{"id":222212,"date":"2026-08-18T07:00:52","date_gmt":"2026-08-18T05:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222212"},"modified":"2026-09-08T11:51:04","modified_gmt":"2026-09-08T09:51:04","slug":"wandel-in-kolumbien-vom-entwicklungsland-zum-wirtschaftspartner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/08\/wandel-in-kolumbien-vom-entwicklungsland-zum-wirtschaftspartner\/","title":{"rendered":"Wandel in Kolumbien: Vom Entwicklungsland zum Wirtschaftspartner"},"content":{"rendered":"<p>Die Transmicable verbindet seit 2018 die steilen Hangquartiere von Ciudad Bol\u00edvar mit dem \u00f6ffentlichen Verkehrsnetz der kolumbianischen Hauptstadt Bogot\u00e1. Gebaut hat sie das schweizerisch-\u00f6sterreichische Unternehmen Doppelmayr-Garaventa. Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) unterst\u00fctzte das Projekt mit einem Beratungsprogramm zu Umwelt- und Sozialstandards. Die Seilbahn ist ein Symbol f\u00fcr den wirtschaftlichen Aufstieg Kolumbiens.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vom B\u00fcrgerkrieg zum OECD-Mitglied<\/h2>\n<p>Heute ist Kolumbien OECD-Mitglied und einer der wichtigsten Wirtschaftspartner der Schweiz in Lateinamerika. Doch das war nicht immer so: \u00dcber Jahrzehnte pr\u00e4gte ein bewaffneter Konflikt das Land. 2016 unterzeichneten die kolumbianische Regierung und die Farc-Guerilla ein Friedensabkommen \u2013 auch wenn der Konflikt in ver\u00e4nderter Form bis heute anh\u00e4lt, markiert dies einen Wendepunkt, der neue wirtschaftliche Perspektiven er\u00f6ffnete.<\/p>\n<p>\u00dcber 15 Jahre ging es in der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz mit Kolumbien vor allem darum, ein Land zu unterst\u00fctzen, das von den Folgen des Konflikts, schwachen Institutionen und regionalen Ungleichheiten gepr\u00e4gt war und in Teilen bis heute gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Was das Seco vor Ort unterst\u00fctzt hat<\/h2>\n<p>Seit 2008 unterst\u00fctzt die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des Seco Kolumbien beim Aufbau des Privatsektors, \u00f6ffentlicher Institutionen und nachhaltiger Infrastruktur. Die Zusammenarbeit ist institutionell breit verankert: Sie reicht von rund einem Dutzend Ministerien \u2013 darunter Handel und Industrie, Finanzen, Umwelt und Energie \u2013 bis zum Rechnungshof und zur Zentralbank. Die Resultate sind greifbar.<\/p>\n<p>Sie zeigen sich etwa bei der Trinkwasserversorgung. Mit Schweizer Unterst\u00fctzung haben kolumbianische Versorger freiwillige Standards f\u00fcr Gouvernanz und Effizienz eingef\u00fchrt, die internationalen Massst\u00e4ben entsprechen. Mit dem Echtzeit-Zahlungssystem Bre-B, einer Art kolumbianischem Twint, wurden \u00dcberweisungen schneller, g\u00fcnstiger und transparenter. Die Schweiz unterst\u00fctzte die Zentralbank bei der Einf\u00fchrung des Systems. Davon profitieren Unternehmen und Investoren auf beiden Seiten.<\/p>\n<p>Auch in der Industrie ist der Effekt sichtbar. Kolumbien hat mit Schweizer Unterst\u00fctzung internationale Standards f\u00fcr nachhaltige Produktion eingef\u00fchrt und seinen ersten zertifizierten \u00d6ko-Industriepark aufgebaut. Unternehmen arbeiten dort nach gemeinsamen Nachhaltigkeitsstandards, teilen Ressourcen und senken so Kosten und Umweltbelastung. Programme wie \u00abColombia m\u00e1s competitiva\u00bb halfen Unternehmen, internationale Nachhaltigkeitsstandards zu erf\u00fcllen und neue Exportm\u00e4rkte zu erschliessen. Davon profitierten unter anderem Kakaoproduzentinnen und -produzenten, die ihre Produktqualit\u00e4t steigern und neue Absatzm\u00e4rkte erschliessen konnten. Ebenso brachte das Programm \u00abSwiss Better Gold\u00bb erstmals nachhaltig gef\u00f6rdertes kolumbianisches Gold aus dem Kleinbergbau in die Schweiz und trug so zur Formalisierung des Sektors bei.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des Seco ist ein Pfeiler der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz in Kolumbien. Neben dem Seco engagieren sich die Deza und die Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA in den Bereichen Friedensf\u00f6rderung, Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung und humanit\u00e4re Hilfe.