{"id":221650,"date":"2026-07-16T07:00:13","date_gmt":"2026-07-16T05:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=221650"},"modified":"2026-07-16T09:21:32","modified_gmt":"2026-07-16T07:21:32","slug":"wie-wirken-die-klimapolitischen-massnahmen-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/07\/wie-wirken-die-klimapolitischen-massnahmen-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Wie wirken die klimapolitischen Massnahmen der Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Welche Massnahme reduziert die CO\u2082-Emissionen am wirkungsvollsten? Unter welchen Voraussetzungen sind klimapolitische Massnahmen besonders effektiv? Und welche Erfahrungen haben verschiedene L\u00e4nder mit ihren Massnahmen gesammelt? Antworten auf diese Fragen k\u00f6nnten die weltweite Wirkung von Massnahmen zur Emissionsminderung deutlich verbessern. Deshalb hat die Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 2023 das Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches (IFCMA) ins Leben gerufen.<\/p>\n<p>Das Forum hat zum Ziel, die weltweite Reduktion von Treibhausgasemissionen durch einen l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Dialog \u00fcber Klimaschutzmassnahmen voranzutreiben und die Wirkung klimapolitischer Massnahmen besser messbar zu machen (siehe Kasten). Das IFCMA umfasst aktuell 62 Mitgliedsstaaten, zu denen die 38 OECD-Mitglieder, die EU sowie 23 weitere L\u00e4nder, darunter viele Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4nder, geh\u00f6ren. Zahlreiche weitere L\u00e4nder verfolgen das Forum als Partnerstaaten in einer beobachtenden Rolle. Die OECD-Initiative arbeitet auch eng mit internationalen Organisationen und Foren zusammen, darunter die Welthandelsorganisation, der Internationale W\u00e4hrungsfonds, die Weltbank, die G20 und das Rahmen\u00fcbereinkommen der UNO \u00fcber Klima\u00e4nderungen (UNFCCC). Die Schweiz ist beim IFCMA seit Beginn an aktiv dabei. Sie f\u00fchrt zusammen mit Chile und den Philippinen das Forum in den Jahren 2023\u20132026 im Co-Vorsitz und hat es in der Startphase bis Mitte 2024 pr\u00e4sidiert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Klimamassnahmen systematisch analysiert<\/h2>\n<p>Das IFCMA folgt einem mehrstufigen Ansatz. In einem ersten Schritt erfolgt eine umfassende Bestandesaufnahme klimapolitischer Massnahmen in den einzelnen L\u00e4ndern. Massnahmen wie preisbasierte Lenkungssteuern, Subventionen, Ge- und Verbote werden den verschiedenen Sektoren wie etwa Verkehr, Geb\u00e4ude, Industrie und Landwirtschaft zugeordnet. Daraus ist die <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/data\/datasets\/ifcma-climate-policy-database.html\">Climate Policy Database<\/a> entstanden. Diese vereint erstmals standardisierte und detaillierte Informationen zur Ausgestaltung von klimapolitischen Massnahmen in den Mitgliedsl\u00e4ndern. Die Datenbank soll das Verst\u00e4ndnis von Politikoptionen verbessern, gegenseitiges Lernen f\u00f6rdern sowie eine \u00dcbersicht \u00fcber das m\u00f6gliche Spektrum klimapolitischer Massnahmen schaffen. So kann ein Land, das seine Geb\u00e4udeemissionen senken will, vergleichen, ob andere Staaten daf\u00fcr eher CO\u2082-Abgaben, F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Geb\u00e4udesanierungen oder strengere Effizienzstandards nutzen. Zudem soll die Datenbank Reformpotenziale im Einklang mit den Prinzipien des Pariser Abkommens aufzeigen.