{"id":222624,"date":"2026-09-15T07:00:53","date_gmt":"2026-09-15T05:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222624"},"modified":"2026-09-15T11:26:18","modified_gmt":"2026-09-15T09:26:18","slug":"falls-diesel-knapp-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/09\/falls-diesel-knapp-wird\/","title":{"rendered":"Falls Diesel knapp wird"},"content":{"rendered":"<p>Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise f\u00fcr Mineral\u00f6lprodukte (Diesel\u00f6l, Benzin und Heiz\u00f6l) deutlich gestiegen. Dies als Reaktion auf die weltweit eingeschr\u00e4nkte Verf\u00fcgbarkeit von Mineral\u00f6lprodukten. Bislang hat sich diese eingeschr\u00e4nkte Warenverf\u00fcgbarkeit mengenm\u00e4ssig in der Schweiz nicht bemerkbar gemacht. F\u00fcr den Fall, dass Benzin oder Diesel\u00f6l knapp werden w\u00fcrde, hat der Bund ein zentrales Instrument: die Pflichtlager.<\/p>\n<p>Wer das Auto betankt oder den Heiz\u00f6ltank f\u00fcllt, bemerkt von den Pflichtlagern wenig. Denn die Schweizer Mineral\u00f6lvorsorge ist so organisiert, dass sie m\u00f6glichst die Abl\u00e4ufe und das Wissen der Wirtschaft nutzt und so im Alltag wenig auff\u00e4llt. In Krisen kann sie dadurch rasch und effizient wirken. Genau darin liegt ihre St\u00e4rke: Wenn die Wirtschaft die Versorgung mit Mineral\u00f6len wie Benzin, Diesel\u00f6l, Heiz\u00f6l und Flugpetrol nicht mehr aus eigenen Kr\u00e4ften sicherstellen kann, gibt der Bund den Weg frei f\u00fcr die Nutzung der Pflichtlagerware, und zwar ohne separate Strukturen zu schaffen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vollst\u00e4ndig auf Importe angewiesen<\/h2>\n<p>Pflichtlager braucht es, weil die Schweiz bei den Mineral\u00f6len vollst\u00e4ndig auf Importe angewiesen ist. Rund ein Drittel des Bedarfs wird als Roh\u00f6l importiert und in der Raffinerie Cressier NE, der einzigen Raffinerie des Landes, zu Fertigprodukten verarbeitet. Die \u00fcbrigen zwei Drittel gelangen bereits als Fertigprodukte in die Schweiz (siehe Abbildung 1). Um den Risiken der Importabh\u00e4ngigkeit entgegenzuwirken, schreibt der Bund Pflichtlager f\u00fcr Benzin, Diesel\u00f6l, Heiz\u00f6l und Flugpetrol vor. Die Lager sind im Eigentum der lagerpflichtigen Unternehmen, d. h. der Firmen, die diese Produkte importieren. Die Pflichtlager werden zusammen mit kommerziellen Best\u00e4nden in Tankanlagen gelagert. Die Aufgabenteilung ist typisch f\u00fcr die wirtschaftliche Landesversorgung: Der Bund legt fest, welche G\u00fcter in welcher Menge und Qualit\u00e4t die Unternehmen an Lager halten m\u00fcssen, schliesst Pflichtlagervertr\u00e4ge ab und beaufsichtigt die Umsetzung. Die operative Pflichtlagerhaltung ist Sache der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Die Branchenorganisation\u00a0<a href=\"https:\/\/www.carbura.ch\/ueber-carbura\">Carbura<\/a>\u00a0koordiniert die Pflichtlagerhaltung der Importeure von fl\u00fcssigen Treib- und Brennstoffen. Sie sorgt daf\u00fcr, dass Lagerhaltung und Finanzierung zwischen den beteiligten Unternehmen funktionieren und keine falschen Anreize setzen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: So sind die Mineral\u00f6lpflichtlager organisiert<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-223489\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1-1024x629.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1-1024x629.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1-300x184.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1-768x472.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1-1536x944.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2026\/09\/DV_09-26_Mathys-Studer_DE-1.png 1735w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Darstellung der Autorinnen, Bundesamt f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Vorr\u00e4te f\u00fcr mehrere Monate<\/h2>\n<p>Die Pflichtlager sollen die Nachfrage nach Mineral\u00f6lprodukten w\u00e4hrend viereinhalb Monaten decken. Eine Ausnahme ist Flugpetrol: Hierf\u00fcr m\u00fcssen die Vorr\u00e4te nur drei Monate reichen. Bei diesen Zeitangaben wird eine normale Nachfrage angenommen und werden Importe ausgeschlossen. In der Praxis k\u00f6nnen daher Versorgungsl\u00fccken wesentlich l\u00e4nger \u00fcberbr\u00fcckt werden als die genannten Monate (siehe Abbildung 2). Selbst in schweren Krisen konnte die Schweiz in der Vergangenheit weiterhin Mineral\u00f6lprodukte importieren. Gleichzeitig f\u00fchren h\u00f6here Preise dazu, dass die Nachfrage in Mangellagen zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p>Die Vorgabe in Litern basiert auf der mittleren Nachfrage der letzten drei Jahre. Die Unternehmen passen die Lagermengen im Rahmen der normalen Beschaffungen an. Sinkt die Nachfrage, kann es deshalb eine Weile dauern, bis die Pflichtbest\u00e4nde reduziert sind. So sind zum Beispiel die Best\u00e4nde in den Heiz\u00f6lpflichtlagern tendenziell h\u00f6her als n\u00f6tig, weil die Nachfrage nach Heiz\u00f6l in den letzten Jahren gesunken ist.