{"id":222687,"date":"2026-10-20T07:00:46","date_gmt":"2026-10-20T05:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/?p=222687"},"modified":"2026-10-20T12:46:01","modified_gmt":"2026-10-20T10:46:01","slug":"freiwillige-mindestloehne-in-der-mem-industrie-erhoehten-die-tiefsten-einkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2026\/10\/freiwillige-mindestloehne-in-der-mem-industrie-erhoehten-die-tiefsten-einkommen\/","title":{"rendered":"Freiwillige Mindestl\u00f6hne in der MEM-Industrie erh\u00f6hten die tiefsten Einkommen"},"content":{"rendered":"<p>Die Verhandlungen zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) standen 2013 kurz vor dem Scheitern: Die Arbeitgeberseite unter Swissmem lehnte kollektiv festgesetzte L\u00f6hne wie Mindestl\u00f6hne ab, w\u00e4hrend Mindestl\u00f6hne die zentrale Forderung der Gewerkschaften waren. Erst eine Mediation brachte den Kompromiss. Dieser fiel bewusst zur\u00fcckhaltend aus. Zwar waren im GAV neu Mindestl\u00f6hne drin, diese sollten aber die bestehende Lohnstruktur respektieren.<\/p>\n<p>Die neuen Mindestl\u00f6hne lagen \u2013 abh\u00e4ngig von der Region \u2013 zwischen 3300 und 3850 Franken monatlich. Ziel war die Absicherung der niedrigsten Einkommen. Entsprechend gering war der Eingriff in die bestehende Lohnstruktur: Vor der Einf\u00fchrung lagen die L\u00f6hne von weniger als 2 Prozent der Besch\u00e4ftigten in GAV-Unternehmen unter dem sp\u00e4teren Mindestlohn (siehe Abbildung 1). In Unternehmen ohne GAV waren es rund 5 Prozent.<\/p>\n<p>Der GAV ist freiwillig und verf\u00fcgt \u00fcber eine sogenannte Opt-out-Klausel: Unternehmen entscheiden selbst, ob sie ihm beitreten, und k\u00f6nnen auch wieder austreten. Neben Mindestl\u00f6hnen regelt der GAV viele weitere Arbeitsbedingungen. F\u00fcr Unternehmen, die ihm unterstellt sind, sind alle Bestimmungen verbindlich. Freiwillig ist also der Beitritt \u2013 nicht die Einhaltung der Mindestl\u00f6hne. Rund 35 bis 40 Prozent der Besch\u00e4ftigten der Branche sind dem GAV unterstellt.<\/p>\n<p>Wie wirkten sich diese freiwilligen Mindestl\u00f6hne auf L\u00f6hne und Besch\u00e4ftigung in der MEM-Branche aus? Und warum blieben die Unternehmen im GAV, obwohl sie jederzeit austreten konnten? Diesen Fragen widmet sich eine empirische Analyse der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a> Als Grundlage diente ein neuer Datensatz<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> des KOF-Instituts der ETH Z\u00fcrich zu Gesamtarbeitsvertr\u00e4gen f\u00fcr die Jahre 1998 bis 2023. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco). Er erfasst erstmals systematisch die wichtigsten GAV in der Schweiz und die darin festgesetzten Mindestl\u00f6hne. Die Daten werden mit der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) sowie Informationen der Sozialpartner in der MEM-Branche kombiniert.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mindestl\u00f6hne erh\u00f6hen die tiefen Einkommen<\/h2>\n<p>Um zu messen, welche Auswirkungen die neuen Mindestl\u00f6hne hatten, nutzt die Analyse Unterschiede in der Lohnstruktur vor der Einf\u00fchrung der Mindestl\u00f6hne. Die Idee dahinter: Firmen, die viele Personen unterhalb des Mindestlohns besch\u00e4ftigen oder L\u00f6hne zahlen, die weit unterhalb liegen, sind st\u00e4rker von den neuen Mindestl\u00f6hnen betroffen als Firmen, deren Angestellte nur knapp unter der neuen Schwelle verdienen oder die wenig Besch\u00e4ftigte unterhalb des Mindestlohns haben.