{"id":221224,"date":"2026-07-02T06:00:53","date_gmt":"2026-07-02T04:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=221224"},"modified":"2026-07-02T06:54:58","modified_gmt":"2026-07-02T04:54:58","slug":"warum-versicherungen-keine-plattformen-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/07\/warum-versicherungen-keine-plattformen-werden\/","title":{"rendered":"Warum Versicherungen keine Plattformen werden"},"content":{"rendered":"<p>Niemand freut sich dar\u00fcber, eine Versicherung abschliessen zu d\u00fcrfen. Aber ohne Versicherung l\u00e4uft in einer modernen \u00d6konomie fast nichts mehr. Ob Wohnen, Mobilit\u00e4t, Gesundheit, Vorsorge, Arbeit oder Freizeit \u2013 in allen Lebensbereichen sind Versicherungen involviert. Da ist die Frage naheliegend, ob Versicherungen innerhalb dieser Bereiche unterschiedliche Dienstleistungen auf einer einzigen Plattform b\u00fcndeln k\u00f6nnten. Im Bereich \u00abWohnen\u00bb k\u00f6nnte zum Beispiel vom Baugesuch \u00fcber die Hypothek, vom Generalunternehmer bis zum Z\u00fcgeldienst, zum Putzservice und zum Immobilienmakler eine Plattform alles aus einer Hand anbieten, inklusive aller Versicherungen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das Internet als Multiplikator der Plattformen<\/h2>\n<p>Plattformen im Sinne der \u00d6konomie<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> sind immer mehrseitige M\u00e4rkte: Sie verbinden verschiedene Teilnehmende. Als solches sind sie nicht neu und auch nicht zwingend digital. Jeder Dorfmarktplatz verbindet als zentrale Plattform die lokalen H\u00e4ndlerinnen mit Kunden. Jede Zeitung bringt Werbetreibende und Leser zusammen. Das Internet hat jedoch Plattformen in einer viel gr\u00f6sseren Dimension erm\u00f6glicht und damit wohl zu deren Durchbruch beigetragen.<\/p>\n<p>Wenn wir an solche Plattformen denken, kommen einem schnell die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen in den Sinn: Airbnb, Amazon, Uber, Instagram, Spotify etc. Deren durchschlagender Erfolg und ihre oft astronomischen Bewertungen an der B\u00f6rse sind dabei nicht etwa einer \u00fcberlegenen Produktqualit\u00e4t geschuldet. Sie haben vielmehr die in den 80er-Jahren aufkommende Plattform\u00f6konomie fr\u00fcher als andere in digitale Gesch\u00e4ftsmodelle verwandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Schnell sein ist wichtiger als gut sein<\/h2>\n<p>Plattformen unterliegen einer spezifischen Dynamik, die sich in einigen Aspekten grundlegend von der uns gewohnten betriebswirtschaftlichen Logik unterscheidet: Sie leben prim\u00e4r von Netzwerkeffekten und erst sekund\u00e4r von Skalenertr\u00e4gen. Am einfachsten l\u00e4sst sich das mit dem Telefon erkl\u00e4ren. Der Nutzen des Telefons liegt nicht im Ger\u00e4t selbst, sondern in der Tatsache, dass andere auch eines besitzen. Der Wert f\u00fcr bestehende Nutzer steigt mit jeder zus\u00e4tzlichen Nutzerin. Eine Kreditkarte zu haben, macht erst dann Sinn, wenn die meisten H\u00e4ndlerinnen diese auch akzeptieren. Und das tun sie erst, wenn gen\u00fcgend Menschen damit zahlen wollen. Ein selbstverst\u00e4rkender Effekt, der ab einem kritischen Schwellenwert zu einer exponentiellen Dynamik f\u00fchrt (siehe Abbildung). Diese Dynamik birgt auch die Gefahr, dass man die Neuank\u00f6mmlinge lange untersch\u00e4tzt, bis es zu sp\u00e4t ist. Dann kommt es zu einer \u00abWinner Takes All\u00bb-Situation, die wettbewerbsrechtlich meist zu problematischen Oligopolen f\u00fchrt. Es gewinnt, wer schneller ist, nicht unbedingt, wer das bessere Produkt hat.