{"id":222609,"date":"2026-09-24T07:00:15","date_gmt":"2026-09-24T05:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222609"},"modified":"2026-09-24T11:05:22","modified_gmt":"2026-09-24T09:05:22","slug":"plattformarbeitende-weltweit-besser-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/09\/plattformarbeitende-weltweit-besser-schuetzen\/","title":{"rendered":"Plattformarbeitende weltweit besser sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>Innerhalb weniger Jahre hat die Plattform\u00f6konomie die Arbeitswelt erheblich aufgemischt (siehe Abbildung). Ob Personentransport, Essenslieferungen oder Onlinedienstleistungen von zu Hause aus \u2013 digitale Plattformen spielen auf den Arbeitsm\u00e4rkten weltweit eine immer gr\u00f6ssere Rolle. Zudem er\u00f6ffnen sie Millionen von Menschen neue Verdienstm\u00f6glichkeiten. Die Weltbank sch\u00e4tzt, dass derzeit zwischen 154 und 435 Millionen Menschen weltweit \u00fcber digitale Plattformen arbeiten. Fast die H\u00e4lfte von ihnen lebt in Asien. Auch in Afrika gewinnt diese Form der Arbeit stark an Bedeutung.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> In der Schweiz arbeiteten im Jahr 2024 0,23 Prozent der Bev\u00f6lkerung im Alter von 15 bis 74 Jahren \u00fcber eine digitale Plattform \u2013 eine Zahl, die in den letzten f\u00fcnf Jahren nahezu konstant geblieben ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Weltweit steigt die Anzahl digitaler Plattformen (2003\u20132023)<\/h2>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class='chart chart--normal' id='OESCHGER-PERTICONE_09-2026_DE'><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n\n$('#OESCHGER-PERTICONE_09-2026_DE').highcharts({\n\ncolors: [\n    \"#5a7298\",\n    \"#f07c2c\",\n    \"#66b6bc\",\n    \"#fbc65f\",\n    \"#8a2a1d\",\n    \"#2d5b52\",\n    \"#9b9b9b\"\n],\n\nchart: {\n    type: 'column'\n},\n\ntitle: {\n    text: ''\n},\n\nsubtitle: {\n    text: ''\n},\n\nxAxis: {\n    categories: [\n        2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009,\n        2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016,\n        2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023\n    ],\n    title: {\n        text: ''\n    }\n},\n\nyAxis: {\n    min: 0,\n    title: {\n        text: 'Anzahl aktive digitale Arbeitsplattformen'\n    },\n    labels: {\n        formatter: function () {\n            return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, ',', '\u2019');\n        }\n    }\n},\n\ntooltip: {\n    enabled: false\n},\n\nplotOptions: {\n    column: {\n        borderWidth: 0,\n        grouping: true\n    },\n    series: {\n        dataLabels: {\n            enabled: false\n        }\n    }\n},\n\nseries: [\n{\n    name: 'Lieferdienste',\n    data: [\n        3, 7, 7, 8, 9, 12, 16,\n        21, 31, 46, 65, 88, 119, 143,\n        156, 176, 190, 193, 195, 195, 195\n    ]\n},\n{\n    name: 'Gesundheitswesen',\n    data: [\n        1, 1, 1, 1, 1, 3, 3,\n        6, 10, 13, 15, 25, 35, 47,\n        52, 61, 64, 65, 65, 65, 66\n    ]\n},\n{\n    name: 'Hybride Plattformen',\n    data: [\n        0, 0, 0, 0, 0, 1, 2,\n        3, 6, 9, 11, 14, 23, 27,\n        27, 31, 33, 34, 35, 35, 35\n    ]\n},\n{\n    name: 'Webbasierte Plattformen',\n    data: [\n        11, 15, 23, 26, 35, 47, 60,\n        74, 98, 117, 130, 150, 168, 178,\n        183, 190, 195, 199, 203, 204, 204\n    ]\n},\n{\n    name: 'Pers\u00f6nliche Dienstleistungen (inkl. 