{"id":217690,"date":"2026-03-04T07:00:06","date_gmt":"2026-03-04T06:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=217690"},"modified":"2026-03-10T11:33:22","modified_gmt":"2026-03-10T10:33:22","slug":"wieder-mehr-baubewilligungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/03\/wieder-mehr-baubewilligungen\/","title":{"rendered":"Wieder mehr Baubewilligungen"},"content":{"rendered":"<p>Die Bauwirtschaft ist ein bedeutender Teil der Schweizer Volkswirtschaft. Sie erwirtschaftet 4,5 Prozent der inl\u00e4ndischen Wertsch\u00f6pfung und tr\u00e4gt gut 29 Prozent zu den Investitionen bei. Mit dem Baugewerbe verbundene T\u00e4tigkeiten generieren noch viel mehr Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze, unter anderem in der Metallindustrie, aber auch in verschiedenen Dienstleistungsbranchen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Aus konjunktureller Sicht sind insbesondere Baubewilligungen von Interesse, da sie den Bauinvestitionen zeitlich vorlaufen. Dadurch geben sie Hinweise auf die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Konjunktur.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vom Baugesuch zur Bewilligung<\/h2>\n<p>Um eine Baubewilligung zu erhalten, muss die Bauherrschaft bei der zust\u00e4ndigen Gemeinde ein Baugesuch einreichen. Das Gesuch wird \u00f6ffentlich aufgelegt und von Fachstellen gepr\u00fcft. W\u00e4hrend der Auflagefrist k\u00f6nnen Betroffene Einsprache erheben. Erst nach Abschluss der Pr\u00fcfung sowie der Behandlung allf\u00e4lliger Einsprachen und Beschwerden wird die Baubewilligung erteilt.<\/p>\n<p>Baubewilligungen markieren den \u00dcbergang von der Planungs- zur Investitionsphase eines Bauprojekts und spiegeln damit die Investitionsabsichten im Baugewerbe wider. Ihre Entwicklung h\u00e4ngt von zwei Faktoren ab. Einerseits von konjunkturellen Erwartungen: Wie sch\u00e4tzt die Bauherrschaft die zuk\u00fcnftige Nachfrage, die Finanzierungsbedingungen und die Ertragsaussichten ein? Andererseits spielen auch strukturelle Rahmenbedingungen eine Rolle. Dazu geh\u00f6ren raumplanerische Vorgaben, Verfahrensdauern und die Verf\u00fcgbarkeit von Bauland.<\/p>\n<p>Der Abstand zwischen der Bewilligung und der eigentlichen Investition betr\u00e4gt in der Schweiz in der Regel mehrere Quartale. Bei gr\u00f6sseren Projekten kann ein Jahr oder mehr zwischen Bewilligung und Beginn der Baut\u00e4tigkeit liegen. Bis zum tats\u00e4chlichen Abschluss eines Bauprojekts k\u00f6nnen zudem mehrere Quartale oder bei sehr grossen Projekten sogar mehrere Jahre vergehen. Auch werden nicht alle bewilligten Projekte tats\u00e4chlich gebaut. Zudem m\u00fcssen lediglich f\u00fcr Projekte im Hochbau Baubewilligungen eingereicht werden. Das heisst, dass geplante Projektsummen bei Baubewilligung nicht unbedingt mit den tats\u00e4chlichen Bauinvestitionen \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Mit einer systematischen Modellierung der Verz\u00f6gerungen k\u00f6nnen trotzdem verl\u00e4ssliche Prognosen der Bauinvestitionen auf Basis der bewilligten Bauprojekte erstellt werden.