{"id":215501,"date":"2025-12-10T07:00:38","date_gmt":"2025-12-10T06:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=215501"},"modified":"2025-12-10T10:09:23","modified_gmt":"2025-12-10T09:09:23","slug":"die-margen-sind-tief-in-diesem-business","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/12\/die-margen-sind-tief-in-diesem-business\/","title":{"rendered":"\u00abDie Margen sind tief in diesem Business\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Marti, Hand aufs Herz, trinken Sie auch Hahnenwasser?<\/div>\n<p>Ja, sogar gerne. Wir sind in der Schweiz in der sehr guten Lage, dass wir das Hahnenwasser bedenkenlos trinken k\u00f6nnen. Vielleicht sch\u00e4tzen wir das teilweise zu wenig.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Hat das Grundwasser in Adelboden auch viele Mineralien?<\/div>\n<p>Grundwasser und Mineralwasser kann man nicht vergleichen. Unser Mineralwasser stammt von der Tschentenalp, die rund 800 Meter \u00fcber Adelboden liegt. Wenn es dort regnet oder der Schnee schmilzt, geht das Wasser sieben bis zehn Jahre durch den Berg. Dabei reichert es sich durch die verschiedenen Gesteinsschichten mit Mineralien wie Magnesium und Kalzium an und liegt uns dann als hochmineralisiertes Mineralwasser zu F\u00fcssen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Enth\u00e4lt das Hahnenwasser in Adelboden nun \u00fcberdurchschnittlich viele Mineralien?<\/div>\n<p>Grundwasser enth\u00e4lt zwar Mineralien, allerdings nicht in derselben Menge wie Mineralwasser. Zudem unterliegt Mineralwasser deutlich strengeren Vorschriften und Qualit\u00e4tsstandards. Mineralwasser ist ein rein nat\u00fcrliches Produkt. Im Abf\u00fcllprozess d\u00fcrfen wir das nat\u00fcrliche Mineralwasser lediglich bel\u00fcften, von Eisen befreien und mit Kohlens\u00e4ure versetzen. Eine weitere Bearbeitung ist nicht erlaubt. Hahnenwasser hingegen ist behandelt und wird teilweise aus Fluss- oder Grundwasser aufbereitet.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben insgesamt sechs Quellen und f\u00fcllen daraus neben Eigenmarken wie Adelbodner und Adello auch das Farmer-Wasser f\u00fcr Landi ab. Wie kommt das Wasser an die Oberfl\u00e4che?<\/div>\n<p>Aus hygienischen Gr\u00fcnden wird es bereits in rund 30 bis 60 Meter Tiefe gefasst. Die Quellen haben dementsprechend mineralische Unterschiede. Die Quellen sind jedoch artesisch, das heisst, das Mineralwasser kommt durch nat\u00fcrlichen Druck an die Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Wenn man eine neue Quelle erschliessen will, muss man das Wasser zwei Jahre lang testen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Insgesamt gibt es im Wasserschloss Schweiz nur 20 Mineralwasserproduzenten \u2013 wie kann das sein?<\/div>\n<p>Die Anforderungen an Mineralwasser sind sehr hoch. Wenn man eine neue Quelle erschliessen will, muss man das Wasser zwei Jahre lang testen. Einerseits um sicherzustellen, dass der Mineraliengehalt m\u00f6glichst stabil ist. Andererseits d\u00fcrfen nur 10 bis 15 Prozent des Wassers einer Quelle genutzt werden. Das stellt sicher, dass der Abf\u00fcller das Wasser nicht \u00fcbernutzt. Man braucht also Orte mit einer hohen Sch\u00fcttleistung, die das Jahr hindurch konstant ist. Das garantiert auch, dass sich die industrielle Abf\u00fcllung lohnt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie gross ist hier noch die Reserve?<\/div>\n<p>Im Moment sch\u00f6pfen wir erst rund die H\u00e4lfte davon ab.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Knapp die H\u00e4lfte des Mineralwassers wird aus dem Ausland importiert. Ist das Schweizer Mineralwasser zu teuer?<\/div>\n<p>Ja, es ist teuer. Ein Grund ist, dass viele Verpackungen in der Schweiz hochwertiger sind als im Ausland. Das merkt man beispielsweise an den teilweise schwabbeligen PET-Flaschen dort. Zudem haben wir in der Schweiz auch ein viel h\u00f6heres Lohnniveau.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Hahnenwasser ist mit 2 Franken pro 1000 Liter in der Schweiz sehr g\u00fcnstig. Da erstaunt der hohe Mineralwasserkonsum mit knapp 110 Litern pro Person und Jahr doch etwas.<\/div>\n<p>Im Vergleich zu Deutschland ist der Konsum gering. Italiener konsumieren mit \u00fcber 200 Litern am meisten Mineralwasser pro Kopf in Europa. Ich denke, in erster Linie ist das eine Frage des Geschmacks.