{"id":217361,"date":"2026-03-10T06:35:04","date_gmt":"2026-03-10T05:35:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=217361"},"modified":"2026-03-10T11:12:00","modified_gmt":"2026-03-10T10:12:00","slug":"wohnungspolitik-zu-viele-koeche-verderben-den-brei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/03\/wohnungspolitik-zu-viele-koeche-verderben-den-brei\/","title":{"rendered":"Wohnungspolitik: Zu viele K\u00f6che verderben den Brei"},"content":{"rendered":"<p>Wohnen ist ein wichtiges Grundbed\u00fcrfnis des Menschen. Der Zugang zu bezahlbarem und angemessenem Wohnraum ist jedoch nicht immer gew\u00e4hrleistet. Daher greifen Regierungen weltweit h\u00e4ufig ein, um das, was manche als Marktversagen betrachten, zu korrigieren. Der Hauptzweck der Wohnungspolitik besteht darin, erschwinglichen, angemessenen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen. Regierungen setzen eine Vielzahl von Instrumenten ein, um diese Ziele zu erreichen. Dazu geh\u00f6ren restriktive Massnahmen wie Mietpreiskontrollen, K\u00fcndigungsschutz und Wohnraumlenkung sowie wohnungspolitische F\u00f6rdermassnahmen wie Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.<\/p>\n<p>Jedes dieser Instrumente hat seine Vor- und Nachteile. So ist es m\u00f6glich, dass durch die L\u00f6sung eines Problems ein anderes entsteht. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich verschiedene Massnahmen gegenseitig aufheben, indem sie gegens\u00e4tzliche Wirkungen erzielen. Diese Auswirkungen werden in empirischer Literatur untersucht. Ein \u00dcberblick \u00fcber diese Literatur erm\u00f6glicht es uns, die Vor- und Nachteile der einzelnen Massnahmen zu beleuchten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei fliessen Erkenntnisse aus 1013 Studien aus zahlreichen L\u00e4ndern wie Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA ein.<\/p>\n<p>Abbildung 1 zeigt die Auswirkungen von Mietpreiskontrollen, K\u00fcndigungsschutz und Wohnraumlenkung auf verschiedene Aspekte des Wohnungsmarkts wie Mieten, Kaufpreise oder die Qualit\u00e4t von Wohnungen. Sie erlaubt, zu erkennen, ob sich die empirischen Forschenden bez\u00fcglich der jeweiligen Auswirkungen einig sind und ob sie der Meinung sind, dass die Massnahme beispielsweise zu h\u00f6heren oder niedrigeren Preisen oder Mengen f\u00fchrt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Eine grosse Mehrheit der untersuchten Studien zeigt, dass Mietpreiskontrollen die Mieten senken (1965\u20132025)<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-218487 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu-998x1024.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"821\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu-998x1024.png 998w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu-292x300.png 292w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu-768x788.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu-1497x1536.png 1497w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_01_neu.png 1618w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Jede Zeile steht f\u00fcr eine Auswirkung, jede Spalte f\u00fcr eine Massnahme. Die L\u00e4nge der einzelnen Balken spiegelt die relative Aufmerksamkeit wider, die die Forschenden dem jeweiligen Paar aus Massnahme und Auswirkung widmen. Diese Aufmerksamkeit wird anhand der Zahl der Studien gemessen, die diese Auswirkungen untersuchen.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Kholodilin (2025) | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Der Zweck der Mietpreiskontrolle besteht darin, Mieter vor Mieterh\u00f6hungen bei bestehenden Mietverh\u00e4ltnissen und vor zu hohen Mieten bei Neuvermietungen zu sch\u00fctzen. Da die Miete mit einem durchschnittlichen Anteil von 15 bis 30 Prozent den gr\u00f6ssten Posten der Konsumausgaben darstellt, wirkt sich eine Erh\u00f6hung stark auf die Kaufkraft der Bev\u00f6lkerung aus. Deshalb beschr\u00e4nkt der Staat oft die H\u00f6he und die Steigerungsrate von Mieten, insbesondere in Regionen mit angespannten Wohnungsm\u00e4rkten sowie f\u00fcr bestimmte Wohnungstypen. In der Schweiz sollen sich Vermieter bei der Mietzinsfestsetzung an den \u00aborts- oder quartier\u00fcblichen Mietzinsen f\u00fcr gleichartige Objekte\u00bb orientieren. Luxuri\u00f6se Wohnungen und Einfamilienh\u00e4user mit sechs oder mehr Wohnr\u00e4umen unterliegen dieser Kontrolle jedoch nicht. In Deutschland werden die Wohnungen, die ab Oktober 2014 fertiggestellt bzw. umfassend modernisiert wurden und sich in den angespannten Wohnungsm\u00e4rkten befinden, von der Kontrolle ausgenommen. In Spanien gibt es Ausnahmen f\u00fcr kleine Vermieter, die zehn und weniger Wohnungen oder eine Wohnfl\u00e4che von 1500 und weniger Quadratmetern haben. In Frankreich dagegen gilt die Mietpreiskontrolle (\u00abencadrement des loyers\u00bb) f\u00fcr alle Wohnungen in den regulierten Gebieten.