{"id":217695,"date":"2026-03-17T07:00:56","date_gmt":"2026-03-17T06:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=217695"},"modified":"2026-03-18T07:42:12","modified_gmt":"2026-03-18T06:42:12","slug":"nachwuchsfoerderung-was-die-wirtschaft-vom-fussball-lernen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/03\/nachwuchsfoerderung-was-die-wirtschaft-vom-fussball-lernen-kann\/","title":{"rendered":"Nachwuchsf\u00f6rderung: Was die Wirtschaft vom Fussball lernen kann"},"content":{"rendered":"<p>Wettbewerb schafft Leistungsanreize, f\u00f6rdert Innovation und sorgt daf\u00fcr, dass sich die produktivsten Akteure auf dem Markt durchsetzen. Dieses Idealbild pr\u00e4gt die \u00f6konomischen Lehrb\u00fccher: Wer Leistung bringt, setzt sich im Wettbewerb durch.<\/p>\n<p>Doch der Wettbewerb entfaltet seine Wirkung nicht im luftleeren Raum. Das gilt auch f\u00fcr den Arbeitsmarkt. Es kann dazu kommen, dass der Wettbewerb nicht richtig spielen kann und das Ergebnis suboptimal ist. Auf dem Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass wegen unvollst\u00e4ndigen Wissens \u00fcber die Leistung neuer Mitarbeitender die Unternehmen nicht die talentiertesten Personen besch\u00e4ftigen, sondern stattdessen am bekannten Leistungsprofil bisheriger Angestellter festhalten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vorsichtige Entscheidungen<\/h2>\n<p>Im \u00f6konomischen Jargon spricht man dabei von asymmetrischer Information, einem m\u00f6glichen Grund f\u00fcr Marktversagen. Und ein solches liegt im Arbeitsmarkt vor. Denn unter Unsicherheit tendieren F\u00fchrungskr\u00e4fte dazu, Risiken zu vermeiden \u2013 selbst dann, wenn dies langfristig f\u00fcr sie nachteilig ist. So zeigen etwa Studien, dass Unternehmen bei unsicheren Ausbildungsrenditen systematisch zu wenig in junge Arbeitskr\u00e4fte investieren.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Das Problem ist nicht, dass es zu wenig Talente g\u00e4be, sondern, dass die Unternehmen die Talente nicht ohne Weiteres identifizieren k\u00f6nnen, weil die F\u00fchrungskr\u00e4fte risikoavers sind und die Talente gar nicht einsetzen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es auch andere Gr\u00fcnde, weshalb Potenzial im Arbeitsmarkt nicht optimal ausgesch\u00f6pft wird. Die Innovationsforschung zeigt etwa, dass Kinder aus einkommensschwachen Haushalten nur ein Zehntel so oft zu Erfindern werden wie Kinder aus einkommensstarken Haushalten \u2013 und dies bei identischer Intelligenz.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Auch hier liegt der Unterschied nicht an den tats\u00e4chlichen F\u00e4higkeiten, sondern beim fehlenden Zugang dieser Kinder zu f\u00f6rdernden Umfeldern wie Hochschulen, Netzwerken und Vorbildern. Die Rede ist von \u00abLost Einsteins\u00bb.<\/p>\n<p>Bei diesen Schicksalen steht jedoch mehr auf dem Spiel als individuelle Karrieren. Denn k\u00f6nnen talentierte Akteure ihr Potenzial nicht entfalten, werden Leistung und Innovation verhindert. Aus \u00f6konomischer Perspektive verliert so die Gesellschaft insgesamt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Experiment Profifussball<\/h2>\n<p>Wie k\u00f6nnen also mehr Talente gef\u00f6rdert werden? Ein Markt, an dem sich diese Frage gut untersuchen l\u00e4sst, ist der Profifussball. Kaum ein anderer Arbeitsmarkt ist so leistungsorientiert, dynamisch, mobil und gleichzeitig so transparent wie der Profifussball. Er kommt damit dem Idealbild des vollst\u00e4ndigen Wettbewerbs am n\u00e4chsten.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Im Profifussball konkurrieren junge und etablierte Spieler um eine \u00e4usserst knappe Ressource: Einsatzzeit auf dem Spielfeld. F\u00fcr Nachwuchstalente ist dieser Zugang erschwert. Denn Trainer m\u00fcssen unter hohem Erfolgsdruck entscheiden und verf\u00fcgen nur \u00fcber begrenzte Informationen zum wahren Leistungsverm\u00f6gen ihrer Jungspieler. Etablierte Profis gelten dagegen als bekannte, vermeintlich risikoarme Optionen \u2013 und kommen daher \u00f6fter aufs Spielfeld. Auch in diesem scheinbar laborartigen Arbeitsmarkt existiert also das Problem der asymmetrischen Information.