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt folgt danach eine modellgest\u00fctzte l\u00e4nderspezifische Analyse. Sie untersucht zentrale Massnahmen aus der Datenbank auf ihre wirtschaftlichen und energetischen Auswirkungen. Die OECD kombiniert daf\u00fcr verschiedene Modelle. Die Aufgabe ist komplex. Die OECD f\u00fchrt deshalb zun\u00e4chst erste Pilotstudien mit ausgew\u00e4hlten L\u00e4ndern durch, um die Eignung unterschiedlicher Methoden zu testen. Zu diesen L\u00e4ndern geh\u00f6rt auch die Schweiz. Zusammen mit Chile und Nigeria hat sie sich zur Verf\u00fcgung gestellt, um die Wirkung klimapolitischer Massnahmen auf die Treibhausgasemissionen zu analysieren und die methodischen Grundlagen daf\u00fcr zu testen. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie liegen nun vor.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Klimapolitik wirkt \u2013 aber der Instrumentenmix entscheidet<\/h2>\n<p>Die Pilotstudie kombiniert ein detailliertes Energiesystemmodell des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) mit einem gesamtwirtschaftlichen Modell der OECD und untersucht die Wirkung bereits umgesetzter klimapolitischer Instrumente.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Verkn\u00fcpfung dieser beiden Modelle erm\u00f6glicht einen gesamtheitlichen Einblick. Die Studie zeigt nicht nur, welche Technologien sich aufgrund der Schweizer Klimapolitik im Verkehrs-, im Geb\u00e4ude- und im Industriesektor ver\u00e4ndern, sondern auch, wie sich diese Ver\u00e4nderungen auf BIP, Besch\u00e4ftigung, Staatseinnahmen und Handel auswirken.<\/p>\n<p>Konkret untersucht die Pilotstudie, wie sich die Massnahmen der aktuellen Klima- und Energiepolitik bei unver\u00e4nderter Weiterf\u00fchrung auf die Treibhausgasemissionen und die Wirtschaftsleistung der Schweiz im Jahr 2035 auswirken w\u00fcrden. Dargestellt werden die Ver\u00e4nderungen im Jahr 2035 gegen\u00fcber einem hypothetischen Referenzszenario ohne die heute bestehenden Massnahmen (siehe Abbildung).<\/p>\n<p>Die untersuchten klimapolitischen Massnahmen reduzieren die CO\u2082-Emissionen im Jahr 2035 je nach Instrument um rund 1 bis 10 Prozent. Besonders stark wirken die CO\u2082-Preisinstrumente. Die CO\u2082-Abgabe auf fossile Brennstoffe vermeidet rund 10 Prozent der Emissionen, das Emissionshandelssystem etwa 8 Prozent. Die beiden Instrumente setzen starke Anreize f\u00fcr Energieeffizienz sowie den Umstieg auf erneuerbare Energien und klimafreundliche Technologien. Die CO\u2082-Reduktion kann durch den gezielten Einsatz anderer Instrumente erh\u00f6ht werden: Im Geb\u00e4udebereich beschleunigen etwa das Geb\u00e4udeprogramm des Bundes und kantonale Energievorschriften den Ersatz von \u00d6lheizungen durch W\u00e4rmepumpen. Im Verkehrsbereich f\u00f6rdern die CO\u2082-Vorschriften f\u00fcr Neufahrzeuge zusammen mit der Mineral\u00f6lsteuer auf Treibstoffe den Wechsel zu effizienteren und elektrischen Fahrzeugen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Geringe Auswirkungen auf das BIP<\/h2>\n<p>Auf der anderen Seite wirken sich die Massnahmen auf das Wirtschaftswachstum aus. Das BIP im Jahr 2035 weicht gem\u00e4ss Studie je nach Massnahme zwischen 0 und 0,8 Prozent vom BIP ab, das in einem hypothetischen Referenzszenario ohne Massnahmen erreicht worden w\u00e4re. Allerdings ist dieser Zahl der Nutzen der klimapolitischen Massnahmen gegen\u00fcberzustellen, der in diesen Modellstudien nicht quantifiziert wird. Dazu z\u00e4hlen insbesondere die Reduktion der lokalen Umweltbelastung, reduzierte Anpassungskosten sowie eine geringere Notwendigkeit, internationale Bescheinigungen zu kaufen, und so weiter.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigt sich, dass die untersuchten klimapolitischen Massnahmen zwar Kosten mit sich bringen, dass diese gesamtwirtschaftlich aber gering bleiben und die Kosten des Nichthandelns um ein Vielfaches unterschreiten. Zudem bestehen bez\u00fcglich der wirtschaftlichen Effekte der einzelnen Massnahmen grosse Unterschiede (siehe Abbildung).