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Pflichtlager reichen bis zu 45 Monate<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class=\"chart chart--normal\" id=\"MATHYS-STUDER_09-2026_ABB2_DE\"><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n\n    $('#MATHYS-STUDER_09-2026_ABB2_DE').highcharts({\n\n        colors: [\n            \"#5a7298\",\n            \"#f07c2c\",\n            \"#66b6bc\",\n            \"#fbc65f\"\n        ],\n\n        chart: {\n            type: 'bar',\n            height: 320\n        },\n\n        title: {\n            text: ''\n        },\n\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n\n        xAxis: {\n            categories: [\n                'Leichte St\u00f6rung',\n                'Mittlere St\u00f6rung',\n                'Schwere St\u00f6rung',\n                'Extreme St\u00f6rung'\n            ],\n            title: {\n                text: ''\n            },\n            lineWidth: 0,\n            tickWidth: 0\n        },\n\n        yAxis: {\n            min: 0,\n   \n\n            title: {\n                text: ''\n            },\n\n            labels: {\n                enabled: false\n            },\n\n            gridLineWidth: 0\n        },\n\n        legend: {\n            enabled: false\n        },\n\n        tooltip: {\n            useHTML: true,\n\n            formatter: function () {\n\n                var data = [\n                    {\n                        versorgungsausfall: 20,\n                        nachfrage: 90,\n                        fehlmenge: 10\n                    },\n                    {\n                        versorgungsausfall: 30,\n                        nachfrage: 100,\n                        fehlmenge: 30\n                    },\n                    {\n                        versorgungsausfall: 50,\n                        nachfrage: 100,\n                        fehlmenge: 50\n                    },\n                    {\n                        versorgungsausfall: 70,\n                        nachfrage: 110,\n                        fehlmenge: 80\n                    }\n                ];\n\n                var d = data[this.point.index];\n\n                return '<b>' + this.key + '<\/b><br>' +\n                    'Versorgungsausfall: ' + d.versorgungsausfall + '%<br>' +\n                    'Nachfrage: ' + d.nachfrage + '%<br>' +\n                    'Fehlmenge: ' + d.fehlmenge + '%<br>' +\n                    'Reichweite: <b>' +\n                    Highcharts.numberFormat(this.y, 0, ',', '') +\n                    ' Monate<\/b>';\n            }\n        },\n\n        plotOptions: {\n            bar: {\n                borderWidth: 0,\n                grouping: true,\n                pointWidth: 30\n            },\n\n            series: {\n                colorByPoint: true,\n\n                dataLabels: {\n                    enabled: true,\n                    inside: false,\n                    align: 'left',\n                    x: 8,\n                    crop: false,\n                    overflow: 'allow',\n\n                    formatter: function () {\n                        return Highcharts.numberFormat(\n                            this.y,\n                            0,\n                            ',',\n                            ''\n                        ) + ' Monate';\n                    },\n\n                    style: {\n                        fontWeight: 'normal',\n                        textOutline: 'none'\n                    }\n                }\n            }\n        },\n\n        series: [\n            {\n                name: 'Reichweite',\n                data: [\n                    45,\n                    15,\n                    9,\n                    6\n                ]\n            }\n        ]\n\n    });\n\n});\n<\/script>\n<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Pflichtlagermenge ist so bemessen, dass sie bei normaler Nachfrage und ohne Importe f\u00fcr 4,5 Monate reicht. Bei anderen Annahmen reicht sie entsprechend l\u00e4nger. Es handelt sich also um hypothetische Szenarien.