<\/p>\n<p>Unsere Studie<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> untersucht am Beispiel der obersten mexikanischen Fussball-M\u00e4nnerliga, ob eine gezielt konstruierte Regel den Zugang junger Talente zum Profifussball verbessert. Der mexikanische Fall ist aufschlussreich, weil dort 2005 die sogenannte Jugendregel \u2013 die Regla 20\/11 \u2013 eingef\u00fchrt wurde mit dem Ziel, junge Spieler zu f\u00f6rdern. Die Regel, die inzwischen nicht mehr in Kraft ist, verpflichtete die Vereine dazu, Kaderspieler, die j\u00fcnger als 20 Jahre und 11 Monate sind, kumuliert mindestens 1000 Minuten pro Saison einzusetzen.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Die Regel unterscheidet sich daher deutlich von europ\u00e4ischen Ligen, wo eine Mindestanzahl Kaderpl\u00e4tze f\u00fcr Jungspieler ihre Wirkung nicht entfaltete. Die Jungspieler wurden zwar in den Kader aufgenommen, sassen aber lediglich auf der Ersatzbank und kamen nicht zum Einsatz.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Der mexikanische Profifussball wird damit zum empirischen Testfeld einer grundlegenden \u00f6konomischen Frage: K\u00f6nnen Regulierungen helfen, negative Auslese (\u00abAdverse Selection\u00bb)<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> zu \u00fcberwinden und so die Talententdeckung zu f\u00f6rdern?<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Evidenz aus Mexiko<\/h2>\n<p>Die Ergebnisse unserer Analyse sind eindeutig.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> Nach Einf\u00fchrung der Regel 2005 stieg die durchschnittliche Einsatzzeit junger Spieler in der regul\u00e4ren mexikanischen Saison im Vergleich zu den Kontrollligen in den USA und Brasilien signifikant an. Ebenso bemerkenswert ist dabei, dass die zus\u00e4tzliche Spielzeit sich nicht auf wenige ausgew\u00e4hlte Nachwuchsspieler konzentrierte. Die Regla 20\/11 hat also nicht dazu gef\u00fchrt, dass nur wenige Spieler mehr eingesetzt wurden, sondern l\u00f6ste eine systematische Integration junger Spieler in den Spielbetrieb aus. Gleichzeitig blieb die Wettbewerbsbalance zwischen den Klubs so ausgeglichen wie zuvor.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Zu guter Letzt lohnt sich auch ein Blick auf die entscheidenden Play-off-Spiele, wo es um Titel, Prestige und finanzielle Anreize in Millionenh\u00f6he geht. In dieser Saisonphase galt die Regel nicht mehr. Dennoch blieb der Einsatz junger Spieler auch hier signifikant h\u00f6her als in der Kontrollliga in den USA (siehe Abbildung). Die Regel wirkt somit \u00fcber ihren unmittelbaren Geltungsbereich hinaus. Will heissen: Bekommen die Jungspieler ihre Einsatzzeit, entfalten sie sich und performen auf h\u00f6chstem Niveau. F\u00fcr den Trainer gibt es keinen Grund mehr, sie auf die Bank zu setzen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Durchschnittliche Spielminuten von U21-Spielern in den mexikanischen Play-offs deutlich angestiegen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='BRIVIBA-B\u00dcHLER-FREY_03-2026_de'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n    $('#BRIVIBA-B\u00dcHLER-FREY_03-2026_de').highcharts({\nchart: {\n        type: 'column',\n        backgroundColor: '#ffffff',\n        spacingBottom: 90\n    },\n\n    title: {\n        text: null\n    },\n\n    legend: {\n        enabled: true,\n        align: 'center',\n        verticalAlign: 'bottom',\n        symbolRadius: 0\n    },\n\n    xAxis: {\n    categories: [\n        '',\n        '',\n        '',\n        '',\n        ''\n    ],\n    tickPositions: [0.5, 3.5],\n    lineColor: '#000000',\n    tickColor: '#000000',\n    tickLength: 0,\n    labels: {\n        useHTML: true,\n        y: 25,\n        style: {\n            color: '#000000',\n            fontSize: '14px',\n            textAlign: 'center'\n        },\n        formatter: function () {\n            if (this.pos === 0.5) {\n                return 'Vor Regel<br>(2002\u20132004)';\n            }\n            if (this.pos === 3.5) {\n                return 'W\u00e4hrend Regel<br>(2006\u20132008)';\n            }\n            return '';\n        }\n    }\n},\n\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Spielminuten je Team in den Playoffs'\n        },\n        labels: {\n            formatter: