{"id":214107,"date":"2025-10-03T07:05:07","date_gmt":"2025-10-03T05:05:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=214107"},"modified":"2025-10-03T10:57:52","modified_gmt":"2025-10-03T08:57:52","slug":"eine-lehre-ist-ueberhaupt-nicht-out","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/10\/eine-lehre-ist-ueberhaupt-nicht-out\/","title":{"rendered":"\u00abEine Lehre ist \u00fcberhaupt nicht out\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr M\u00fcller, was besch\u00e4ftigt Sie im Moment mehr: das Vertragspaket Schweiz &#8211; EU oder die US-Z\u00f6lle?<\/div>\n<p>Im Moment treiben uns nat\u00fcrlich die US-Z\u00f6lle um. Das Europapaket ist schon l\u00e4nger in der Pipeline, mit Blick auf das Ende der Vernehmlassung am 31. Oktober ist es aber auch ein wichtiges Thema.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Im August sind die Exporte in die USA um ein Viertel zur\u00fcckgegangen, die Exporte der Maschinenindustrie sogar um 50 Prozent. Wie geht es weiter?<\/div>\n<p>Das ist die grosse Unbekannte. Bern verhandelt intensiv, und viele Unternehmen gehen davon aus, dass es sp\u00e4testens Ende Oktober eine L\u00f6sung gibt. Auch seitens der USA wurde dieses Datum schon genannt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was, wenn es wieder keine Einigung gibt?<\/div>\n<p>Dann wird es schwierig. Das gr\u00f6sste Problem ist die Unsicherheit. Denn die Unternehmen m\u00fcssen planen k\u00f6nnen und auch das Budget f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr festlegen. Ohne L\u00f6sung plant man anders, und es werden auch Themen wie Kurzarbeit aufs Tapet kommen. Es gibt Unternehmen, die k\u00f6nnten zwar ihre Produktionslinien in die USA verlagern, aber sie sind unsicher, ob das eine nachhaltige L\u00f6sung ist. Deshalb sind die n\u00e4chsten Wochen entscheidend.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Einige Branchen haben ihre Lager vor dem Zollhammer aufgef\u00fcllt, aber diese leeren sich allm\u00e4hlich. Wie lange ist der Atem der Unternehmen noch?<\/div>\n<p>Das ist sehr unterschiedlich. Unternehmen, die mit tiefen Z\u00f6llen rechneten, haben keine grossen Lagerbest\u00e4nde aufgebaut. Aber selbst die gef\u00fcllten Lager sind in absehbarer Zeit leer. Wenn die Unternehmen dann nicht handeln und keine Produkte liefern, sind im US-Detailhandel die Verkaufspl\u00e4tze weg. Die Unternehmen m\u00fcssen sich also \u00fcberlegen, wie es weitergeht, auch weil sich andere M\u00e4rkte nicht von heute auf morgen erschliessen lassen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben sich im Juli im Grundsatz zum EU-Vertragspaket bekannt, forderten aber eine unternehmensfreundliche Umsetzung. Wollen Sie sich mehr der EU ann\u00e4hern, weil es mit den USA zurzeit schwierig ist?<\/div>\n<p>Ich w\u00fcrde diesen Zusammenhang nicht \u00fcbersch\u00e4tzen. Der 39-Prozent-Zoll aus den USA kam erst sp\u00e4ter, am 1. August. Im Juli haben wir beim EU-Paket nur eine grunds\u00e4tzliche Zustimmung kommuniziert, eine abschliessende Beurteilung werden wir am 14. Oktober vornehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Demografie ist daf\u00fcr verantwortlich, dass uns in den n\u00e4chsten zehn Jahren rund 300\u2019000 Arbeitskr\u00e4fte fehlen werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein zentrales Thema f\u00fcr die Schweiz ist auch der Fachkr\u00e4ftemangel. Wie wirkt sich die leichte wirtschaftliche Abk\u00fchlung darauf aus?