{"id":216093,"date":"2025-12-18T07:00:32","date_gmt":"2025-12-18T06:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=216093"},"modified":"2026-01-06T10:09:13","modified_gmt":"2026-01-06T09:09:13","slug":"warum-das-bip-im-dritten-quartal-2025-schrumpfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/12\/warum-das-bip-im-dritten-quartal-2025-schrumpfte\/","title":{"rendered":"Warum das BIP im dritten Quartal 2025 schrumpfte"},"content":{"rendered":"<p>Im dritten Quartal 2025 ist das Sportevent-bereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz gegen\u00fcber dem Vorquartal um 0,5 Prozent gesunken.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dieser R\u00fcckgang wirkt auf den ersten Blick wie eine drastische konjunkturelle Eintr\u00fcbung. Allerdings folgt diese Entwicklung auf einen \u00fcberdurchschnittlichen Anstieg im ersten\u00a0Quartal, der im Kontext des Handelskonflikts positiv \u00fcberrascht hatte. Das BIP-Niveau liegt damit auch im dritten Quartal immer noch 0,8\u00a0Prozent \u00fcber dem Vorjahresniveau.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Die chemisch-pharmazeutische Industrie pr\u00e4gt das BIP-Wachstum<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"WEGM\u00dcLLER-SCHMIDT_12-2025_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n  $('#WEGM\u00dcLLER-SCHMIDT_12-2025_ABB1_DE').highcharts({\n    chart: { type: 'column' },\n    title: { text: '' },\n\n    xAxis: {\n      categories: [\n        'Q1 2022','Q2 2022','Q3 2022','Q4 2022',\n        'Q1 2023','Q2 2023','Q3 2023','Q4 2023',\n        'Q1 2024','Q2 2024','Q3 2024','Q4 2024',\n        'Q1 2025','Q2 2025','Q3 2025'\n      ]\n    },\n\n    yAxis: {\n      title: {\n        text: 'BIP-Wachstum gegen\u00fcber dem Vorquartal, in % \/ Wachstumsbeitr\u00e4ge der Sektoren in Prozentpunkten'\n      },\n      labels: {\n        formatter: function () {\n          return Highcharts.numberFormat(this.value, 0);\n        }\n      }\n    },\n\n    legend: {\n      layout: 'horizontal',\n      align: 'center',\n      verticalAlign: 'bottom',\nreversed: true\n    },\n\n    tooltip: {\n      shared: true,\n      headerFormat: '<b>{point.key}<\/b><br\/>',\n      formatter: function () {\n        var s = '<b>' + this.x + '<\/b><br\/>';\n        this.points.forEach(function (p) {\n          var unit = (p.series.name === 'BIP') ? 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Die chemisch-pharmazeutische Industrie allein trug substanziell dazu bei. Ihre Wertsch\u00f6pfung brach um knapp 8 Prozent ein. Dies stellt die erwartbare Gegenbewegung auf die vorangegangene starke Entwicklung dar. Im ersten Quartal hatten die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie sprunghaft mehr in die USA exportiert, wohl im Zusammenhang mit der US-Zollpolitik, was entsprechend das BIP erh\u00f6ht hatte.<\/p>\n<p>Auch abgesehen von den Ausfuhren chemisch-pharmazeutischer Produkte registrierten die Warenexporte einen markanten R\u00fcckgang im dritten Quartal. In gewissen Sparten hat dazu der ab August erhobene US-Zusatzzoll von 39\u00a0Prozent beigetragen (siehe Abbildung 2). Allerdings stellte auch dieser R\u00fcckgang zumindest teilweise eine Kompensation dar. So hatten gewisse Unternehmen im Vorquartal ihre Exporte in Erwartung h\u00f6herer Z\u00f6lle teilweise vorgezogen, etwa in der Uhrenindustrie. Zusammen mit dem gewichtigen Exportr\u00fcckgang der chemisch-pharmazeutischen Produkte gingen die Warenexporte insgesamt so stark zur\u00fcck wie seit der Pandemie nicht mehr. Dadurch fielen sie wieder auf das Niveau des Vorjahres zur\u00fcck. Wenn man die chemisch-pharmazeutischen Produkte hingegen ausklammert, liegt das Niveau der restlichen konjunkturrelevanten Warenexporte trotz des R\u00fcckgangs im dritten\u00a0Quartal mit 1,3\u00a0Prozent noch deutlich \u00fcber dem Vorjahreswert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Volatile Warenexporte im Zuge der US-Zollpolitik<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"WEGMUELLER-SCHMIDT_12-2025_ABB2_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n  $('#WEGMUELLER-SCHMIDT_12-2025_ABB2_DE').highcharts({\n    chart: { type: 'line' },\n    title: { text: '' },\n\n    xAxis: {\n      categories: [\n        'Q1 2022','Q2 2022','Q3 2022','Q4 2022',\n        'Q1 2023','Q2 2023','Q3 2023','Q4 2023',\n        'Q1 2024','Q2 2024','Q3 2024','Q4 2024',\n        