{"id":220328,"date":"2026-06-09T06:50:17","date_gmt":"2026-06-09T04:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=220328"},"modified":"2026-06-09T11:38:22","modified_gmt":"2026-06-09T09:38:22","slug":"wenn-regulierung-das-wirtschaftswachstum-verlangsamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/06\/wenn-regulierung-das-wirtschaftswachstum-verlangsamt\/","title":{"rendered":"Wenn Regulierung das Wirtschaftswachstum verlangsamt"},"content":{"rendered":"<p>In den meisten Mitgliedsl\u00e4ndern der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich das Produktivit\u00e4tswachstum verlangsamt. Ein zentraler Grund daf\u00fcr ist die abnehmende wirtschaftliche Dynamik: In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist der Anteil neuer und junger Unternehmen gesunken, und Arbeitnehmende wechselten seltener den Arbeitsplatz (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist die zunehmende regulatorische Belastung. Denn die Einhaltung von Vorschriften erfordert Arbeitskr\u00e4fte, F\u00fchrungskapazit\u00e4ten und Fachwissen. Diese Ressourcen stehen dadurch nicht mehr f\u00fcr produktivere T\u00e4tigkeiten zur Verf\u00fcgung. Regulierung kann zudem die unternehmerischen Fixkosten erh\u00f6hen. Das trifft insbesondere junge Unternehmen und potenziell neue Marktakteure.<\/p>\n<p>Darauf st\u00fctzt sich die Forderung der OECD nach einem \u00ab<a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/oecd-economic-outlook-volume-2025-issue-2_9f653ca1-en\/full-report\/time-for-a-regulatory-reset_90ca6147.html#chapter-d1e3077-7985c50df8\">Regulierungs-Reset<\/a>\u00bb.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dabei geht es nicht nur um neue Vorschriften, sondern auch darum, bereits bestehende Regulierungen regelm\u00e4ssig zu \u00fcberpr\u00fcfen und bei Bedarf anzupassen oder aufzuheben. Ziel ist es, das Produktivit\u00e4tswachstum wieder anzukurbeln.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Die unternehmerische Dynamik hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten abgenommen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"ANDREWS-TURBAN_06-2025_ABB1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#ANDREWS-TURBAN_06-2025_ABB1_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n2004,2005,2006,2007,2008,2009,2010,2011,2012,2013,2014,2015,2016,2017,2018,2019,2020,2021,2022],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber 2004, in Prozentpunkten'\n        },\n        labels: {\n                format: '{value}'\n            },\n       \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: ' Prozentpunkte gegen\u00fcber 2004'\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'Markteintritte neuer Unternehmen',\n        data: [0,0.2,-0.16,0.08,-0.11,-0.67,-0.69,-0.48,-1.25,-0.67,-0.99,-1.16,-0.98,-1.29,-1.23,-1.57,-2.23,-2.14,-1.93\n],color: '#f07c2c'\n       \n           },  \n           {\n        name: 'H\u00e4ufigkeit von Stellenwechseln',\n        data: [0,0.18,-0.59,-0.48,-0.46,1.06,-1.41,-1.51,-2.75,-2.87,-3.1,-3.15,-2.96,-3.9,-3.56,-4.25,-3.52,-4.89,-4.3\n],color: '#66b6bc'\n       \n           }, {\n        name: 'Besch\u00e4ftigungsanteil Jungfirmen',\n        data: [0,-0.07,-0.71,-1.06,-0.64,-1.17,-2.19,-2.55,-2.92,-3.57,-3.98,-3.97,-4.03,-4.38,-4.49,-4.94,-5.26,-5.66,-5.94],color: '#5a7298'\n    }\n           \n           ]\n});\n\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Abbildung zeigt die kumulierten durchschnittlichen Ver\u00e4nderungen innerhalb der L\u00e4nder und Branchen in Prozentpunkten gegen\u00fcber 2004. Die Sch\u00e4tzungen basieren auf Daten f\u00fcr zw\u00f6lf L\u00e4nder (\u00d6sterreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Portugal, Slowenien, Spanien, T\u00fcrkei und Vereinigtes K\u00f6nigreich).<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: OECD Economic Outlook 118 Database; Calvino et al. (2020); Cho et al. (2024); sowie OECD-Berechnungen | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Zunehmender Personalaufwand<\/h2>\n<p>Regulierungen sind wichtig, um gesellschaftliche Ziele zu erreichen. Sie k\u00f6nnen die Wirtschaftst\u00e4tigkeit f\u00f6rdern, wenn sie zentrale Marktversagen korrigieren. Beispiele daf\u00fcr sind Umweltvorschriften, welche die Unternehmen dazu verpflichten, die gesellschaftlichen Kosten von Umweltverschmutzung zu ber\u00fccksichtigen, oder Produktsicherheits- und Offenlegungspflichten. Sie erm\u00f6glichen den Konsumentinnen und Konsumenten informiertere Entscheidungen, und es entstehen Anreize f\u00fcr Innovationen und eine effizientere Produktion. Die politische Herausforderung besteht jedoch darin, diese Ziele wirksam zu erreichen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Verzerrungen durch regulatorische Eingriffe m\u00f6glichst gering zu halten.<\/p>\n<p>Mit Daten aus OECD-L\u00e4ndern haben wir das Ausmass und die Auswirkungen von Complianceaufgaben untersucht. Wir quantifizieren die tats\u00e4chlichen Ressourcen f\u00fcr die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, indem wir zwei Datens\u00e4tze kombinieren: Daten zur Besch\u00e4ftigung nach Berufsgruppen in OECD-L\u00e4ndern und Aufgabenlisten zu jeder Berufsgruppe aus der amerikanischen Datenbank Occupational Information Network. Dabei wird jede Aufgabe danach bewertet, wie stark sie von Regulierung betroffen ist.