<\/p>\n<p>Eine weitere Konsequenz dieser Netzwerkdynamik: Es ist sehr schwierig, eine Plattform zu starten. Wer hat das erste Telefon gekauft, wenn man damit niemanden anrufen konnte? Wer hat die ersten Posts geteilt, wenn nur wenige andere sie \u00fcberhaupt lesen konnten? Genau deshalb muss der Zugang zu einer Plattform m\u00f6glichst h\u00fcrdenfrei sein. Und meistens auch umsonst. Das erste Telefon wurde vermutlich verschenkt, so wie das Internet in der Fr\u00fchphase von Gratisangeboten \u00fcberflutet wurde.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Plattformen starten h\u00e4ufig langsam und unbemerkt, bis sie eine kritische Nutzerschwelle erreichen, die zum Durchbruch f\u00fchrt<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-221731\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1-1024x634.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1-1024x634.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1-300x186.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1-768x475.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1-1536x951.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/DV_06-26_Stricker_DE-1.png 1735w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die exponentielle Dynamik von Plattformen im Vergleich zu einer linearen Entwicklung wie zum Beispiel das Pr\u00e4mienvolumen der Schweizer Privatversicherer. \u00dcber lange Zeit scheint die lineare Entwicklung \u00fcberlegen, doch dann wird sie uneinholbar abgeh\u00e4ngt (Disruption).<br \/>\nQuelle: Lukas Stricker, basierend auf <a href=\"https:\/\/medium.com\/finstart\/coronavirus-proves-we-dont-understand-exponential-growth-52cd8b3b1a8f\">Medium<\/a> | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Versicherung als Risikoplattform<\/h2>\n<p>Es wird schnell klar, dass Versicherungen in der heutigen Form keine Plattformen sind. Sie bringen nicht verschiedene Marktseiten zusammen, die sich gegenseitig befruchten. Zwar profitiert eine Versicherung von Skaleneffekten, da zus\u00e4tzliche Kunden tendenziell zu einer breiteren Risikodiversifizierung im Portfolio beitragen. Die bestehenden Kunden haben aber direkt nichts davon, dass weitere dazustossen, denn sie interagieren nicht mit ihnen.<\/p>\n<p>Wenn man aus dem Versicherungsgesch\u00e4ft ein Plattformbusiness machen will, muss man Versicherung neu denken. Denkbar w\u00e4re eine Risikoplattform, auf der die eine Seite Risiken abtreten will und die andere Seite Risiken gegen Entgelt \u00fcbernimmt. Teilnehmende interagieren auf einer solchen Plattform und profitieren von steigenden Nutzerzahlen. Damit ergeben sich die oben beschriebenen Netzwerkeffekte. Die Versicherungsgesellschaft ist in diesem Modell nicht mehr Produktanbieterin und Risikotr\u00e4gerin, sondern sogenannte Orchestratorin des Markts. Als solche definiert sie die Regeln und den Zugang und nimmt daf\u00fcr Geb\u00fchren ein, nicht Pr\u00e4mien. Solche B\u00f6rsen existieren, oft f\u00fcr sehr spezifische Grossrisiken oder auch f\u00fcr Naturkatastrophen. Llyods of London ist das prominente Beispiel.<\/p>\n<p>F\u00fcr Risiken aus dem Alltag wie Krankheit, Unfall, Haftung oder Sachsch\u00e4den kann jedoch keine solche Entwicklung ausgemacht werden. Das Produkt \u00abRisiko\u00bb scheint f\u00fcr Privatkunden zu sperrig zu sein, als dass Markteilnehmende ohne professionelle Intermedi\u00e4re zueinanderfinden w\u00fcrden. Ausserdem ist es sehr fraglich, ob ein Finanzmarktregulator von der Idee begeistert w\u00e4re, ein solches Gesch\u00e4ft \u00fcber wenig kontrollierbare Plattformen laufen zu lassen. Es k\u00e4men schnell Konsumentenschutz-Anforderungen an Transparenz, Kapitalhinterlegung und Schadenabwicklung dazu, die eine Risikoplattform de facto zu einem klassischen Versicherer werden liessen. So