{"id":216321,"date":"2026-01-20T07:00:29","date_gmt":"2026-01-20T06:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=216321"},"modified":"2026-01-20T13:54:35","modified_gmt":"2026-01-20T12:54:35","slug":"soziale-mobilitaet-sozialhilfeerfahrungen-in-der-familie-bleiben-nicht-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/01\/soziale-mobilitaet-sozialhilfeerfahrungen-in-der-familie-bleiben-nicht-bestehen\/","title":{"rendered":"Soziale Mobilit\u00e4t: Sozialhilfeerfahrungen in der Familie bleiben nicht bestehen"},"content":{"rendered":"<p>Chancengerechtigkeit ist ein zentrales Versprechen unserer Gesellschaft: Jeder Mensch soll unabh\u00e4ngig von Herkunft und Familie die M\u00f6glichkeit haben, ein selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren. Gerade f\u00fcr Personen mit wenig finanziellen Ressourcen wird dieses Versprechen oft angezweifelt. Die verbreitete Sorge lautet: Wer arm aufw\u00e4chst, bleibt arm. Dahinter steht die Vorstellung, dass Armut tiefe Wurzeln schl\u00e4gt und sich \u00fcber ganze Verwandtschaftsnetze verfestigt.<\/p>\n<p>Im Bereich der Sozialhilfe w\u00e4re eine solche Weitergabe besonders belastend: Sie w\u00fcrde bedeuten, dass sich Armut wie ein roter Faden durch Grossfamilien zieht. Doch trifft das tats\u00e4chlich zu? Diese Frage stand im Zentrum unserer Analyse.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Sozialhilfe als tempor\u00e4res Sicherheitsnetz<\/h2>\n<p>Im Jahr 2024 bezogen 2,9 Prozent der st\u00e4ndigen Schweizer Wohnbev\u00f6lkerung Leistungen der wirtschaftlichen Sozialhilfe \u2013 das sind gut 250\u2019000 Personen. Besonders h\u00e4ufig betroffen sind Kinder, Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder sowie geschiedene Personen. In st\u00e4dtischen Gebieten und grossen Gemeinden ist die Sozialhilfequote ebenfalls erh\u00f6ht.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Die Sozialhilfe dient als letztes soziales Netz: Sie stabilisiert Menschen in schwierigen Lebenssituationen und soll ihnen die R\u00fcckkehr in den Arbeitsmarkt erleichtern. Gerade deshalb w\u00e4re es alarmierend, wenn sich Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit innerhalb von Familien dauerhaft verfestigen w\u00fcrde.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Horizontale statt vertikaler Verwandtschaft<\/h2>\n<p>Um zu messen, welche Rolle die famili\u00e4re Herkunft spielt, untersucht die Forschung \u00fcblicherweise die vertikale Linie: Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Bei der Sozialhilfe sind diese Informationen jedoch nur begrenzt vergleichbar. Denn institutionelle Regeln und Anspruchsvoraussetzungen haben sich \u00fcber die Generationen stark ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Unsere Studie w\u00e4hlt daher einen anderen Ansatz: den horizontalen Vergleich innerhalb derselben Generation \u2013 zwischen Geschwistern und Cousins. Die Geschwister teilen die elterliche Umwelt, die Cousins Teile des Grosselternhauses. So wird die Rolle der erweiterten Familie sichtbar, auch wenn keine vollst\u00e4ndigen Daten zu fr\u00fcheren Generationen vorliegen.<\/p>\n<p>Die Analyse basiert auf umfassenden Schweizer Registerdaten zu knapp 124\u2019000 Grossfamilien. Betrachtet werden junge Erwachsene zwischen 20 und 33 Jahren; diese Alterskohorte ist \u00fcbereinstimmend mit der bestehenden Literatur zur intergenerationalen Wohlfahrtsabh\u00e4ngigkeit. Als sozialhilfeabh\u00e4ngig gilt, wer zwischen 2010 und 2022 mindestens einmal Leistungen bezogen hat.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Famili\u00e4re Pr\u00e4gung: Stark, aber kurzlebig<\/h2>\n<p>Unsere Resultate zeigen ein klares Bild: Innerhalb der Kernfamilie, gemessen am Status der Geschwister, ist der Einfluss erheblich, danach nimmt er rasch ab. Hat eine Person ein sozialhilfeabh\u00e4ngiges Geschwister, steigt ihr eigenes Risiko, sozialhilfebed\u00fcrftig zu sein, um 22 Prozentpunkte. Das entspricht einer mehr als zehnfachen Erh\u00f6hung des Risikos. Ist der Cousin oder die Cousine sozialhilfeabh\u00e4ngig, steigt das Risiko, selbst sozialhilfebed\u00fcrftig zu werden, lediglich um zus\u00e4tzliche 4 Prozentpunkte. Das entspricht ungef\u00e4hr einer Verdoppelung des Risikos.<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt: Der Einfluss entlang der Grosselternlinie, der mittels der Cousins gemessen wird, betr\u00e4gt damit nur rund ein F\u00fcnftel des elterlichen Einflusses (der mittels der Geschwister gemessen wird). Wir kommen zum Schluss: Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit kann sich innerhalb der Kernfamilie also tats\u00e4chlich konzentrieren \u2013 aber sie verliert schon nach einer Generation deutlich an Kraft.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Famili\u00e4rer Einfluss nimmt unterschiedlich rasch ab<\/h2>\n<p>Um diese Befunde einzuordnen, vergleichen wir sie mit Mustern in der Gesamtgesellschaft. Ist die famili\u00e4re Pr\u00e4gung am unteren Rand der Einkommensverteilung \u2013 bei den Sozialhilfebez\u00fcgern \u2013 st\u00e4rker als bei anderen gesellschaftlichen Statusindikatoren wie Einkommen oder Bildung in der Gesamtbev\u00f6lkerung? Oder ist die Pr\u00e4gung \u00e4hnlich stark?