{"id":216777,"date":"2026-01-26T07:00:38","date_gmt":"2026-01-26T06:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=216777"},"modified":"2026-01-27T15:57:42","modified_gmt":"2026-01-27T14:57:42","slug":"wer-bestimmt-die-politik-oder-der-markt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/01\/wer-bestimmt-die-politik-oder-der-markt\/","title":{"rendered":"Wer bestimmt: Die Politik oder der Markt?"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Scheidegger, Sie sind Chef\u00f6konom des Bundes: Traumberuf?<\/div>\n<p>Ja, es ist ein Traumberuf. Ich habe mich im \u00d6konomiestudium fr\u00fch f\u00fcr Schweizer Wirtschaftspolitik interessiert. Und ich habe rasch realisiert: Mit \u00d6konomie in der Politik kann man etwas Gutes tun \u2013 f\u00fcr die Gesellschaft.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wussten Sie schon w\u00e4hrend Ihres Studiums, dass Sie Chef\u00f6konom des Bundes werden?<\/div>\n<p>Nein, nat\u00fcrlich nicht. Ich habe mich treiben lassen. Von der Freude. Von der Begeisterung. Und von der Tatsache, dass man im \u00d6konomiestudium laufend neue Erkenntnisse gewinnt. Und je weiter man kommt, desto klarer wird: Mit \u00f6konomischen Konzepten kann man gesellschaftliche Entwicklungen differenziert diskutieren.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie hilft die \u00d6konomie dabei?<\/div>\n<p>Durch viele unterschiedliche \u00f6konomische Fachrichtungen. Der gemeinsame Nenner: Sie erkl\u00e4ren das menschliche Verhalten im Allgemeinen \u2013 und individuelle Entscheidungen im Speziellen. In einer Marktwirtschaft treiben wir alle jeden Tag die wirtschaftliche und damit auch die gesellschaftliche Entwicklung voran.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wer bestimmt am Ende: die Politik oder der Markt?<\/div>\n<p>Ich anerkenne das Primat der Politik. In einer Demokratie setzt die Politik den Handlungsrahmen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung und die Wirtschaft. Bei der \u00f6konomischen Politikberatung muss ich Entscheidungstr\u00e4ger auf m\u00f6gliche unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen gut gemeinter Regulierungen aufmerksam machen. Wichtig ist, dass Politikerinnen und Politiker ihre \u00dcberzeugungen auch \u00f6konomisch hinterfragen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ihr wirtschaftspolitischer Kompass gilt als ordoliberal. Wie erkl\u00e4ren Sie Ordoliberalismus in zwei S\u00e4tzen?<\/div>\n<p>Der Ordoliberalismus geh\u00f6rt zu den wichtigsten staatspolitischen Denkschulen der Nachkriegszeit: Dem Staat werden in der Marktwirtschaft zentrale Aufgaben zugeordnet \u2013 etwa bei Eigentumsrechten, beim Wettbewerb und in der Steuerpolitik. Gleichzeitig wird er in Schranken gehalten, damit die Freiheit der B\u00fcrger sowie deren Leistungsbereitschaft nicht unn\u00f6tig eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Klar ist: Die n\u00e4chste Ausnahmesituation kommt bestimmt.<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Was ist daran anders als im klassischen Liberalismus?<\/div>\n<p>Wir sprechen nicht vom \u00abNachtw\u00e4chterstaat\u00bb, welcher auf die Sicherheit oder die \u00f6ffentliche Ordnung fokussiert. Der Ordoliberalismus sieht f\u00fcr den Staat auch eine wichtige Rolle in Bereichen wie der Sozial- und Gesundheitspolitik, der Bildung oder der Umweltpolitik. Aber in der Regel sollte sich der Staat auf diejenigen Bereiche der Marktwirtschaft beschr\u00e4nken, in denen die Versorgung mit G\u00fctern und Dienstleistungen nicht durch die Privatwirtschaft sichergestellt werden kann.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie gehen Ende Februar nach gut 24 Seco-Jahren in Rente: Gab es einen Tag, an dem Sie wussten: Achtung, jetzt wirds historisch?