<\/p>\n<p>Konkret wird f\u00fcr jede Firma berechnet, um wie viel sich ihre Lohnsumme ein Jahr vor der Einf\u00fchrung der Mindestl\u00f6hne erh\u00f6hen muss, damit alle Besch\u00e4ftigten mindestens den neuen Mindestlohn verdienen. Anhand dieser \u00abMindestlohnl\u00fccke\u00bb vergleicht die Analyse st\u00e4rker und weniger betroffene Unternehmen. Dabei wird angenommen, dass sich L\u00f6hne und Besch\u00e4ftigung von st\u00e4rker und weniger stark betroffenen Firmen gleich entwickelt h\u00e4tten, wenn die Mindestl\u00f6hne nicht eingef\u00fchrt worden w\u00e4ren.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Verteilung der Lohnl\u00fccke zwischen dem Lohn im Jahr 2012 und den neuen Mindestl\u00f6hnen<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class='chart chart--normal' id='HAGER-SIEGENTHALER_10-2026_ABB1_DE'><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n\n$('#HAGER-SIEGENTHALER_10-2026_ABB1_DE').highcharts({\n\n    chart: {\n        type: 'areaspline'\n    },\n\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n\n    xAxis: {\n        min: -3000,\n        max: 6000,\n        tickInterval: 2000,\n\n        title: {\n            text: 'Lohnl\u00fccke in Franken'\n        },\n\n        labels: {\n            formatter: function () {\n          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Positive Werte bedeuten L\u00f6hne \u00fcber, negative Werte L\u00f6hne unter dem Mindestlohn.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Hager (2025) | Daten: LSE | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<p>Bei GAV-Unternehmen zeigt sich \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 ein klarer Lohneffekt: Je st\u00e4rker ein Unternehmen betroffen war, desto st\u00e4rker stiegen danach die tieferen L\u00f6hne (siehe Abbildung 2). Firmen, deren Anpassungsbedarf bei den L\u00f6hnen 4,8 Prozentpunkte h\u00f6her war (entspricht einer Standardabweichung) , erh\u00f6hten die unteren L\u00f6hne rund 5,1 Prozent st\u00e4rker. Ein illustratives Beispiel: Firma A muss ihre L\u00f6hne nur um 2 Prozent erh\u00f6hen, damit alle Angestellten mindestens den neuen Mindestlohn verdienen, w\u00e4hrend Firma B ihre L\u00f6hne um 6,8 Prozent erh\u00f6hen muss. Nach Einf\u00fchrung der Mindestl\u00f6hne erh\u00f6ht Firma B ihre L\u00f6hne rund 5,1 Prozent mehr als Firma A.<\/p>\n<p>Der positive Lohneffekt zeigt sich unmittelbar nach der Einf\u00fchrung und bleibt von 2014 bis 2018 stabil. Dass der Lohneffekt bei freiwilligen Mindestl\u00f6hnen sofort einsetzt und anh\u00e4lt, suggeriert auch eine Studie aus den USA.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Am st\u00e4rksten stiegen die L\u00f6hne aufgrund der neuen Mindestl\u00f6hne ganz unten in der Lohnverteilung. Das deckt sich mit einer fr\u00fcheren Analyse zum GAV im Coiffeurgewerbe, die ebenfalls zeigt, dass Mindestl\u00f6hne vor allem die Einkommen von Geringverdienenden anheben.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Mindestl\u00f6hne wirken \u00fcber den GAV hinaus<\/h2>\n<p>Die Analyse zeigt, dass auch MEM-Unternehmen, die dem GAV nicht unterstellt sind, ihre tiefen L\u00f6hne aufgrund der Einf\u00fchrung anhoben. Der Lohneffekt bei Unternehmen ohne GAV betr\u00e4gt rund 3,4 Prozent. Bei vergleichbarer Mindestlohnl\u00fccke reagierten Unternehmen mit GAV also rund 50 Prozent st\u00e4rker als solche ohne GAV. Die Mindestl\u00f6hne wirkten somit auch f\u00fcr Unternehmen, f\u00fcr die sie formal gar nicht galten, wenn auch schw\u00e4cher.