scheint es nach wie vor effizienter, Risiken \u00fcber Versicherungen zu organisieren, als sich direkt zwischen Marktteilnehmenden zu einigen. Auch das Scheitern der <a href=\"https:\/\/www.derbund.ch\/mobiliar-versicherung-schluss-mit-bunten-investments-609747863594\">Mobiliar-Wohnplattform Liiva<\/a> sowie der <a href=\"https:\/\/www.cash.ch\/news\/top-news\/baloise-stoppt-den-ausbau-der-okosysteme-697115\">Baloise-\u00d6kosysteme \u00abHeim\u00bb und \u00abMobilit\u00e4t\u00bb<\/a> im Jahr 2024 zeigen, dass es f\u00fcr Versicherer schwierig ist, sich als zentraler Anbieter zu positionieren.<\/p>\n<p>Interessant und wissenschaftlich weitgehend unklar ist hingegen, warum Versicherungsintermedi\u00e4re, sogenannte Broker, keine nennenswerten Plattformen bauen. Broker verbinden zwei Seiten, Versicherer und Versicherte. Hier w\u00fcrden tats\u00e4chlich beide Seiten davon profitieren, wenn auf der jeweils anderen m\u00f6glichst viele Nutzende sind. Die in einer solchen Welt zu erwartende Oligopolbildung findet aber nicht statt. Im Gegenteil: Es gibt allein in der Schweiz weit \u00fcber 1000 Broker mit oft nur wenigen Mitarbeitenden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Versicherungen in Lebenswelten integriert<\/h2>\n<p>Es bleibt die Frage, welche Rolle Versicherer in \u00d6kosystemen spielen k\u00f6nnen, die von anderen Marken \u2013 zum Beispiel Autoh\u00e4ndlern \u2013 betrieben werden. Das Stichwort dazu: Embedded Insurance. Es bezeichnet die Idee, Versicherung am Verkaufspunkt des Prim\u00e4rprodukts, also des Autos oder der Wohnung, mit dabeizuhaben. Die Privathaftpflicht- und die Hausratsversicherung w\u00e4ren bereits Teil des Mietvertrags oder die Motorfahrzeugversicherung Teil des Leasingvertrags. Letzteres gibt es bereits. Da kann in der Konfigurationsmaske, bei der man die Lackfarbe und weitere Ausstattungen aussucht, die Versicherung gleich angeklickt werden. Die Wahlfreiheit ist allerdings eingeschr\u00e4nkt, das ist der Preis, den man f\u00fcr diesen Komfort zahlen muss.<\/p>\n<p>Aber Achtung: Dabei handelt es sich nicht um Plattformen mit der oben beschriebenen Dynamik. Es ist lediglich ein integriertes Angebot, bei dem die Marke am Verkaufspunkt den direkten Kundenkontakt f\u00fcr alle Anbieter \u00fcbernimmt. Manchmal ist das die Versicherung, meistens aber nicht. So \u00abverkaufen\u00bb<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> in der Schweiz mittlerweile neben den erw\u00e4hnten Autoh\u00e4ndlerinnen diverse Banken, die Post, Migros und die Swisscom Versicherungen.<\/p>\n<p>In der Schadenabwicklung ben\u00f6tigen Versicherer zahlreiche Dienstleistungen, seien es Handwerker, \u00c4rztinnen oder Juristen. Hier sind in den letzten Jahren Plattformen wie <a href=\"https:\/\/www.yarowa.com\/deutsch-ch\/home\/\">Yarowa<\/a> entstanden, die Dienstleistungen auf der einen mit den Versicherern auf der anderen Seite verbinden. Auch hier sind die Versicherer aber nur Teilnehmende, nicht zentrale Akteure.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Dr\u00e4ngen Plattformen ins Versicherungsgesch\u00e4ft?<\/h2>\n<p>Die Versicherungsbranche diskutiert seit L\u00e4ngerem, ob die grossen Techplattformen irgendwann in das Versicherungsgesch\u00e4ft einsteigen werden und die etablierten Anbieter verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Die Diskussion wird aber selten im Sinne eines echten, plattformbasierten Gesch\u00e4ftsmodells gef\u00fchrt. Meistens wird davon ausgegangen, dass die Versicherung immer noch mehr oder weniger dasselbe Produkt ist, einfach digitaler.