{"id":214462,"date":"2025-11-06T07:00:28","date_gmt":"2025-11-06T06:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=214462"},"modified":"2025-11-06T10:39:50","modified_gmt":"2025-11-06T09:39:50","slug":"bezahlkarten-soll-der-staat-die-gebuehren-deckeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/11\/bezahlkarten-soll-der-staat-die-gebuehren-deckeln\/","title":{"rendered":"Bezahlkarten: Soll der Staat die Geb\u00fchren deckeln?"},"content":{"rendered":"<p>Rechnungen, Eink\u00e4ufe im Quartierladen und im Onlineshop oder das alkoholfreie Bier an der Bar: Bargeldloses Zahlen mit Kredit-, Debitkarte oder via Smartphone wird immer beliebter. Bei Privatpersonen wird nur noch ein Viertel der Zahlungen bar get\u00e4tigt, zwei Drittel laufen \u00fcber sogenannte Mehrparteiensysteme.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Das sind Zahlungssysteme, bei denen neben der Bank des H\u00e4ndlers (Acquirer) und der Bank des Karteninhabers (Issuer) auch ein Netzwerkbetreiber beteiligt ist, der die Regeln des Zahlungssystems festlegt (siehe Abbildung 1). Beispiele f\u00fcr Mehrparteiensysteme in der Schweiz sind Twint sowie die Debit- und Kreditkarten von Mastercard und Visa. Auch Zahlungen \u00fcber Smartphones sowie In-App-Zahlungen, beispielsweise in der SBB-App, laufen h\u00e4ufig \u00fcber ein solches System.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Bezahlkartenmarkt Schweiz: Akteure in einem 4-Parteien-System<\/h2>\n<p><a style=\"font-size: 16px;\" href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-215065\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE-1024x519.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE-1024x519.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE-300x152.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE-768x389.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE-1536x778.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_10-25_Kraehmann_DE.png 1735w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Darstellung des Autors \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Innerhalb eines Mehrparteiensystems werden typischerweise drei unterschiedliche Geb\u00fchrentypen erhoben (die Kartengeb\u00fchr betr\u00e4gt typischerweise null): die H\u00e4ndlergeb\u00fchr (MSC) vom H\u00e4ndler an den Acquirer, die Interchange Fee (IF) vom Acquirer an den Issuer und die Scheme Fee (SF) vom Acquirer und vom Issuer an den Netzwerkbetreiber. Die Struktur und die H\u00f6he dieser Geb\u00fchren sind ausdifferenziert. So sind beispielsweise Geb\u00fchren f\u00fcr Zahlungen mit ausl\u00e4ndischen Karten h\u00e4ufig h\u00f6her als f\u00fcr jene mit inl\u00e4ndischen, f\u00fcr Onlinezahlungen h\u00f6her als f\u00fcr Zahlungen am Bezahlterminal, und bei Zahlungen von G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs kommt teilweise ein reduzierter Geb\u00fchrensatz zur Anwendung. Zudem wird die MSC von der Bank des H\u00e4ndlers individuell f\u00fcr die einzelnen H\u00e4ndler festgelegt und d\u00fcrfte f\u00fcr gr\u00f6ssere H\u00e4ndler mit vielen Zahlungsabwicklungen wesentlich tiefer sein als f\u00fcr kleine. Wie hoch die MSC tats\u00e4chlich sind, kann deshalb nicht gesagt werden. Die Geb\u00fchren f\u00fcr kleinere H\u00e4ndler d\u00fcrften aber ungef\u00e4hr 1 bis 2 Prozent des Verkaufspreises bei Debitkarten und Twint und 1,5 bis 2,5 Prozent des Verkaufspreises bei Kreditkarten ausmachen.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Existiert ein Marktversagen?<\/h2>\n<p>In den 2000-Jahren entstand eine umfassende \u00f6konomische Literatur zur Frage, ob bei Mehrparteiensystemen ein Marktversagen besteht, das eine Regulierung notwendig macht. Im Fokus der Literatur und der Regulierung stand dabei die Interchange Fee. Eine wichtige Erkenntnis der Forschung war, dass die IF von einem Netzwerkbetreiber (z. B. Visa) dazu benutzt werden kann, der Kundschaft Anreize zu geben, \u00fcber ein bestimmtes Zahlungssystem zu bezahlen (z. B. durch einen Cashback auf Visa-Kreditkartenzahlungen).