{"id":216585,"date":"2026-01-27T06:50:49","date_gmt":"2026-01-27T05:50:49","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=216585"},"modified":"2026-01-27T12:03:04","modified_gmt":"2026-01-27T11:03:04","slug":"kartellrecht-und-wettbewerb-eine-lange-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/01\/kartellrecht-und-wettbewerb-eine-lange-geschichte\/","title":{"rendered":"Kartellrecht und Wettbewerb: Eine lange Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts gab es in der Schweiz mehrere Kartelle, unter anderem in der Textil-, der Uhren- und in der <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=215546&amp;v\">Bierindustrie<\/a>.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Unternehmen in diesen Industrien sprachen untereinander Preise und andere Wettbewerbsparameter ab und schalteten damit den Wettbewerb teilweise oder ganz aus. Einige Branchen f\u00fchrten gar Zwangskartelle ein. Absprachen galten in jener Zeit als legitimes Mittel zur Stabilisierung von M\u00e4rkten und Preisen. Auch in der Bev\u00f6lkerung waren sie akzeptiert. So lehnte das Volk die Kriseninitiative von 1935 ab, mit welcher die staatliche Kontrolle \u00fcber Kartelle m\u00f6glich geworden w\u00e4re. Auch die Kartellinitiative von 1955 f\u00fcr ein Kartellverbot wurde vom Volk abgelehnt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Das Kartellgesetz von 1962 erlaubte Kartelle, solange der \u00abm\u00f6gliche Wettbewerb\u00bb garantiert war. Das Recht des Einzelnen auf wirtschaftliche Bet\u00e4tigung erhielt Schutz, nicht der Wettbewerb als solches. Mit der Saldomethode wog die damalige Kartellkommission Pro und Kontra inklusive diverser Interessen von Kartellen ab. Auch das weiterhin zaghafte Kartellgesetz von 1985 richtete sich nicht gegen Kartelle an sich, sondern deren Verhaltensweisen gegen\u00fcber Dritten. Das Kartellwesen sollte nicht verhindert oder bek\u00e4mpft, sondern kontrolliert werden. Nur besonders sch\u00e4dliche Wettbewerbsverhinderungen wie Liefersperren von Abnehmern oder Bezugssperren von Lieferanten galt es zu ahnden, w\u00e4hrend Wettbewerbsbeschr\u00e4nkungen weiterhin einer Interessenabw\u00e4gung unterlagen. Entsprechend goss das Parlament die Saldomethode explizit ins damalige Gesetz.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Druck entstand, die Wirtschafts- und die Wettbewerbspolitik zu \u00fcberdenken<\/h2>\n<p>In den 1980er-Jahren entstand zunehmend Druck, die Wirtschafts- und die Wettbewerbspolitik der Schweiz zu \u00fcberdenken: Die Europ\u00e4ische Gemeinschaft schuf 1985 den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR), und die Globalisierung versch\u00e4rfte den Standortwettbewerb. In der Folge und im Nachgang zum EWR-Nein von 1992 entstanden eine Reihe von Gesetzen, die den Schutz und die F\u00f6rderung des Wettbewerbs zum Ziel haben, namentlich das Kartellgesetz von 1995, das Binnenmarktgesetz, jenes zum \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen und gegen den unlauteren Wettbewerb sowie diverse sektorielle Erlasse wie das Fernmelde-, das Eisenbahn- und das Postgesetz.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Das Kartellgesetz von 1995 bricht mit seinen Vorg\u00e4ngerinnen: Es kennt keine Saldomethode mehr, hat mehrheitlich griffige Tatbest\u00e4nde und verpflichtet sich einzig dem Schutz des Wettbewerbs. Nicht wettbewerbliche Gr\u00fcnde bleiben bei der Beurteilung von sch\u00e4dlichen Verhaltensweisen aussen vor. In die gleiche Richtung zielt die Einf\u00fchrung der Sanktionsm\u00f6glichkeit harter Kartelle mit der Revision von 2003.<\/p>\n<p>Eine weitere Modernisierung des Kartellgesetzes scheiterte 2012. Daf\u00fcr f\u00fchrte das Parlament 2021 das umstrittene Konzept der relativen Marktmacht ein. Ebenso peilen ab 2018 diverse politische Vorst\u00f6sse<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> eine teilweise Schw\u00e4chung des Kartellgesetzes an. Diese schlugen sich in den parlamentarischen Beratungen der mit Schlussabstimmung vom 19. Dezember 2025 abgeschlossenen Teilrevision nieder und pr\u00e4gen die laufende Institutionenrevision. Der Gesetzgeber hat Ende 2025 das Kartellgesetz zwar in diversen Punkten modernisiert. Jedoch hat er auch entschieden, dass Bruttopreisabreden grunds\u00e4tzlich