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der empirischen Studien zeigt, dass Mietpreiskontrolle zwar die Miet- und Kaufpreisanstiege f\u00fcr kontrollierte Wohnungen bremst. Jedoch wird weniger gebaut, die Wohnungen haben eine geringere Qualit\u00e4t, und Mieterinnen ziehen seltener um. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt die Mietpreiskontrolle zu h\u00f6heren Mieten f\u00fcr nicht kontrollierte Wohnungen und zu h\u00f6heren Wohneigentumsquoten.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Kurzzeitvermietungen haben keine Auswirkungen auf langfristige Mieten<\/h2>\n<p>Das Ziel des K\u00fcndigungsschutzes ist es, das R\u00e4umungsrisiko f\u00fcr Mieter zu verringern und sie somit vor kostspieligen und unangenehmen Umz\u00fcgen sowie gegebenenfalls auch vor Obdachlosigkeit zu sch\u00fctzen. K\u00fcndigungen sind nur mit gerechtfertigtem Grund erlaubt. Zum Beispiel, wenn Vermieterinnen Eigenbedarf anmelden oder Mieter die Miete nicht zahlen. Ebenso gibt es in manchen L\u00e4ndern eine Mindestdauer bei Mietvertr\u00e4gen. In Frankreich betr\u00e4gt sie drei Jahre, in Irland vier Jahre, in Italien drei bis vier Jahre und in Spanien f\u00fcnf bis sieben Jahre.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Studien kommt zu dem Ergebnis, dass der K\u00fcndigungsschutz das Risiko von K\u00fcndigungen und somit auch die Mobilit\u00e4t und den Leerstand reduziert. Gleichzeitig wirkt sich diese Massnahme hemmend auf den Wohnungsbau aus.<\/p>\n<p>Bei akutem Wohnungsmangel kann der Staat Wohnraumlenkungsmassnahmen ergreifen. Diese zielen darauf ab, Wohnraum zwangsweise umzuverteilen, um den knappen Wohnungsbestand m\u00f6glichst effizient zu nutzen. So verbietet der Staat beispielsweise den Abriss von Wohnungen oder die Umnutzung f\u00fcr Nichtwohnzwecke \u2013 zum Beispiel als B\u00fcror\u00e4ume oder Ferienunterk\u00fcnfte f\u00fcr Touristen. Ebenso kann der Staat Wohnraum umverteilen, indem er neue Mietparteien in leer stehenden Wohnungen unterbringt.<\/p>\n<p>In der Schweiz gibt es Wohnraumlenkungsmassnahmen wie das Verbot neuer Zweitwohnungen und die kurzfristige Vermietung von Wohnraum. Studien zur Wohnraumlenkung kommen zum Ergebnis, dass diese zu sinkenden Immobilienpreisen f\u00fchrt. Die meisten dieser Studien beziehen sich auf Massnahmen, um Kurzzeitvermietungen auf Plattformen wie Airbnb einzuschr\u00e4nken. Die Beh\u00f6rden vermuten, dass dadurch Wohnungen dem Markt f\u00fcr langfristige Mietwohnungen entzogen werden. Das scheint jedoch keine Auswirkungen auf die langfristigen Mieten zu haben, wie die Studien f\u00fcr Australien, Deutschland und die USA belegen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Eine grosse Mehrheit der untersuchten Studien zeigt, dass Wohngeld die Mieten erh\u00f6ht (1965\u20132025)<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-218481 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu-1024x826.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"645\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu-1024x826.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu-300x242.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu-768x619.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu-1536x1239.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/03\/DV_02-26_Kholodilin_DE_02_neu.png 1649w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Jede Zeile steht f\u00fcr eine Auswirkung, jede Spalte f\u00fcr eine Massnahme. Die L\u00e4nge der einzelnen Balken spiegelt die relative Aufmerksamkeit wider, die die Forschenden dem jeweiligen Paar aus Massnahme und Auswirkung widmen. Diese Aufmerksamkeit wird anhand der Zahl der Studien gemessen, die diese Auswirkungen untersuchen.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Kholodilin (2025) | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Abbildung 2 konzentriert sich auf wohnungspolitische F\u00f6rdermassnahmen wie Wohngeld und sozialen Wohnungsbau. Wohngeld \u2013 auch Wohnbeihilfe genannt \u2013 ist ein staatlicher Zuschuss f\u00fcr einkommensschwache Haushalte. Damit werden deren Wohnkosten teilweise gedeckt. Die Bed\u00fcrftigkeit wird kontinuierlich \u00fcberpr\u00fcft. Es handelt sich auch um eine flexible Form der Unterst\u00fctzung, da die Haushalte die Wohnung frei w\u00e4hlen k\u00f6nnen, in der sie leben m\u00f6chten. Diese Subventionen gibt es in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter Belgien, Deutschland, Frankreich und \u00d6sterreich. In der Schweiz gibt es sie jedoch nicht.