<\/p>\n<p>Haben gen\u00fcgend Konsumentinnen und Konsumenten einen Anreiz, beispielsweise mit einer Visa-Kreditkarte zu bezahlen, erh\u00f6ht dies die Bereitschaft der H\u00e4ndler, diese Kartenzahlungen auch bei hohen Geb\u00fchren zu akzeptieren. Anders ausgedr\u00fcckt: Weil viele Konsumierende im Visa-Kreditkartennetzwerk sind, sind die H\u00e4ndler bereit, hohe Geb\u00fchren bei Zahlungen mit Visa-Kreditkarten zu akzeptieren. Das Zahlungsnetzwerk b\u00fcndelt somit gewissermassen die Kaufkraft der beteiligten Konsumentinnen und Konsumenten, um vorteilhafte Konditionen gegen\u00fcber den einzelnen H\u00e4ndlern durchzusetzen. Diese vorteilhaften Konditionen bestehen in der hohen IF, welche die H\u00e4ndler letztlich mit der H\u00e4ndlergeb\u00fchr bezahlen und die indirekt den Karteninhabern zugutekommt (z. B. in Form eines Cashbacks).<\/p>\n<p>Da die H\u00e4ndler die Kosten der IF aber zumindest teilweise in Form von h\u00f6heren Preisen an alle Konsumenten weitergeben, k\u00f6nnen Fehlanreize entstehen. Kartenzahlungen k\u00f6nnten volkswirtschaftlich beispielsweise zu attraktiv f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten sein. Wettbewerb zwischen den Zahlungsnetzwerken kann die Problematik versch\u00e4rfen, weil dadurch auch der Wettbewerb um die Konsumentinnen und Konsumenten zunimmt \u2013 diese also mit noch h\u00f6heren Anreizen angelockt werden m\u00fcssen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> In der \u00f6konomischen Literatur herrscht jedoch kein Konsens dar\u00fcber, dass unregulierte Interchange Fees grunds\u00e4tzlich zu hoch sein m\u00fcssen. Ein Grund daf\u00fcr ist, dass auch Barzahlungen Kosten verursachen, beispielsweise durch das Bargeldmanagement beim H\u00e4ndler.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Auch diese Kosten geben H\u00e4ndler an die Kundschaft weiter.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Viele L\u00e4nder haben Regulierungen eingef\u00fchrt<\/h2>\n<p>Trotzdem haben zahlreiche L\u00e4nder die Interchange Fee reguliert. In Australien etwa wurden bereits 2003 Bonusprogramme bei Kreditkarten eingeschr\u00e4nkt. In den USA sind seit 2011 die IF-Geb\u00fchren f\u00fcr Debitkarten gedeckelt (nicht aber f\u00fcr Kreditkarten). Und auch die EU hat 2015 eine umfassende Regulierung eingef\u00fchrt, mit einer Deckelung der IF f\u00fcr Kredit- und Debitkarten sowie weiteren Regeln (z. B. bzgl. des Co-Badging von unterschiedlichen Karten).<\/p>\n<p>Diese Regulierungen hatten mehrere Effekte. In einigen Studien konnte etwa ein Anstieg der Kosten f\u00fcr die Karteninhaber und eine Kostenreduktion bei den H\u00e4ndlern belegt werden.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Zudem kam es zu Verschiebungen zwischen Zahlungsmitteln. In den USA gab es einen starken Anstieg von (unregulierten) Kreditkartenzahlungen auf Kosten der (regulierten) Debitkartenzahlungen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Situation in der Schweiz<\/h2>\n<p>In der Schweiz wird die H\u00f6he der IF gesetzlich nicht reguliert. Eine wichtige Rolle spielt aber die Wettbewerbskommission (Weko). Visa und Mastercard legen die H\u00f6he der IF zentral fest.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Es handelt sich deshalb um eine vertikale Preisabsprache. Solche Absprachen sind kartellrechtlich grunds\u00e4tzlich verboten. Eine IF bis zu einer bestimmten H\u00f6he sieht die Weko dabei teilweise aber als kartellrechtlich zul\u00e4ssig an. Die Weko hat deshalb in einer ganzen Reihe von einvernehmlichen Regelungen mit Visa und Mastercard Obergrenzen f\u00fcr IF festgelegt und diese mehrmals nach unten angepasst (siehe Abbildung 2). Die IF sind in den letzten Jahren deshalb stark gesunken und teilweise tiefer als in der EU.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Interchange Fees bei Kreditkarten deutlich gesunken (2004\u20132025)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-214825\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE-1024x593.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE-1024x593.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE-300x174.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE-768x444.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE-1536x889.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/10\/DV_10-25_Kraehmann2_DE.png 1735w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: 1\u20133: Einvernehmliche Regelungen der Weko mit den Anbietern zu Kreditkarten. 4\u20136 Einvernehmliche Regelungen der Weko mit den Anbietern zu Debitkarten. 2009: 20 Rp. pro Transaktion w\u00e4hrend Einf\u00fchrungsphase von VPay (sp\u00e4ter auch Visa Debit und Mastercard Debit); 2017: 12 Rp. pro Transaktion; 2024: Mastercard Debit: 0,12%; 2025: Visa Debit: 0,15%. Der mit Visa vereinbarte Satz ist h\u00f6her als der f\u00fcr Mastercard, daf\u00fcr ist er im Gegensatz zur Regelung mit Mastercard auch bei Zahlungen mit mobilen Ger\u00e4ten anwendbar.