<\/p>\n<p>Trotz der h\u00f6heren L\u00f6hne best\u00e4tigen sich Bef\u00fcrchtungen, Mindestl\u00f6hne k\u00f6nnten zu einem Besch\u00e4ftigungsabbau f\u00fchren, nicht. Es zeigt sich kein messbarer Effekt auf die Besch\u00e4ftigung, weder in den Jahren unmittelbar nach Einf\u00fchrung noch \u00fcber die gesamte Periode. Der Befund, dass die Mindestl\u00f6hne keine Besch\u00e4ftigungsverluste ausl\u00f6sten, d\u00fcrfte auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass die Mindestl\u00f6hne bewusst auf einem f\u00fcr Firmen tragbaren Niveau festgelegt wurden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Mindestl\u00f6hne in MEM-Branche erh\u00f6hen tiefe L\u00f6hne (2012\u20132018)<\/h2>\n<h6 class=\"copy-small-bold\">INTERAKTIVE GRAFIK<\/h6>\n<div class=\"legacy_chart_custom\"><div class='chart chart--normal' id='HAGER-SIEGENTHALER_10-2026_ABB2_DE'><\/div>\n\n<script>\n$(function () {\n\n$('#HAGER-SIEGENTHALER_10-2026_ABB2_DE').highcharts({\n\n    chart: {\n        type: 'line'\n    },\n\n    title: {\n        text: ''\n    },\n\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n\n    xAxis: {\n        type: 'linear',\n        min: 2012,\n        max: 2018,\n        tickInterval: 2,\n        startOnTick: false,\n        endOnTick: false,\n        minPadding: 0,\n        maxPadding: 0,\n\n        title: {\n            text: ''\n        },\n\n        labels: {\n            formatter: function () {\n                return Highcharts.numberFormat(this.value, 0, ',', '');\n            }\n        },\n\n        gridLineWidth: 0,\n        minorGridLineWidth: 0,\n\n        plotLines: [{\n            color: '#000000',\n            dashStyle: 'ShortDash',\n            width: 1,\n            value: 2013,\n            zIndex: 3,\n            label: {\n                text: 'Einf\u00fchrung Mindestl\u00f6hne',\n                rotation: 0,\n                align: 'left',\n                x: 5,\n                y: 15,\n                style: {\n                    fontWeight: 'normal'\n                }\n            }\n        }]\n    },\n\n    yAxis: {\n        min: 3000,\n        max: 5000,\n        tickInterval: 250,\n\n        title: {\n            text: 'Durchschnittlicher Lohn in Franken'\n        },\n\n        labels: {\n            formatter: function () {\n                return Highcharts.numberFormat(\n                    this.value,\n                    0,\n                    ',',\n                    ''\n                );\n            }\n        },\n\n        gridLineWidth: 1,\n        gridLineColor: '#dddddd',\n        minorGridLineWidth: 0\n    },\n\n    legend: {\n        enabled: true,\n        align: 'center',\n        verticalAlign: 'bottom',\n        layout: 'horizontal',\n\n        itemStyle: {\n            fontWeight: 'normal'\n        }\n    },\n\n    tooltip: {\n        shared: true,\n        formatter: function () {\n\n            var s = '<b>' +\n                Highcharts.numberFormat(this.x, 0, ',', '') +\n                '<\/b><br>';\n\n            $.each(this.points, function () {\n                s += this.series.name +\n                    ': <b>' +\n                    Highcharts.numberFormat(this.y, 2, ',', '') +\n                    ' Franken<\/b><br>';\n            });\n\n            return s;\n        }\n    },\n\n    plotOptions: {\n        line: {\n            lineWidth: 3,\n            marker: {\n                enabled: false\n            },\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            }\n        },\n\n        series: {\n            animation: false,\n            marker: {\n                enabled: false\n            }\n        }\n    },\n\n    series: [\n        {\n            name: 'Nicht betroffene Unternehmen',\n            color: '#5a7298',\n            data: [\n                [2012, 4615.20],\n                [2014, 4685.97],\n                [2016, 4754.00],\n                [2018, 4586.97]\n            ]\n        },\n        {\n            