'Q1 2025','Q2 2025','Q3 2025'\n      ]\n    },\n\n    yAxis: {\n      title: { text: 'Index, Q1 2022 = 100' },\n      labels: {\n        formatter: function () {\n          return Highcharts.numberFormat(this.value, 0);\n        }\n      }\n    },\n\n    legend: {\n      layout: 'horizontal',\n      align: 'center',\n      verticalAlign: 'bottom',\n      reversed: false\n    },\n\n    tooltip: {\n      shared: true,\n      headerFormat: '<b>{point.key}<\/b><br\/>',\n      pointFormat: '{series.name}: <b>{point.y:.2f}<\/b><br\/>'\n    },\n\n    plotOptions: {\n      line: {\n        marker: { enabled: false }\n      },\n      series: {\n        states: { inactive: { opacity: 1 } }\n      }\n    },\n\n    series: [\n      { name: 'Total', data: [100.00,100.11,100.42,99.64,103.22,100.27,102.49,99.13,100.92,110.01,105.21,111.35,115.65,111.12,103.40] },\n      { name: 'Total ohne Chemie-Pharma', data: [100.00,102.55,100.53,99.65,103.35,101.01,96.99,96.12,98.66,99.38,95.31,96.53,98.67,101.29,96.38] },\n      { name: 'Pharma', data: [100.00,97.70,100.26,100.16,102.47,96.72,107.72,99.80,102.17,119.52,114.20,122.41,130.41,121.13,110.47] },\n      { name: 'Maschinen', data: [100.00,101.32,101.22,100.67,103.23,96.76,95.22,95.54,93.77,95.31,91.25,90.34,90.37,88.79,86.65] },\n      { name: 'Uhren', data: [100.00,100.07,105.70,103.31,109.13,109.09,106.42,105.75,104.10,104.29,103.92,104.16,103.40,109.44,106.04] }\n    ]\n  });\n});\n<\/script>\n\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Real, saison- und kalenderbereinigte Exporte, Index, Q1 2022 = 100<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Seco \/ Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Die Ums\u00e4tze im \u00fcbrigen verarbeitenden Gewerbe stiegen ausgehend von tiefen Niveaus an, sodass sich dessen Wertsch\u00f6pfung im dritten Quartal trotz des schwierigen internationalen Umfelds stabil entwickelte. Zwar verzeichneten die Metallverarbeitung, einzelne Elektroniksparten und die Uhrenindustrie im dritten Quartal Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge. Dies wurde jedoch durch h\u00f6here Ums\u00e4tze in anderen Branchen wie dem Maschinen- und dem Fahrzeugbau kompensiert.<\/p>\n<p>Zum starken Wertsch\u00f6pfungsr\u00fcckgang im chemisch-pharmazeutischen Gewerbe kam im dritten Quartal eine ausgepr\u00e4gte Schw\u00e4che in der Energiebranche. Wegen tempor\u00e4rer Produktionsunterbr\u00fcche in mehreren Atomkraftwerken ging die Stromproduktion in der Schweiz und damit die Wertsch\u00f6pfung im Energiesektor deutlich zur\u00fcck. Solche Schwankungen kommen in dieser Branche immer wieder vor und sagen daher wenig \u00fcber die konjunkturelle Entwicklung aus. Im dritten Quartal trugen sie aber zum BIP-R\u00fcckgang bei. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete einen R\u00fcckgang der Wertsch\u00f6pfung. Hintergrund war ein tieferer Umsatz im Hoch- und Tiefbau.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Dienstleistungssektor wuchs unterdurchschnittlich<\/h2>\n<p>Schliesslich wuchs der Dienstleistungssektor im dritten Quartal im historischen Vergleich nur unterdurchschnittlich. Handel, Finanzdienste, Kommunikation sowie das Gesundheits- und Sozialwesen steigerten ihre Wertsch\u00f6pfung. Der Tourismussektor profitierte von mehr Hotel\u00fcbernachtungen in- und ausl\u00e4ndischer G\u00e4ste. In weiteren Bereichen des Dienstleistungssektors wie beispielsweise den unternehmensnahen Dienstleistungen oder der \u00f6ffentlichen Verwaltung stagnierte oder schrumpfte die Wertsch\u00f6pfung hingegen.<\/p>\n<p>Nachfrageseitig spiegelt sich der BIP-R\u00fcckgang aufgrund des Exportr\u00fcckgangs vor allem im Aussenhandel wider. Die Binnennachfrage wuchs insgesamt nur unterdurchschnittlich. Die Bau- und Ausr\u00fcstungsinvestitionen verzeichneten mit \u22120,2 Prozent bzw. \u22120,1 Prozent einen leichten R\u00fcckgang. Der private Konsum, der um 0,4 Prozent zulegte, st\u00fctzte dagegen weiter. Beg\u00fcnstigt wird diese Entwicklung durch die weiterhin tiefe Inflation und durch stabile Realeinkommen. Die Konsumentenstimmung hatte sich zwar im August aufgrund von negativeren Erwartungen f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung eingetr\u00fcbt \u2013 nicht zuletzt aufgrund der Handelskonflikte. Die Erwartungen der Befragten f\u00fcr die eigene finanzielle Lage und f\u00fcr die Neigung zu gr\u00f6sseren Anschaffungen haben sich in den vergangenen Monaten hingegen stabiler entwickelt.