{"id":222047,"date":"2026-07-13T07:00:36","date_gmt":"2026-07-13T05:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222047"},"modified":"2026-07-13T10:41:42","modified_gmt":"2026-07-13T08:41:42","slug":"der-klimawandel-ist-nicht-der-treiber-des-schadenwachstums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/07\/der-klimawandel-ist-nicht-der-treiber-des-schadenwachstums\/","title":{"rendered":"\u00abDer Klimawandel ist nicht der Treiber des Schadenwachstums\u00bb"},"content":{"rendered":"<div class=\"content-copy-questions\">Herr Haegeli, auf welche Versicherung k\u00f6nnen Sie ohne schlechtes Gewissen verzichten?<\/div>\n<p>Wichtig ist, jene Risiken zu versichern, die wirklich wehtun. Nicht jedes Risiko muss versichert sein. Auf die Autoversicherung w\u00fcrde ich gern verzichten, wenn das Auto in der Garage steht. Daf\u00fcr gibt es Modelle wie Pay as you go oder Pay as you drive.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Swiss Re z\u00e4hlt zu den gr\u00f6ssten R\u00fcckversicherern weltweit. Wie funktioniert R\u00fcckversicherung?<\/div>\n<p>R\u00fcckversicherung ist die Versicherung f\u00fcr Erstversicherer. Diese und auch grosse Unternehmen geben einen Teil ihrer Risiken an uns weiter. So bleiben sie finanziell stabil, auch wenn sehr grosse Sch\u00e4den entstehen, etwa nach Naturkatastrophen oder anderen Grossereignissen. Weil wir Risiken aus vielen L\u00e4ndern und Bereichen \u00fcbernehmen, darunter Lebens- und Krankenversicherungs- oder Cyberrisiken, sind die Risiken breit diversifiziert und besser kalkulierbar.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Sie sind seit \u00fcber 18 Jahren bei Swiss Re. Welche Risiken besch\u00e4ftigen Sie heute st\u00e4rker als noch vor zehn Jahren?<\/div>\n<p>Die Risikolandschaft und deren Vernetzung haben sich sehr stark ver\u00e4ndert. Sie wird komplexer, die Wechselwirkung von Risiken nimmt zu. Denken Sie an geopolitische Risiken, an Klimarisiken oder an den Technologiewandel. Diese Risiken beeinflussen sich gegenseitig und verst\u00e4rken sich auch.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">K\u00f6nnen Sie ein Beispiel machen?<\/div>\n<p>KI braucht zum Beispiel viel Energie. Gleichzeitig machen geopolitische Ver\u00e4nderungen die Energieversorgung unsicherer. Das erh\u00f6ht den Druck, die Energiewende zu beschleunigen. Wenn Risiken sich st\u00e4rker gegenseitig beeinflussen, m\u00fcssen Versicherer das entsprechend ber\u00fccksichtigen, wenn sie Risiken bewerten und bepreisen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Machen Versicherungen die Wirtschaftssysteme weltweit stabiler?<\/div>\n<p>Versicherungen st\u00e4rken die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber Schocks und machen Risiken wirtschaftlich tragbar. Ohne Versicherung m\u00fcssten Unternehmen, Haushalte, Gemeinden oder Staaten m\u00f6gliche Sch\u00e4den allein tragen. Das w\u00e4re f\u00fcr Banken und Investoren oft zu riskant, und Investitionen w\u00fcrden nicht get\u00e4tigt. Mit Versicherungen wird ein Teil des Risikos auf viele Schultern verteilt. So w\u00e4re zum Beispiel New Yorks Skyline ohne Versicherungen nie gebaut worden. Das Gleiche l\u00e4sst sich derzeit beim Bau von Datenzentren beobachten.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Katrina verursachte versicherte Sch\u00e4den von rund 105 Milliarden Dollar, so viel wie kein Hurrikan zuvor.<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Sch\u00e4den durch Naturkatastrophen nehmen gem\u00e4ss Swiss Re weltweit zu. Wie stark ist der Klimawandel daf\u00fcr verantwortlich?