an den Highschools (vergleichbar mit Gymnasien) senken und setzt dabei auf enge Kooperation mit Betrieben. Gemeinsam mit neuen Branchenorganisationen \u2013 etwa der Indiana Banking Association \u2013 wird zurzeit gepr\u00fcft, ob Branchenorganisationen zusammen mit Schulen Programme entwickeln k\u00f6nnen,\u00a0 . Zudem erw\u00e4gt Indiana, neben Hochschulen auf der terti\u00e4ren Bildungsstufe auch h\u00f6here Berufsbildungsabschl\u00fcsse einzuf\u00fchren, um Bildungskarriere-Sackgassen zu vermeiden \u2013 ein wichtiger Schritt f\u00fcr den KMU-gepr\u00e4gten Bundesstaat.<\/p>\n<p>In anderen L\u00e4ndern entstehen \u00e4hnliche Kooperationen. In Usbekistan stockt das Tourismuswachstum, da Hochschulabsolventen kaum langfristig in der Branche bleiben und es an qualifizierten Berufsfachleuten fehlt. Die Hotelindustrie \u00fcbernimmt deshalb Verantwortung und kl\u00e4rt mit den Bildungsbeh\u00f6rden ihre Rollen und Zust\u00e4ndigkeiten, um Nachwuchs und Qualit\u00e4t gemeinsam zu sichern. Unser Center on the Economics and Management of Education and Training Systems (<a href=\"https:\/\/cemets.ethz.ch\/\">Cemets<\/a>) an der ETH Z\u00fcrich unterst\u00fctzt diese Bem\u00fchungen mit Forschung, um Besonderheiten und Chancen im System zu identifizieren und kontextgerechte L\u00f6sungen mit den Partnern zu entwickeln.<\/p>\n<p>Institutionelle Reformen brauchen Zeit \u2013 schnelle Erfolge gibt es nicht. Nach \u00fcber zehn Jahren Zusammenarbeit mit vielen L\u00e4ndern und US-Bundesstaaten zeigt sich: Nachhaltigkeit entsteht, wenn man gemeinsam evidenzbasiert vorangeht, aus Fehlern lernt und auch kleine Erfolge auf dem Weg zur langfristigen Wirkung feiert. Das Cemets feierte dieses Jahr sein zehnj\u00e4hriges Bestehen und kann in zahlreichen L\u00e4ndern einen Impact vorweisen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Oswald-Egg und Renold (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Nepal: Renold et al. (2024a). Usbekistan: Renold et al. (2024b). Colorado (USA): Renold et al. (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Struktur eines Bildungssystems erkennt man an den verschiedenen Bildungsstufen und den entsprechenden formalen Bildungsprogrammen. Die Governance umfasst s\u00e4mtliche Akteure aus Bildungs- und Besch\u00e4ftigungssystem, welche die Bildungsprogramme gestalten, durchf\u00fchren und evaluieren.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Weber, Markus (2003). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/legacy\/print-archives\/2003_3-D-1.pdf\">Motivationssemester \u2013 ein Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit<\/a>. In: \u00abDie Volkswirtschaft\u00bb, 08-2003&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">ISCED steht f\u00fcr die von der Unesco definierten <a href=\"https:\/\/uis.unesco.org\/en\/topic\/international-standard-classification-education-isced\">Internationalen Standardklassifikation der Bildungsstufen<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz, Roboter, digitale Gesch\u00e4ftsmodelle: Die digitale Transformation ver\u00e4ndert unsere Welt rasant. Die schnellen Ver\u00e4nderungen im Arbeitsmarkt verschieben den Fokus der Unternehmen von Fach- zu Sozialkompetenzen. 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Constitutional Reform and Its Impact on TVET Industry in Nepal: Fourth Report in Support of Developing Understanding and Finding the Way Forward for Federalizing the TVET Sector in Nepal \u2013 Organized Industry. CES Studies Vol 49, Zurich: ETH Zurich.<\/li>\r\n \t<li>Renold, U., K. Marie Caves und M. A. Palayil (2024b). Skills Shortage and Training Trends: Results of a Study on Employers\u2019 Willingness to Train in the Hospitality Sector in Uzbekistan. CES Studies, Vol. 46, Zurich: ETH Zurich.<\/li>\r\n \t<li>Renold, U., T. Bolli, K. Caves, J. Buergi (2017). Training for Growth: Skills Shortage and Companies\u2019 Willingness to Train in Colorado. An Application of the KOF Willingness to Train Survey. KOF Studies, No. 94, June 2017.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[214112,214114],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-10-06 05:00:20","original_files":null,"external_release_for_author":"20251006","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/213573"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2932"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=213573"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/213573\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":214508,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/213573\/revisions\/214508"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2932"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/214114"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/214112"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/214367"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=213573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=213573"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=213573"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=213573"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=213573"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=213573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}