{"id":222217,"date":"2026-08-27T07:00:54","date_gmt":"2026-08-27T05:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222217"},"modified":"2026-09-08T11:47:31","modified_gmt":"2026-09-08T09:47:31","slug":"warum-muetter-weniger-verdienen-als-vaeter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/08\/warum-muetter-weniger-verdienen-als-vaeter\/","title":{"rendered":"Warum M\u00fctter weniger verdienen als V\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist f\u00fcr viele Eltern eine Herausforderung. H\u00e4ufig stellen sich in diesem Zusammenhang auch Fragen nach der Gleichstellung der Geschlechter. Denn wie sich Eltern die Kinderbetreuung aufteilen, bestimmt auch dar\u00fcber, ob Frauen und M\u00e4nner \u00e4hnliche Karriere- und Einkommenschancen haben.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gender Pay Gap vs. GOEG<\/h2>\n<p>Um Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern sichtbar zu machen, berechnet das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) alle zwei Jahre den Gender Pay Gap.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Der Gender Pay Gap wird h\u00e4ufig verwendet, um zu analysieren, wie gross die Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern f\u00fcr vergleichbare Arbeit sind. Der Gender Pay Gap fokussiert daher auf erwerbst\u00e4tige Frauen und M\u00e4nner und rechnet L\u00f6hne auf eine Vollzeitstelle hoch. Nach der Geburt reduzieren viele Frauen jedoch ihr Arbeitspensum oder verlassen den Arbeitsmarkt ganz. Beide Dimensionen werden vom Gender Pay Gap nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Hier setzt der Gender Overall Earnings Gap (GOEG) an. Dieser ber\u00fccksichtigt alle Frauen und M\u00e4nner \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie erwerbst\u00e4tig sind oder nicht. Und: Er vergleicht ihr tats\u00e4chliches Erwerbseinkommen und rechnet es nicht auf eine Vollzeitstelle hoch.<\/p>\n<p>Das BFS hat den Gender Pay Gap f\u00fcr Eltern erstmals 2025 berechnet.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><\/a> Die Berechnung f\u00fcr Eltern soll in Zukunft Teil der Standardauswertungen im Rahmen des Gender Pay Gap sein. Den GOEG berechnet das Bundesamt f\u00fcr Statistik seit 2022 f\u00fcr die Schweiz, allerdings nicht spezifisch f\u00fcr Eltern.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gesamte Einkommensunterschiede zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern<\/h2>\n<p>Eine Auswertung des KOF-Instituts ermittelt den GOEG nun erstmals auch f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter und vergleicht ihn mit dem Gender Pay Gap.<\/p>\n<p>F\u00fcr den GOEG werden alle in der Schweiz lebenden Frauen und M\u00e4nner im Alter von 18 bis 64 Jahren in der Berechnung ber\u00fccksichtigt. Die Daten stammen aus dem Jahr 2022. Als M\u00fctter und V\u00e4ter gelten Erwachsene, die mit minderj\u00e4hrigen Personen im selben Haushalt leben. Die Erwerbseinkommen stammen aus den AHV-Registerdaten. Der Gender Pay Gap wird mit der Lohnstrukturerhebung des BFS berechnet, die auf Vollzeit standardisierte Bruttomonatsl\u00f6hne erfasst. Die Auswertung umfasst je rund eine Million M\u00fctter und V\u00e4ter.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">M\u00fctter verdienen gem\u00e4ss GOEG pro Monat 4000 Franken weniger als V\u00e4ter (2022)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class=\"chart chart--normal\" id=\"BAMERT_9-2026_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#BAMERT_9-2026_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['M\u00e4nner (Gender Pay Gap)'\t,\n'Frauen (Gender Pay Gap)'\t,\n'\tM\u00e4nner (GOEG)'\t,\n'\tFrauen (GOEG)'\t\n]\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\nmax: 10000,\n        title: {\n            text: 'Erwerbseinkommen, in Franken'\n        },\nlabels: {\n                formatter: function () {\n                    return Highcharts.numberFormat(\n                        this.value,\n                        0,\n                        ',',\n                        ' '\n                    );\n                }\n            },\n        stackLabels: {enabled: false} ,\n    },\n    legend: {\n        reversed: true\n    },\n    plotOptions: {\n        series: {\n            stacking: 'normal'\n        }\n    },\n    \n          tooltip: {\n            formatter: function () {\n\n                if (this.series.name === 'prozentualer Unterschied') {\n                    return '<b>' + this.x + '<\/b><br>' +\n                        'prozentualer Unterschied relativ zum Einkommen der M\u00e4nner: ' +\n                        Highcharts.numberFormat(\n                            this.point.percent,\n                            1,\n                            ',',\n                            '.'