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Eine Partnerschaft, die Fr\u00fcchte tr\u00e4gt<\/h2>\n<p>Die Investitionen der Schweiz in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spiegeln sich auch in den Handelszahlen. Der Warenaustausch zwischen der Schweiz und Kolumbien wuchs von rund 1 Milliarde Franken im Jahr 2022 auf knapp 1,3 Milliarden im Jahr 2025 \u2013 ein Plus von gut einem Viertel. Besonders dynamisch entwickelten sich die Schweizer Importe aus Kolumbien. Sie sind im regionalen Vergleich breit diversifiziert. Anders als bei den meisten s\u00fcdamerikanischen Handelspartnern, wo Edelmetalle h\u00e4ufig dominieren, tragen bei Kolumbien land- und forstwirtschaftliche Produkte ebenso viel bei.<\/p>\n<p>Auch bei den Investitionen zeigt sich ein positiver Trend: 2024 geh\u00f6rte die Schweiz mit einem Bestand von rund 5,7 Milliarden Franken zu den f\u00fcnf gr\u00f6ssten ausl\u00e4ndischen Investoren in Kolumbien. Schweizer Unternehmen haben ihre Direktinvestitionen zwischen 2020 und 2024 um rund 25 Prozent gesteigert und dadurch rund 14\u2019000 Arbeitspl\u00e4tze geschaffen. Besonders stark engagieren sich Schweizer Unternehmen in den Bereichen Pharma, Bergbau, Ern\u00e4hrung, Infrastruktur und Cleantech.<\/p>\n<p>Die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Vertiefung der Wirtschaftsbeziehung zwischen der Schweiz und Kolumbien sind gut: Ein bilaterales Investitionsschutzabkommen ist seit 2009 in Kraft, das Freihandelsabkommen zwischen den Efta-Staaten und Kolumbien seit 2011. Beide Abkommen geben sowohl Schweizer wie auch kolumbianischen Unternehmen Rechtssicherheit.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Entwicklung verl\u00e4uft in Phasen<\/h2>\n<p>Was ein Land wirtschaftlich voranbringt, \u00e4ndert sich mit seinem Entwicklungsstand. In einer fr\u00fchen, fragilen Phase entscheidet weniger das verf\u00fcgbare Kapital \u00fcber den Erfolg einer Entwicklungsstrategie als die Qualit\u00e4t der Institutionen: stabile Eigentumsrechte, durchsetzbare Vertr\u00e4ge, eine funktionierende Verwaltung. Wo diese Grundlagen fehlen, bleiben Investitionen und Handel aus.<\/p>\n<p>Erst wenn all dies gew\u00e4hrleistet ist, kann sich die Wirtschaftsstruktur transformieren. Daf\u00fcr braucht es wettbewerbsf\u00e4hige Branchen und den Anschluss an internationale Wertsch\u00f6pfungsketten und M\u00e4rkte. Dieser Schritt ist anspruchsvoll. Der \u00d6konom Dani Rodrik argumentiert, dass viele Schwellenl\u00e4nder \u2013 besonders in Lateinamerika \u2013 zu fr\u00fch ihre industrielle Basis verlieren und zu schnell zu Dienstleistungs\u00f6konomien werden \u2013 noch bevor sie ein hohes Einkommensniveau erreicht haben.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Doch solange der wirtschaftliche Aufstieg nicht auf wettbewerbsf\u00e4higen Branchen und produktiven Arbeitspl\u00e4tzen beruht, bleibt der Aufstieg fragil.<\/p>\n<p>Diese Gefahr besteht auch in Kolumbien. Zwar hat das Land in den vergangenen f\u00fcnfzehn Jahren viel erreicht: ein stabiles Wachstum, den OECD-Beitritt 2020 und eine gewachsene Mittelschicht. Doch der Wandel ist noch nicht abgeschlossen: Die industrielle Basis ist schmal, zwischen Stadt und Land gibt es Unterschiede, und in einzelnen Regionen h\u00e4lt der Konflikt mit bewaffneten Gruppen an.<\/p>\n<p>Auch der Arbeitsmarkt bleibt verletzlich: Noch immer arbeiten rund 55 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen informell, also ohne Arbeitsvertrag oder soziale Absicherung. Doch der Fortschritt ist deutlich: Anfang der 2010er-Jahre waren es noch rund 70 Prozent.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein bewusst gestalteter \u00dcbergang<\/h2>\n<p>Mit dem Aufstieg neuer Wirtschaftssektoren in Kolumbien verschiebt sich auch der Fokus der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen: Mit der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025\u20132028 hat die Schweiz entschieden, die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit in Kolumbien bis Ende 2028 schrittweise abzubauen und die Wirtschaftsbeziehungen st\u00e4rker ins Zentrum zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>Das Ende der Entwicklungszusammenarbeit erfolgt bewusst graduell: In der \u00dcbergangsperiode werden laufende Projekte zu Ende gef\u00fchrt und deren Resultate nachhaltig und lokal verankert. Bestehende Netzwerke werden ausgebaut, und der Schweizer Privatsektor wird st\u00e4rker eingebunden, um verbleibende Hindernisse f\u00fcr Handel und Investitionen abzubauen. Der Dialog mit Schweizer Unternehmen, die Zusammenarbeit mit der Schweizerisch-Kolumbianischen Handelskammer und Synergien im Rahmen der Export- und Investitionsf\u00f6rderung gewinnen an Gewicht. Die Schweiz bleibt zudem \u00fcber multilaterale Institutionen wie die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) engagiert.