<\/div>\n<p>Ja. Zum einen der Ausbruch der internationalen Finanzkrise im Herbst 2008. Zum anderen die Pandemie vor sechs Jahren. In beiden F\u00e4llen handelte es sich um weltumspannende Wirtschaftskrisen. Damit ging f\u00fcr alle viel Ungewissheit einher. Solche massiven Schocks von aussen sind gerade f\u00fcr die Schweiz als ausgepr\u00e4gt offene Volkswirtschaft eine besondere Herausforderung.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und pers\u00f6nlich: Worauf sind Sie in diesen Jahren besonders stolz?<\/div>\n<p>Mein Highlight klingt kontraintuitiv: mehrmals bei grossen Krisen mittendrin gewesen zu sein und mit tollen Teams mitgewirkt zu haben, diese Krisen zu \u00fcberwinden. Bei der Finanzkrise dachte ich: Wow, was f\u00fcr ein Privileg, als junger \u00d6konom bei der Bew\u00e4ltigung einer solchen Krise mitwirken zu k\u00f6nnen. Vergleichbare Krisen lagen damals lange zur\u00fcck. Was ich nicht wusste: Weitere sollten innert weniger Jahre folgen. Dank dieser Erfahrung ist die Schweiz heute krisenerprobt. Und klar ist: Die n\u00e4chste Ausnahmesituation kommt bestimmt. Und sie kann wieder ganz anders aussehen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wettbewerb nervt \u2013 und tut gut. Was ist f\u00fcr Sie wirtschaftlicher Wettbewerb?<\/div>\n<p>Vereinfacht gesagt: Wettbewerb ist ein Prozess. Investoren und Unternehmen stehen im Konkurrenzkampf. Sie versuchen, m\u00f6glichst gute Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und sie zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis zu verkaufen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Warum ist dieser Prozess volkswirtschaftlich so wichtig?<\/div>\n<p>Betriebswirtschaftlich buhlen Unternehmen um Marktanteile. Volkswirtschaftlich hat Wettbewerb eine viel gr\u00f6ssere Dimension: Er ist der Treiber von Wohlstand. In allen Bereichen der Gesellschaft spornt er die Menschen zu guten Leistungen und zu innovativer T\u00e4tigkeit an. Wettbewerb ist etwas Gutes. Er bringt die Menschheit weiter.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wettbewerb spornt an. Sind wir dann nicht alle ewig Getriebene?<\/div>\n<p>Nein. Wettbewerb ist zu unterscheiden von \u00fcberrissenem Leistungsdruck oder der Ausbeutung von Menschen. In der Arbeitswelt sch\u00fctzt eine gute Arbeitsmarktpolitik die Arbeitnehmenden vor missbr\u00e4uchlichen Arbeitsbedingungen. Im Privatleben entscheiden wir selbst, welchem Druck wir uns aussetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-217272 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/01\/Scheidegger_20260106_243_web.jpg 1335w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Eric Scheidegger: <strong>\u00ab<\/strong>Wir werden f\u00fcr gesellschaftliche Herausforderungen immer wieder neue L\u00f6sungsans\u00e4tze finden.\u00bb (Bild: Keystone \/ Alessandro della Valle)<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Ist Wettbewerb Ergebnis des Systems \u2013 oder steckt er im Menschen?<\/div>\n<p>Beides. Es gibt biologisch erkl\u00e4rbare Motive: Wettbewerb um Nahrung, Fortpflanzung, Anerkennung, Sicherheit. Dann gibt es biokulturelle Faktoren wie Bildung und Sozialisierung. Sie k\u00f6nnen Wettbewerbsfreude f\u00f6rdern \u2013 oder hemmen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Bedeutung haben Preise im Wettbewerb?<\/div>\n<p>Sie haben verschiedene Funktionen. Erstens informieren sie: Hohe Preise zeigen in der Regel eine grosse Nachfrage. Zweitens haben Preise eine Lenkungsfunktion: Dort, wo hohe Preise erzielt werden, werden die Produktionsfaktoren hingeleitet \u2013 Arbeit, Kapital und Wissen. Und drittens haben Preise eine disziplinierende Funktion: Gewinne erwirtschaftet nur, wer gute Produkte und Dienstleistungen entwickelt und zu guten Preisen verkauft. Wer nicht mithalten kann, f\u00e4llt aus dem Wettbewerb und aus dem Markt.