{"id":216870,"date":"2026-02-19T07:00:22","date_gmt":"2026-02-19T06:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=216870"},"modified":"2026-02-19T09:34:36","modified_gmt":"2026-02-19T08:34:36","slug":"aethiopien-afrikas-aufstrebender-zukunftsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/02\/aethiopien-afrikas-aufstrebender-zukunftsmarkt\/","title":{"rendered":"\u00c4thiopien: Afrikas aufstrebender Zukunftsmarkt"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten zwei Jahrzehnten spielte sich in \u00c4thiopien eine der bemerkenswertesten Wirtschaftsgeschichten Afrikas ab. Lange Zeit war das Land aufgrund mehrerer Hungersn\u00f6te Symbol f\u00fcr Armut und Ern\u00e4hrungsunsicherheit, doch seit Beginn der 2000er-Jahre entwickelt es sich zu einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Auch wenn das Wachstum der letzten Jahre nicht linear verlief: Es ist eine Geschichte von mutigen staatlichen Ambitionen, schweren Schocks und einer Phase von Reformen und Markt\u00f6ffnung, die \u00c4thiopiens Wirtschaftslandschaft neu gestalten will.<\/p>\n<p>Die ehrgeizigen wirtschaftlichen Bestrebungen \u00c4thiopiens wurden mir direkt nach Antritt meines Amts als Schweizer Botschafterin in \u00c4thiopien im Sommer 2025 deutlich. Wirtschaftliche Transformationen standen im Zentrum meiner ersten Gespr\u00e4che mit der Regierung und sind zugleich in der Hauptstadt Addis Abeba un\u00fcbersehbar. Bei meinem Besuch Addis Abebas im Fr\u00fchling 2025 zeigte sich die Stadt im rasanten Wandel: Baukr\u00e4ne und Hochh\u00e4user pr\u00e4gen die Skyline, ganze Stadtviertel entstehen neu. Die Stadt stehe, so ein Gespr\u00e4chspartner aus Wirtschaftskreisen, nur wenige Jahre vor einem Durchbruch, vergleichbar mit jenem von Dubai. Auch wenn solche Vergleiche vielleicht etwas hoch gegriffen sind, spiegeln sie doch eine Realit\u00e4t wider: Die \u00e4thiopische Regierung denkt in grossen Dimensionen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Staatlich geleitetes Wachstum<\/h2>\n<p>Von Mitte der Nullerjahre bis 2019 verzeichnete \u00c4thiopien ein durch Staatsausgaben angeregtes hohes Wirtschaftswachstum, das oft zwischen 7 und 10 Prozent pro Jahr lag. Nur wenige Volkswirtschaften weltweit konnten \u00fcber einen so langen Zeitraum mit dieser Leistung mithalten. Das Wachstum wurde durch massive \u00f6ffentliche Investitionen in die Infrastruktur vorangetrieben: Strassen, Eisenbahnen, Industrieparks und Stadtentwicklung. Die Ergebnisse k\u00f6nnen sich sehen lassen: Die Armut ging zur\u00fcck, der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung verbesserte sich, und \u00c4thiopien wurde hinter Nigeria das zweitbev\u00f6lkerungsreichste Land Afrikas. Die zuvor vornehmlich von Agrarwirtschaft gepr\u00e4gte Wirtschaft begann sich zu diversifizieren, wobei mehrere Sektoren \u2013 darunter die verarbeitende Industrie, Energie, Infrastruktur und Dienstleistung \u2013 rasch expandierten und auf den Exportm\u00e4rkten zunehmend Fuss fassten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig zeigte das Wachstumsmodell \u00c4thiopiens deutliche Grenzen auf. Die starke Abh\u00e4ngigkeit von \u00f6ffentlichen Investitionen, begrenzte Exporteinnahmen, Devisenknappheit und ein streng kontrolliertes Wirtschaftssystem schr\u00e4nkten die Dynamik des Privatsektors ein. Diese Schwachstellen wurden durch eine Reihe von Schocks Anfang der 2020er-Jahre verst\u00e4rkt: die Covid-Pandemie, den Konflikt in der Region Tigray, steigende globale Preise f\u00fcr Importg\u00fcter und sich versch\u00e4rfende internationale Finanzbedingungen. Das Wachstum verlangsamte sich, die Inflation stieg, und das Vertrauen der Investorinnen und Investoren sank.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Marktorientierte Reformen<\/h2>\n<p>Diese schwierige Phase hat eine bedeutende Wende in der Wirtschaftspolitik herbeigef\u00fchrt. In der zweiten Phase der sogenannten Home-Grown Economic Reform hat \u00c4thiopien seit 2024 mit Unterst\u00fctzung des IWF, der Weltbank und internationaler Partnerl\u00e4nder ein umfassendes Programm f\u00fcr makro\u00f6konomische Reformen auf den Weg gebracht. Eine Wechselkursreform verbessert zurzeit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und den Zugang zu Devisen. Die Fiskal- und Geldpolitik wird neu ausgerichtet, und Massnahmen zur Umschuldung schaffen Raum f\u00fcr neue Investitionen.<\/p>\n<p>Die im Januar 2025 gegr\u00fcndete Wertpapierb\u00f6rse bietet einen transparenten und rechtlich gesch\u00fctzten Zugang zu den Aktien- und Anleihem\u00e4rkten und schafft damit die Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Investitionen. Die Green Legacy Initiative, die unter anderem ein nationales Wiederaufforstungsprogramm sowie ein Einfuhrverbot f\u00fcr Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor beinhaltet, st\u00e4rkt \u00c4thiopiens Position als Land, das Wirtschaftsreformen mit Klimawandel und nachhaltigem Wachstum in Einklang bringt. Es ist auch kein Zufall, dass \u00c4thiopien die COP32-Klimakonferenz im November 2027 hosten wird. Diese Reformen sind zwar mit kurzfristigen Kosten verbunden, aber sie markieren einen klaren Schritt hin zu einem marktorientierteren und investitionsfreundlicheren Umfeld.