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Verschiedene L\u00e4nder \u2013 darunter Australien, China und Mexiko sowie die Europ\u00e4ische Union \u2013 haben deswegen die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst. Manche L\u00e4nder, wie zum Beispiel Indonesien, arbeiten an entsprechenden Gesetzen. Wieder andere haben bislang keine spezifischen Regelungen f\u00fcr diese Arbeitsform. Da Plattformen h\u00e4ufig grenz\u00fcberschreitend t\u00e4tig sind, forderten zahlreiche Staaten die Schaffung einer internationalen Norm, die f\u00fcr die Ausarbeitung der nationalen Gesetzgebung herangezogen werden kann. Die Vielfalt der Gesch\u00e4ftsmodelle der Plattformen und der staatlichen Ans\u00e4tze sowie der rasche technologische Wandel haben die Ausarbeitung gemeinsamer Leitlinien jedoch lange erschwert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein neuer internationaler Referenzrahmen<\/h2>\n<p>Vor diesem Hintergrund hat die Internationale Arbeitsorganisation (IAO\/ILO) am 12. Juni 2026 das <a href=\"https:\/\/www.ilo.org\/sites\/default\/files\/2026-06\/ILC114-Instrument-%C3%9C.193-%5BRELMEETINGS-260522-003%5D-GE.pdf\">\u00dcbereinkommen (Nr. 193) \u00fcber menschenw\u00fcrdige Arbeit in der Plattform\u00f6konomie<\/a><a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> verabschiedet. Es ist das erste multilaterale Instrument, das der Achtung der grundlegenden Arbeitsrechte in diesem Bereich gewidmet ist. Als solches schafft es eine gemeinsame Grundlage f\u00fcr die Rechte und den Schutz von Plattformarbeitenden \u2013 also Personen, die \u00fcber digitale Plattformen arbeiten.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Es fordert die Mitgliedsstaaten dazu auf, angemessene Massnahmen zu ergreifen, damit diese Personen ein Schutzniveau geniessen, das dem aller anderen Erwerbst\u00e4tigen entspricht.<\/p>\n<p>Das \u00dcbereinkommen setzt unter anderem in drei wichtigen Bereichen an: der Feststellung des Besch\u00e4ftigungsstatus, der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie dem Umgang mit algorithmischen Systemen. Letztere erlauben es den digitalen Plattformen, die Arbeit zu organisieren und zu steuern, insbesondere indem sie die Aufgabenzuweisung automatisieren, eine dynamische Preisgestaltung erm\u00f6glichen und die Plattformarbeitenden bewerten. Sie werfen jedoch auch wichtige Fragen zur Datentransparenz, zur \u00dcberwachung der Autonomie der Plattformarbeitenden sowie zur Wahrung ihrer Rechte auf.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Bek\u00e4mpfung der Scheinselbstst\u00e4ndigkeit<\/h2>\n<p>Wie die Rechtssysteme vieler L\u00e4nder unterscheidet auch das schweizerische zwischen Unselbstst\u00e4ndig- und Selbst\u00e4ndigerwerbst\u00e4tigen beziehungsweise zwischen Arbeitnehmenden und Selbstst\u00e4ndigen. W\u00e4hrend Arbeitnehmende einen umfassenden Schutz geniessen, verf\u00fcgen Selbstst\u00e4ndige \u00fcber mehr Autonomie und Flexibilit\u00e4t. In der Plattform\u00f6konomie ist diese Unterscheidung nicht immer eindeutig. Manche Lieferkuriere gelten beispielsweise als selbstst\u00e4ndig, obwohl ihre Arbeitsbedingungen einem Arbeitsverh\u00e4ltnis \u00e4hneln: Arbeitszeiten sind vorgeschrieben, Tarife einseitig festgelegt, und bei abgelehnten Lieferauftr\u00e4gen m\u00fcssen sie mit Sanktionen rechnen. Man spricht dann auch von Scheinselbstst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p>Das \u00dcbereinkommen der IAO will solche F\u00e4lle verhindern, ohne einen einheitlichen Besch\u00e4ftigungsstatus vorzuschreiben. Die Staaten m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass der Status in erster Linie auf den tats\u00e4chlichen Arbeitsbedingungen basiert und nicht ausschliesslich auf den Vertragsbestimmungen. Dieser Ansatz soll verhindern, dass der Status der Selbstst\u00e4ndigkeit dazu genutzt wird, sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Pflichten zu umgehen. Gleichzeitig sollen echte selbstst\u00e4ndige Erwerbst\u00e4tigkeit und die Vielfalt der Gesch\u00e4ftsmodelle nicht infrage gestellt werden. Damit gew\u00e4hrleistet das \u00dcbereinkommen g\u00fcnstige Rahmenbedingungen f\u00fcr nachhaltige Unternehmen und einen fairen Wettbewerb.