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">\u00abF\u00e4llt raus\u00bb, sagen Sie: Wer gewinnt, wer verliert im Wettbewerb?<\/div>\n<p>Betriebswirtschaftlich spricht man von Gewinnern und Verlierern, wenn sich in ges\u00e4ttigten M\u00e4rkten Marktanteile verschieben. Volkswirtschaftlich steht etwas anderes als das Nullsummenspiel im Vordergrund: Es geht um den wachsenden Kuchen des Wohlstands. Bei einem gr\u00f6sseren Kuchen k\u00f6nnen gr\u00f6ssere Kuchenst\u00fccke verteilt werden. Eine Marktwirtschaft ist zudem st\u00e4ndig im Umbruch \u2013 getrieben durch Technologie, Innovation, Wissen und Wettbewerb. M\u00e4rkte oder Technologien k\u00f6nnen veralten, und schwache Unternehmen fallen aus dem Markt. Arbeitnehmende, Investoren und Unternehmer tragen die Folgen des Misserfolgs. Aber ich w\u00fcrde das nicht einfach mit \u00abVerlieren\u00bb gleichsetzen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Irgendwann m\u00fcsste der Wettbewerb doch alle Effizienz ausgesch\u00f6pft haben. Warum endet Wettbewerb nie?<\/div>\n<p>Die Innovation gr\u00fcndet im Wettbewerb. Und Innovation kennt keine Grenzen. Denn Innovation entsteht durch Wissen. Wissen und das Teilen von Wissen sind aber im Gegensatz zu den klassischen Produktionsfaktoren wie Arbeit, Kapital und Boden unbegrenzt. Wissen nutzt sich nicht ab, wenn man es teilt und einsetzt. Deshalb bleibe ich zuversichtlich: Wir werden f\u00fcr gesellschaftliche Herausforderungen immer wieder neue L\u00f6sungsans\u00e4tze finden. Der Wettbewerb ist ein st\u00e4ndiger Such- und Entdeckungsprozess.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Setzt sich am Ende nicht einfach der St\u00e4rkere durch?<\/div>\n<p>The Survival of the Fittest wird im Sprachgebrauch immer noch falsch verwendet. Fit heisst nicht zwingend: Der St\u00e4rkere gewinnt. Fit meint Anpassungsf\u00e4higkeit. Es ist der Wettbewerb derjenigen, die sich im stetigen Wandel am besten anpassen k\u00f6nnen. Es ist der Wettbewerb um Innovation und Anpassung.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Machtballung ist weder in der Politik noch in der Wirtschaft etwas Gutes. <\/span><\/p>\n<div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Und doch bleibt Unbehagen: In einzelnen Branchen gibt es nur noch wenige grosse Unternehmen. Ist das Monopol das Ziel?<\/div>\n<p>Machtballung ist weder in der Politik noch in der Wirtschaft etwas Gutes. Monopole f\u00fchren in der Regel zu h\u00f6heren Preisen und weniger Innovation. Es gibt im Wesentlichen zwei \u00f6konomische, \u00abnat\u00fcrliche\u00bb Treiber der Machtkonzentration: Skaleneffekte in leitungsgebundenen Netzindustrien wie der Stromwirtschaft oder dem Bahnverkehr. Der zweite Treiber sind Netzwerkeffekte bei digitalen Plattformen wie Google. Gross werden ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, Marktmacht zu missbrauchen, um den Wettbewerb zu schw\u00e4chen. Dort greift dann die Wettbewerbspolitik als Schutz des Wettbewerbs.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wo muss der Staat eingreifen, damit Wettbewerb entsteht und bestehen bleibt?<\/div>\n<p>Wir m\u00fcssen wettbewerbsfreundlich regulieren, damit man den Wettbewerb nicht unbeabsichtigt schw\u00e4cht. Und wir m\u00fcssen verhindern, dass Partikularinteressen \u00fcber Regulierungen weniger Wettbewerb durchsetzen, um sich wirtschaftliche Vorteile zuzugestehen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche wettbewerbsf\u00f6rdernden Errungenschaften der letzten Jahrzehnte kommen Ihnen in den Sinn?