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist das nicht vielmehr eine Frage, wie gut oder eben schlecht das Hahnenwasser ist?<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich spielen die Aufwertung und die Qualit\u00e4t des Grundwassers eine wichtige Rolle. In der Schweiz sind wir diesbez\u00fcglich sehr privilegiert. Dennoch greifen viele Schweizerinnen und Schweizer zu Mineralwasser, einfach weil ihnen der Geschmack zusagt. Jedes Mineralwasser bringt seine eigenen Charakteristika mit.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Der Markt bewegt sich. Nestl\u00e9 sucht eine L\u00f6sung f\u00fcr sein schlecht laufendes Mineralwassergesch\u00e4ft. Wo liegt die Hauptherausforderung in diesem Business?<\/div>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die Margen tief in diesem Business. F\u00fcr uns in der Schweiz ist eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen sicher, dass rund 50 Prozent importiert werden. Dadurch entsteht auch ein intensiver Preiskampf bei den heimischen Produzenten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die \u00abNZZ am Sonntag\u00bb titelte letztes Jahr: \u00abDer Mythos Mineralwasser wankt.\u00bb Hintergrund war ein Filterskandal in Frankreich. Nat\u00fcrliches Mineralwasser darf nicht als das bezeichnet werden, wenn es behandelt wurde. Sp\u00fcrten Sie diesen Skandal auch bei Ihren eigenen Absatzzahlen?<\/div>\n<p>Wir hatten letztes Jahr und im laufenden Jahr sogar Umsatzwachstum. Wir gehen nicht davon aus, dass das mit dem Filterskandal in Frankreich zu tun hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-215795\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/11\/Patrick_Marti_HR_20251112_02_highres.jpg 1335w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Patrick Marti in der Produktionshalle in Adelboden: \u00abLetztes und auch dieses Jahr sind wir im gut zweistelligen Bereich gewachsen.\u00bb (Bild: Keystone \/ Susanne Goldschmid)<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie hoch ist das Umsatzwachstum bei Adelbodner?<\/div>\n<p>Letztes und auch dieses Jahr sind wir im gut zweistelligen Bereich gewachsen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Seit 2007 geht die Produktion von Mineralwasser aus Schweizer Quellen um 16 Prozent zur\u00fcck. In welchem Segment w\u00e4chst Adelbodner noch?<\/div>\n<p>Wir sp\u00fcren diesen R\u00fcckgang definitiv nicht. Wir gewinnen mit allen Mineralwasser-Sorten Marktanteile.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie haben auch Softgetr\u00e4nke \u2013 wie entwickeln sich diese?<\/div>\n<p>Bei den Softgetr\u00e4nken geht der Konsum zur\u00fcck. Der Zuckergehalt ist ein grosses Thema, weshalb weniger davon konsumiert wird. Seit zwei Jahren entwickeln wir deshalb auch keine Produkte mehr mit mehr als 5 Milligramm Zucker pro Liter. Im Moment investieren wir stark in den Bereich aromatisiertes Wasser. Peaq ist das beste Beispiel daf\u00fcr \u2013 ein aromatisiertes Wasser mit Vitaminen, Magnesium und Koffein. Der Umsatz ist hier stetig wachsend und macht momentan rund 10 bis 15 Prozent aus. Das steht aber noch in keinem Verh\u00e4ltnis zum Mineralwassergesch\u00e4ft, wo wir beim Marktanteil \u00fcberproportional wachsen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und wie entwickelt sich der Gewinn?<\/div>\n<p>Hier ist es \u00e4hnlich, da wir uns nicht auf die Preisk\u00e4mpfe einlassen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">2023 kam es bei Adelbodner zu einem prominenten Besitzerwechsel: Neben Unternehmern stiegen auch Sportler wie Roman Josi, Mark Streit, Christian Stucki und Yann Sommer ein \u2013 warum?<\/div>\n<p>Von 2018 bis 2022 haben wir unter dem vorherigen Eigent\u00fcmer, dem Licht- und Wasserwerk Adelboden, dem lokalen Wasser- und Energieeversorger, die Infrastruktur ausgebaut. Danach suchten wir bewusst einen Investor f\u00fcr die k\u00fcnftige Ausrichtung mit Fokus auf die Schweizer Produktion. Wir haben uns diverse Interessenten angeschaut und letztlich f\u00fcr die Investorengruppe aus Wirtschaft und Sport entschieden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Warum war das nicht mit dem alten Besitzer m\u00f6glich?