\n                        ) +\n                        '% (' +\n                        Highcharts.numberFormat(\n                            this.y,\n                            0,\n                            ',',\n                            ' '\n                        ) +\n                        ' Fr.)';\n                }\n\n                return '<b>' + this.x + '<\/b><br>' +\n                    this.series.name + ': ' +\n                    Highcharts.numberFormat(\n                        this.y,\n                        0,\n                        ',',\n                        ' '\n                    ) +\n                    ' Fr.';\n            }\n        },\n    series: [{\n            name: 'prozentualer Unterschied',\n\n            dataLabels: {\n                enabled: true,\nstyle: {\n                    color: '#ffffff',\n                    textOutline: 'none'\n                },\n                formatter: function () {\n                    if (this.point.percent === undefined) {\n                        return null;\n                    }\n\n                    return Highcharts.numberFormat(\n                        this.point.percent,\n                        1,\n                        ',',\n                        '.'\n                    ) + '%';\n                }\n            },\n\n            data: [\n                null,\n                {\n                    y: 1769,\n                    percent: -19.7\n                },\n                null,\n                {\n                    y: 4092,\n                    percent: -54.6\n                }\n            ], color:\"#f07c2c\"\n\n        }, {\n            name: 'Bruttoeinkommen',\n\n            dataLabels: {\n                enabled: true,\n                inside: true,\n\nstyle: {\n                    color: '#ffffff',\n                    textOutline: 'none'\n                },\n\n                formatter: function () {\n                    return Highcharts.numberFormat(\n                        this.y,\n                        0,\n                        ',',\n                        ' '\n                    ) + ' Fr.';\n                }\n            },\n\n            data: [\n                8971,\n                7202,\n                7497,\n                3405\n            ], \ncolor:\"#5a7298\"\n        }]\n    });\n\n\n});\n\n<\/script>\n<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Prozentualer Unterschied relativ zum Einkommen der V\u00e4ter. Der Gender Pay Gap rechnet die L\u00f6hne auf Vollzeit hoch, der GOEG ber\u00fccksichtigt das tats\u00e4chliche Pensum.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Eigene Berechnung des Autors aufgrund von Statpop, AHV-Registerdaten, Lohnstrukturerhebung | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Betrachtet man den Gender Pay Gap f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige und rechnet die L\u00f6hne auf Vollzeit hoch, verdienen M\u00fctter 7202 Franken pro Monat und Vollzeitstelle. Bei den V\u00e4tern sind es 8971 Franken. Das ergibt einen Lohnunterschied von 19,7 Prozent (siehe Abbildung).<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> In Lohngleichheitsanalysen wird dieser Lohnunterschied anschliessend in einen erkl\u00e4rten Anteil, der auf Faktoren wie Ausbildung, berufliche Stellung und Branchenzugeh\u00f6rigkeit zur\u00fcckgef\u00fchrt werden kann, und einen unerkl\u00e4rten Anteil zerlegt.