{"id":219016,"date":"2026-04-07T07:00:22","date_gmt":"2026-04-07T05:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=219016"},"modified":"2026-04-07T14:44:49","modified_gmt":"2026-04-07T12:44:49","slug":"heute-schon-an-oesterreich-gedacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/04\/heute-schon-an-oesterreich-gedacht\/","title":{"rendered":"Heute schon an \u00d6sterreich gedacht?"},"content":{"rendered":"<p>Die N\u00e4he zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich ist nicht nur eine geografische, sie ist auch eine historisch gewachsene: Der erste Staatsvertrag, den die junge Schweiz am 1. Juli 1849 abschloss, war mit \u00d6sterreich. Er regelte den Postverkehr. Offenbar war der \u00f6sterreichische Finanzminister vom neuen Regelwerk nicht sehr angetan, er erachtete die Portosetzung als zu vorteilhaft f\u00fcr die Schweiz.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Gl\u00fccklicherweise aber war diese Irritation der weiteren Zusammenarbeit nicht abtr\u00e4glich.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Meilenstein mit Pioniercharakter folgte 1892 mit dem gemeinsamen Projekt der Alpenrheinregulierung, eines der ersten grossen binationalen Hochwasserschutzprojekte Europas \u00fcberhaupt. Damit begannen die beiden L\u00e4nder, den Alpenrhein gemeinsam zu b\u00e4ndigen und das immer wieder von \u00dcberschwemmungen bedrohte Rheintal besser zu sch\u00fctzen. Diese Kooperation hat sich \u00fcber Generationen hinweg fortgesetzt und war zuletzt sichtbar im bilateralen Staatsvertrag zum Hochwasserschutz und zur Renaturierung des Alpenrheins (Rhesi), der 2024 von beiden L\u00e4ndern unterzeichnet wurde.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Humanit\u00e4r verbunden \u2013 damals wie heute<\/h2>\n<p>Die Partnerschaft beschr\u00e4nkt sich jedoch nicht auf staatsvertragliche Regelungen und Infrastrukturvorhaben. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie eine zus\u00e4tzliche humanit\u00e4re Dimension. Zwischen 1945 und Mitte der 1950er-Jahre nahm die Schweiz rund 30\u2019000 \u00f6sterreichische Kinder zu mehrmonatigen Erholungsaufenthalten auf und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Linderung der unmittelbaren Kriegsfolgen. Die politische Bedeutung dieser Hilfe manifestierte sich 1946, als der damalige Bundeskanzler Leopold Figl die Schweiz f\u00fcr seinen ersten Auslandsbesuch w\u00e4hlte und damit seinen Dank f\u00fcr die erwiesene Solidarit\u00e4t zum Ausdruck brachte. Diese Verbundenheit trat Jahrzehnte sp\u00e4ter erneut zutage, etwa im \u00f6sterreichischen Hilfsangebot nach der diesj\u00e4hrigen Brandkatastrophe von Crans-Montana.<\/p>\n<p>Figls Erstbesuch von 1946 steht am Anfang einer gegenseitig gepflegten Tradition, die bis heute \u2013 80 Jahre sp\u00e4ter \u2013 Bestand hat: Alle neu gew\u00e4hlten Schweizer Bundespr\u00e4sidentinnen und Bundespr\u00e4sidenten reisen f\u00fcr den ersten bilateralen Pr\u00e4sidialbesuch nach \u00d6sterreich. Auch in diesem Januar reiste Bundespr\u00e4sident Guy Parmelin nach \u00d6sterreich, wo er von Bundespr\u00e4sident Alexander Van der Bellen empfangen wurde.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Strategische Partnerschaft<\/h2>\n<p>Diese allj\u00e4hrliche Erstbesuchstradition ist nicht Folklore, sondern ein wichtiges Gef\u00e4ss f\u00fcr den politischen Austausch auf h\u00f6chster Ebene, bei dem aktuelle internationale und bilaterale Themen besprochen werden.<\/p>\n<p>Dabei bildet die 2021 unterzeichnete Vereinbarung \u00fcber die \u00abStrategische Partnerschaft Schweiz &#8211; \u00d6sterreich\u00bb eine zentrale Grundlage f\u00fcr die Weiterentwicklung unserer bilateralen Beziehungen. Auch sie besitzt Pioniercharakter: Es handelt sich um die erste \u2013 und bislang einzige \u2013 formelle strategische Partnerschaft, die die Schweiz mit einem europ\u00e4ischen Staat eingegangen ist. Sie erm\u00f6glicht es uns, die Zusammenarbeit in f\u00fcr beide Seiten strategisch bedeutsamen Fragen zu strukturieren, zu systematisieren und auf Ministerebene zu steuern. So k\u00f6nnen wir unsere Kooperation in Bereichen wie Migration, Sicherheit, Multilateralismus und Digitalisierung noch effizienter, noch gezielter und mit langfristigem Mehrwert ausgestalten. Konkret \u00e4usserte sich das bisher im Austausch zu Fragen des E-Governments im Zeitalter k\u00fcnstlicher Intelligenz und in einem gemeinsamen Aktionsplan gegen die Sekund\u00e4rmigration. Bei Letzterem geht es darum, die Weiterwanderung von Migranten von einem Staat in einen anderen besser zu kontrollieren und zu reduzieren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Strukturelle \u00c4hnlichkeiten schaffen Opportunit\u00e4ten<\/h2>\n<p>Ihre besondere Wirksamkeit entfaltet die strategische Partnerschaft auch dank strukturellen \u00c4hnlichkeiten zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich. Eine vergleichbare Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6sse und demografische Entwicklung, F\u00f6deralismus und Neutralit\u00e4t beg\u00fcnstigen ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis staatlicher Aufgaben und Herausforderungen und erleichtern die Abstimmung von Positionen und Massnahmen. Dies st\u00e4rkt die Zusammenarbeit nicht nur auf politischer Ebene, sondern ebenso im direkten Austausch zwischen Fachbeh\u00f6rden, Kantonen und Bundesl\u00e4ndern sowie mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft: Seit 2019 waren beispielsweise in 750 vom Schweizerischen Nationalfonds unterst\u00fctzte Projekte \u00f6sterreichische Partnerinstitution eingebunden.