{"id":222063,"date":"2026-08-13T07:00:32","date_gmt":"2026-08-13T05:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222063"},"modified":"2026-09-08T11:46:25","modified_gmt":"2026-09-08T09:46:25","slug":"wie-kipppunkte-die-dekarbonisierung-beschleunigen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/08\/wie-kipppunkte-die-dekarbonisierung-beschleunigen-koennen\/","title":{"rendered":"Wie Kipppunkte die Dekarbonisierung beschleunigen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Klima- und Innovationsgesetz hat die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung das Ziel verankert, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in Technologie, Politik und Gesellschaft.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Dem stehen jedoch starke Pfadabh\u00e4ngigkeiten entgegen: Bestehende fossile Infrastrukturen und Kapitalbest\u00e4nde, politische Interessen sowie gesellschaftliche Gewohnheiten verfestigen das heutige CO\u2082-intensive Wirtschaftssystem und erschweren die Dekarbonisierung.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Tiefgreifende Transformationen verlaufen jedoch selten linear.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Rolle von Kipppunkten<\/h2>\n<p>H\u00e4ufig gewinnen Entwicklungen nach dem \u00dcberschreiten von sogenannten Kipppunkten deutlich an Dynamik. Ein Kipppunkt ist ein kritischer Schwellenwert, ab dem sich Entwicklungen selbst verst\u00e4rken und rasch beschleunigen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Kipppunkte sind in der Klimaforschung vor allem als Risiko bekannt, etwa beim Abschmelzen grosser Eismassen in Gr\u00f6nland oder der Antarktis oder beim Kollaps von Korallenriffen nach dem \u00dcberschreiten kritischer Wassertemperaturen. Sind solche Kipppunkte einmal \u00fcberschritten, lassen sich die ausgel\u00f6sten Ver\u00e4nderungen oft nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p>Doch Kipppunkte k\u00f6nnen auch positive Dynamiken ausl\u00f6sen: etwa wenn sich klimafreundliche Technologien pl\u00f6tzlich rasch verbreiten, politische Mehrheiten kippen oder gesellschaftliche Normen sich abrupt ver\u00e4ndern. Solche selbstverst\u00e4rkenden Prozesse k\u00f6nnen helfen, bestehende Beharrungskr\u00e4fte der fossilen Wirtschaft zu \u00fcberwinden und die Dekarbonisierung zu beschleunigen. Aufgrund der Komplexit\u00e4t von Wirtschaft und Gesellschaft sind solche Kipppunkte jedoch schwer vorhersehbar. Die Politik kann ihre Entstehung bestenfalls beg\u00fcnstigen, aber nicht gezielt steuern.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Technologische Kipppunkte<\/h2>\n<p>Wird eine kritische Schwelle erreicht, k\u00f6nnen Lern-, Skalierungs- und Netzwerkeffekte die Effizienz und die Verbreitung neuer Technologien stark beschleunigen. Innovationen, die zun\u00e4chst als Nischenl\u00f6sungen gelten, k\u00f6nnen sich dann innerhalb weniger Jahre durchsetzen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist die Verbreitung von Elektroautos in Norwegen. Auch dort entwickelte sich der Markt zun\u00e4chst nur langsam. Doch technologische Verbesserungen und eine konsequente politische F\u00f6rderung steigerten die Marktanteile. Als Elektrofahrzeuge gegen\u00fcber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor preislich konkurrenzf\u00e4hig wurden, stieg die Nachfrage weiter. Gleichzeitig verbesserte der Ausbau der Ladeinfrastruktur ihre Alltagstauglichkeit und machte Elektroautos f\u00fcr immer mehr Haushalte attraktiv. Dadurch gewann ihre Verbreitung zus\u00e4tzlich an Dynamik.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Heute machen Elektroautos den \u00fcberwiegenden Teil der Neuzulassungen in Norwegen aus. Auch in der Schweiz steigt der Anteil seit einigen Jahren deutlich an. Damit k\u00f6nnte auch hier ein Kipppunkt in der Mobilit\u00e4t n\u00e4her r\u00fccken.