<\/div>\n<p>Unsere Modelle und Zahlen zeigen vor allem eins: Das Wachstum der versicherten Sch\u00e4den aus Naturkatastrophen wird nicht prim\u00e4r durch den Klimawandel getrieben. Entscheidend ist, wo gebaut wird, wie stark die Bev\u00f6lkerung in exponierten Zonen w\u00e4chst und Verm\u00f6genswerte aufgebaut hat. Wir sch\u00e4tzen, dass rund 80 Prozent des Anstiegs der versicherten Sch\u00e4den durch Naturereignisse allein vom Bev\u00f6lkerungs- und Wirtschaftswachstum und damit von der Zunahme von Besitz getrieben werden. Es leben mehr Menschen in Risikozonen, sie besitzen mehr, und die Inflation treibt die Kosten f\u00fcr den Wiederaufbau zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Das \u00fcberrascht. In alpinen Regionen nehmen doch die Extremereignisse zu, weil sich Schnee, Eis und Permafrost wegen des Klimawandels ver\u00e4ndern?<\/div>\n<p>Der Klimawandel ver\u00e4ndert gewisse Naturgefahren. Es gibt mehr Extremwetterereignisse. Gleichzeitig ver\u00e4ndert sich auch die Vulnerabilit\u00e4t. So steigen die versicherten Hagelsch\u00e4den auch deshalb, weil es beispielsweise mehr Solarpanels auf den D\u00e4chern gibt als noch vor ein paar Jahren. Unsere Studien zeigen klar, dass der Klimawandel nicht der Haupttreiber f\u00fcr das Schadenwachstum ist.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die versicherten Sch\u00e4den durch Naturereignisse wachsen gem\u00e4ss dem Swiss-Re-Sigma-Report j\u00e4hrlich um 5 bis 7 Prozent. Nimmt dieses Wachstum weiter zu?<\/div>\n<p>Das Trendwachstum ist stabil. 5 bis 7 Prozent sind mehr als das Wirtschaftswachstum, die Sch\u00e4den werden im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandprodukt also gr\u00f6sser. Gleichzeitig rechnen wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10, dass in den kommenden Jahren die versicherten Sch\u00e4den durch einen Hurrikan oder ein Erdbeben in jenem Jahr auf \u00fcber 300 Milliarden Dollar ansteigen k\u00f6nnen. Ein Beispiel f\u00fcr ein solches Grossereignis ist Hurrikan Katrina im Jahr 2005. Katrina verursachte versicherte Sch\u00e4den von rund 105 Milliarden Dollar, so viel wie kein Hurrikan zuvor.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie modellieren Sie Naturgefahren?<\/div>\n<p>Bei Swiss Re besch\u00e4ftigen sich rund 70 Wissenschaftler mit der Modellierung von Risiken aus Naturgefahren, darunter Geophysiker, Klimatologinnen und Mathematiker. Wir sind seit 160 Jahren im Gesch\u00e4ft, unser Wissen st\u00fctzt sich somit auf grosse Datenmengen und viel Erfahrung. Es geht darum, Eintrittswahrscheinlichkeiten zu berechnen und diese Risiken dann mit einem Preis zu versehen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie oft und bei welchen Risiken liegen Sie richtig?<\/div>\n<p>Jedes Modell basiert auf Annahmen. Diese gleichen wir nach einem Ereignis immer wieder ab, und wir aktualisieren unsere Modelle regelm\u00e4ssig, weil wir aus neuen Ereignissen dazulernen. Auch dank Machine-Learning werden Modelle immer besser. Aber am Ende l\u00e4sst sich die Realit\u00e4t nie zu 100 Prozent vorhersagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-222305 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web-1024x552.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web-1024x552.jpg 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web-300x162.jpg 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web-768x414.jpg 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/07\/Interview_Haegeli_01_web.jpg 1335w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">J\u00e9r\u00f4me Jean Haegeli: \u00abDie Realit\u00e4t l\u00e4sst sich nie zu 100 Prozent vorhersagen.\u00bb (Bild: Keystone \/ Ga\u00ebtan Bally)<\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wie nutzen Sie k\u00fcnstliche Intelligenz?