<\/div>\n<p>Das Mineralwassergesch\u00e4ft war nicht das Kerngesch\u00e4ft des vorherigen Besitzers. Er hatte die Kompetenz nicht und ben\u00f6tigte einen Partner, der auch bereit war, Kompetenz einzubringen und in die Zukunft zu investieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Aber Sportler wie Mark Streit oder Roman Josi sind jetzt auch nicht gerade daf\u00fcr bekannt, dass sie sich im Gesch\u00e4ft mit Mineralwasser auskennen.<\/div>\n<p>Das ist richtig, aber sie sind auch nicht die alleinigen Eigent\u00fcmer der Quelle. Zudem ist die Kombination aus Fachleuten und Profisportlern f\u00fcr uns sehr bereichernd und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten, sowohl in der Entwicklung neuer Produkte als auch in deren Vermarktung. Unser neues Performance-Wasser Peaq w\u00e4re ohne die Sportler in dieser Form nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">War auch ein Interessent aus dem Ausland dabei?<\/div>\n<p>Nein, das w\u00e4re auch keine Option gewesen. Denn es ging darum, die Infrastruktur und die Arbeitspl\u00e4tze in Adelboden sicherzustellen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">In der Presse hiess es, der NHL-Eishockeystar Roman Josi mit Heimatort Adelboden habe verhindern wollen, dass ein chinesischer Investor die Adelbodner Quelle \u00fcbernehme. Es gab solche Ger\u00fcchte bereits um die Quelle im Walliser Dorf Turtmann.<\/div>\n<p>Chinesische Investoren waren nie ein Thema.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Die Kunden m\u00f6gen diese festgemachten Deckel nicht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">An wen gehen die Konzessionsgeb\u00fchren aus der Nutzung der Quelle?<\/div>\n<p>Wir bezahlen seit Jahrzehnten Konzessionsgeb\u00fchren an den Kanton \u2013 und zwar f\u00fcr jeden verkauften Liter. Daran \u00e4ndert sich mit den neuen Besitzverh\u00e4ltnissen nichts.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Exportieren Sie das Mineralwasser auch ins Ausland?<\/div>\n<p>Nein, unsere Strategie ist klar: Wir wollen im Kanton Bern und innerhalb der Schweiz wachsen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist das auch ein Grund, weshalb Ihre PET-Flaschen keine befestigten Deckel vorweisen, wie das in der EU Pflicht ist?<\/div>\n<p>F\u00fcr uns steht die Kundenzufriedenheit an oberster Stelle. Und die Kunden m\u00f6gen diese festgemachten Deckel nicht. Solange es in der Schweiz keine gesetzliche Pflicht dazu gibt, werden wir das nicht umsetzen. Die Schweiz hat eine lange Geschichte des PET-Recyclings. Wir haben sogar den gr\u00f6sseren R\u00fccklauf an PET-Flaschen verglichen mit L\u00e4ndern, die mit einem Flaschenpfand arbeiten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wir haben das Zusammendr\u00fccken der Flasche und des Deckels drauf in der DNA?<\/div>\n<p>Ja, definitiv. Wir sind damit aufgewachsen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Verkaufen Sie mehr stilles Mineralwasser oder Wasser mit Kohlens\u00e4ure?<\/div>\n<p>Vor rund zehn Jahren haben wir zu etwa zwei Dritteln Wasser mit Kohlens\u00e4ure verkauft. Heute sind es vielleicht noch 60 Prozent. Die Nachfrage nach stillem Mineralwasser nimmt also st\u00e4rker zu.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was sind die gr\u00f6ssten Risiken beim Mineralwassergesch\u00e4ft?<\/div>\n<p>Erdbeben sind eine der gr\u00f6ssten Herausforderungen, die wir nicht beeinflussen k\u00f6nnen. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte es zu Verschiebungen im Fels kommen, und das k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass der Zugang zur Quelle versch\u00fcttet wird.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist denn dieses Risiko gross?<\/div>\n<p>Ein Steinwurf von hier, im Wallis, ist dieses Risiko an gewissen Orten sehr hoch. Wir k\u00f6nnen das also nicht ausschliessen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Kann man dieses Risiko versichern?<\/div>\n<p>Nein, damit m\u00fcssen wir leben.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was ist mit der Wasserknappheit? Beobachten Sie, dass die Wasserquellen mit dem Klimawandel immer weniger Wasser f\u00fchren?