function () {\n                return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, ',', \"'\");\n            },\n            style: {\n                color: '#000000'\n            }\n        },\n        gridLineColor: '#d9d9d9',\n        lineColor: '#000000',\n        tickColor: '#000000'\n    },\n\n    tooltip: {\n        shared: true\n    },\n\n    plotOptions: {\n        column: {\n            borderWidth: 1,\n            borderColor: '#4d4d4d',\n            pointWidth: 60,\n            grouping: false\n        },\n        errorbar: {\n            grouping: false,\n            whiskerWidth: 1,\n            stemWidth: 1,\n            color: '#4d4d4d'\n        },\n        series: {\n            animation: false\n        }\n    },\n\n    series: [\n        {\n            name: 'Kontrollgruppe USA',\n            type: 'column',\n            color: '#4b83c9',\n            data: [327.29, null, null, 188.67, null]\n        },\n        {\n            name: 'Mexiko',\n            type: 'column',\n            color: '#ff730D',\n            data: [null, 243.66, null, null, 463.11]\n        },\n        {\n            type: 'errorbar',\n            name: '95%-Konfidenzintervall Kontrollgruppe USA',\n            showInLegend: false,\n            data: [\n                [225.11, 429.48],\n                null,\n                null,\n                [119.27, 258.07],\n                null\n            ]\n        },\n        {\n            type: 'errorbar',\n            name: '95%-Konfidenzintervall Mexiko',\n            showInLegend: false,\n            data: [\n                null,\n                [141.70, 345.62],\n                null,\n                null,\n                [295.72, 630.51]\n            ]\n        }\n    ],\n\n    annotations: [{\n        labels: [{\n            point: {\n                xAxis: 0,\n                yAxis: 0,\n                x: 0.5,\n                y: 0\n            },\n            text: 'Vor Regel<br>(2002\u20132004)',\n            y: 255,\n            borderWidth: 0,\n            backgroundColor: 'transparent',\n            style: {\n                color: '#000000',\n                fontSize: '14px',\n                textAlign: 'center'\n            }\n        }, {\n            point: {\n                xAxis: 0,\n                yAxis: 0,\n                x: 3.5,\n                y: 0\n            },\n            text: 'W\u00e4hrend Regel<br>(2006\u20132008)',\n            y: 255,\n            borderWidth: 0,\n            backgroundColor: 'transparent',\n            style: {\n                color: '#000000',\n                fontSize: '14px',\n                textAlign: 'center'\n            }\n        }]\n    }],\n\n    credits: {\n        enabled: false\n    }\n});\n    });\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Mexiko f\u00fchrte die sogenannte Jugendregel Regla 20\/11 im Jahr 2005 ein. In den Play-offs galt die Regel nicht \u2013 zeigte aber dennoch Wirkung<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Berechnungen Briviba et al. (2025). | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Potenzial muss sichtbar werden<\/h2>\n<p>Unsere Studie deutet darauf hin, dass die mexikanische 20\/11-Regel vorherrschende Informationsasymmetrien abbaut und das Marktversagen der negativen Auslese so korrigiert. Sobald die Qualit\u00e4ten junger Spieler im regul\u00e4ren Wettbewerb sichtbar werden, revidieren Trainer ihre Einsch\u00e4tzung des Leistungsrisikos. Talent wird beobachtbar \u2013 und bleibt auch dann im Einsatz, wenn der formale Regelrahmen wegf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Regeln erm\u00f6glichen Prozesse, die sonst aus Vorsicht unterlassen w\u00fcrden. Genau diesen Mechanismus beschreiben die \u00d6konomen Daron Acemoglu und J\u00f6rn-Steffen Pischke generell f\u00fcr Arbeitsm\u00e4rkte: Unternehmen, die fr\u00fche Berufserfahrungen erm\u00f6glichen, erh\u00f6hen langfristig Effizienz und Produktivit\u00e4t.