{"id":215253,"date":"2025-11-25T07:00:37","date_gmt":"2025-11-25T06:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=215253"},"modified":"2025-11-25T12:14:59","modified_gmt":"2025-11-25T11:14:59","slug":"nobelpreis-schoepferische-zerstoerung-fuer-anhaltendes-wirtschaftswachstum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/11\/nobelpreis-schoepferische-zerstoerung-fuer-anhaltendes-wirtschaftswachstum\/","title":{"rendered":"Nobelpreis: Sch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung f\u00fcr anhaltendes Wirtschaftswachstum"},"content":{"rendered":"<p>Der l\u00e4ngste Teil der Menschheitsgeschichte war von wirtschaftlicher Stagnation gepr\u00e4gt. W\u00e4hrend des R\u00f6mischen Reichs war das Pro-Kopf-Einkommen fast gleich gross wie in Westeuropa um 1600. Und auch als sich in England der Lebensstandard allm\u00e4hlich verbesserte, tat er das nur langsam: Zwar stieg das Pro-Kopf-Einkommen zwischen 1300 und 1700 um zwei Drittel \u2013 dies entsprach jedoch nur einer j\u00e4hrlichen Wachstumsrate von 0,13 Prozent.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss der Wachstumsfalle, wie sie der britische \u00d6konom Thomas Malthus 1798 beschrieb, war man damals der Ansicht, dass jeder technologische Fortschritt durch das Bev\u00f6lkerungswachstum wieder zunichtegemacht werde, sodass sich der Lebensstandard gar nicht verbessern konnte. Erst die industrielle Revolution durchbrach die Wachstumsfalle. Ab etwa 1800 begann das Pro-Kopf-Einkommen in Grossbritannien und bald darauf in weiten Teilen der Welt stetig zu steigen.<\/p>\n<p>Der diesj\u00e4hrige Nobelpreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften w\u00fcrdigt drei Wissenschafter, die unser Verst\u00e4ndnis von anhaltendem Wirtschaftswachstum erheblich vorangebracht haben. Mit unterschiedlichen Methoden zeigen der Wirtschaftshistoriker Joel Mokyr und die Wachstumstheoretiker Philippe Aghion und Peter Howitt, wie innovationsgetriebenes Wachstum und der Prozess der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung die Volkswirtschaften aus der Stagnation herausgef\u00fchrt und ein anhaltendes Wachstum erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Theorie und Praxis verbinden sich<\/h2>\n<p>Mokyrs Arbeiten beantworten grosse historische Fragen: Warum begann die industrielle Revolution in der Mitte des 18. Jahrhunderts? Warum begann sie in Europa und insbesondere in Grossbritannien? Und warum hielt das Wachstum an?<\/p>\n<p>Mokyr argumentiert, dass Zivilisationen vor 1800 oft brillante Ideen oder clevere Erfindungen hervorbrachten, diese Durchbr\u00fcche aber nicht in Fortschritt umwandeln konnten. Die industrielle Aufkl\u00e4rung verst\u00e4rkte die Verbindung zwischen erkl\u00e4rendem Wissen (Naturgesetze) und vorschreibendem Wissen (Techniken und Verfahren). Das erleichterte es erfahrenen T\u00fcftlern \u2013 den Ingenieuren und Handwerkern \u2013, die Theorie in Praxis umzusetzen.<\/p>\n<p>Entscheidend war, dass Grossbritannien dieses Wissens\u00f6kosystem mit einem politischen Klima verband, das \u00absch\u00f6pferischer Zerst\u00f6rung\u00bb toleranter gegen\u00fcberstand und es erm\u00f6glichte, dass sich neue Technologien auch dann verbreiteten, wenn die etablierten Akteure Widerstand leisteten. Hier spielten Institutionen wie das britische Parlament eine Rolle, da diese Kompromisse erm\u00f6glichten. Das Ergebnis war ein anhaltender Aufschwung ohne Stocken.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Sch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung modelliert<\/h2>\n<p>Der Begriff \u00absch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung\u00bb ist eng mit dem Werk des \u00f6sterreichischen \u00d6konomen Joseph Schumpeter (1883\u20131950) verbunden. Dieser argumentierte, dass Wachstum aus dem dynamischen Wettbewerb zwischen Unternehmern resultiert, die st\u00e4ndig neue Produkte und Prozesse einf\u00fchren. Das Neue ersetzt Altes und verschiebt damit Marktanteile und Gewinne.<\/p>\n<p>Aghion und Howitt, neben Mokyr die beiden weiteren Nobelpreistr\u00e4ger, haben einerseits Schumpeters Idee in einem modernen mathematischen makro\u00f6konomischen Modell formalisiert. Darin sind Innovatoren aufgrund tempor\u00e4rer Monopolgewinne motiviert, die Qualit\u00e4t bestehender Produkte zu verbessern. Die Gewinne sind nur tempor\u00e4r, da andere auf dieser Grundlage weitere Innovationen entwickeln und die Marktf\u00fchrerschaft \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Andererseits erkl\u00e4ren Aghion and Howitt mit ihrem Modell, wie diese st\u00e4ndigen Umw\u00e4lzungen von aufsteigenden und scheiternden Unternehmen dennoch zu einem stetigen Wachstum auf aggregierter Ebene f\u00fchren k\u00f6nnen \u2013 so wie es die entwickelten \u00d6konomien seit Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt haben.