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verlief die Entwicklung bei der Solar- und Windenergie. Dank raschem technologischem Fortschritt, gezielter F\u00f6rderung und grossen Skaleneffekten in der Produktion sind die Stromgestehungskosten stark gesunken und liegen heute in vielen Regionen unter jenen fossiler Alternativen. Auch in der Schweiz beschleunigt der Kostenr\u00fcckgang die Verbreitung der Photovoltaik. Dieses Beispiel zeigt, wie technologische Ver\u00e4nderungen ab einem bestimmten Punkt zunehmend selbsttragend werden und sich durch positive R\u00fcckkopplungen weiter beschleunigen.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Politische Dynamiken<\/h2>\n<p>Auch politische Prozesse verlaufen oft sprunghaft. Politische Kipppunkte entstehen, wenn sich \u00f6ffentliche Wahrnehmungen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Mehrheiten rasch verschieben. Erh\u00f6ht sich beispielsweise der Handlungsdruck durch externe Krisen \u2013 etwa nach dem Reaktorunfall von Fukushima \u2013 oder werden klimafreundliche Technologien g\u00fcnstiger und von immer mehr Haushalten genutzt, k\u00f6nnen bestehende politische Mehrheiten kippen und weitreichende Reformen m\u00f6glich werden.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> Ein Beispiel sind Tabaksteuern, die in vielen L\u00e4ndern erst deutlich erh\u00f6ht wurden, als Nichtraucher die politische Mehrheit stellten.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Hinzu kommt eine wichtige R\u00fcckkopplung zwischen Technologie und Politik: Haushalte und Unternehmen, die in W\u00e4rmepumpen oder andere klimafreundliche Heizsysteme investiert haben, profitieren von einer beschleunigten Dekarbonisierung und unterst\u00fctzen daher eher weiter gehende Klimamassnahmen. Dadurch k\u00f6nnte auch die politische Akzeptanz h\u00f6herer CO\u2082-Abgaben auf Heiz\u00f6l und Erdgas steigen. Technologischer und politischer Wandel k\u00f6nnen sich so gegenseitig verst\u00e4rken.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Auch soziale Normen ver\u00e4ndern sich nicht linear<\/h2>\n<p>Gesellschaftliche Verhaltensweisen k\u00f6nnen sich ebenfalls abrupt ver\u00e4ndern. Was zun\u00e4chst von einer kleinen Minderheit getragen wird, kann sich durch Nachahmungseffekte und soziale Interaktionen innerhalb kurzer Zeit breit durchsetzen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist die Verbreitung von Solaranlagen auf Hausd\u00e4chern in Australien. Finanzielle F\u00f6rderungen und sinkende Kosten erleichterten zun\u00e4chst den Markteintritt. Mit zunehmender Verbreitung gewannen jedoch Sichtbarkeit, Nachahmungseffekte und soziale Normen an Bedeutung. Was als individuelle Investitionsentscheidung begann, entwickelte sich zunehmend zu einem verbreiteten gesellschaftlichen Verhalten.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<p>\u00c4hnliche Dynamiken zeigen sich beim Fleischkonsum. Besonders j\u00fcngere Generationen in Industriel\u00e4ndern reduzieren ihren Fleischkonsum aus Nachhaltigkeits- und Gesundheitsgr\u00fcnden zunehmend. Setzt sich dieser Trend fort und verschieben sich gesellschaftliche Normen weiter, k\u00f6nnte sich der Wandel deutlich beschleunigen.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die Elektrifizierung der Schweiz<\/h2>\n<p>Ein historisches Beispiel f\u00fcr einen positiven Kipppunkt gibt es auch aus der Schweiz: die Elektrifizierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. W\u00e4hrend der beiden Weltkriege f\u00fchrten Versorgungsengp\u00e4sse bei Kohle dazu, dass ihr Anteil am Schweizer Energiemix abrupt schrumpfte. Gleichzeitig beschleunigte sich der Ausbau der Wasserkraft und der Strominfrastruktur deutlich.