<\/div>\n<p>Die KI erg\u00e4nzt die Expertise der Mitarbeitenden. Sie hilft uns zum Beispiel, grosse Datenmengen effizient auszuwerten und wichtige Erkenntnisse direkt in Prozesse wie das Underwriting oder die Schadenbearbeitung einfliessen zu lassen. Die Versicherungsbranche profitiert stark von KI. Die Entscheidungen trifft am Ende aber immer der Mensch, nicht die KI.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wo liegen die Grenzen von Risikomodellen?<\/div>\n<p>Risikomodelle sind immer eine Ann\u00e4herung an die Realit\u00e4t. Deshalb werden sie laufend weiterentwickelt. Entscheidend ist auch die Datenqualit\u00e4t. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ein Haus steht mit einem bestimmten Wert in den B\u00fcchern eines Erstversicherers. Diese Daten gibt er an uns weiter. Wenn der Hausherr in der Zwischenzeit Solaranlagen auf dem Dach angebracht hat, dann stellt sich im Nachhinein heraus, dass die versicherten Sch\u00e4den nach einem Hagelschaden deutlich h\u00f6her sind als urspr\u00fcnglich angenommen. Solche \u00dcberraschungen m\u00f6chte die Branche gerne vermeiden. Deshalb muss die Versicherungsindustrie nicht nur ihre Modelle laufend aktualisieren, sondern auch die Daten.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Welche Naturgefahren bereiten Swiss Re derzeit am meisten Sorgen: \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrme, Waldbr\u00e4nde oder etwas anderes?<\/div>\n<p>Als R\u00fcckversicherer decken wir vor allem Grossrisiken ab, die ein einzelner Versicherer allein nicht tragen kann. Dazu z\u00e4hlen Hurrikane und Erdbeben, die hohe wirtschaftliche Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen. Deshalb besch\u00e4ftigen wir uns stark mit diesen Grossrisiken. Auch sogenannte Sekund\u00e4rgefahren wie Flut oder schwere Gewitterst\u00fcrme modellieren wir. Entscheidend ist, ob sie dicht besiedelte Gebiete und hohe Verm\u00f6genswerte treffen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wo sehen Sie besondere Naturkatastrophenrisiken f\u00fcr Europa?<\/div>\n<p>\u00dcberschwemmungen, schwere Gewitterst\u00fcrme und Waldbr\u00e4nde sind Risiken, die in Europa zunehmen. Aber Europa sieht sich auch mit demografischen oder geopolitischen Risiken konfrontiert, nicht nur mit Naturkatastrophen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Versicherungsl\u00fccke, also Sch\u00e4den, die nicht versichert sind, wird gr\u00f6sser. Wo f\u00fchrt das hin?<\/div>\n<p>Global gesehen liegt die Versicherungsl\u00fccke in Entwicklungsl\u00e4ndern bei etwa 80 bis 90 Prozent. In Industriel\u00e4ndern sind es zwischen 40 bis 50 Prozent der wirtschaftlichen Sch\u00e4den aus Naturkatastrophen, die nicht gedeckt sind. Zwischen den L\u00e4ndern gibt es ebenfalls grosse Unterschiede. Die Schweiz hat eine kleine L\u00fccke von etwa 25 Prozent, Deutschland kommt auf etwa 50 Prozent, Italien auf rund 75 Prozent. In China betr\u00e4gt sie sogar 90 Prozent. Das hat auch mit kulturellen Unterschieden beim Thema Versicherungsschutz zu tun.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Das Erdbebenrisiko wird in der Schweiz untersch\u00e4tzt.<\/span><\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Wenn Versicherungen zur Resilienz beitragen, ist eine grosse Versicherungsl\u00fccke also das Gegenteil davon?<\/div>\n<p>Versicherungen geben Risiken einen Preis. Das schafft Transparenz und Anreize, resilienter zu werden: ein Dach besser zu bauen, an einem anderen Ort zu bauen oder in Pr\u00e4vention wie Flutschutztore zu investieren. Unsere Forschung zeigt: Einen Franken in pr\u00e4ventive Massnahmen im Infrastrukturbereich wie Deiche und D\u00e4mme gegen Flutkatastrophen zu investieren, erspart Kosten von bis zu 10 Franken f\u00fcr den Wiederaufbau.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Teuerung bei Haftpflichtsch\u00e4den ist h\u00f6her als die klassische Inflation. Warum?