<\/p>\n<p>Anschliessend erh\u00e4lt jede Berufsgruppe einen Regulierungswert, der sich aus den jeweiligen Aufgaben und ihrer Bedeutung f\u00fcr diesen Beruf ergibt. Schliesslich wird der Regulierungswert mit dem Anteil der Berufsgruppe an der Gesamtbesch\u00e4ftigung gewichtet. Daraus ergibt sich der Anteil an der Gesamtbesch\u00e4ftigung in einem Land, der f\u00fcr regulatorische Aufgaben eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Unsere Berechnungen zeigen: Dieser Anteil ist erheblich und nimmt weiter zu \u2013 mit negativen Folgen f\u00fcr die Produktivit\u00e4t und die wirtschaftliche Dynamik.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Im Jahr 2023 wurden in Europa durchschnittlich 3,9 Prozent der Gesamtbesch\u00e4ftigung f\u00fcr die Einhaltung regulatorischer Vorgaben aufgewendet. 2011 waren es noch 3,7 Prozent (siehe Abbildung 2). F\u00fcr die Schweiz zeigt sich ein \u00e4hnliches Muster. In einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern betr\u00e4gt der Arbeitsaufwand f\u00fcr Complianceaufgaben sogar 5 bis 6 Prozent der Gesamtbesch\u00e4ftigung. Das ist bedeutend, wenn man bedenkt, dass Arbeitskr\u00e4fte in Forschung und Entwicklung 2023 lediglich 1,6 Prozent der Gesamtbesch\u00e4ftigung in Europa ausmachten (Schweiz: 2,0%).<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu lag der Anteil der Besch\u00e4ftigung f\u00fcr Regulierungsaufgaben in den USA 2023 bei 3,2 Prozent. Im Jahr 2012 waren es noch 2,9 Prozent. Dies deckt sich mit anderen Hinweisen darauf, dass die regulatorische Belastung in den USA geringer ist als in Europa.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Allerdings: Der Besch\u00e4ftigungsanteil, der f\u00fcr die Einhaltung regulatorischer Aufgaben n\u00f6tig ist, ist in den USA schneller gestiegen als in Europa.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: In ausgew\u00e4hlten OECD-L\u00e4ndern und -Regionen ist der f\u00fcr Complianceaufgaben aufgewendete Anteil der Arbeitszeit gestiegen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"ANDREWS-TURBAN_06-2025_ABB2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#ANDREWS-TURBAN_06-2025_ABB2_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n2011,2012,2013,2014,2015,2016,2017,2018,2019,2020,2021,2022,2023,2024],\n\n    },\n    yAxis: {\n    min: 2.8,\n    max: 4.0,\n    tickInterval: 0.2,\n    title: {\n        text: null\n    },\n    labels: {\n        formatter: function () {\n            return Highcharts.numberFormat(this.value, 1, ',', '') + '%';\n        }\n    }\n},\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: '%'\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [{\n        name: 'Europa',\n        data: [3.69,3.71,3.74,3.75,3.73,3.74,3.76,3.78,3.81,3.88,3.88,3.84,3.9,null],color: '#5a7298'\n    }, \n           {\n        name: 'Australien',\n        data: [null,3.59,3.56,3.55,3.57,3.58,3.62,3.61,3.65,3.74,3.76,3.79,3.74,3.72\n],color: '#66b6bc'\n       \n           },{\n        name: 'USA',\n        data: [null,2.9,2.9,2.9,2.91,2.93,2.94,2.97,2.94,3.04,3.13,3.15,3.16,3.19\n],color: '#f07c2c'\n       \n           }\n           \n           ]\n});\n\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Grafik zeigt die besch\u00e4ftigungsgewichtete Summe der Regulierungsintensit\u00e4t von Aufgaben je Beruf. Europa: EU-L\u00e4nder ohne Bulgarien, Malta und Slowenien, mit Vereinigtem K\u00f6nigreich (Daten verf\u00fcgbar bis 2019), Island, Norwegen und Schweiz.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Andrews, Turban und Tyros (2026) | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">F\u00fcr Start-ups besonders belastend<\/h2>\n<p>Um den Zusammenhang zwischen der regulatorischen Compliancebelastung und der Produktivit\u00e4t zu untersuchen, nutzen wir Unterschiede zwischen den US-Bundesstaaten. Seit 2012 ist die regulatorische Belastung in 70 Prozent der US-Bundesstaaten und US-Aussengebieten gestiegen. In Alabama, Louisiana und North Carolina nahm sie mehr als dreimal so stark zu wie im nationalen Durchschnitt. Deutlich zur\u00fcckgegangen sind die Compliancekosten hingegen in Idaho, Illinois und New Hampshire.<\/p>\n<p>Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine h\u00f6here Belastung durch Complianceaufgaben mit einem schw\u00e4cheren Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t einhergeht. Steigende Compliancekosten korrelieren zudem mit einem geringeren Anteil junger Unternehmen an der Gesamtbesch\u00e4ftigung. Ein Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte sein, dass Regulierungen h\u00e4ufig Fixkosten verursachen, die junge Unternehmen schwerer tragen k\u00f6nnen als grosse, etablierte Firmen.<\/p>\n<p>Das Ausmass, die Entwicklung und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Complianceaufwands verdeutlichen: Regulierungen m\u00fcssen regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft und wenn n\u00f6tig angepasst oder aufgehoben werden. Derzeit f\u00fchren mehr als 80 Prozent der OECD-Mitgliedsl\u00e4nder systematisch sogenannte Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzungen durch. Dies zeigt, dass die meisten L\u00e4nder die Risiken von Regulierung ernst nehmen. Allerdings konzentrieren sich diese Analysen meist auf Ex-ante-Bewertungen von Regulierung.