nicht mehr besonders sch\u00e4dlich sind. Daher werden diese nicht mehr sanktioniert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wettbewerb in der \u00d6konomie<\/h2>\n<p>In der volkswirtschaftlichen Literatur entwickelte sich das Konzept Wettbewerb rund 250 Jahre fr\u00fcher als im schweizerischen Wettbewerbsrecht. In der klassischen \u00d6konomie von ca. 1750\u20131850 mit Adam Smith erscheint Wettbewerb vor allem als dezentraler Allokationsmechanismus, der individuelles Gewinnstreben in gesamtwirtschaftlichen Wohlstand \u00fcbersetzt. Wettbewerb lenkt Ressourcen effizient und mit \u00abunsichtbarer Hand\u00bb, begrenzt Monopolmacht und wird prim\u00e4r als Preis- und Mengenkonkurrenz verstanden. Mit der Neoklassischen \u00d6konomie in der zweiten H\u00e4lfte des 19. und im 20. Jahrhundert werden Marktvorg\u00e4nge und Wettbewerb strenger modelliert und formalisiert: Wettbewerb als idealisierte vollst\u00e4ndige Konkurrenz, bei vollst\u00e4ndiger Information, freiem Marktzugang, als Gleichgewichtszustand, in dem kein Akteur Marktmacht besitzt, die Preise den marginalen Kosten entsprechen und die Allokation Pareto-effizient ist. Joseph Schumpeter etwa forderte diese Annahmen heraus und verschob den Fokus in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts hin zur Dynamik kreativer Zerst\u00f6rung: Wettbewerb erscheint als Innovationswettlauf, in dem neue Produkte bestehende Marktstrukturen wie tempor\u00e4re Monopole verdr\u00e4ngen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts bis heute differenziert sich der Begriff des Wettbewerbs. Die Industrie\u00f6konomie, die sich mit der Interaktion zwischen M\u00e4rkten und Unternehmen besch\u00e4ftigt, entwickelt \u00fcber verschiedene Denkschulen<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> hinaus Modelle unvollst\u00e4ndigen Wettbewerbs, in denen Unternehmen \u00fcber Marktmacht verf\u00fcgen, strategisch agieren und Markteintrittsbarrieren aufbauen. Wettbewerb wird in verschiedenen Dimensionen und M\u00e4rkten analysiert: Preis-, Qualit\u00e4ts-, Innovationswettbewerb, in M\u00e4rkten mit Netzwerkeffekten und asymmetrischer Information sowie Marktmacht. Die disziplinierende Kraft des potenziellen Wettbewerbs gewinnt an Bedeutung, und strategisches Verhalten wird in die \u00dcberlegungen eingebaut. Verhaltensaspekte, Fairnesspr\u00e4ferenzen und begrenzte Rationalit\u00e4t gewinnen in der modernen Industrie\u00f6konomie an Bedeutung.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Diese differenzierten Erkenntnisse fliessen weltweit in die Wettbewerbspolitik des 20. und 21. Jahrhunderts ein.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a> Aktuelle Herausforderungen finden wiederum Einzug in die Industrie\u00f6konomie. Beispielsweise \u00e4ussert sich Marktmacht infolge digitaler Plattformen und Big Data in Kontrolle \u00fcber Schnittstellen, Daten und \u00d6kosysteme. Industrie\u00f6konomische und wettbewerbspolitische Debatten drehen sich daher seit den fr\u00fchen 2000er-Jahren unter anderem um die Frage, wie Wettbewerb in solchen Strukturen erhalten oder wiederhergestellt werden kann \u2013 etwa durch Interoperabilit\u00e4t zwischen Plattformen und Datenzugang f\u00fcr Konkurrentinnen.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Ein gegenw\u00e4rtiges Thema bildet die k\u00fcnstliche Intelligenz, so etwa die M\u00f6glichkeit von Preisabreden mittels Algorithmen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fehlendes Vertrauen in Wettbewerb?<\/h2>\n<p>Seit \u00fcber 250 Jahren ist Wettbewerb in der \u00d6konomie f\u00fcr die Wohlfahrt eines Landes von zentraler Bedeutung. In der Schweiz wurde zwar \u00fcber die letzten 150 Jahre eine Verschiebung von einer kartellfreundlichen Regelung hin zu einer Wettbewerbsordnung diskutiert. Aber erst in den 1990er-Jahren entstand eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik. Das Vertrauen in Wettbewerb und l\u00e4ngst etabliertes \u00f6konomisches Wissen ist zudem nicht in allen Wirtschaftsbereichen und deren Regulierungen angekommen. Teilweise schwand es in den letzten Jahren auch wieder, was sich unter anderem mit den j\u00fcngeren Revisionsbestrebungen des Kartellgesetzes zeigt. Deshalb ist die Frage erlaubt, ob Wirtschaft, Bundesrat und Parlament gegenw\u00e4rtig wie in den 1990er-Jahren in Einigkeit und vertrauensvoll Wettbewerbsluft zu atmen bereit sind oder nicht.