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Lesebeispiel: Bei einer mittleren St\u00f6rung mit einem Versorgungsausfall von 30 Prozent reichen die Pflichtlager bis zu 15 Monate.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Darstellung der Autorinnen, Bundesamt f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Wann Pflichtlager freigegeben werden<\/h2>\n<p>Die Abteilung Mineral\u00f6lprodukte der wirtschaftlichen Landesversorgung beurteilt laufend die Versorgungslage. Kann die Wirtschaft einen drohenden Engpass nicht selbst beheben, beantragt sie die Freigabe von Pflichtlagern. Bis zu 20 Prozent der Lagerbest\u00e4nde kann der Delegierte f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung direkt freigeben. Braucht es weitere Freigaben, erl\u00e4sst das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) eine Verordnung. Hohe Energiepreise sind kein Grund f\u00fcr eine Pflichtlagerfreigabe. Pflichtlager werden erst freigegeben, wenn die Wirtschaft eine drohende physische Versorgungsl\u00fccke nicht selbst schliessen kann.<\/p>\n<p>Das war zuletzt in den Jahren 2018 und 2022 der Fall. Ausl\u00f6ser waren keine Verwerfungen auf den Mineral\u00f6lm\u00e4rkten, sondern logistische Einschr\u00e4nkungen. So war w\u00e4hrend der Sommer 2018 und 2022 der Mineral\u00f6ltransport auf dem Rhein wegen tiefer Wasserpegel nur stark eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Normalerweise gelangt bis zu ein Drittel der importierten Mineral\u00f6lprodukte \u00fcber den Rhein in die Schweiz. Die Bahn konnte die ausgefallenen Liefermengen nicht vollst\u00e4ndig kompensieren. Auch im Sommer 2026 erschwert Niedrigwasser auf dem Rhein die Versorgung. Als Anfang September 2026 zus\u00e4tzlich die Raffinerie Cressier wegen eines technischen Defekts vor\u00fcbergehend die Produktion einstellen musste, versch\u00e4rfte sich die Versorgungslage, weshalb erneut Pflichtlager freigegeben wurden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mineral\u00f6l zum Marktpreis<\/h2>\n<p>Eine Freigabe von Pflichtlagern erh\u00f6ht die im Inland verf\u00fcgbare Menge, um die Nachfrage zu decken. Die Produkte werden zum jeweils aktuellen Marktpreis bezogen und \u00fcber dieselben Kan\u00e4le verteilt wie die \u00fcbrigen Best\u00e4nde. W\u00e4ren Pflichtlagerprodukte zu einem tieferen als dem aktuellen Marktpreis erh\u00e4ltlich, h\u00e4tten Importeure finanzielle Anreize, Pflichtlager zu beziehen und geringe Importbem\u00fchungen zu unternehmen. Dadurch k\u00f6nnten gerade jene zus\u00e4tzlichen Importe ausbleiben, die in einer Mangellage gebraucht werden. Der Preis sendet damit auch weiterhin ein Knappheitssignal und schafft Anreize, weniger Mineral\u00f6lprodukte zu verbrauchen. Da die Ware \u00fcber die \u00fcblichen Kan\u00e4le verkauft wird, werden einzelne Branchen oder Beh\u00f6rden nicht bevorzugt beliefert \u2013 auch Rettungs- und Sicherheitsorganisationen nicht.<\/p>\n<p>Finanziert werden die Pflichtlager durch jene, die bei einem Versorgungsengpass einen direkten Nutzen daraus ziehen: durch die Konsumentinnen und Konsumenten. Weil die Kosten auf grosse Importmengen verteilt werden, ist die Belastung gering. Bei Diesel\u00f6l betr\u00e4gt sie beispielsweise 0,15 Rappen pro Liter. Bei einem Verbrauch von 6 Litern pro 100 Kilometer und einer Fahrleistung von 17\u2019000 Kilometern pro Jahr kostet die Pflichtlagerhaltung rund 1.50 Franken pro Jahr und Fahrzeug (siehe Abbildung 3).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 3: Geringe Kosten der Diesel\u00f6l-Pflichtlager (Juli 2026)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class=\"chart chart--normal\" id=\"MATHYS-STUDER_09-2026_ABB1_DE\"><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n\n    $('#MATHYS-STUDER_09-2026_ABB1_DE').highcharts({\n\n        colors: [\n            \"#5a7298\",\n            \"#f07c2c\",\n            \"#66b6bc\",\n            \"#fbc65f\"\n        ],\n\n        chart: {\n            type: 'column',\n            marginRight: 180,\n\n            events: {\n                render: function () {\n\n                    var chart = this;\n                    var yAxis = chart.yAxis[0];\n\n                    var total = 0;\n\n                    chart.series.forEach(function (series) {\n                        if (series.visible && series.data[0]) {\n                            total += series.data[0].y;\n                        }\n                    });\n\n                    var point = chart.series[0].points[0];\n\n                    if (!point || !point.shapeArgs) {\n                        return;\n                    }\n\n                    var shape = point.shapeArgs;\n\n                    \/\/ Position der Klammer rechts neben dem Balken\n                    var x = chart.plotLeft + shape.x + shape.width + 25;\n\n                    var yTop = yAxis.toPixels(total);\n                    var yBottom = yAxis.toPixels(0);\n                    var yMiddle = (yTop + yBottom) \/ 2;\n\n                    var braceWidth = 12;\n                    var quarter = (yBottom - yTop) \/ 4;\n\n                    \/\/ Bestehende Elemente bei Redraw entfernen\n                    if (chart.totalBrace) {\n                        chart.totalBrace.destroy();\n                    }\n\n                    if (chart.totalLabel) {\n                        chart.totalLabel.destroy();\n                    }\n\n                    \/\/ Geschweifte Klammer }\n                    chart.totalBrace = chart.renderer.path([\n                        'M', x, yTop,\n                        'C',\n                            x + braceWidth, yTop,\n                            x + braceWidth, yTop + quarter,\n                            x + braceWidth, yMiddle - 8,\n\n                        'C',\n                            x + braceWidth, yMiddle - 3,\n                            x + braceWidth * 2, yMiddle - 3,\n                            x + braceWidth * 2, yMiddle,\n\n                        'C',\n                            x + braceWidth, yMiddle + 3,\n                            x + braceWidth, yMiddle + 3,\n                            x + braceWidth, yMiddle + 8,\n\n                        'C',\n                            x + braceWidth, yBottom - quarter,\n                            x + braceWidth, yBottom,\n                            x, yBottom\n                    ])\n                    .attr({\n                        'stroke': '#000000',\n                        'stroke-width': 1,\n                        'fill': 'none'\n                    })\n                    .add();\n\n                    \/\/ Total rechts neben der Klammer\n                    chart.totalLabel = chart.renderer.text(\n                        'Total: ' +\n                        Highcharts.numberFormat(total, 2, ',', \"'\") +\n                        ' Rappen',\n                        x + 32,\n                        yMiddle + 5\n                    )\n                    .css({\n                        fontWeight: 'bold'\n                    })\n                    .add();\n                }\n            }\n        },\n\n        title: {\n            text: ''\n        },\n\n        subtitle: {\n            text: ''\n        },\n\n        xAxis: {\n            categories: ['Diesel\u00f6l'],\n            title: {\n                text: ''\n            }\n        },\n\n        yAxis: {\n            min: 0,\n            reversedStacks: false,\n\n            title: {\n                text: 'Rappen pro Liter'\n            },\n\n            labels: {\n                formatter: function () {\n                    return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, ',', \"'\");\n                }\n            }\n        },\n\n        tooltip: {\n            headerFormat: '<b>{point.key}<\/b><br>',\n            pointFormatter: function () {\n                return this.series.name + ': <b>' +\n                    Highcharts.numberFormat(\n                        this.y,\n                        this.y < 1 ? 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Bev\u00f6lkerung und Unternehmen mussten ihren Verbrauch nicht einschr\u00e4nken. Zeichnet sich jedoch eine l\u00e4nger anhaltende Versorgungsl\u00fccke ab, k\u00f6nnen die Pflichtlager langsamer freigegeben werden, damit die Vorr\u00e4te l\u00e4nger reichen. Zus\u00e4tzlich kann der Bundesrat zum freiwilligen Energiesparen oder zum Umsteigen auf Velo und \u00f6ffentlichen Verkehr aufrufen. Weitere Verbrauchseinsparungen k\u00f6nnten mit Temporeduktionen auf den Autobahnen und Autostrassen erzielt werden. Rationierungen k\u00e4men in der Schweiz nur als letztes Mittel zur Anwendung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise f\u00fcr Mineral\u00f6lprodukte (Diesel\u00f6l, Benzin und Heiz\u00f6l) deutlich gestiegen. Dies als Reaktion auf die weltweit eingeschr\u00e4nkte Verf\u00fcgbarkeit von Mineral\u00f6lprodukten. 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