<\/p>\n<p>Ihre Arbeit zeigt auch, dass Marktunvollkommenheiten und Externalit\u00e4ten dazu f\u00fchren, dass die tats\u00e4chliche Innovationsrate von der sozial optimalen Rate abweicht. Einerseits weil Innovationen \u00abauf den Schultern von Riesen\u00bb aufbauen: Wenn Unternehmen bessere Produkte einf\u00fchren, erm\u00f6glichen sie auch ihren Konkurrenten, auf ihren Innovationen aufzubauen. Dies ist eine positive Externalit\u00e4t, f\u00fcr die Innovatoren nicht bezahlt werden und die dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass es ohne politische Interventionen wie etwa die F\u00f6rderung von Forschung und Entwicklung zu wenig Innovation gibt.<\/p>\n<p>Andererseits gibt es auch negative Externalit\u00e4ten. Denn Innovatoren sind auch durch die M\u00f6glichkeit motiviert, die Gewinne der etablierten Unternehmen zu erobern. Dieser \u00abBusiness Stealing\u00bb-Effekt f\u00fchrt allerdings zu keinem sozialen Mehrwert. Empirisch gesehen \u00fcberwiegen auf der aggregierten Ebene insgesamt die positiven Externalit\u00e4ten gegen\u00fcber den negativen. Jedoch k\u00f6nnen in einigen Sektoren mit h\u00e4ufigen, aber marginalen Innovationen die negativen Externalit\u00e4ten \u00fcberwiegen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Empirische Beweise?<\/h2>\n<p>Doch l\u00e4sst sich dieser theoretische Zusammenhang zwischen Wachstum und Umw\u00e4lzung auch empirisch dokumentieren? Mehrere \u00d6konomen<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> haben dazu die Fluktuationsrate in einem bestimmten Sektor gemessen: Wie viele Arbeitspl\u00e4tze werden in einem Jahr geschaffen und vernichtet? Wie viele Unternehmen werden gegr\u00fcndet, und wie viele gehen zugrunde? Das Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t korreliert positiv mit diesen Messgr\u00f6ssen zwischen US-Branchen und \u00fcber die Zeit (siehe Abbildung). Das heisst: Branchen und Perioden mit gr\u00f6sserer Unternehmensdynamik weisen schnelleres Wachstum auf \u2013 genau wie im Modell<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> von Aghion und Howitt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Je h\u00f6her der (Brutto-)Stellenabbau, desto h\u00f6her die Arbeitsproduktivit\u00e4t in dieser Branche (USA, 1988\u20132022)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-215459\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE-1024x709.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE-1024x709.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE-300x208.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE-768x532.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/DV_11-25_-Boppart_Hemous_DE.png 1456w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Punkte in der Grafik stehen jeweils f\u00fcr 4 Prozent des Samples. Die Beobachtungen sind 5-Jahres-Perioden pro Branche \u00fcber den gesamten Analysezeitraum.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/uploads\/2025\/10\/advanced-economicsciencesprize2025.pdf\">Nobelprize.org<\/a> \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Politik kann unterst\u00fctzen<\/h2>\n<p>Da Innovationen Gewinner und Verlierer hervorbringen, versuchen etablierte Unternehmen oft den Markteintritt zu blockieren. Und da Innovationen auch Profite generieren, werden oft Ungleichheiten angeprangert. Sowohl in Mokyrs historischer Analyse als auch bei Aghion und Howitt sind Institutionen und Politik deshalb wichtige Stellschrauben, um Wandel zu erm\u00f6glichen. So kann die Politik beispielsweise die Ertr\u00e4ge aus disruptiven Innovationen breiter verteilen, betroffene Arbeiter absichern und so Unterst\u00fctzung f\u00fcr Ver\u00e4nderungen schaffen.<\/p>\n<p>Heute ist der Ansatz von Aghion und Howitt zum Standardmodell in der Wachstums\u00f6konomie geworden. Indem sie Unternehmer und Unternehmen in den Mittelpunkt stellen, ebneten sie mit ihrem Modell den Weg f\u00fcr empirische Arbeiten mit Mikrodaten auf Unternehmensebene. Aufbauend insbesondere auf weiterf\u00fchrenden Arbeiten<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a>, verwenden \u00d6konomen heute Unternehmensdaten, um zu quantifizieren, wie viel Wachstum von neuen Marktteilnehmern gegen\u00fcber etablierten Unternehmen und wie viel von der Verbesserung bestehender Produkte vs. die Expansion in neue Produktlinien stammt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Aktuelle Implikationen<\/h2>\n<p>Die Untersuchung von Wirtschaftswachstum und Innovation ist hochaktuell: Sind die heutigen Superstarunternehmen so profitabel, weil sie innovativ sind oder weil sie Innovationen blockieren? Je nach Antwort wird sich das auf das k\u00fcnftige Wirtschaftswachstum auswirken. Eine andere Frage ist: Wie k\u00f6nnen wir Wachstum und \u00f6kologische Nachhaltigkeit in Einklang bringen? Einige Antworten auf diese dr\u00e4ngenden Fragen finden sich in Modellen, die direkt auf dem Aghion-Howitt-Modell aufbauen.