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Fachkr\u00e4ftemangel vorbeugen<\/h2>\n<p>Diese Einsichten sind auch wirtschaftspolitisch relevant. Denn der demografische Wandel f\u00fchrt dazu, dass in den kommenden Jahren ein erheblicher Teil der Babyboomer-Generation aus dem Erwerbsleben ausscheidet, w\u00e4hrend die nachr\u00fcckenden Jahrg\u00e4nge deutlich kleiner sind. Laut Berechnungen der <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/content\/dam\/ethz\/special-interest\/dual\/kof-dam\/documents\/KOF_Bulletin\/2023\/kof_bulletin_2023_04_de.pdf\">KOF<\/a> Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich steigt der Ersatzbedarf auf dem Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren stark an und erreicht um 2028 seinen H\u00f6hepunkt. Der Fachkr\u00e4ftemangel wird sich dadurch weiter versch\u00e4rfen und hohe volkswirtschaftliche Kosten verursachen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Umso wichtiger ist es, dass vorhandenes Potenzial in Unternehmen nicht ungenutzt bleibt. Junge Talente m\u00fcssen fr\u00fchzeitig Gelegenheit erhalten, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und ihre Leistungsf\u00e4higkeit unter realen Wettbewerbsbedingungen unter Beweis zu stellen. Erfahrung l\u00e4sst sich nicht auf Knopfdruck abrufen, wenn Schl\u00fcsselpersonen ausscheiden. Sie entsteht nur durch rechtzeitige Einbindung, Seite an Seite mit erfahrenen Kr\u00e4ften. Durch Einsatz wird Potenzial sichtbar, Leistungssignale im harten Wettbewerb werden gest\u00e4rkt und Informationsasymmetrien abgebaut. Dies ist wichtiger denn je, denn die n\u00e4chsten Maradonas und Einsteins zu verlieren, k\u00f6nnen wir uns als Gesellschaft nicht leisten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Acemoglu und Pischke (1998, 1999).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Bell et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/arbeitsmarkt-profifussball-dynamisch-mobil-und-transparent\/\">Pereira et al. (2025) in <\/a>\u00ab<a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2025\/07\/arbeitsmarkt-profifussball-dynamisch-mobil-und-transparent\/\">Die Volkswirtschaft<\/a>\u00bb f\u00fcr mehr Details zum Arbeitsmarkt Profifussball.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Briviba et al. (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Die Teams werden mit Punktabz\u00fcgen sanktioniert, wenn die Jungspieler nicht 1000 Minuten pro Saison spielen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Vaeyens et al. (2005), Bullough et al. (2016), Dalziel et al. (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Akerlof (1970).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Unsere Analyse basiert auf detaillierten Spieldaten von Transfermarkt.de. Methodisch bedienen wir uns des Difference-in-Difference-Ansatzes.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Zur Wettbewerbsbalance analysieren wir unter anderem die Konzentration der sportlichen Erfolge der Top-5-Teams (C5-Index) sowie die allgemeine Ausgeglichenheit der Liga gemessen an der Noll-Scully-Ratio.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Acemoglu und Pischke (1998) und (1999).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Eine <a href=\"https:\/\/www.bss.swiss\/files\/berichte\/BSS_KOF_Vakanzdauer_Stelleninserate.pdf\">Auftragsstudie<\/a> des Arbeitgeberverbands zeigt, dass sich die Verluste aus dem Fachkr\u00e4ftemangel auf bis zu 0,66 Prozent des BIP (rund 5 Mrd. Franken) belaufen.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wettbewerb schafft Leistungsanreize, f\u00f6rdert Innovation und sorgt daf\u00fcr, dass sich die produktivsten Akteure auf dem Markt durchsetzen. Dieses Idealbild pr\u00e4gt die \u00f6konomischen Lehrb\u00fccher: Wer Leistung bringt, setzt sich im Wettbewerb durch. Doch der Wettbewerb entfaltet seine Wirkung nicht im luftleeren Raum. Das gilt auch f\u00fcr den Arbeitsmarkt. 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Studie im Auftrag des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.<\/li>\r\n \t<li>Siegenthaler, M. (2023). <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/content\/dam\/ethz\/special-interest\/dual\/kof-dam\/documents\/KOF_Bulletin\/2023\/kof_bulletin_2023_04_de.pdf\">Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin in guter Verfassung<\/a>. KOF Bulletin \u2013 172, April 2023.<\/li>\r\n \t<li>Vaeyens, R., A. Coutts und R. M. 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