<\/div>\n<p>Hier muss man differenzieren. Die konjunkturelle Entwicklung hat den Fachkr\u00e4ftemangel leicht reduziert. F\u00fcr uns ist das nichts Positives, weil es uns lieber w\u00e4re, die Wirtschaft w\u00fcrde auf Hochtouren laufen. Vor allem aber ist der Fachkr\u00e4ftemangel damit noch nicht gel\u00f6st, denn der Mangel ist aufgrund der demografischen Entwicklung strukturell. Die Demografie ist daf\u00fcr verantwortlich, dass uns in den n\u00e4chsten zehn Jahren rund 300\u2019000 Arbeitskr\u00e4fte fehlen werden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie w\u00fcrden Sie den aktuellen Fachkr\u00e4ftemangel beschreiben?<\/div>\n<p>Zurzeit fehlen nicht nur hoch qualifizierte Fachkr\u00e4fte wie \u00c4rzte, Softwareentwickler oder Bauleiterinnen, sondern generell Arbeitskr\u00e4fte, beispielsweise Hilfskr\u00e4fte auf dem Bau oder Servicepersonal in der Gastronomie.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Rolle spielt der steigende Anteil der Teilzeitarbeit beim Fachkr\u00e4ftemangel?<\/div>\n<p>Teilzeit hat zwei Seiten: Wenn eine Person ihr Vollzeitpensum reduziert, dann verlieren wir Arbeitskraft. Aber wenn beispielsweise in einem Zweipersonenhaushalt, in dem fr\u00fcher nur eine Person Vollzeit arbeitete, heute beide jeweils 60 und 80 Prozent Teilzeit arbeiten \u2013 dann stimmt die Gesamtrechnung. Ein grosses Potenzial sind dabei die M\u00fctter, von denen viele sehr gut ausgebildet sind und ihr Pensum steigern w\u00fcrden, wenn die Arbeitsanreize stimmen. Wir m\u00fcssen an den Anreizen arbeiten, damit wir unseren im internationalen Vergleich bereits hohen Besch\u00e4ftigungsanteil weiter steigern k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Es ist doch prim\u00e4r eine unternehmerische Aufgabe, Fachkr\u00e4fte zu gewinnen und zu halten. Was tun Sie daf\u00fcr?<\/div>\n<p>Ja, nat\u00fcrlich. Die Arbeitgeber m\u00fcssen sich dieser gesellschaftlichen Realit\u00e4t stellen. Zurzeit bewegen wir uns in einem Arbeitnehmermarkt. Die Arbeitgeber m\u00fcssen ihre Angebote sehr attraktiv gestalten, um Arbeitskr\u00e4fte zu finden. Das betrifft zum einen die L\u00f6hne, aber auch andere Aspekte wie Weiterbildung oder flexible Arbeitszeiten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Rolle spielt die Berufsbildung bei der Bek\u00e4mpfung des Arbeitskr\u00e4ftemangels?<\/div>\n<p>Eine wichtige. Der Vorteil einer Lehre ist, dass sie sich an den Bed\u00fcrfnissen der Betriebe ausrichtet, von denen sie ja angeboten wird. Neue oder \u00fcberarbeitete Berufe entstehen dann, wenn die Wirtschaft spezielle Kompetenzprofile verlangt. Grunds\u00e4tzlich besteht aber in allen Bereichen Mangel \u2013 sowohl bei Berufen mit Lehre als auch bei Universit\u00e4tsabsolventen. Wir m\u00fcssen Sorge tragen, dass es f\u00fcr alle Branchen und Berufe gen\u00fcgend Arbeitskr\u00e4fte gibt. Nach wie vor sind rund zwei Drittel der Abschl\u00fcsse bei Jugendlichen Berufslehren. Eine Lehre ist also \u00fcberhaupt nicht out, aber oftmals weiss man dar\u00fcber zu wenig.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Anteil Jugendlicher, die eine Lehre w\u00e4hlen, nimmt tendenziell leicht ab. Was tut der Arbeitgeberverband konkret, um die Berufsbildung zu st\u00e4rken?<\/div>\n<p>Wir arbeiten in der sogenannten Verbundpartnerschaft mit dem Bund und den Kantonen zusammen, um die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Berufslehre zu verbessern sowie die Attraktivit\u00e4t und die Qualit\u00e4t hoch zu halten und weiter zu verbessern. Dabei vertreten wir die Interessen der Branchen und f\u00f6rdern die Berufsbildung. Ein Beispiel sind die Schweizer Berufsmeisterschaften Swiss Skills oder andere Aktivit\u00e4ten, um aufzuzeigen, welche M\u00f6glichkeiten eine Berufslehre bietet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-214433\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/NEU_key25_mueller_ronald_293_final-scaled-1.jpg 1335w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Roland A. M\u00fcller: \u00abDie Lernenden sind mit meist 15 Jahren sehr jung, und eine Berufswahl ist komplex. Da ist es klar, dass Betriebs- und Berufswechsel vorkommen.