<\/p>\n<p>Auch dieser Wandel verlief nicht linear: Ab circa 1945 wich die Stromerzeugung aus Wasserkraft von ihrem bisherigen Entwicklungspfad ab und nahm deutlich zu (siehe Abbildung). Mit dem Ausbau der Strominfrastruktur verbreitete sich die Nutzung elektrischer Anwendungen in Industrie, Verkehr und Haushalten zunehmend. Dadurch beschleunigte sich die Elektrifizierung weiter.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist: Der Wandel wurde nach dem Ende der Krisen nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. Das Beispiel zeigt, wie externe Schocks bestehende Strukturen aufbrechen und in Verbindung mit technologischen M\u00f6glichkeiten, politischer Unterst\u00fctzung und Investitionen selbstverst\u00e4rkende Transformationsprozesse ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wie die Wasserkraft in der Schweiz die Kohle abl\u00f6ste<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class='chart chart--normal' id='BRETSCHGER-LEUTHARD_8-2026_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n\n\n\n\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#BRETSCHGER-LEUTHARD_8-2026_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n1910,1911,1912,1913,1914,1915,1916,1917,1918,1919,1920,1921,1922,1923,1924,1925,1926,1927,1928,1929,1930,1931,1932,1933,1934,1935,1936,1937,1938,1939,1940,1941,1942,1943,1944,1945,1946,1947,1948,1949,1950,1951,1952,1953,1954,1955,1956,1957,1958,1959,1960,1961,1962,1963,1964,1965,1966,1967,1968,1969,1970\n\n],\nplotBands: [{\n        from: 4.5,\n        to: 9,\n        color: 'rgba(160,160,160,0.2)',\n        label: {\n            text: 'Erster Weltkrieg',\n            align: 'center',\n            verticalAlign: 'top',\n            y: 12,\n            style: {\n                color: '#666666'\n            }\n        }\n    }, {\n        from: 29.5,\n        to: 35.5,\n        color: 'rgba(160,160,160,0.2)',\n        label: {\n            text: 'Zweiter Weltkrieg',\n            align: 'center',\n            verticalAlign: 'top',\n            y: 12,\n            style: {\n                color: '#666666'\n            }\n        }\n    }],\n\n    },\n    yAxis: [{\n    \/\/ Linke Skala f\u00fcr Kohle\n    title: {\n        text: 'Kohle, Anteil am Gesamtenergieverbrauch'\n    },\n    labels: {\n        format: '{value}%'\n    }\n}, {\n    \/\/ Rechte Skala f\u00fcr Wasserkraft\n    title: {\n        text: 'Wasserkraft, in Terajoule (TJ)'\n    },\n    labels: {\n        format: '{value:,.0f}'\n    },\n    opposite: true\n}],\n     tooltip: {\n    formatter: function () {\n        var value;\n\n        if (this.series.name === 'Wasserkraft') {\n            value = Highcharts.numberFormat(this.y, 0, ',', ' ') + ' TJ';\n        } else {\n            value = Highcharts.numberFormat(this.y, 1, ',', ' ') + '%';\n        }\n\n        return '<b>' + this.x + '<\/b><br>' +\n               this.series.name + ': <b>' + value + '<\/b>';\n    }\n},\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [\n     {\n        name: 'Kohle',\nyAxis: 0,\ncolor: '#f07c2c',\ntooltip: {\n        valueSuffix: '%',\n        valueDecimals: 1\n    },\n        data: [\n      79.1,79.9,79.6,80,79.9,81,81.8,77.1,71.4,64.2,71.4,67.3,68.1,70.1,68.1,68.6,67.7,69.8,68.4,69.8,67.8,67.5,66.9,65.4,64.3,63.2,64.5,64.3,64.2,63.3,59,54.7,53.6,49.8,45,41.6,39.6,43.4,43.4,43.8,42.9,42.4,42,37.1,37.9,36.3,34.5,32.7,28.5,27.9,25.2,22.4,20.9,18.5,14.6,11.3,9.2,7.4,6.5,5.4,4.1\n\n]\n       \n           },  \n           {\n        name: 'Wasserkraft',\nyAxis: 1,\ncolor: '#5a7298',\ntooltip: {\n        valueSuffix: ' TJ',\n        valueDecimals: 0\n    },\n        data: [\n       4500,5400,6120,6660,7020,8100,8820,9720,10620,10440,10080,9540,10800,11880,13320,14400,15840,17100,18180,19080,18720,17740,17110,18020,19300,20940,22220,24870,24830,26830,28760,29300,29060,30930,32140,34280,36150,34120,38170,33510,39100,44440,47060,47820,47700,55070,54300,55560,63850,62610,73810,77490,76270,81180,79570,89270,100070,107630,105990,98380,112580\n]\n       \n           },\n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Abbildung zeigt den Bruttoenergieverbrauch von Kohle (in&nbsp;% des Gesamtenergieverbrauchs) und Wasserkraft (in TJ).