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dieser Beitrag bindet die Wettbewerbskommission und ihr Sekretariat nicht.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Rutz und Sturny (2021), S. 2 ff. sowie Schr\u00f6ter (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Heinemann (2023, 2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe St\u00fcssi (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Wettbewerbskommission (2025), S. 12 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Ausf\u00fchrlich Schneider (2004), S. 21 ff und 195 ff.; kurz Knieps (2005), S. 67 f.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Wie die Freiburger, die Chicago- und die Harvard-Schule.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Ausf\u00fchrlich Schneider (2004), S. 261 ff. und 411 ff.; kurz Knieps (2005), S. 69 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Beispielsweise Belleflamme und Peitz (2015), S. 345 ff.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Belleflamme und Peitz (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe Hagiu und Wright (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der zweiten H\u00e4lfte des 19. 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Wright (2025). <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0167718725000013\">Artificial Intelligence and Competition Policy<\/a>, Journal of Industrial Organization, Vol. 103PA, 103134.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Heinemann, A. (2023). Fortschritt und R\u00fcckschritt im schweizerischen Kartellrecht, Zeitschrift f\u00fcr Schweizerisches Recht, I, 43\u201366.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Heinemann, A. (2021). <a href=\"https:\/\/www.ius.uzh.ch\/dam\/jcr:7c305564-1344-4403-a3e9-d74180a0ba09\/25_Jahre_KG.pdf\">25 Jahre Kartellgesetz<\/a>, ius.full, 166\u2013178.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Knieps, G. (2005). Wettbewerbs\u00f6konomie: Regulierungstheorie, Industrie\u00f6konomie, Wettbewerbspolitik, 2. Auflage, Springer.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Rutz, S. und M. Sturny (2021). 25 Jahre Kartellgesetz \u2013 Preisabreden und Marktabschottungen, Jusletter, 11. Oktober.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schneider, A. M. (2004). Ordnungsaspekte in der National\u00f6konomik \u2013 Eine historische Reflexion, Haupt.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Schr\u00f6ter, H. G. (2014). <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/013734\/2014-11-26\/\">Kartelle, Historisches Lexikon der Schweiz<\/a>.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">St\u00fcssi, F. (2021). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/07\/25-jahre-fit-dank-wettbewerb\/\">25 Jahre fit dank Wettbewerb<\/a>,\u00a0Die Volkswirtschaft, 22. Juli.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Wettbewerbskommission (2025). Jahresbericht 2024 der Wettbewerbskommission WEKO, RPW 2025\/1, 1\u201318.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[217113,217115],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-01-27 05:50:49","original_files":null,"external_release_for_author":"20260128","external_release_for_author_time":"00:02:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6943f47255923"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216585"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3263"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216585"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":217304,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216585\/revisions\/217304"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3263"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/217115"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/217113"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=216585"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=216585"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=216585"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=216585"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=216585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}