\u00bb (Bild: Keystone \/ Christian Schnur)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Gewerkschaften fordern acht Wochen Ferien, um die Berufsbildung attraktiv zu halten.<\/div>\n<p>Was ist ausschlaggebend, dass junge Menschen sich f\u00fcr eine Lehre entscheiden? Sind es acht Wochen Ferien, oder sind es die Attraktivit\u00e4t der Ausbildung generell und ihre berufliche Perspektiven? Mit Sicherheit ist es f\u00fcr eine grosse Mehrheit Letzteres, was auch aktuelle Umfragen aus den Branchen belegen. Jede Branche hat ein Interesse, aufzuzeigen, dass sie attraktive Ausbildungen bietet und mit der Zeit geht. Ein Vorteil der dualen Berufsbildung ist: Die Berufsbilder werden in der Regel alle f\u00fcnf Jahre angepasst \u2013 und zwar so, dass es f\u00fcr die Arbeitgeber und f\u00fcr die Lernenden stimmt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">In gewissen Branchen haben die Lernenden im ersten Lehrjahr bereits sieben Wochen Ferien.<\/div>\n<p>Richtig, in gewissen Branchen und Betrieben ist das so. Dank der Vertragsfreiheit kann man heute bereits mehr vereinbaren. Aber unserer Meinung nach sollten wir m\u00f6glichst wenige dieser Fragen in die Politik verlagern und \u00fcberregulieren und dies stattdessen den Branchen und Unternehmen \u00fcberlassen. Denn Ferien sind nur ein Mosaikstein, zumal nationale Regelungen weder R\u00fccksicht auf die unterschiedlichen Charakteristika der Branchen, der Unternehmen oder der Lernenden selbst nehmen. Wenn wir brancheninterne Umfragen machen, steht der Feriensaldo ohnehin nicht zuoberst auf der Wunschliste der Lernenden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was steht denn zuoberst?<\/div>\n<p>Die Jugendlichen haben individuelle Interessen. Eine pauschale Aussage w\u00fcrde ihnen nicht gerecht. Generell zeigt sich aber, dass der Berufsstolz sowie abwechslungsreiche Aufgaben wichtig sind. Auch Mitwirkung an realen Projekten, die \u00dcbernahme von Verantwortung, ein positives Arbeitsklima im Ausbildungsbetrieb, eine kompetente Betreuung sowie gute Perspektive nach der Lehre sind zentral.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Fakt ist, dass es bei fast einem Viertel der Jugendlichen zur Vertragsaufl\u00f6sung in der Lehre kommt. Weshalb ist das so?<\/div>\n<p>Die Lernenden sind mit meist 15 Jahren sehr jung, und eine Berufswahl ist komplex. Da ist es klar, dass Betriebs- und Berufswechsel vorkommen. Auch beim allgemeinbildenden Weg gibt es Abbr\u00fcche im Gymnasium oder im Studium. Entscheidend ist, wie viele am Ende eine Berufsbildung abschliessen. Und das sind 90 Prozent. An Uni und ETH haben wir \u00e4hnliche Quoten. Ich bin deshalb nicht beunruhigt. Man muss sich aber \u00fcberlegen, wie man dem entgegenwirken kann. Und da braucht es m\u00f6glichst fr\u00fch in den Schulen und insbesondere auch in den schulisch leistungsstarken Klassen ausreichend Informationen dar\u00fcber, welche Wege einem offenstehen. Nicht, dass man erst zu sp\u00e4t merkt, dass der Ausbildungsberuf oder das Studium falsch gew\u00e4hlt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Unternehmen haben ein ureigenes Interesse, dass die jungen Menschen die Ausbildung abschliessen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Gewerkschaften machen auch die mangelnden betrieblichen Ressourcen f\u00fcr die Lehrabbr\u00fcche verantwortlich.