<\/p>\n<p>Zudem z\u00e4hlen beide L\u00e4nder f\u00fcreinander zu den wichtigsten Handels- und Investitionspartnern weltweit. Bei den Importen ist die Schweiz f\u00fcr \u00d6sterreich der drittwichtigste Handelspartner. Umgekehrt kommt \u00d6sterreich bei den Schweizer Importen an elfter Stelle (siehe Tabelle). Gem\u00e4ss einer Analyse des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (EDA) \u00fcbersteigt der Schweizer Handel mit den beiden grenzanliegenden \u00f6sterreichischen Bundesl\u00e4ndern Vorarlberg und Tirol allein jenen mit Brasilien, und zwar deutlich. \u00d6sterreich ist f\u00fcr Schweizer KMU zudem ein besonders attraktiver Eintrittsmarkt f\u00fcr den Versuch einer Expansion ins Ausland. Denn die Kombination aus \u00fcberschaubarer Marktkomplexit\u00e4t, hoher Kaufkraft, stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einem stabilen regulatorischen Umfeld erm\u00f6glicht einen risikoarmen Einstieg.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Kooperation bei Sicherheitsfragen<\/h2>\n<p>Strukturelle Gemeinsamkeiten pr\u00e4gen auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich. Als neutrale Staaten stehen die beiden L\u00e4nder vor vergleichbaren Herausforderungen und profitieren besonders vom Austausch und von gemeinsamer Ausbildung. So trainierten im vergangenen Jahr Einheiten der Schweizer Armee gemeinsam mit dem \u00f6sterreichischen Bundesheer in Nieder\u00f6sterreich \u2013 ein Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens und des gemeinsamen Engagements f\u00fcr eine glaubw\u00fcrdige Verteidigungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Auch durch ihre Beteiligung an der European Sky Shield Initiative tragen beide L\u00e4nder zur St\u00e4rkung der Luftverteidigung und zur sicherheitspolitischen Stabilit\u00e4t in Europa bei, im Einklang mit ihren neutralit\u00e4tsrechtlichen Verpflichtungen. Als jeweilige Gaststaaten der UNO in Genf und Wien setzen wir uns gemeinsam ein f\u00fcr einen starken Multilateralismus: f\u00fcr Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Nachhaltigkeit \u00fcber unsere Grenzen hinaus.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ungleiche Geschwister<\/h2>\n<p>Bei allen \u00c4hnlichkeiten gibt es auch Unterschiede. \u00d6sterreich ist Mitglied der Europ\u00e4ischen Union, die Schweiz ist es nicht. Zudem ist \u00d6sterreich historisch und geografisch st\u00e4rker in Zentraleuropa verankert und bringt entsprechend andere Perspektiven in europ\u00e4ische Debatten ein. Und auch im Allt\u00e4glichen zeigen sich feine Nuancen \u2013 etwa beim Humor, den ich hier in Wien oft als besonders raffiniert erlebe.<\/p>\n<p>Die ehemalige \u00f6sterreichische Aussenministerin und profunde Schweiz-Kennerin Ursula Plassnik pr\u00e4gte f\u00fcr diese besondere Mischung aus N\u00e4he und Unterschieden ein treffendes Bild: Sie verglich unsere beiden L\u00e4nder mit Geschwistern, die \u00abR\u00fccken an R\u00fccken\u00bb sitzen. Gerade diese Unterschiede schaffen jedoch keine Distanz, sondern Komplementarit\u00e4t \u2013 sie erweitern unseren Horizont, bereichern den gegenseitigen Austausch und st\u00e4rken unsere F\u00e4higkeit, gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. So ist die Partnerschaft, die unsere beiden L\u00e4nder seit Langem verbindet, also kein statischer Zustand, sondern ein lebendiger Prozess.<\/p>\n<p>In dem Sinne ist die Frage leicht zu beantworten: \u00abHeute schon an \u00d6sterreich gedacht?\u00bb \u2013 \u00abJa \u2013 und morgen wieder.\u00bb<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Andrej Abplanalp, \u00ab<a href=\"https:\/\/blog.nationalmuseum.ch\/2022\/01\/der-erste-staatsvertrag-der-schweiz\/\">Trara, die Post ist da<\/a>\u00bb. Blog des Schweizerischen Nationalmuseums, 17.1.2022.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die N\u00e4he zwischen der Schweiz und \u00d6sterreich ist nicht nur eine geografische, sie ist auch eine historisch gewachsene: Der erste Staatsvertrag, den die junge Schweiz am 1. Juli 1849 abschloss, war mit \u00d6sterreich. 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(CH: 9,0 Mio.)