<\/p>\n<p>Dank diesen Reformen hat das Wirtschaftswachstum wieder deutlich an Tempo gewonnen: 2025 lag es bei knapp 8 Prozent, f\u00fcr 2026 werden rund 9 Prozent prognostiziert. Mit einer Bev\u00f6lkerung von \u00fcber 130 Millionen Menschen bietet das Land eine Gr\u00f6sse, die in den meisten afrikanischen M\u00e4rkten unerreicht bleibt. Ein Vertreter einer in \u00c4thiopien t\u00e4tigen Schweizer Firma brachte dies bei meinem ersten Business Roundtable Lunch pr\u00e4gnant auf den Punkt: \u00abEthiopia is too big to fail.\u00bb Die Urbanisierung schreitet voran und treibt die Nachfrage nach Wohnraum, Konsumg\u00fctern, Logistik, Gesundheitsversorgung und Dienstleistungen weiter an.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Regionaler Hub<\/h2>\n<p>\u00dcber seine Marktgr\u00f6sse hinaus positioniert sich \u00c4thiopien zunehmend als regionaler Hub. Addis Abeba ist Sitz der Afrikanischen Union und eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze Afrikas. Dieser Umstand verleiht Investitionen eine \u00fcber den nationalen Markt hinausgehende strategische Dimension. Die Arbeitskosten sind im internationalen Vergleich wettbewerbsf\u00e4hig, was \u00c4thiopien insbesondere f\u00fcr arbeitsintensive Produktions- und Verarbeitungsaktivit\u00e4ten attraktiv macht. Industrieparks und Sonderwirtschaftszonen bieten unkomplizierte Investitionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Produktions- und Verarbeitungsaktivit\u00e4ten. Mehrere Sektoren, wie etwa Landwirtschaft, Pharma, Banken und Finanzen oder Tourismus, k\u00f6nnten f\u00fcr ausl\u00e4ndische Unternehmen vielversprechende Opportunit\u00e4ten bieten.<\/p>\n<p>Die Vertreter und Vertreterinnen von Schweizer Firmen in \u00c4thiopien waren sich beim gemeinsamen Mittagessen in der Schweizer Residenz einig: Trotz weiterhin zahlreicher Herausforderungen und der komplexen Reform einer \u00fcber Jahrzehnte stark staatlich gepr\u00e4gten Wirtschaft befindet sich das Land in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel. Gleichzeitig herrschte Konsens dar\u00fcber, dass die Richtung dieses Wandels eindeutig ist: \u00c4thiopien bewegt sich schrittweise hin zu einem st\u00e4rker marktorientierten Wirtschaftsmodell, das Raum f\u00fcr private Initiative, Wettbewerb und Investitionen schafft.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Markt der Zukunft?<\/h2>\n<p>Fortschritte lassen sich nicht \u00fcber Nacht erzielen, sondern erfordern Geduld, Verl\u00e4sslichkeit und Zeit. \u00c4thiopien ist kein risikoarmer Markt und gibt dies auch nicht vor. Komplexe Regulierungen, eine tr\u00e4ge und un\u00fcbersichtliche B\u00fcrokratie, das schwerf\u00e4llige Devisenmanagement, die volatile politische Dynamik und die problematische Sicherheitslage in manchen Regionen erfordern umsichtiges Handeln. Aber f\u00fcr Investorinnen und Investoren, die bereit sind, sich ernsthaft zu engagieren, sorgf\u00e4ltig die Risiken zu pr\u00fcfen und eine mittel- bis langfristige Perspektive einzunehmen, bietet \u00c4thiopien ein besonders \u00fcberzeugendes Argument: einen grossen, wachsenden und sich reformierenden Markt auf dem Kontinent mit der weltweit vielversprechendsten Wirtschaftsentwicklung gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/intelpoint.co\/insights\/imf-projections-indicate-that-africa-will-surpass-other-regions-in-real-gdp-growth-from-2026-to-2029\/?utm_source=chatgpt.com\">Prognosen<\/a> des Internationalen W\u00e4hrungsfonds.<\/p>\n<p>Deshalb plant die Schweizer Botschaft, im Jahr 2026 eine Delegation der Schweizer Privatwirtschaft nach \u00c4thiopien zu bringen. Wenn Schweizer Unternehmensvertreter und -vertreterinnen heute nach \u00c4thiopien kommen, reisen sie nicht an, um eine abgeschlossene Erfolgsgeschichte zu erleben. Sie kommen, um sich mit einem Land auseinanderzusetzen, das sein Wirtschaftsmodell aktiv neu definiert. Dabei haben sie die Gelegenheit, politische Entscheidungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger zu treffen, Reformen in ihrer Entstehung zu verstehen, einen sich emanzipierenden Privatsektor kennen zu lernen, Opportunit\u00e4ten f\u00fcr Fr\u00fchinvestitionen zu identifizieren und Partnerschaften in einem Markt aufzubauen, der die wirtschaftliche Zukunft am Horn von Afrika massgeblich pr\u00e4gen wird.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vielversprechender Wandel<\/h2>\n<p>Das anhaltende Wachstum \u00c4thiopiens in den letzten Jahrzehnten zeugt von der F\u00e4higkeit des Landes zur Transformation. Die n\u00e4chste Phase wird offener und st\u00e4rker vom Privatsektor getrieben und enger in die globalen M\u00e4rkte integriert sein.