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Doch auch ohne komplizierte Modelle geben die Bewilligungsdaten zumindest Aufschluss \u00fcber die ungef\u00e4hre zuk\u00fcnftige Entwicklung der Bauinvestitionen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Das Volumen baubewilligter Neu- und Umbauprojekte nahm 2025 zu<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"NEUWIRTH_03-2026_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n\n    \/\/ Dezimalkomma und Tausendertrennzeichen (ohne Punkt)\n    Highcharts.setOptions({\n        lang: {\n            decimalPoint: ',',\n            thousandsSep: ' '\n        }\n    });\n\n    $('#NEUWIRTH_03-2026_ABB1_DE').highcharts({\n        chart: {\n            type: 'column'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        legend: {\n            enabled: true,\n            floating: false,\n            verticalAlign: 'bottom',\n            align: 'center',\n            reversed: true\n        },\n        colors: ['#ffcf54','#66b6bc','#ff730D','#4b83c9'],\n        xAxis: {\n            categories: [\n                '1995','1996','1997','1998','1999','2000','2001','2002','2003','2004',\n                '2005','2006','2007','2008','2009','2010','2011','2012','2013','2014',\n                '2015','2016','2017','2018','2019','2020','2021','2022','2023','2024','2025'\n            ]\n        },\n        yAxis: {\n            min: 0,\n            title: {\n                text: 'In Milliarden Franken'\n            },\n            labels: {\n                formatter: function () {\n                    return Highcharts.numberFormat(this.value \/ 1000, 0, ',', ' ');\n                }\n            }\n        },\n        tooltip: {\n            useHTML: true,\n            headerFormat: '<b>{point.x}<\/b><br\/>',\n            pointFormatter: function () {\n                return this.series.name + ': <b>' +\n                    Highcharts.numberFormat(this.y \/ 1000, 2, ',', ' ') +\n                    ' Mrd. 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Besonders ausgepr\u00e4gt fiel der R\u00fcckgang bei Mehrfamilienh\u00e4usern aus. Doch auch im Gewerbe- und Industriebau gingen die bewilligten Volumen zur\u00fcck. Der Infrastrukturbau wies demgegen\u00fcber geringere Ausschl\u00e4ge auf und wirkte in diesem Zeitraum stabilisierend auf die Gesamtentwicklung.<\/p>\n<p>Seit 2021 war eine Erholung bei den bewilligten Projekten erkennbar. Insbesondere Umbauprojekte gewannen im Zuge ver\u00e4nderter Nutzungsgewohnheiten seit der Coronapandemie \u2013 etwa durch Homeoffice \u2013 an Bedeutung. Insgesamt blieb die Dynamik der Baubewilligungen jedoch ged\u00e4mpft. Das h\u00e4ngt mit den gestiegenen Hypothekarzinsen und der erh\u00f6hten Unsicherheit hinsichtlich Baukosten und Ertr\u00e4gen zusammen.<\/p>\n<p>Bereits Ende 2023 und im Jahr 2024 kam es zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtvolumen der bewilligten Projekte, der sich auch 2025 fortsetzte. Insbesondere die Bewilligungen f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user nahmen im Zuge der gesunkenen Hypothekarzinsen und der hohen Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz kr\u00e4ftig zu und erreichten einen neuen H\u00f6chststand. Gleichzeitig wurden im Infrastrukturbereich mehrere gr\u00f6ssere Projekte bewilligt. Im Gegensatz dazu verlaufen die Bewilligungen im Gewerbe- und Industriebau seitw\u00e4rts und reflektieren die vorsichtige Investitionshaltung der Unternehmen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Baupreise sind seit 2022 sprunghaft gestiegen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"SCHLAEPFER_03-2026_ABB2_DE\"><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n  Highcharts.setOptions({\n    lang: {\n      months: \"Januar,Februar,M\u00e4rz,April,Mai,Juni,Juli,August,September,Oktober,November,Dezember\".split(\",\"),\n      shortMonths: ['Jan','Feb','M\u00e4rz','Apr','Mai','Jun','Jul','Aug','Sep','Okt','Nov','Dez'],\n      decimalPoint: ',',\n      thousandsSep: ' '\n    }\n  });\n\n  $('#SCHLAEPFER_03-2026_ABB2_DE').highcharts({\n    chart: { type: 'line' },\n    title: { text: '' },\n\n    xAxis: {\n      type: 'datetime',\n      title: { text: '' }\n    },\n\n    yAxis: [{\n      labels: {\n        formatter: function () {\n          return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, ',', ' ');\n        }\n      },\n      title: { text: 'Baupreisindex' }\n    }],\n\n    legend: { enabled: false },\n\n    plotOptions: {\n      line: { marker: { enabled: false } }\n    },\n\n    tooltip: {\n      valueSuffix: '',\n      pointFormat: '<span style=\"color:{series.color}\">\u25cf<\/span> <b>{point.y:,.1f}<\/b><br\/>'\n    },\n\n    series: [{\n      name: 'Baupreisindex',\n      data: [\n        [Date.UTC(1999, 0, 1), 79.3],\n        [Date.UTC(1999, 6, 1), 81.4],\n        [Date.UTC(2000, 0, 1), 82.9],\n        [Date.UTC(2000, 6, 1), 84.8],\n        [Date.UTC(2001, 0, 1), 86.8],\n        [Date.UTC(2001, 6, 1), 86.7],\n        [Date.UTC(2002, 0, 1), 86.1],\n        [Date.UTC(2002, 6, 1), 85.3],\n        [Date.UTC(2003, 0, 1), 84.4],\n        [Date.UTC(2003, 6, 1), 84.6],\n        [Date.UTC(2004, 0, 1), 85.0],\n        [Date.UTC(2004, 6, 1), 86.7],\n        [Date.UTC(2005, 0, 1), 87.2],\n        [Date.UTC(2005, 6, 1), 88.4],\n        [Date.UTC(2006, 0, 1), 89.4],\n        [Date.UTC(2006, 6, 1), 91.6],\n        [Date.UTC(2007, 0, 1), 93.3],\n        [Date.UTC(2007, 6, 1), 95.0],\n        [Date.UTC(2008, 0, 1), 96.8],\n        [Date.UTC(2008, 6, 1), 98.5],\n        [Date.UTC(2009, 0, 1), 96.5],\n        [Date.UTC(2009, 6, 1), 96.6],\n        [Date.UTC(2010, 0, 1), 96.6],\n        [Date.UTC(2010, 6, 1), 97.4],\n        [Date.UTC(2011, 0, 1), 98.8],\n        [Date.UTC(2011, 6, 1), 99.4],\n        [Date.UTC(2012, 0, 1), 99.4],\n        [Date.UTC(2012, 6, 1), 99.7],\n        [Date.UTC(2013, 0, 1), 99.9],\n        [Date.UTC(2013, 6, 1), 100.4],\n        [Date.UTC(2014, 0, 1), 100.3],\n        [Date.UTC(2014, 6, 1), 100.1],\n        [Date.UTC(2015, 0, 1), 99.5],\n        [Date.UTC(2015, 6, 1), 100.0],\n        [Date.UTC(2016, 0, 1), 99.5],\n        [Date.UTC(2016, 6, 1), 99.0],\n        [Date.UTC(2017, 0, 1), 98.6],\n        [Date.UTC(2017, 6, 1), 98.7],\n        [Date.UTC(2018, 0, 1), 99.0],\n        [Date.UTC(2018, 6, 1), 99.3],\n        [Date.UTC(2019, 0, 1), 99.8],\n        [Date.UTC(2019, 6, 1), 99.7],\n        [Date.UTC(2020, 0, 1), 100.0],\n        [Date.UTC(2020, 6, 1), 99.7],\n        [Date.UTC(2021, 0, 1), 101.1],\n        [Date.UTC(2021, 6, 1), 103.8],\n        [Date.UTC(2022, 0, 1), 108.9],\n        [Date.UTC(2022, 6, 1), 112.4],\n        [Date.UTC(2023, 0, 1), 113.6],\n        [Date.UTC(2023, 6, 1), 114.2],\n        [Date.UTC(2024, 0, 1), 114.7],\n        [Date.UTC(2024, 6, 1), 114.9],\n        [Date.UTC(2025, 0, 1), 115.5],\n        [Date.UTC(2025, 6, 1), 115.9]\n      ],\n      color: '#4b83c9'\n    }]\n  });\n});\n<\/script>\n\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: BFS | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Nominal ist nicht gleich real<\/h2>\n<p>Um die aktuelle Wirtschaftslage richtig einzusch\u00e4tzen, ist es zentral, zwischen nominalen Bauinvestitionen und realer Baut\u00e4tigkeit zu unterscheiden. Die Projektsummen, die in den Baubewilligungen ausgewiesen werden, sind nominale Gr\u00f6ssen. Sie spiegeln die erwarteten Kosten zum Zeitpunkt der