<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Darstellung der Autoren auf Basis der Schweizer Gesamtenergiestatistik | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Kipppunkte sind f\u00fcr die Klimapolitik entscheidend<\/h2>\n<p>Technologische, politische und gesellschaftliche Kipppunkte entstehen selten isoliert. H\u00e4ufig verst\u00e4rken sie sich gegenseitig und k\u00f6nnen dadurch die Dekarbonisierung erheblich beschleunigen. Ein Beispiel: Werden gr\u00fcne Technologien g\u00fcnstiger, erh\u00f6ht das ihre gesellschaftliche Akzeptanz. Mit wachsender Akzeptanz sinken politische Widerst\u00e4nde gegen eine ambitionierte Klimapolitik, welche ihrerseits wiederum die Verbreitung klimafreundlicher Technologien beschleunigt. So k\u00f6nnen ganze Kaskaden von Ver\u00e4nderungen entstehen.<a href=\"#footnote_11\" id=\"footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Solche Dynamiken setzen sich jedoch selten von selbst in Gang. In fast allen erfolgreichen Beispielen spielte die Politik eine zentrale Rolle. Gerade in fr\u00fchen Phasen technologischer Entwicklungen sind staatliche Impulse oft notwendig, um kritische Schwellen \u00fcberhaupt zu erreichen. Sind diese einmal \u00fcberschritten, k\u00f6nnen sich Ver\u00e4nderungen zunehmend selbst verst\u00e4rken und den politischen R\u00fcckhalt f\u00fcr ambitioniertere Klimapolitik erh\u00f6hen. Die Klimapolitik muss so nicht zwangsl\u00e4ufig dauerhaft gegen bestehende wirtschaftliche Interessen durchgesetzt werden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Bretschger und Leuthard (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Unruh (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Gladwell (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Otto et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe Sharpe und Lenton (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Siehe Otto et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe Bretschger und Soretz (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Siehe Bretschger (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Siehe Simpson (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Siehe Sharps et al. (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_11\" class=\"footnote--item\">Siehe Sharpe und Lenton (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_11\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Klima- und Innovationsgesetz hat die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung das Ziel verankert, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in Technologie, Politik und Gesellschaft. 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Stranded Assets: How Policy Uncertainty Affects Capital, Growth, and the Environment. Environmental and Resource Economics, 83(2), 261\u2013288.<\/li>\r\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Energie (2023). <a href=\"https:\/\/www.bfe.admin.ch\/bfe\/de\/home\/versorgung\/statistik-und-geodaten\/energiestatistiken\/gesamtenergiestatistik.html\">Gesamtenergiestatistik<\/a>. (Zuletzt aufgerufen am 24.02.2024)<\/li>\r\n \t<li>Gladwell, M. (2000). The Tipping Point: How Little Things Can Make a Big Difference. Boston: Little, Brown.<\/li>\r\n \t<li>Otto, I. M., Donges, J. F., Cremades, R. et al. (2020). Social Tipping Dynamics for Stabilizing Earth\u2019s Climate by 2050. Proceedings of the National Academy of Sciences, 117(5), 2354\u20132365.<\/li>\r\n \t<li>Sharps, M. A., Raghoebar, S. und Coulthard, H. (2024). Social Norms and Young Adults\u2019 Self-reported Meat and Plant-based Meal Intake: Findings from Two Online Cross-sectional Studies. 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