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=2ahUKEwiAh8TalKiQAxVb9QIHHWsgAxMQFnoECBcQAQ&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.weko.admin.ch%2Fdam%2Fweko%2Fde%2Fdokumente%2F2015%2F09%2Frpw_2015-2.pdf.download.pdf%2Frpw_2015-2.pdf&amp;usg=AOvVaw2KaBxYn4JFtrHgCIWR77lX&amp;opi=89978449\">Weko<\/a>, eigene Darstellung des Autors \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">H\u00e4ndlergeb\u00fchr r\u00fcckt in den Fokus des St\u00e4nderats<\/h2>\n<p>Trotzdem kam mit der Einf\u00fchrung und der Verbreitung von Mastercard Debit und Visa Debit im Jahr 2020 eine politische Diskussion um die Geb\u00fchren auf. Anders als die Maestro-Debitkarte funktionierten sie von Anfang an mit einer IF. Seit 2021 wurden deshalb zahlreiche parlamentarische Vorst\u00f6sse zum Thema Kartengeb\u00fchren eingereicht. Am weitesten gingen zwei gleich lautende Motionen, die ein Verbot von IF bei Debitkarten forderten.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Diese wurden Anfang 2024 im Nationalrat angenommen, ein Jahr sp\u00e4ter vom St\u00e4nderat aber deutlich abgelehnt.<\/p>\n<p>Der Fokus hat sich im St\u00e4nderat allerdings von der IF zur H\u00e4ndlergeb\u00fchr (MSC) verschoben. Diese Geb\u00fchr wird vom Acquirer erhoben. Der Acquiringmarkt ist in der Schweiz konzentriert. Deshalb hat auch der Preis\u00fcberwacher bereits mehrmals interveniert. Anders als bei den IF existieren in der \u00f6konomischen Literatur aber keine grunds\u00e4tzlichen Argumente f\u00fcr ein Marktversagen bei der MSC. Solange auch kein wettbewerbsrechtlich unzul\u00e4ssiges Verhalten der Akteure vorliegt, ist deshalb fraglich, warum und wie der Staat hier intervenieren sollte.<\/p>\n<p>Das Parlament hat den Bundesrat nun dennoch beauftragt, eine gesetzliche Regelung f\u00fcr mehr Transparenz bei den H\u00e4ndlergeb\u00fchren vorzuschlagen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Acquirer wie Worldline oder Nexi sollen die einzelnen Komponenten der H\u00e4ndlergeb\u00fchr (IF, SF und Entgelt an den Acquirer) gegen\u00fcber den H\u00e4ndlern transparent ausweisen. Damit soll Markttransparenz geschaffen und die Verhandlungsposition der H\u00e4ndler gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Graf, Heim, Stadelmann und Tr\u00fctsch (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Moneyland (2025): <a href=\"https:\/\/www.moneyland.ch\/de\/karte-zahlen-haendler-schweiz\">Das m\u00fcssen H\u00e4ndler \u00fcber Kartenzahlungen wissen.<\/a>&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Guthrie und Wright (2007).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Teilweise werden Bargeldzahlungen f\u00fcr die H\u00e4ndler sogar als am teuersten eingesch\u00e4tzt.Siehe Tr\u00fctsch, Huber und Bralovic (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Mukharlyamov und Sarin (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Wang (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Bei Twint wird die H\u00f6he der IF zwischen den einzelnen Acquirern und Issuern bilateral verhandelt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20223976\">Mo. 22.3976<\/a> Maitre und <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20223977\">Mo. 22.3977<\/a> De Quattro \u00abInterchange Fees f\u00fcr Zahlungen mit Debitkarten verbieten\u00bb.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Mo. 25.3020 WAK-S \u00ab<a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20253020\">KMU entlasten. Klartext bei Geb\u00fchren f\u00fcr bargeldlose Zahlungsmittel<\/a>\u00bb.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechnungen, Eink\u00e4ufe im Quartierladen und im Onlineshop oder das alkoholfreie Bier an der Bar: Bargeldloses Zahlen mit Kredit-, Debitkarte oder via Smartphone wird immer beliebter. Bei Privatpersonen wird nur noch ein Viertel der Zahlungen bar get\u00e4tigt, zwei Drittel laufen \u00fcber sogenannte Mehrparteiensysteme. 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Journal of Financial Economics, 1\u201318.<\/li>\r\n \t<li>Tr\u00fctsch, T., J. Huber und N. Bralovic (2024). Die Kosten der Point-of-Sale Zahlungen in der Schweiz. Universit\u00e4t St. Gallen<\/li>\r\n \t<li>Wang, L. (2025). Regulating Competing Payment Networks. 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