<\/div>\n<p>Die Unternehmen haben ein Interesse, dass sie junge Leute ausbilden k\u00f6nnen, und es ist klar, dass sie ihnen auch etwas anbieten m\u00fcssen. Sie haben ein ureigenes Interesse, dass die jungen Menschen die Ausbildung abschliessen. Die Qualit\u00e4t ist im Grossen und Ganzen ausgezeichnet, aber verbessern \u2013 wie auch kritisieren \u2013 kann man immer.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie sehen Sie das Berufsbildungssystem grunds\u00e4tzlich? Stimmt die Richtung?<\/div>\n<p>Das Berufsbildungssystem hat sich bew\u00e4hrt. Es ist unbestritten und ein Erfolgsmodell, um das wir international beneidet werden. Wir w\u00fcrden uns nicht so stark engagieren, wenn wir nicht die Erfolge sehen w\u00fcrden. Nat\u00fcrlich kann man auch optimieren. Die Jungen interessieren sich beispielsweise f\u00fcr die Anpassung der Berufsbilder und der Ausbildungswege. Diesen Fragen sollte man sich widmen und nicht generell das System infrage stellen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ein aktuelles Postulat fordert, dass man die \u00dcbertritte vom Gymnasium in eine Berufslehre vereinfacht, um so dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenzuwirken. Der Bundesrat kam jedoch j\u00fcngst zum Schluss, dass es auf Bundesebene keinen Handlungsbedarf gebe. Wie sch\u00e4tzen Sie die Situation ein?<\/div>\n<p>Auch hier haben die Branchen festgestellt, dass ein solches Bed\u00fcrfnis besteht, und sie versuchen, es entsprechend anzubieten. Verk\u00fcrzte Lehren f\u00fcr Maturanden gibt es in gewissen Branchen bereits im Rahmen des Way-up-Programms, wo die Lehre zwei anstatt vier Jahre dauert. Das gilt beispielsweise f\u00fcr Elektroniker, Informatikerinnen, Polymechaniker und Mediamatikerinnen. Nach wie vor ist aber die direkte Berufslehre \u2013 ohne Umweg \u00fcbers Gymnasium \u2013 der K\u00f6nigsweg und im Interesse der Arbeitgeber. Eine starke F\u00f6rderung der Lehre nach der gymnasialen Maturit\u00e4t k\u00f6nnte die klassische duale Berufsbildung unn\u00f6tig schw\u00e4chen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben vier Kinder. Welchen beruflichen Weg haben sie eingeschlagen?<\/div>\n<p>Alle haben das Gymnasium gew\u00e4hlt. Das ist ein typischer Weg, wenn schon die Eltern die Matura gemacht haben. Zwei stehen kurz vor dem Abschluss ihres Studiums als Jurist und Chemieingenieurin. Die anderen beiden Kinder sind praktischer veranlagt. Die eine Tochter ist an der P\u00e4dagogischen Hochschule, die andere ist noch im Gymnasium.<\/p>\n<div class=\"text__graphic-title content-copy-questions\">W\u00e4hlen aus Ihrer Sicht mit dem Fortschritt der k\u00fcnstlichen Intelligenz in Zukunft mehr Jugendliche eine Berufslehre anstatt eines allgemeinbildenden Gymnasiums?<\/div>\n<p>Das ist m\u00f6glich, aber ich denke, das sollte man nicht \u00fcbersch\u00e4tzen. KI ist nur ein Tool, das zur Verf\u00fcgung steht. Es kann in gewissen Bereichen helfen, in anderen nicht. Das war schon bei der Digitalisierung so. Ich glaube, es geht weiterhin um die Frage: Bin ich eher der manuelle Typ und suche eine praktisch orientierte T\u00e4tigkeit, oder suche ich einen anderen Weg?<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr M\u00fcller, was besch\u00e4ftigt Sie im Moment mehr: das Vertragspaket Schweiz &#8211; EU oder die US-Z\u00f6lle? Im Moment treiben uns nat\u00fcrlich die US-Z\u00f6lle um. 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