<\/p>\n<p>Unsere Studie zeigt: Beim Einkommen ist der Einfluss der Kernfamilie geringer als beim Sozialhilfebezug. Ein Anstieg des Geschwistereinkommens um 10 Prozent geht lediglich mit einem rund 1 Prozent h\u00f6heren eigenen Einkommen einher (siehe Tabelle). Mit anderen Worten: Verdient mein Geschwister viel, steigt dadurch die Chance, dass auch ich viel verdiene, weniger stark an, als das Sozialhilferisiko ansteigen w\u00fcrde, wenn mein Geschwister sozialhilfebed\u00fcrftig ist. Doch der Bedeutungsschwund \u00fcber die Generationen ist bei Sozialhilfe und Einkommen nahezu identisch: Der Einfluss entlang der Grosselternlinie betr\u00e4gt auch beim Einkommen nur rund ein F\u00fcnftel des elterlichen Einflusses.<\/p>\n<p>Anders bei der Bildung: Die Weitergabe \u00fcber Generationen ist hier deutlich z\u00e4her. Der Einfluss der Grosselternlinie (gemessen anhand der Cousins) liegt noch immer bei rund einem Drittel des elterlichen Einflusses (gemessen anhand der Geschwister). Dass die famili\u00e4re Pr\u00e4gung der Elterngeneration bei der Bildung deutlich ausgepr\u00e4gter ist als beim Einkommen, war aus der bisherigen Forschung bereits bekannt.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Nun zeigt unsere Studie, dass sich diese Hartn\u00e4ckigkeit auch weniger rasch \u00fcber die Generationen hinweg verfl\u00fcchtigt.<\/p>\n<p>Allerdings: Die anhaltende famili\u00e4re Hartn\u00e4ckigkeit schl\u00e4gt sich in der Schweiz nicht im gleichen Ausmass in den Einkommenschancen nieder. Dank des dualen Bildungssystems stehen auch ohne akademische Laufbahn gute Erwerbsm\u00f6glichkeiten offen, und Weiterbildungen k\u00f6nnen sp\u00e4ter nachgeholt werden.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Dadurch relativiert sich die st\u00e4rkere famili\u00e4re Pr\u00e4gung bei der Bildung.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die famili\u00e4re Herkunft pr\u00e4gt die Bildungsentscheidungen st\u00e4rker als das Einkommen oder das Risiko, sozialhilfeabh\u00e4ngig zu werden<\/h2>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; background-color: #9bbcbc; border-color: #666666; border-style: none; text-align: left; vertical-align: middle;\"><strong>Statusmerkmal<\/strong><\/td>\n<th style=\"width: 25%; height: 24px; text-align: center; background-color: #9bbcbc; border-color: #666666; border-style: none;\">Geschwister<\/th>\n<th style=\"width: 25%; height: 24px; text-align: center; background-color: #9bbcbc; border-color: #666666; border-style: none;\">Cousin<\/th>\n<th style=\"width: 25%; height: 24px; text-align: center; background-color: #9bbcbc; border-color: #666666; border-style: none;\">Persistenzrate\u00a0(Cousin\/Geschwister)<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666;\">Sozialhilfeabh\u00e4ngigkeit<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,22<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,04<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,19<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666;\">Einkommen (logarithmiert)<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,10<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,02<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,20<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px;\">\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666;\">Bildungsjahre<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,31<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,11<\/td>\n<td style=\"width: 25%; height: 24px; border-color: #666666; text-align: center;\">0,37<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"diagram-legend\">Lesebeispiel: Hat eine Person ein sozialhilfeabh\u00e4ngiges Geschwister, steigt ihr eigenes Risiko, sozialhilfebed\u00fcrftig zu werden, um 22 Prozentpunkte. Ist ein Cousin sozialhilfeabh\u00e4ngig, steigt das zus\u00e4tzliche Risiko um 4 Prozentpunkte. Die Persistenzrate misst, welcher Anteil des Geschwistereffekts bei Cousins bestehen bleibt, und gibt damit indirekt den Zerfall der famili\u00e4ren \u00c4hnlichkeit \u00fcber die Generationen hinweg an. Es gilt: Je kleiner die Persistenzrate, desto schneller verfl\u00fcchtigt sich die famili\u00e4re Pr\u00e4gung. Da Sozialhilfe ein Ja\/Nein-Ergebnis (\u00dcbergang in den Leistungsbezug) abbildet und Einkommen und Bildung kontinuierliche Gr\u00f6ssen sind, lassen sich die Koeffizienten der drei Variablen nicht direkt vergleichen.