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz<\/h2>\n<p>Die Frage des Besch\u00e4ftigungsstatus hat auch konkrete Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die Risiken, denen Plattformarbeitende ausgesetzt sind, zeigen sich oft auf tragische Weise, wie etwa im Jahr 2023, als in Sydney ein junger Essenslieferant bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Um solche Trag\u00f6dien zu verhindern, m\u00fcssen Verantwortlichkeiten und Pr\u00e4ventionsmassnahmen klar definiert sein. Handelt es sich bei den Plattformarbeitenden um Arbeitnehmende, ist die Plattform als Arbeitgeberin prinzipiell verpflichtet, Pr\u00e4ventions- und Gesundheitsschutzmassnahmen zu ergreifen. Ist eine Person selbstst\u00e4ndig auf einer Plattform t\u00e4tig, ist sie in der Regel selbst daf\u00fcr verantwortlich.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Die Vielfalt der nationalen Vorschriften in diesem Bereich erschwert es, gemeinsame Regeln festzulegen, die f\u00fcr alle Plattformarbeitende weltweit gelten \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrem Besch\u00e4ftigungsstatus. Das \u00dcbereinkommen verpflichtet die Mitgliedsstaaten deshalb, Massnahmen gegen Unf\u00e4lle, Berufskrankheiten und alle anderen arbeitsbedingten Gesundheitsbeeintr\u00e4chtigungen im Zusammenhang mit der Plattformarbeit zu treffen. Zudem m\u00fcssen sie festlegen, wer auf nationaler Ebene f\u00fcr die Umsetzung zust\u00e4ndig ist, und dabei ber\u00fccksichtigen, dass nicht alle Plattformmitarbeitenden denselben Besch\u00e4ftigungsstatus haben.<\/p>\n<p>Zuletzt m\u00fcssen die Mitgliedsstaaten ebenfalls \u00abangemessene Massnahmen\u00bb ergreifen, damit sich Plattformarbeitende aus einer Arbeitssituation zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen, die ihr Leben oder ihre Gesundheit unmittelbar und ernsthaft gef\u00e4hrdet. Dabei d\u00fcrfen sie keine ungerechtfertigten Nachteile erleiden. Zu dieser Formulierung hat die Schweiz beigetragen, indem sie die Positionen der Staaten in dieser Frage ann\u00e4herte. Dieser wichtige Kompromiss legt ein gemeinsames Ziel fest und l\u00e4sst den Mitgliedsstaaten gleichzeitig Spielraum bei der Umsetzung. Somit l\u00e4sst sich ein hohes Schutzniveau f\u00fcr Plattformarbeitende mit der Vielfalt der nationalen Rechtsrahmen vereinen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein verantwortungsvoller Umgang mit Algorithmen<\/h2>\n<p>Schliesslich befasst sich das \u00dcbereinkommen mit einer Besonderheit der Plattform\u00f6konomie: der algorithmischen Steuerung der Arbeit. Was geschieht, wenn das Konto eines Chauffeurs pl\u00f6tzlich und ohne Erkl\u00e4rung durch ein automatisiertes System deaktiviert wird? F\u00fcr solche F\u00e4lle sieht das \u00dcbereinkommen drei Pflichten vor, die gleichzeitig erf\u00fcllt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Erstens sind die Plattformen verpflichtet, die betroffenen Personen im Voraus dar\u00fcber zu informieren, dass automatisierte Systeme eingesetzt werden und welche Auswirkungen diese auf ihre Arbeitsbedingungen haben.<\/p>\n<p>Zweitens m\u00fcssen Plattformen auf Verlangen der betroffenen Personen wichtige nachteilige Entscheidungen schriftlich begr\u00fcnden. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die Sperrung eines Kontos, die Nichtauszahlung eines geschuldeten Betrags oder die Beendigung des Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisses.<\/p>\n<p>Schliesslich muss es m\u00f6glich sein, getroffene Entscheidungen zu \u00fcberpr\u00fcfen: Die Person, deren Konto deaktiviert wurde, muss \u00fcber eine wirksame Beschwerdem\u00f6glichkeit verf\u00fcgen, bei der eine angemessene menschliche Mitwirkung gew\u00e4hrleistet ist. Mit anderen Worten: Die Entscheidung muss von einem Menschen und nicht von einem weiteren Algorithmus \u00fcberpr\u00fcft werden. Darin liegt einer der innovativsten Beitr\u00e4ge des \u00dcbereinkommens: Es definiert zum ersten Mal internationale Normen, die den Einsatz von Algorithmen am Arbeitsplatz transparenter und leichter kontrollierbar machen sollen. Dabei bleiben die Vorteile algorithmischer Systeme f\u00fcr Plattformen erhalten und ihre Gesch\u00e4ftsgeheimnisse gewahrt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Die digitale Wirtschaft gerechter gestalten<\/h2>\n<p>Mit dem \u00dcbereinkommen Nr. 193 schafft die IAO erstmals einen internationalen Rahmen f\u00fcr menschenw\u00fcrdige Arbeit in der Plattform\u00f6konomie. Es legt gemeinsame Grunds\u00e4tze fest, insbesondere in Bezug auf die Einstufung von Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnissen, die Sicherheit am Arbeitsplatz und die algorithmische Steuerung. Dabei ber\u00fccksichtigt es die Vielfalt der Rechtssysteme und die nationalen Besonderheiten. So tr\u00e4gt es dazu bei, eine gerechtere und inklusivere digitale Wirtschaft zu gestalten.<\/p>\n<p>Mit dieser normativen Arbeit zeigt die IAO, dass sie weiterhin eine wichtige Rolle spielt, L\u00f6sungen f\u00fcr die Fragen der Arbeitswelt von morgen zu finden. Wie gross die Wirkung des \u00dcbereinkommens sein wird, h\u00e4ngt allerdings von der Umsetzung ab: Ab Juni 2026 haben die Mitgliedsstaaten 18 Monate Zeit, es ihren nationalen Beh\u00f6rden vorzulegen. Diese entscheiden anschliessend \u00fcber eine m\u00f6gliche Ratifizierung. Unabh\u00e4ngig davon dient das \u00dcbereinkommen weltweit als Referenz f\u00fcr die Ausarbeitung oder Anpassung nationaler Rechtsvorschriften zur Plattformarbeit.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Weltbank (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Internationale Arbeitsorganisation (2026a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Zu den Neuerungen dieses \u00dcbereinkommens siehe Internationale Arbeitsorganisation (2026b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe The Guardian (2023).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Im Rahmen eines Arbeitsverh\u00e4ltnisses sieht das Schweizer Recht zudem die M\u00f6glichkeit einer Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innerhalb weniger Jahre hat die Plattform\u00f6konomie die Arbeitswelt erheblich aufgemischt (siehe Abbildung). 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Juni.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">The Guardian (2023). <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/australia-news\/2023\/aug\/13\/ubereats-food-delivery-driver-dies-in-sydney-crash-gig-economy\">Uber Eats Food Delivery Driver Dies in Sydney Crash<\/a>, 13. August.<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Weltbank (2023). <a href=\"https:\/\/documents.worldbank.org\/en\/publication\/documents-reports\/documentdetail\/099071923115631695\">Travailler sans fronti\u00e8res : Promesses et p\u00e9rils du travail \u00e0 la demande en ligne.<\/a> Zusammenfassung. 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