<\/p>\n<p>Die wenigsten Techplattformen wollen sich mit zahlreichen Schadenf\u00e4llen herumschlagen, die zudem immer das Potenzial bergen, bei den Kunden zu Entt\u00e4uschungen zu f\u00fchren. Daf\u00fcr sind ihnen ihre Marken viel zu wertvoll. Aus Sicht des Autors hat wohl auch hier das klassische Gesch\u00e4ftsmodell der Versicherer weiterhin Bestand.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Es gibt auch Produktplattformen, zum Beispiel in der Automobilbranche oder solche zum \u00d6lbohren.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Genau genommen sind die erw\u00e4hnten Stellen oft nur berechtigt, den Versicherungsgesellschaften potenzielle Kunden zu vermitteln. Ansonsten m\u00fcssen sie sich mittels einer regelm\u00e4ssigen Versicherungsschulung qualifizieren und je nach Vermittlerstatus bei der Finma oder im Branchenverzeichnis registrieren. Auch hier zeigt sich, dass Versicherung regulatorisch selten barrierefrei ist.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemand freut sich dar\u00fcber, eine Versicherung abschliessen zu d\u00fcrfen. Aber ohne Versicherung l\u00e4uft in einer modernen \u00d6konomie fast nichts mehr. Ob Wohnen, Mobilit\u00e4t, Gesundheit, Vorsorge, Arbeit oder Freizeit \u2013 in allen Lebensbereichen sind Versicherungen involviert. Da ist die Frage naheliegend, ob Versicherungen innerhalb dieser Bereiche unterschiedliche Dienstleistungen auf einer einzigen Plattform b\u00fcndeln k\u00f6nnten. 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Auch Versicherer versuchen, ihre Angebote st\u00e4rker in digitale Lebensbereiche einzubetten \u2013 bislang wenig erfolgreich. ","post_hero_image_description":"Ein Telefon zu besitzen, ist erst attraktiv, wenn auch andere eins haben. Genauso ist es bei digitalen Plattformen: Viele Nutzende machen sie \u00fcberhaupt erst interessant.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Stricker, L. et al. (2023<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/jrfm16090381\">). The Future of Insurance Intermediation in the Age of the Digital Platform Economy.<\/a> Journal of Risk and Financial Management 16(9), 381.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Tobiassen, B. (2020). <a href=\"https:\/\/medium.com\/finstart\/coronavirus-proves-we-dont-understand-exponential-growth-52cd8b3b1a8f\">Coronavirus Proves We Don\u2019t Understand Exponential Growth.<\/a> Finstart Nordic.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[222068,222071],"serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[9757],"korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-07-02 04:00:53","original_files":null,"external_release_for_author":"20260630","external_release_for_author_time":"00:03:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6a16c7a2066a0"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221224"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14309"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221224"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":222166,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221224\/revisions\/222166"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9757"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14309"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/222071"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/222068"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/222090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=221224"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=221224"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=221224"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=221224"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=221224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}