<\/div>\n<p>Die 1990er-Jahre waren Schweizer Pionierjahre: Die Erkenntnis setzte sich durch, dass Wettbewerb etwas Positives ist f\u00fcr die dynamische Entwicklung einer Gesellschaft. Politisch wurde es mehrheitsf\u00e4hig, das PTT-Monopol in eine Post und eine Swisscom aufzubrechen und gleichzeitig den Markt f\u00fcr neue Wettbewerber zu \u00f6ffnen. Dazu kamen die Totalrevision des Kartellgesetzes, eine \u00d6ffnung des Agrarmarkts mit einer Anpassung des damals absurden Subventionssystems in der Landwirtschaft, und die Schweiz ist der WTO beigetreten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Mit Blick auf heute: Wo ist der Wettbewerb in der Schweiz noch strukturell schwach?<\/div>\n<p>Schwacher Wettbewerb ist \u00fcberall da, wo die Staatsinterventionen den Wettbewerb bewusst schw\u00e4chen. Die Landwirtschaftspolitik ist ein Bereich. Staatlich regulierte Preise in verschiedenen Bereichen des Service public ein anderer. Bei nicht handelbaren Dienstleistungen schliesslich ist ein grenz\u00fcberschreitender Wettbewerb kaum m\u00f6glich. Zum Beispiel bei Wohnungsm\u00e4rkten oder in stark regulierten Segmenten des Gesundheitsmarkts.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Industriepolitik und Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Landes werden h\u00e4ufig im gleichen Atemzug genannt. Warum macht die Schweiz so wenig Industriepolitik?<\/div>\n<p>Es gibt die vertikale und die horizontale Industriepolitik. Vertikal ist eine selektive Form: Sie bevorzugt bestimmte Branchen, Unternehmen oder Technologien. Das geschieht \u00fcber politische Massnahmen, die sch\u00fctzen oder staatlich f\u00f6rdern. Horizontal heisst: gute Rahmenbedingungen f\u00fcr alle. Dazu geh\u00f6ren Rechtssicherheit, Schutz des geistigen Eigentums, Wettbewerb, Bildung, Forschung, Infrastruktur und flexible Arbeitsm\u00e4rkte. Die vertikale Industriepolitik ist problematisch, weil sie favorisiert: Sie ist damit ein Einfallstor f\u00fcr politische Interessen. Jede Branche findet sich besonders wichtig. Wenn die Politik mal damit anf\u00e4ngt, beginnt die Suche nach Schutz vor Wettbewerb oder staatlichen F\u00f6rdergeldern. Eine gute Wirtschaftspolitik ist neutral: branchen-, technologie- und unternehmensneutral.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Rolle spielte Wettbewerb in Ihrem eigenen Werdegang?<\/div>\n<p>Ich habe Wettbewerb pers\u00f6nlich als Ansporn erlebt. Und ich habe vielleicht erst mit dem Studium so richtig verstanden: Es lohnt sich, sich zu motivieren, gut sein zu wollen. Mit der Ausbildung kam vermehrt die \u00dcberzeugung, wie wichtig der Wettbewerb um neue Erkenntnisse ist.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Gab es unterwegs auch Ellb\u00f6geln?<\/div>\n<p>Es gibt wie im Fussball zwei Formen von Ellb\u00f6geln. Es gibt den Kampf um den Ball, damit habe ich kein Problem. Und dann gibt es das unfaire Ellb\u00f6geln \u2013 im Sinn von harten Fouls. Ein gutes Verst\u00e4ndnis von Wettbewerb ist, wenn ich Freude daran habe, dass Wettbewerb mich weiterbringt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Scheidegger, Sie sind Chef\u00f6konom des Bundes: Traumberuf? Ja, es ist ein Traumberuf. Ich habe mich im \u00d6konomiestudium fr\u00fch f\u00fcr Schweizer Wirtschaftspolitik interessiert. Und ich habe rasch realisiert: Mit \u00d6konomie in der Politik kann man etwas Gutes tun \u2013 f\u00fcr die Gesellschaft. Wussten Sie schon w\u00e4hrend Ihres Studiums, dass Sie Chef\u00f6konom des Bundes werden? 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