<\/p>\n<p>Ich freue mich, w\u00e4hrend meiner Amtszeit die wirtschaftliche Transformation des Landes hautnah zu erleben: von neuen Chancen f\u00fcr Schweizer Investitionen \u00fcber die Entwicklung neuer Wirtschaftssektoren und den Aufschwung einer emanzipierten Privatwirtschaft bis hin zu den \u2013 hoffentlich sp\u00fcrbaren \u2013 positiven Auswirkungen der Reformen auf den Wohlstand der \u00e4thiopischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten zwei Jahrzehnten spielte sich in \u00c4thiopien eine der bemerkenswertesten Wirtschaftsgeschichten Afrikas ab. Lange Zeit war das Land aufgrund mehrerer Hungersn\u00f6te Symbol f\u00fcr Armut und Ern\u00e4hrungsunsicherheit, doch seit Beginn der 2000er-Jahre entwickelt es sich zu einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. 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Bereits erschienen: <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=215258&amp;v\">Polen<\/a> und <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/?p=216314&amp;v\">Indien<\/a>. Es folgt: Saudi-Arabien."},{"kasten_title":"<img src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-03-095117.png\" alt=\"Ethiopia Flag\" width=\"30\" height=\"20\"> \u00c4thiopien in Zahlen (2024)","kasten_box":"<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Einwohner (Wachstum)<sup>a<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">132,1 Mio. (+2,6%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">W\u00e4hrung<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Birr (ETB)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">BIP pro Kopf<sup>b<\/sup>\r\nkaufkraftbereinigt:\r\nnominal:<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">4\u2019089 $ (CH: 95\u2019155 $)\r\n1\u2019310 $ (CH: 104\u2019681 $)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">BIP-Wachstum<sup>b\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">8,1% (CH: 1,4%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Arbeitslosenrate gem\u00e4ss ILO-Modell<sup>a\u00a0<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">3,4% (CH: 4,3%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Direktinvestitionen in \u00c4thiopien<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">k. A.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">\u00c4thiopische Direktinvestitionen in der Schweiz<sup>c<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">k. A.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">\u00c4thiopische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>c<\/sup>\r\n(nur Waren)<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">0,02% (Rang 99)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe \u00c4thiopiens<sup>c<\/sup>\r\n(nur Waren)<\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">0,1% (Rang 41)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Schweizer Warenimporte aus \u00c4thiopien<sup>d<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">Erzeugnisse der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei (94,8%), Textilien, Bekleidung und Schuhe (5,1%), Maschinen, Ger\u00e4te und Elektronik (&lt;0,1%), Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Schmuck (&lt;0,1%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px;\">Schweizer Warenexporte nach \u00c4thiopien<sup>d<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px;\">Energieprodukte (57,4%), Chemie und Pharma (14,9%), Maschinen, Ger\u00e4te und Elektronik (10,7%), Pr\u00e4zisionsinstrumente, Uhren und Schmuck (8,2%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Bev\u00f6lkerungsanteile<sup>a<\/sup>\r\n0\u201314 Jahre\r\n15\u201364 Jahre\r\n65+<\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">39% (CH: 15%)\r\n58% (CH: 65%)\r\n3% (CH: 20%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup> Weltbank,\u00a0<sup>b<\/sup> IWF (2025). World Economic Outlook, Oktober 2025 <sup>c<\/sup> IWF, <sup>d<\/sup> Bundesamt f\u00fcr Zoll und Grenzsicherheit \/ Stand: 17.02.2026"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":[216436],"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-02-19 06:00:22","original_files":null,"external_release_for_author":"20260224","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/696504cb66813"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216870"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13972"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=216870"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216870\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":217976,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/216870\/revisions\/217976"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13972"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/serie_email_post\/216436"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=216870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=216870"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=216870"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=216870"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=216870"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=216870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}