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Systematische Vorgaben f\u00fcr Ex-post-Evaluationen von Regulierungen bestehen heute in weniger als einem Drittel der OECD-Mitgliedsl\u00e4nder. Zu diesem Drittel geh\u00f6rt auch die Schweiz, die periodische Ex-post-Evaluationen wichtiger Gesetze in der Bundesverfassung verankert hat. Innerhalb der OECD wurden in den vergangenen zehn Jahren nur begrenzte Fortschritte erzielt. Das ist besonders problematisch, weil bestehende Regulierungen die Zahl neuer Regulierungen deutlich \u00fcbersteigen. Wenn die Compliancebelastung vor allem auf bestehende Vorschriften zur\u00fcckgeht, reicht es nicht aus, lediglich neue Regulierungen effizienter zu gestalten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD (2025a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Andrews, Turban und Tyros (2026).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\"><a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/rd_p_perslf\/default\/table?category=scitech.rd.rd_p\">Eurostat 2024<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Draghi (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe OECD (2020) und OECD (2025b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den meisten Mitgliedsl\u00e4ndern der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich das Produktivit\u00e4tswachstum verlangsamt. 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Tyros (2026). <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/regulatory-compliance-costs-and-productivity_1c1da52e-en.html\">Regulatory Compliance Costs and Productivity: New Task-Based Evidence<\/a>, OECD Economics Department Working Papers, No.\u00a01856, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>Calvino,\u00a0F., C.\u00a0Criscuolo und R.\u00a0Verlhac (2020). <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/declining-business-dynamism_77b92072-en.html\">Declining Business Dynamism: Structural and Policy Determinants<\/a>,\u00a0OECD Science, Technology and Industry Policy Papers, No.\u00a094, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>Cho,\u00a0W. et al. (2024). <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/diagnosis-and-policy-action-for-sustainable-and-inclusive-productivity-growth_1668f250-en.html\">Diagnosis and Policy Action for Sustainable and Inclusive Productivity Growth<\/a>,\u00a0OECD Science, Technology and Industry Working Papers, No.\u00a02024\/07, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>Draghi, M. (2024). <a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/document\/download\/97e481fd-2dc3-412d-be4c-f152a8232961_en\">The Future of European Competitiveness Part A: A Competitiveness Strategy for Europe<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2020).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/reviewing-the-stock-of-regulation_1a8f33bc-en.html\">Reviewing the Stock of Regulation<\/a>, OECD Best Practice Principles for Regulatory Policy, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2025a). <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/oecd-economic-outlook-volume-2025-issue-2_9f653ca1-en\/full-report\/time-for-a-regulatory-reset_90ca6147.html#chapter-d1e3077-7985c50df8\">OECD Economic Outlook, Volume 2025 Issue 2, Resilient Growth But with Increasing Fragilities<\/a>.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2025b).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/oecd-regulatory-policy-outlook-2025_56b60e39-en.html\">OECD Regulatory Policy Outlook 2025<\/a>, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[220829,220831],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4306],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-06-09 04:50:17","original_files":null,"external_release_for_author":"20260607","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/69f07fce14064"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220328"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13927"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=220328"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220328\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":221641,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/220328\/revisions\/221641"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4306"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14252"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13927"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/220831"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/220829"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=220328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=220328"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=220328"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=220328"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=220328"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=220328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}