Planung wider. Steigen die Baupreise zum Beispiel beim Baumaterial wie Beton, Fenster, Elektro- und Heizungsanlagen oder Bodenbel\u00e4gen zwischen Bewilligung und Umsetzung, erh\u00f6hen sich die effektiven Projektkosten entsprechend. Investoren m\u00fcssen in diesem Fall entweder zus\u00e4tzliche Mittel bereitstellen oder Projekte zeitlich verschieben beziehungsweise anpassen. Ein gegebenes Bewilligungsvolumen f\u00fchrt daher nicht zwingend zu einer proportionalen realen Baut\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Wie stark dieser Effekt ins Gewicht f\u00e4llt, zeigt die Entwicklung der Baupreise in den vergangenen Jahren. Zwischen 2012 und 2021 entwickelten sich die Baupreise moderat, teilweise waren sie sogar r\u00fcckl\u00e4ufig. Im Jahr 2022 kam es jedoch im Zuge globaler Lieferengp\u00e4sse und der Energiekrise in Europa zu einem kr\u00e4ftigen Preisanstieg (Abbildung 2). Seither hat sich die Geschwindigkeit, mit der die Preise zunehmen, zwar verlangsamt, das Preisniveau bleibt jedoch erh\u00f6ht. Entsprechend blieb die reale Ausweitung des Wohnungsangebots begrenzt, obwohl die nominalen Investitionen stabil erschienen.<\/p>\n<p>Dies zeigt sich auch bei der Anzahl neu bewilligter Wohnungen: Wurden im Jahr 2018 noch knapp 55\u2019000 neue Wohnungen bewilligt, waren es 2023 nur noch rund 41\u2019000. Angesichts des Bev\u00f6lkerungswachstums reichte dies nicht aus, um die Nachfrage zu decken. In der Folge ging die Leerwohnungsziffer im vergangenen Jahr zum f\u00fcnften Mal in Folge zur\u00fcck. Sie lag zuletzt bei rund 1 Prozent.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a>\u00a0Insbesondere in den Agglomerationen wie Genf, Z\u00fcrich oder Zug bleibt das Wohnungsangebot knapp. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der neu bewilligten Wohnungen allerdings wieder deutlich auf gut 52\u2019000 an.<\/p>\n<p>Die aktuellen Bewilligungsdaten deuten darauf hin, dass in den kommenden Quartalen mehr gebaut wird, insbesondere im Wohnungsbau. Da die Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz hoch bleibt, k\u00f6nnte das etwas Entlastung bringen. Auch die bewilligten Infrastrukturprojekte der vergangenen Quartale d\u00fcrften weiter st\u00fctzend wirken. Vom gewerblichen Hochbau sind hingegen angesichts des tiefen Bewilligungsvolumens der vergangenen Jahre weiterhin keine nennenswerten konjunkturellen Impulse zu erwarten.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe auch Neuwirth und Wegm\u00fcller (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe hierzu auch Drechsel und Neuwirth (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Tschirren (2026) in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bauwirtschaft ist ein bedeutender Teil der Schweizer Volkswirtschaft. Sie erwirtschaftet 4,5 Prozent der inl\u00e4ndischen Wertsch\u00f6pfung und tr\u00e4gt gut 29 Prozent zu den Investitionen bei. Mit dem Baugewerbe verbundene T\u00e4tigkeiten generieren noch viel mehr Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze, unter anderem in der Metallindustrie, aber auch in verschiedenen Dienstleistungsbranchen. Aus konjunktureller Sicht sind insbesondere Baubewilligungen von Interesse, [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":9580,"featured_media":218245,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[174],"acf":{"seco_author":9580,"seco_co_author":"","author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. sc. 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