<\/div>\n<p>Das ist vor allem ein Resultat rechtlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen, besonders in den USA, aber auch in anderen entwickelten M\u00e4rkten. Dort treiben hohe Schadenersatzurteile von Geschworenengerichten die Kosten in die H\u00f6he. Hinzu kommt, dass Verfahren oft von Hedgefonds oder anderen Anlagevehikeln finanziert werden. Wir sch\u00e4tzen, dass rund 60 Prozent des Anstiegs der US-Haftpflichtsch\u00e4den in den letzten zehn Jahren darauf zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Die Schweiz kennt bei Elementarsch\u00e4den wie Hochwasser, Hagel oder Erdrutschen eine Solidarhaftung. Dieses System hat sich bew\u00e4hrt. Warum haben viele andere L\u00e4nder das nicht so organisiert?<\/div>\n<p>Jedes Land muss das System finden, das f\u00fcr seine Bev\u00f6lkerung funktioniert. Ein System l\u00e4sst sich nicht einfach eins zu eins exportieren. Die Schweiz hat mit dem Schadenpool das geeignete System f\u00fcr sich gefunden.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">In der Schweiz sind Erdbeben selten, aber im Schadenfall potenziell verheerend. Gleichzeitig ist nur ein kleiner Teil der Geb\u00e4ude gegen Erdbebensch\u00e4den versichert. Der Bundesrat schl\u00e4gt deshalb eine L\u00f6sung vor, bei der Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer im Ernstfall solidarisch zur Finanzierung beitragen m\u00fcssten. Welche Haltung haben Sie dazu?<\/div>\n<p>Das Erdbebenrisiko wird in der Schweiz untersch\u00e4tzt. Deshalb finde ich es gut, dass die Frage \u00f6ffentlich diskutiert wird. Unabh\u00e4ngig vom Ausgang der Vorlage besch\u00e4ftigt sich die Bev\u00f6lkerung damit. Das hilft, das Bewusstsein f\u00fcr Erbebenrisiken zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Denken Sie, dass dadurch mehr private Eigent\u00fcmer eine Erdbebenversicherung abschliessen?<\/div>\n<p>Das w\u00fcrde mich nicht \u00fcberraschen. Und das passt zu Ihrer ersten Frage: Ich m\u00f6chte weniger f\u00fcr kleine Risiken versichert sein, die ich finanziell allein tragen kann. Ich m\u00f6chte dort gesch\u00fctzt sein, wo die Risiken sehr gross und f\u00fcr mich finanziell nicht mehr allein zu bew\u00e4ltigen sind.<\/p>\n<div class=\"content-copy-questions\">Swiss Re erwirtschaftet nur ein Prozent des Konzernumsatzes in der Schweiz. Weshalb f\u00fchrten Sie j\u00fcngst Ihren ersten Resilienz-Tag zum Thema Hitze in R\u00fcschlikon durch?<\/div>\n<p>F\u00fcr uns ist der Umsatz im jeweiligen Land nicht entscheidend bei der Frage, ob wir so eine Initiative lancieren oder nicht. Unser Leitgedanke ist, die Welt resilienter zu machen. Aber Resilienz entsteht nicht einfach so. Wir sind \u00fcberzeugt, dass ein gemeinsames Risikoverst\u00e4ndnis eine zentrale Voraussetzung ist, um vorausschauend entscheiden und wirksam handeln zu k\u00f6nnen. Deshalb starten wir diesen breiten Dialog mit Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Schweiz ist zwar auf \u00dcberschwemmungen und St\u00fcrme gut vorbereitet. Hitze ist jedoch eine andere Art von Risiko: Es ist weniger sichtbar, schwieriger versicherbar und zugleich in der Lage, Risiken zu verst\u00e4rken, die das Land bislang gut beherrscht. Ziel war es, praktische L\u00f6sungsans\u00e4tze und lokale Anpassungsmassnahmen im Umgang mit extremer Hitze zu diskutieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herr Haegeli, auf welche Versicherung k\u00f6nnen Sie ohne schlechtes Gewissen verzichten? Wichtig ist, jene Risiken zu versichern, die wirklich wehtun. Nicht jedes Risiko muss versichert sein. 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Er f\u00fchrt ein globales Team von \u00d6konomen und Analysten in Europa, Nordamerika sowie Asien. 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