<\/p>\n<p>Beim GOEG ist die Differenz deutlich gr\u00f6sser: V\u00e4ter erzielen 7497 Franken Erwerbseinkommen pro Monat, M\u00fctter dagegen nur 3405 Franken. Auf ein Jahr gerechnet, verdienen M\u00fctter rund 49\u2019000 Franken weniger als V\u00e4ter. Der gesamte geschlechtsspezifische Erwerbseinkommensunterschied liegt damit bei 54,6 Prozent. Das heisst: M\u00fctter verdienen 54,6 Prozent weniger als das typische Jahreseinkommen eines Vaters. In der Gesamtbev\u00f6lkerung betr\u00e4gt dieser geschlechtsspezifische Unterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen rund 40 Prozent.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vor allem das Pensum f\u00e4llt ins Gewicht<\/h2>\n<p>Der Vergleich zwischen dem Gender Pay Gap und dem GOEG zeigt: Der geschlechtsspezifische Lohnunterschied erkl\u00e4rt circa ein Drittel (19,7 von 54,6%) der gesamten Einkommensunterschiede zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern. Die restlichen zwei Drittel sind auf Unterschiede bei der Erwerbst\u00e4tigkeit und den gearbeiteten Stunden zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>M\u00fctter sind weniger oft erwerbst\u00e4tig: 93 Prozent der V\u00e4ter \u00fcben eine Erwerbst\u00e4tigkeit aus, bei den M\u00fcttern sind es nur 82 Prozent. Noch ausgepr\u00e4gter ist der Unterschied bei den Arbeitspensen: V\u00e4ter arbeiten typischerweise 41 Stunden pro Woche, M\u00fctter 25,2 Stunden. Eine einfache Dekomposition zeigt, dass vor allem die unterschiedlichen Arbeitspensen den GOEG beeinflussen.<\/p>\n<p>Wie stark Erwerbst\u00e4tigkeit und Arbeitspensum ins Gewicht fallen, zeigt sich auch an den absoluten Einkommenswerten, die f\u00fcr die Berechnung der Kennzahlen verwendet werden. Da fast alle V\u00e4ter erwerbst\u00e4tig sind und Vollzeit arbeiten, unterscheidet sich das f\u00fcr den Gender Pay Gap gemessene Einkommen f\u00fcr V\u00e4ter nur geringf\u00fcgig vom GOEG-Einkommen. Bei den M\u00fcttern hingegen sinkt das Medianeinkommen um mehr als die H\u00e4lfte, von 7202 auf 3405 Franken pro Monat.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">R\u00fcckgang seit 2012, aber nicht nur bei Eltern<\/h2>\n<p>Wie haben sich die Einkommensunterschiede im Zeitverlauf ver\u00e4ndert? Die Datengrundlage erlaubt eine Berechnung des GOEG f\u00fcr Eltern bis zur\u00fcck ins Jahr 2012. Insgesamt haben sich die Einkommensunterschiede verringert: W\u00e4hrend M\u00fctter im Jahr 2012 65,5 Prozent weniger verdienten als V\u00e4ter, betr\u00e4gt der Unterschied 2022 noch 54,6 Prozent, ein R\u00fcckgang um 10,9 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Allerdings ist der GOEG im gleichen Zeitraum auch in Haushalten ohne minderj\u00e4hrige Personen gesunken: von 35,5 Prozent im Jahr 2012 auf 28,9 Prozent im Jahr 2022, also um 6,6 Prozentpunkte. Diese parallele Entwicklung legt nahe, dass der R\u00fcckgang der Einkommensunterschiede bei Eltern nicht ausschliesslich auf eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, sondern teilweise eine allgemeinere Entwicklung am Arbeitsmarkt widerspiegelt.<\/p>\n<p>Der GOEG bringt zum Ausdruck, dass in der Schweiz eine stark ausgepr\u00e4gte Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern besteht. Da die Erwerbsbeteiligung von M\u00fcttern in der Schweiz relativ hoch ist, f\u00e4llt f\u00fcr den Unterschied st\u00e4rker ins Gewicht, dass M\u00fctter h\u00e4ufiger teilzeiterwerbst\u00e4tig sind als V\u00e4ter. Die neuere \u00f6konomische Forschung zeigt, dass die Einkommensunterschiede zwischen M\u00fcttern und V\u00e4tern stark von den Rahmenbedingungen gepr\u00e4gt sind, wie zum Beispiel vom Angebot und von den Kosten externer Kinderbetreuung oder von sozialen Normen. Eine aktuelle Schweizer Studie zeigt zudem, dass viele M\u00fctter die langfristigen finanziellen Folgen von Teilzeitarbeit untersch\u00e4tzen, etwa auf das Lohnwachstum oder auch auf die H\u00f6he des Rentenanspruchs.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">BFS (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Das Bundesamt f\u00fcr Statistik sch\u00e4tzt ebenfalls einen Gender Pay Gap f\u00fcr Eltern von 19,7 Prozent, jedoch nur f\u00fcr Personen mit Schweizer Nationalit\u00e4t, siehe Bundesrat (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Kleven et al. (2019, 2025); Olivetti et al. (2024); Costa-Ram\u00f3n et al. (2026).