<\/p>\n<p>So erkl\u00e4rt beispielsweise der letztj\u00e4hrige Nobelpreistr\u00e4ger Daron Acemoglu gemeinsam mit David H\u00e9mous und anderen Forschern, dass aufgrund der Externalit\u00e4ten des \u00abAuf den Schultern von Riesen\u00bb-Effekts die gr\u00fcne Transition eine andere Innovationspolitik erfordert, die mehr gr\u00fcne Innovationen hervorbringt. Diese sollte speziell auf saubere Technologien ausgerichtet sein. Und eine Studie von Philippe Aghion, Timo Boppart und anderen Forschern analysiert, wie sich das qualitative und das quantitative Wachstum voneinander abgekoppelt haben. Das hat die Umweltbelastung des Wachstumsprozesses ged\u00e4mpft.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Aghion und Mokyr an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich<\/h2>\n<p>Insgesamt haben uns die Preistr\u00e4ger ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr vermittelt, was hinter anhaltendem Wirtschaftswachstum steckt und wie die Politik diesen Prozess beeinflussen kann. Dieses Wissen wird von unsch\u00e4tzbarem Wert sein, um die bevorstehenden Herausforderungen zu bew\u00e4ltigen und den Wachstumsprozess in eine Richtung zu lenken, die den gr\u00f6ssten Nutzen f\u00fcr die Menschheit bringt.<\/p>\n<p>Philippe Aghion und Joel Mokyr sind beide h\u00e4ufige G\u00e4ste in Z\u00fcrich und Mitglieder des Beirats des UBS Center am Department of Economics der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Auch pers\u00f6nlich hatten wir beide das Gl\u00fcck, gemeinsam mit Philippe Aghion zu publizieren und seine Begeisterung f\u00fcr die Forschung zu teilen. So war Philippe Aghion etwa der Doktorvater von David H\u00e9mous, und wir haben beide im Laufe der Jahre enorm von Philippe Aghions grossz\u00fcgiger Unterst\u00fctzung profitiert.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Broadberry et al. (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Davis und Haltiwanger (1992).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Aghion und Howitt (1992).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Klette und Kortum (2004).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der l\u00e4ngste Teil der Menschheitsgeschichte war von wirtschaftlicher Stagnation gepr\u00e4gt. 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Howitt (1992). <a href=\"https:\/\/www.nber.org\/papers\/w3223\">A Model of Growth Through Creative Destruction<\/a>. Econometrica 60(2), 323\u2013351.<\/li>\r\n \t<li>Broadberry, S., B. M. Campbell, A. Klein, M. Overton und B. Van Leeuwen (2015). British Economic Growth, 1270\u20131870. Cambridge, U.K.: Cambridge University Press.<\/li>\r\n \t<li>Davis, S. J. und J. Haltiwanger (1992). <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/qje\/article-abstract\/107\/3\/819\/1873525\">Gross Job Creation, Gross Job Destruction, and Employment Reallocation<\/a>. The Quarterly Journal of Economics 107(3), 819\u2013863.<\/li>\r\n \t<li>Klette, T. und S. Kortum (2004). <a href=\"https:\/\/www.journals.uchicago.edu\/doi\/abs\/10.1086\/422563\">Innovating Firms and Aggregate Innovation<\/a>. Journal of Political Economy 112(5), 986\u20131018.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[217113,217115],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-11-25 06:00:37","original_files":null,"external_release_for_author":"20251128","external_release_for_author_time":"00:12:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6911bda215447"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215253"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13822"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215253"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":215719,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215253\/revisions\/215719"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12678"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13822"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/217115"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/217113"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/215692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=215253"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=215253"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=215253"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=215253"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=215253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}