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 23px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 23px;\"><span style=\"color: #333333;\">Fl\u00e4che<\/span><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 23px;\"><span style=\"color: #333333;\">83\u2019870 km<sup>2\u00a0<\/sup>(CH: 41\u2019290 km<sup>2<\/sup>)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 76px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">BIP pro Kopf<sup>b\u00a0<\/sup>(2025)<\/span>\r\n<span style=\"color: #333333;\">kaufkraftbereinigt:<\/span>\r\n<span style=\"color: #333333;\">nominal:<\/span><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">74\u2019852 $ (CH: 97\u2019659 $)<\/span>\r\n<span style=\"color: #333333;\">61\u2019694 $ (CH: 111\u2019047 $)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 28px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 28px;\"><span style=\"color: #333333;\">BIP-Wachstum<sup>b\u00a0<\/sup> (2025)<\/span><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 28px;\"><span style=\"color: #333333;\">0,3% (CH: 0,9%)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 52px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px; height: 52px;\"><span style=\"color: #333333;\">Arbeitslosenrate gem\u00e4ss ILO-Modell<sup>a\u00a0<\/sup>(2025)<\/span><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px; height: 52px;\"><span style=\"color: #333333;\">5,6% (CH: 4,9%)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 76px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">Schweizer Direktinvestitionen in \u00d6sterreich<sup>c<\/sup><\/span><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">19,5 Mrd. $<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 76px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">\u00d6sterreichische Direktinvestitionen in der Schweiz<sup>c<\/sup><\/span><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px; height: 76px;\"><span style=\"color: #333333;\">13,2 Mrd. $<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 100px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 100px;\"><span style=\"color: #333333;\">\u00d6sterreichische Exporte als Anteil aller Importe der Schweiz<sup>c<\/sup><\/span>\r\n<span style=\"color: #333333;\">(nur Waren, 2025)<\/span><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 100px;\"><span style=\"color: #333333;\">2,3% (Rang 8)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 100px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px; height: 100px;\"><span style=\"color: #333333;\">Schweizer Exporte als Anteil aller Importe \u00d6sterreichs<sup>c<\/sup><\/span>\r\n<span style=\"color: #333333;\">(nur Waren, 2025)<\/span><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px; height: 100px;\"><span style=\"color: #333333;\">4,8% (Rang 5)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 119px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 119px;\"><span style=\"color: #333333;\">Schweizer Warenimporte aus \u00d6sterreich<sup>d<\/sup><\/span><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 119px;\"><span style=\"color: #333333;\">Pharmazeutische Erzeugnisse (30%), Maschinen (10%), Metalle (6,9%), Metallerzeugnisse (5%)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 95px;\">\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 177px; height: 95px;\"><span style=\"color: #333333;\">Schweizer Warenexporte nach \u00d6sterreich<sup>d<\/sup><\/span><\/td>\r\n<td style=\"background-color: #e5e4e4; width: 169px; height: 95px;\"><span style=\"color: #333333;\">Pharmazeutische Erzeugnisse (25,4%), Metalle (15,1%), chemische Erzeugnisse (9,8%), Maschinen (8,1%)<\/span><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 100px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 100px;\">\u00d6sterreichische Staatsangeh\u00f6rige in der Schweiz<sup>e<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 100px;\">67'500<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 75px;\">\r\n<td style=\"width: 177px; height: 75px; background-color: #e5e4e4;\">Schweizer Staatsangeh\u00f6rige in \u00d6sterreich<sup>f<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px; height: 75px; background-color: #e5e4e4;\">18\u2019700<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 177px;\">Inflation (2025)<sup>b<\/sup><\/td>\r\n<td style=\"width: 169px;\">3,6% (CH: 0,1%)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<sup>a<\/sup> Weltbank,\u00a0<sup>b<\/sup> IWF (2025). World Economic Outlook, <sup>c<\/sup> IWF, <sup>d<\/sup> Bundesamt f\u00fcr Zoll und Grenzsicherheit, <sup>e<\/sup> Statistik Austria, <sup>f<\/sup> BFS \/ Stand: 7.4.2026"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[219185,219188,219876],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-04-07 05:00:22","original_files":null,"external_release_for_author":"20260407","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/69c2b76e586b2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219016"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14118"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=219016"}],"version-history":[{"count":47,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":219597,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219016\/revisions\/219597"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14118"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/219188"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/219185"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/219572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=219016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=219016"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=219016"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=219016"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=219016"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=219016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}