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist f\u00fcr viele Eltern eine Herausforderung. H\u00e4ufig stellen sich in diesem Zusammenhang auch Fragen nach der Gleichstellung der Geschlechter. Denn wie sich Eltern die Kinderbetreuung aufteilen, bestimmt auch dar\u00fcber, ob Frauen und M\u00e4nner \u00e4hnliche Karriere- und Einkommenschancen haben. Gender Pay Gap vs. GOEG Um Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":5229,"featured_media":223218,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[216,178,184],"acf":{"seco_author":5229,"seco_co_author":"","author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Doktorand Volkswirtschaftslehre, KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Z\u00fcrich","seco_author_post_occupation_fr":"Doctorant en \u00e9conomie politique, Centre de recherches conjoncturelles (KOF), \u00c9cole polytechnique f\u00e9d\u00e9rale de Zurich (EPFZ)","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Warum M\u00fctter weniger verdienen als V\u00e4ter","post_lead":"M\u00fctter verdienen deutlich weniger als V\u00e4ter. Der viel zitierte Gender Pay Gap erkl\u00e4rt aber nur einen Teil davon. Eine neue KOF-Auswertung zeigt: Entscheidend ist auch, ob M\u00fctter erwerbst\u00e4tig sind und in welchem Pensum sie arbeiten.","post_hero_image_description":"Gleiches Spielfeld, unterschiedliche Spielzeit? M\u00fctter arbeiten im Schnitt deutlich weniger Stunden als V\u00e4ter. Das erkl\u00e4rt einen grossen Teil der Einkommensl\u00fccke.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik (2022). Erfassung des Gender Overall Earnings Gap und anderer Indikatoren zu geschlechterspezifischen Einkommensunterschieden.<\/li>\r\n \t<li>Bundesrat (2025). <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/centers\/eparl\/curia\/2022\/20224500\/Bericht%20BR%20D.pdf\">Die Ursachen der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern m\u00fcssen in Bezug auf den Zivilstand vertieft \u00fcber alle Altersstufen untersucht werden<\/a>. Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulates 22.4500 Dobler vom 16.12.2022. Bern, 27.08.2025.<\/li>\r\n \t<li>Costa-Ram\u00f3n, A., M. Slotwinski,\u00a0 U. Schaede und A. A. Bren\u00f8e (2026). (Not) Thinking About the Future: Financial Information and Maternal Labor Supply. The Quarterly Journal of Economics, 141(2), 1335\u20131382.<\/li>\r\n \t<li>Kleven, H., C. Landais und J. E. S\u00f8gaard (2019). Children and Gender Inequality: Evidence from Denmark. American Economic Journal: Applied Economics, 11(4), 181\u2013209.<\/li>\r\n \t<li>Kleven, H., C. Landais und G. Leite-Mariante (2025). The Child Penalty Atlas. Review of Economic Studies, 92(5), 3174\u20133207.<\/li>\r\n \t<li>Olivetti, C., J. Pan und B. Petrongolo (2024). The Evolution of Gender in the Labor Market. Handbook of Labor Economics, 5, 619\u2013677.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":"","frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":"","korrektor":5357,"planned_publication_date":"2026-08-27 05:00:54","original_files":null,"external_release_for_author":"20260825","external_release_for_author_time":"00:05:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/exedit\/6a4bb5cb1198b"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222217"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5229"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=222217"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":223188,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/222217\/revisions\/223188"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5229"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/223218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=222217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=222217"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=222217"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=222217"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=222217"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=222217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}