<\/div>\n<p>Nein. Auch wenn es mal l\u00e4ngere Zeit nicht regnet, gleicht sich das aus, weil unser Wasser ja sieben bis zehn Jahre im Berg ist. In den vergangenen Jahren gab es ja einige trockene Sommer, in denen auch der Grundwasserspiegel zur\u00fcckging. Wir haben davon nichts gesp\u00fcrt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Drei aktuelle Studien beleuchten die Pestizidbelastung von Schweizer B\u00e4chen und Fl\u00fcssen. Fazit: Die Pestizidbelastung ist hoch. Besorgt Sie das?<\/div>\n<p>Ja, definitiv. Das besch\u00e4ftigt uns sehr, denn Pestizide und andere Schadstoffe kommen heute fast \u00fcberall vor, nicht nur im Wasser.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gem\u00e4ss einem Test von \u00abK-Tipp\u00bb vom Fr\u00fchling dieses Jahres hat man Trifluoressigs\u00e4ure \u2013 kurz TFA \u2013 auch im Adelbodner gefunden. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Ewigkeitschemikalie.<\/div>\n<p>TFA wird mit jedem Regen aus Pflanzenschutzmitteln ausgewaschen und gelangt so in den Boden und ins Grundwasser. Daneben gelangen TFA bildende Gase aus K\u00e4lte- und Treibmittel auch in die Atmosph\u00e4re. Das heisst: Wo es Niederschlag gibt, dringt TFA auch ins Grundwasser ein.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Letztes Jahr kam der Bundesrat zum Schluss, dass die TFA-Werte noch so niedrig seien, dass die Schweizer Mineralwasser weiterhin als nat\u00fcrlich bezeichnet werden k\u00f6nnen. Das muss eine grosse Erleichterung f\u00fcr Ihr Unternehmen gewesen sein?<\/div>\n<p>Der Bundesrat hat auch eine Karte ver\u00f6ffentlicht, auf welcher man sieht, wo TFA am meisten vorkommen. Die Berggebiete sind weniger belastet. Das ist f\u00fcr uns eine gute Nachricht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Marti, Hand aufs Herz, trinken Sie auch Hahnenwasser? Ja, sogar gerne. Wir sind in der Schweiz in der sehr guten Lage, dass wir das Hahnenwasser bedenkenlos trinken k\u00f6nnen. Vielleicht sch\u00e4tzen wir das teilweise zu wenig. Hat das Grundwasser in Adelboden auch viele Mineralien? Grundwasser und Mineralwasser kann man nicht vergleichen. 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Nach Positionen beim US-Nahrungsmittelkonzern Mars und bei der Molkerei Emmi ist der 52-J\u00e4hrige seit 2015 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Mineralquellen Adelboden AG.\r\n\r\nIm Juni 2023 \u00fcbernahm die Aqva Holding das Unternehmen von der vorherigen Eigent\u00fcmerin, dem Licht- und Wasserwerk Adelboden. Massgeblich beteiligt an der Aqva Holding sind Investoren aus der Wirtschaft. Zudem sind die Eishockeyaner Roman Josi und Mark Streit, der Fussballtorh\u00fcter Yann Sommer, der Schwinger Christian Stucki sowie der Tennistrainer Severin L\u00fcthi investiert. Die Mineralquellen Adelboden AG geh\u00f6rt in der Schweiz zu den kleineren Mineralwasserproduzenten mit Fokus auf den Gastrobereich. Der Betrieb besch\u00e4ftigt 45 Mitarbeitende.\r\n\r\nAdelbodner hat insgesamt sechs Quellen und f\u00fcllt daraus f\u00fcnf unterschiedliche Mineralwasser ab: Adelbodner, Adello, Vives, Peaq Infused Swiss Mountain Water und das Landi-Wasser Farmer."}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[215506,215508],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-12-10 06:00:38","original_files":null,"external_release_for_author":"20251210","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/691ca7634f1d4"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215501"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=215501"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":215903,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/215501\/revisions\/215903"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4162"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/215508"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/215506"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/215793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=215501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=215501"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=215501"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=215501"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=215501"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=215501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}