<\/p>\n<p>Jahre der Zusammenarbeit haben Vertrauen und lokales Wissen geschaffen; ein Fundament, auf dem Schweizer Unternehmen heute aufbauen k\u00f6nnen. \u00dcber diese wirtschaftliche Neuausrichtung hinaus bleibt die Schweiz in Kolumbien in der Friedensf\u00f6rderung und bis 2029 auch mit einer lokalen Pr\u00e4senz der Humanit\u00e4ren Hilfe der Deza aktiv.<\/p>\n<p>Der politische Rahmen ver\u00e4ndert sich ebenfalls: Seit August 2026 steht Kolumbien unter einer neuen Regierung. Der konservative Abelardo de la Espriella hatte sich in der Pr\u00e4sidentschaftswahl knapp durchgesetzt und k\u00fcndigte unter anderem eine wirtschafts- und investitionsfreundlichere Politik an. Inwiefern daraus zus\u00e4tzliche Impulse f\u00fcr Wachstum, Investitionen und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen entstehen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.<\/p>\n<p>Der Fall Kolumbien zeigt, wie sich Partnerschaften mit der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes ver\u00e4ndern. Was als wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit begann, wird k\u00fcnftig von Handel und Investitionen weitergetragen. So bleibt der Weg nach oben zwar anspruchsvoll. Aber es geht hoffentlich weiter aufw\u00e4rts \u2013 wie die Seilbahn \u00fcber den D\u00e4chern von Bogot\u00e1.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Rodrik (2016).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Dane (2025) sowie OECD (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Transmicable verbindet seit 2018 die steilen Hangquartiere von Ciudad Bol\u00edvar mit dem \u00f6ffentlichen Verkehrsnetz der kolumbianischen Hauptstadt Bogot\u00e1. Gebaut hat sie das schweizerisch-\u00f6sterreichische Unternehmen Doppelmayr-Garaventa. 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Nach 15 Jahren erfolgreicher Entwicklungszusammenarbeit setzt die Schweiz st\u00e4rker auf den Ausbau von Handel und Investitionen.","post_hero_image_description":"Durch Kolumbiens Hauptstadt Bogot\u00e1 f\u00fchrt seit 2018 eine Seilbahn, die als \u00f6ffentliches Verkehrsmittel dient.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>Dane (2025). <a href=\"https:\/\/www.dane.gov.co\/index.php\/estadisticas-por-tema\/mercado-laboral\/empleo-informal-y-seguridad-social\">Bolet\u00edn t\u00e9cnico: Gran Encuesta Integrada de Hogares (GEIH) \u2013 Empleo informal y seguridad social<\/a>, Bogot\u00e1.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2024). <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/en\/publications\/oecd-reviews-of-labour-market-and-social-policies-colombia-2024_6ed40726-en.html\">OECD Reviews of Labour Market and Social Policies: Colombia 2024<\/a>, OECD Publishing, Paris.<\/li>\r\n \t<li>Rodrik, Dani (2016). Premature Deindustrialization. Journal of Economic Growth 21(1).<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-08-18 05:00:52","original_files":null,"external_release_for_author":"20260812","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6a4bb3ad54bea"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222212"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14474"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=222212"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222212\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":223669,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222212\/revisions\/223669"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12160"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14474"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/222714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=222212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=222212"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=222212"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=222212"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=222212"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=222212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}