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Erhardt et al. (2025)<\/div>\n<div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ermutigendes Gesamtbild<\/h2>\n<p>Die Schweiz pr\u00e4sentiert sich in einer mehrgenerationellen Betrachtung als Land mit hoher gesellschaftlicher Durchl\u00e4ssigkeit. Diese durchgef\u00fchrte Analyse best\u00e4tigt Ergebnisse fr\u00fcherer <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/12\/chancenreiche-schweiz\/\">Studien<\/a><a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> bez\u00fcglich Einkommensunterschieden. Die hohe Durchl\u00e4ssigkeit gilt auch am unteren Rand der Einkommensverteilung. Famili\u00e4re Einfl\u00fcsse existieren zwar, aber sie verblassen rasch \u00fcber die Generationen, wie der Blick \u00fcber die Kernfamilie hinaus zeigt. Das bedeutet: Armut wird nicht \u00fcber ganze Verwandtschaftsnetzwerke hinweg zementiert.<\/p>\n<p>Bei der Bildung ist der Einfluss der Familie st\u00e4rker. Doch weil Einkommenschancen dennoch offenbleiben, behalten junge Menschen reale M\u00f6glichkeiten, ihren eigenen Weg zu gehen und dem anf\u00e4nglichen Nachteil im Verlauf der Erwerbskarriere zu entfliehen.<\/p>\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich sagen: Die Herkunft pr\u00e4gt \u2013 doch sie legt nicht fest. Die Schweiz bleibt eine Gesellschaft, in der die famili\u00e4ren Schatten k\u00fcrzer sind als vielerorts bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<\/div>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Erhardt et al. (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bundesamt f\u00fcr Statistik, <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/soziale-sicherheit\/sozialhilfe\/sozialhilfebeziehende\/wirtschaftliche-sozialhilfe.html\">Wirtschaftliche Sozialhilfe<\/a> (Zugriff am 05.01.2026).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe zum Beispiel die \u00dcberblicksstudien von Black & Devereux (2011) sowie Solon (2018). F\u00fcr eine Mehrgenerationenbetrachtung in der Schweiz siehe H\u00e4ner und Schaltegger (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">B\u00fchler et al. (2024), Chuard und Grassi (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Chuard und Grassi (2020), Goller und Wolter (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">B\u00fchler et al. (2024), Chuard und Grassi (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chancengerechtigkeit ist ein zentrales Versprechen unserer Gesellschaft: Jeder Mensch soll unabh\u00e4ngig von Herkunft und Familie die M\u00f6glichkeit haben, ein selbstbestimmtes Leben zu f\u00fchren. Gerade f\u00fcr Personen mit wenig finanziellen Ressourcen wird dieses Versprechen oft angezweifelt. Die verbreitete Sorge lautet: Wer arm aufw\u00e4chst, bleibt arm. 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IWP Working Papers No. 5.<\/li>\r\n \t<li>Chuard, P. und V. Grassi (2020). <a href=\"https:\/\/ideas.repec.org\/p\/usg\/econwp\/202011.html\">Switzer-Land of Opportunity: Intergenerational Income Mobility in the Land of Vocational Education<\/a>. Economics Working Paper Series, 7.<\/li>\r\n \t<li>Erhardt, T., H\u00e4ner-M\u00fcller, M. und C.A. Schaltegger (2025). <a href=\"https:\/\/admin.iwp.swiss\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/IWP_WP7_Tantalus-Curse_Multigenerational-Persistence-of-Welfare-Dependency-in-Switzerland.pdf\">Tantalus Curse?: Multigenerational Persistence of Welfare Dependency in Switzerland<\/a>. IWP Working Papers No. 7.<\/li>\r\n \t<li>Goller, D. und S. C. Wolter (2025). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0014292125000674\">Reaching for Gold! The Impact of a Positive Reputation Shock on Career Choice<\/a>. European Economic Review, Volume 175.<\/li>\r\n \t<li>H\u00e4ner, M. und C.A. Schaltegger (2024). <a href=\"https:\/\/ideas.repec.org\/a\/uwp\/jhriss\/v59y2024i3p711-742.html\">The Name Says It All. Multigenerational Social Mobility in Basel (Switzerland), 1550\u20132019<\/a>. Journal of Human Resources 59(3), 711\u2013742.<\/li>\r\n \t<li>Solon, G. (2018). What Do We Know So Far about Multigenerational Mobility? Economic Journal, 128(612), F340\u2013F352.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-01-20 06:00:29","original_files":null,"external_release_for_author":"20260126","external_release_for_author_time":"06:06:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6939a2b98610e"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216321"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10221"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216321"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":217052,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216321\/revisions\/217052"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2807"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9204"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10221"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/216831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=216321"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=216321"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=216321"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=216321"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=216321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}