<\/p>\n<p>Auch andere Fr\u00fchindikatoren wie Einkaufsmanagerindizes und Besch\u00e4ftigungsumfragen deuten derzeit nicht auf eine krisenhafte Dynamik hin. F\u00fcr das vierte Quartal lassen die bis Ende November verf\u00fcgbaren Indikatoren sogar einen Anstieg des BIP erwarten. Zudem d\u00fcrfte die ausgehandelte L\u00f6sung mit den USA die betroffenen Unternehmen sp\u00fcrbar entlasten. Sie erh\u00f6ht die Planungssicherheit und erleichtert damit Investitionsentscheide von Schweizer Unternehmen.<\/p>\n<p>Der BIP-R\u00fcckgang im dritten Quartal deutet insgesamt nicht auf den Beginn eines breiten wirtschaftlichen Einbruchs hin. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt jedoch anspruchsvoll: Aktuell ist vor allem im europ\u00e4ischen Umland von einer lediglich moderaten konjunkturellen Dynamik in den n\u00e4chsten Quartalen auszugehen. Zudem bleibt im Absatzmarkt USA ein gewisser Wettbewerbsnachteil gegen\u00fcber lokalen Unternehmen bestehen, auch aufgrund der Aufwertung des Frankens seit Anfang 2025. Positive Impulse kommen von der Aussicht auf tiefere US-Z\u00f6lle sowie der stabilen Binnenwirtschaft. Dies sind Faktoren, die dazu beitragen k\u00f6nnen, dass die Schweizer Wirtschaft in den kommenden Quartalen zumindest moderat wachsen d\u00fcrfte.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dieser Artikel basiert auf dem Abschnitt \u00abWirtschaftslage Schweiz\u00bb in den <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/konjunkturtendenz\/konjunkturtendenzen0.html\">\u00abKonjunkturtendenzen\u00bb Winter 2025\/2026<\/a> (siehe Kasten).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im dritten Quartal 2025 ist das Sportevent-bereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz gegen\u00fcber dem Vorquartal um 0,5 Prozent gesunken. Dieser R\u00fcckgang wirkt auf den ersten Blick wie eine drastische konjunkturelle Eintr\u00fcbung. 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Auf starke Anstiege der Exporte von chemisch-pharmazeutischen Produkten folgte eine entsprechende Kompensation.\r\n\r\n<strong>Konjunkturprognose \u2013 <\/strong>Die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes erh\u00f6ht ihre Prognose f\u00fcr das Wirtschaftswachstum 2026 leicht (1,1 Prozent). Mit der Senkung der US-Z\u00f6lle haben sich die Aussichten f\u00fcr die betroffenen Branchen aufgehellt. Trotz einer gewissen Beruhigung bleibt die Unsicherheit im Zusammenhang mit der internationalen Wirtschafts- und Handelspolitik und ihren makro\u00f6konomischen Auswirkungen gross.\r\n\r\n<strong>Weltwirtschaft \u2013 <\/strong>Im dritten Quartal 2025 wuchs die Weltwirtschaft etwas st\u00e4rker als erwartet. Die g\u00e4ngigen Indikatoren zeichnen f\u00fcr die Weltwirtschaft insgesamt ein etwas freundlicheres Bild. Die Inflation scheint sich vielerorts auf \u00fcberdurchschnittlich hohen Werten zu verfestigen.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/dam\/seco\/de\/dokumente\/Wirtschaft\/Wirtschaftslage\/Konjunkturtendenzen\/2025-4-kt-seco.pdf.download.pdf\/2025-4-KT-SECO.pdf\"><img class=\"alignnone wp-image-216465 size-medium\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2025\/12\/Screenshot-2025-12-16-085555-213x300.png\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" \/><\/a>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2025-12-18 06:00:32","original_files":null,"external_release_for_author":"20251218","external_release_for_author_time":"00:01:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/69317499377b3"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216093"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4607"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216093"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":216711,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216093\/revisions\/216711"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4710"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/216552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=216093"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=216093"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=216093"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=216093"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=216093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}