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Grosse Unterschiede bei Wirkung und Kosten von Klimamassnahmen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class='chart chart--normal' id='BAUR-LUTZ-RAMER_6-2026_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n\n\n\n\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#BAUR-LUTZ-RAMER_6-2026_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n            type: 'scatter', \/\/ macht Punkte statt bubbles\n            plotBorderWidth: 1,\n            zoomType: 'xy'\n        },\n\t\t\tcredits: {enabled: false}, \/\/ so wird die Quelle Highcharts.com ausgeblendet\n        legend: {\n            enabled: true\n        },\n\n        title: {\n            text: ''\n        },\n   \n\n        xAxis: {\n            gridLineWidth: 1,\n            title: {\n                text: 'Ver\u00e4nderung des BIP im Jahr 2035 gegen\u00fcber dem Referenzszenario ohne Massnahmen'\n            },\n            labels: {\n                format: '{value}% '\n            },\n           plotLines: [{\n    value: 0,\n    color: '#666666',\n    width: 2,\n    zIndex: 5\n  }]\n        },\n\n        yAxis: {\n            startOnTick: true,\n            endOnTick: true,\n            title: {\n                text: 'Ver\u00e4nderung der CO\u2082-Emissionen im Jahr 2035 gegen\u00fcber dem Referenzszenario ohne Massnahmen'\n            },\n            labels: {\n                format: '{value}%'\n            },\n            \n          maxPadding: 0.2,\nplotLines: [{\n    value: 0,\n    color: '#666666',\n    width: 2,\n    zIndex: 5\n  }]\n          \n        },\n\n        tooltip: {\n  useHTML: true,\n  headerFormat: '',\n  pointFormat:\n    '<b>{point.name}<\/b><br>' +\n    'Kategorie: {series.name}<br>' +\n    'Ver\u00e4nderung des BIP im Jahr 2035 gegen\u00fcber dem Referenzszenario ohne Massnahmen: {point.x:.2f}%<br>' +\n    'Ver\u00e4nderung der CO\u2082-Emissionen im Jahr 2035 gegen\u00fcber dem Referenzszenario ohne Massnahmen: {point.y:.2f}%',\n  followPointer: true\n},\n        plotOptions: {\n  series: {\n    marker: {\n      radius: 7,\n      symbol: 'circle',\n      lineWidth: 3\n   \n    },\n    dataLabels: {\n      enabled: true,\n      format: '{point.name}',\n      crop: false,\n      overflow: 'allow',\n      allowOverlap: true,\n      style: {\n        fontWeight: 'normal',\n        textOutline: 'none'\n      }\n    }\n  }\n},\n\n       series: [\n  {\n    name: 'Verkehr',\n    color: '#5a7298',\n    marker: {\n      radius: 7,\n      symbol: 'circle',\n      lineWidth: 3,\n      lineColor: '#5a7298'\n    },\n    data: [\n      {\n        name: 'Keine Mineral\u00f6lsteuer auf Treibstoffe',\n        x: 0.187,\n        y: 4.658,\n        dataLabels: { x: -40, y: -2, align: 'left' }\n      },\n      {\n        name: 'Keine CO\u2082-Vorschriften f\u00fcr Neufahrzeuge',\n        x: -0.002,\n        y: 4.245,\n        dataLabels: { x: 5, y: 20, align: 'left' }\n      },\n    ]\n  },\n  {\n    name: 'Geb\u00e4ude',\n    color: '#f07c2c',\n    marker: {\n      radius: 7,\n      symbol: 'circle',\n      lineWidth: 3,\n      lineColor: '#f07c2c'\n    },\n    data: [\n      {\n        name: 'Keine kantonalen Energievorschriften im Geb\u00e4udebereich',\n        x: 0.796,\n        y: 8.412,\n        dataLabels: { x: -5, y: 10, align: 'right' }\n      },\n      {\n        name: 'Kein Geb\u00e4udeprogramm von Bund und Kantonen',\n        x: -0.023,\n        y: 1.106,\n        dataLabels: { x: 5, y: 12, align: 'left' }\n      }\n    ]\n  },\n  {\n    name: 'Industrie',\n    color: '#66b6bc',\n    marker: {\n      radius: 