name: 'Stark betroffene Unternehmen',\n            color: '#f07c2c',\n            data: [\n                [2012, 3261.35],\n                [2014, 3585.20],\n                [2016, 3724.60],\n                [2018, 3679.11]\n            ]\n        },\n        {\n            name: 'Wenig betroffene Unternehmen',\n            color: '#66b6bc',\n            data: [\n                [2012, 4475.25],\n                [2014, 4569.92],\n                [2016, 4615.96],\n                [2018, 4618.25]\n            ]\n        }\n    ]\n\n});\n\n});\n<\/script>\n<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Anmerkung: Die Abbildung zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Lohns innerhalb einer Firma von Besch\u00e4ftigten, deren Lohn unterhalb des Medianlohns liegt. Die stark betroffenen Firmen sind jene 5 Prozent der Firmen, die vor der Einf\u00fchrung der Mindestl\u00f6hne den gr\u00f6ssten Lohnanpassungsbedarf hatten (grosse Mindestlohnl\u00fccke). Nicht betroffene Firmen hatten keinen Anpassungsbedarf (keine L\u00fccke), wenig betroffene Firmen einen geringen.<\/div>\n<div class=\"diagram-legend\">Quelle: Hager (2025), GAV-Datensatz, LSE | Grafik: Die Volkswirtschaft<\/div>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Der GAV funktioniert als Gesamtpaket<\/h2>\n<p>Nach den umstrittenen Verhandlungen und der Einf\u00fchrung von Mindestl\u00f6hnen bestand die Gefahr, dass Unternehmen aus dem freiwilligen GAV austreten. Dazu scheint es jedoch nicht gekommen zu sein. Im Jahr 2014 traten rund 1,1 Prozent der GAV-Unternehmen aus, \u00e4hnlich wie in den Jahren davor. Auch in den Folgejahren lag die Austrittsquote stabil zwischen 1 und 2 Prozent.<\/p>\n<p>Wie ist das zu erkl\u00e4ren? In qualitativen Interviews verweisen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretende darauf, dass der GAV als Gesamtpaket funktioniert und nicht wegen einzelner Bestimmungen. Die Unternehmen nennen insbesondere die Friedenspflicht, flexible Arbeitszeitregelungen und Rechtssicherheit als Vorteile. Zudem verweisen beide Seiten auf die lange Tradition der Sozialpartnerschaft in der Branche: Sie d\u00fcrfte ebenfalls dazu beitragen, dass Unternehmen dem GAV treu geblieben sind.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Siehe Hager (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe Kasten.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Derenoncourt und Weil (2025).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe Roth, Kopp und Siegenthaler (2024).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verhandlungen zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) standen 2013 kurz vor dem Scheitern: Die Arbeitgeberseite unter Swissmem lehnte kollektiv festgesetzte L\u00f6hne wie Mindestl\u00f6hne ab, w\u00e4hrend Mindestl\u00f6hne die zentrale Forderung der Gewerkschaften waren. 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Masterarbeit Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Z\u00fcrich (unver\u00f6ffentlicht).<\/li>\r\n \t<li class=\"content-copy\">Roth, K., Kopp, D. und M. Siegenthaler (2024). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2024\/11\/der-gav-im-coiffeurgewerbe-verhindert-tiefloehne\/\">Der GAV im Coiffeurgewerbe verhindert Tiefl\u00f6hne<\/a>. Die Volkswirtschaft, 19. November.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"GAV-Datenbank","kasten_box":"Die GAV-Datenbank steht auf der <a href=\"http:\/\/www.seco.admin.ch\/de\/gesamtarbeitsvertraege-forschung\">Website<\/a> des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft f\u00fcr Forschende zur Verf\u00fcgung. 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