<\/p>\n<p>Meistens finden Forschende keine statistisch signifikanten Auswirkungen von Wohngeld auf die Besch\u00e4ftigung. Das Wohngeld scheint jedoch zu einem Anstieg der Mieten zu f\u00fchren. Dieser Effekt spiegelt die geringe Elastizit\u00e4t des Wohnungsangebots wider: Der aus dem Wohngeld resultierende Anstieg der Wohnungsnachfrage f\u00fchrt nicht nur zu einer Verbesserung der Gr\u00f6sse und der Qualit\u00e4t des Wohnraums f\u00fcr jene, die Wohngeld erhalten, sondern erm\u00f6glicht auch h\u00f6here Mieten. Wohngeld scheint nicht nur die Nachbarschafts- und Wohnqualit\u00e4t zu verbessern, sondern auch die Wohnungsgr\u00f6sse zu erh\u00f6hen. Es wirkt sich ausserdem positiv auf die psychische Gesundheit aus. Zudem kann es die Schulergebnisse der Kinder verbessern, das Risiko einer K\u00fcndigung minimieren und Ungleichheiten reduzieren.<\/p>\n<p>Eine weitere F\u00f6rdermassnahme ist die Wohnungsbauf\u00f6rderung. Hauptzweck ist die Ausweitung des Angebots an preiswerten Wohnungen. Ein gr\u00f6sseres Angebot soll das Wohnen erschwinglicher machen. Die vom Staat gef\u00f6rderten Wohnungen werden Haushalten mit niedrigem Einkommen zu moderaten Mieten vermietet, vor allem in Frankreich, Schweden und dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Der soziale Wohnungsbau scheint keine signifikante Auswirkung auf die Besch\u00e4ftigung zu haben. Das heisst, die zus\u00e4tzlichen Subventionen mindern die Anreize zum Arbeiten nicht. Im Gegensatz zum Wohngeld f\u00fchrt er zu niedrigeren Mieten und reduziert die Mobilit\u00e4t. Gleichzeitig verbessert er die Wohnverh\u00e4ltnisse und wirkt hemmend auf Ungleichheit.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wissen \u00fcber Wirkung der Massnahmen fehlt<\/h2>\n<p>H\u00e4ufig wird davon ausgegangen, dass der Wohnungsmarkt versagt. Deshalb setzt der Staat zahlreiche Massnahmen ein, um die Wohnsituation benachteiligter Haushalte zu verbessern \u2013 jedoch ohne genaues Wissen \u00fcber ihre Auswirkungen und Verflechtungen. Die Analyse der bestehenden Studien zeigt, dass die Ergebnisse manchmal anders ausfallen als erwartet. Studien zeigen, dass Mietzinskontrollen die Mieten eher senken, Wohngeld sie hingegen erh\u00f6ht. Wenn beide Massnahmen gleichzeitig eingesetzt werden, heben sie sich gegenseitig auf. Das kann problematisch sein und im besten Fall zu Ineffizienzen und im schlimmsten Fall zu Verwerfungen f\u00fchren. Das zeigt: Viele Massnahmen bewirken nicht unbedingt viel. Oder anders formuliert: Zu viele K\u00f6che verderben den Brei.<\/p>\n<p>Das Problem wird dadurch versch\u00e4rft, dass unterschiedliche Massnahmen von verschiedenen Beh\u00f6rden wie Bau-, Finanz- und Justizministerium sowie auf verschiedenen Regierungsebenen \u2013 Bund, Kantone und Gemeinden \u2013 umgesetzt werden. Zudem besteht aufgrund des Wahlzyklus ein kurzer Planungshorizont. Es wird daher manchmal zu Massnahmen gegriffen, die kurzfristig sinnvoll erscheinen, langfristig aber eher sch\u00e4dlich sind. Die Auswirkungen der einzelnen Massnahmen und ihrer Kombinationen sollten eingehender analysiert werden, um eine konsistente und nachhaltige Wohnungspolitik zu formulieren.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Kholodilin (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Kholodilin (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohnen ist ein wichtiges Grundbed\u00fcrfnis des Menschen. 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DIW Berlin Discussion Paper No. 2113.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[218008,218011],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-03-10 05:35:04","original_files":null,"external_release_for_author":"20260309","external_release_for_author_time":"00:01:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/69779308de1fd"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217361"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14018"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217361"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217361\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":218489,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217361\/revisions\/218489"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14018"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/218011"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/218008"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/218507"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=217361"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=217361"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=217361"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=217361"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=217361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}