7,\n      symbol: 'circle',\n      lineWidth: 3,\n      lineColor: '#66b6bc'\n    },\n    data: [\n      {\n        name: 'Keine CO\u2082-Abgabe auf Brennstoffe',\n        x: 0.159,\n        y: 9.599,\n        dataLabels: { x: -30, y: -2, align: 'left' }\n      },\n      {\n        name: 'Kein Schweizer Emissionshandelssystem',\n        x: 0.104,\n        y: 8.261,\n        dataLabels: { x: -65, y: 24, align: 'left' }\n      }\n    ]\n  }\n]\n\n});\n});\n\n\n\n\n<\/script>\n<div class=\"diagram-legend\">Lesebeispiel: Die Grafik zeigt die Auswirkungen verschiedener Klimamassnahmen im Jahr 2035 auf die Emissionen sowie das BIP. Der Punkt \u00abKeine kantonalen Energievorschriften im Geb\u00e4udebereich\u00bb bedeutet: Ohne diese Vorschriften l\u00e4gen die CO\u2082-Emissionen im Jahr 2035 in diesem Bereich um rund 8 Prozent h\u00f6her als mit den kantonalen Energievorschriften, sofern alle anderen Massnahmen weiterhin bestehen bleiben. Gleichzeitig w\u00e4re das BIP um knapp 0,8 Prozent h\u00f6her.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Chateau et al. (2026b) | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Wichtig ist zudem der Blick auf das Zusammenspiel der Instrumente. Wie oben bereits erw\u00e4hnt k\u00f6nnen Massnahmen ihre Wirkung gegenseitig verst\u00e4rken oder aber auch aufheben. Die Analyse zeigt, dass sich der Gesamteffekt der gleichzeitigen Aufhebung aller untersuchten Politikinstrumente von den Effekten der isolierten Aufhebung einzelner Massnahmen unterscheidet. Dies weist auf Interaktionen zwischen den Instrumenten hin und verdeutlicht, dass ein Mix aus verschiedenen Massnahmen grunds\u00e4tzlich sinnvoll ist, sofern diese gut aufeinander abgestimmt sind.<\/p>\n<p>Die OECD-Pilotstudie hat zahlreiche Erkenntnisse geliefert, die auch f\u00fcr die \u00fcbrigen Mitgliedsstaaten des IFCMA von Interesse sind. Die wichtigste: Die Klimapolitik der Schweiz wirkt. Der Mix aus preislichen Massnahmen, regulatorischen Vorgaben und F\u00f6rderungen f\u00fchrt zu deutlichen CO\u2082-Reduktionen. Die Massnahmen unterscheiden sich allerdings in ihrer Wirkung. Es lohnt sich deshalb, die Wirkung, die Kosten und die Wechselwirkungen der gew\u00e4hlten Massnahmen detailliert zu studieren. Das IFCMA hat daf\u00fcr eine vielversprechende Grundlage gelegt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe auch Chateau et al. (2026a) und (2026b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Massnahme reduziert die CO\u2082-Emissionen am wirkungsvollsten? Unter welchen Voraussetzungen sind klimapolitische Massnahmen besonders effektiv? Und welche Erfahrungen haben verschiedene L\u00e4nder mit ihren Massnahmen gesammelt? Antworten auf diese Fragen k\u00f6nnten die weltweite Wirkung von Massnahmen zur Emissionsminderung deutlich verbessern. 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Schers, L. Sebastianelli und E. Panos (2026a). An Integrated Modelling Approach to Assess the Impacts of Existing Structural Policies: The Case of Switzerland\u2019s Climate and Energy Policies, OECD Economics Department Working Papers, OECD Publishing, Paris<\/li>\r\n \t<li>Chateau, J., L. Lutz, J. Schers und E. Panos (2026b). Evaluating the Effectiveness of Switzerland\u2019s Climate and Energy Policies: Insights from a Model Linking Approach, Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches Papers, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"Messungen der CO<small>2<\/small>-Intensit\u00e4t von Produkten","kasten_box":"Das Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches (IFCMA) besch\u00e4ftigt sich auch mit der Messung der CO\u2082-Intensit\u00e4t von Produkten. 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