{"id":97359,"date":"2022-03-09T09:07:12","date_gmt":"2022-03-09T08:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=97359&#038;preview=true&#038;preview_id=97359"},"modified":"2025-06-12T10:20:08","modified_gmt":"2025-06-12T08:20:08","slug":"weder-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/03\/weder-03-2022\/","title":{"rendered":"Handelstheorie nach Lehrbuch"},"content":{"rendered":"<p>Kann man den Inhalt von Lehrb\u00fcchern, welche Tausende von Aufs\u00e4tzen bereits verdichten, auf ein paar Zeilen zusammenfassen \u2013 und soll man dies \u00fcberhaupt versuchen? Diese Frage ging mir durch den Kopf, als ich angefragt wurde, diesen Beitrag zu verfassen. Meine Folgerung: Ja, es k\u00f6nnte sich lohnen.<\/p>\n<p>Im Grunde erfassen zwei Konzepte die Essenz der Handelstheorie. Das eine ist das Konzept von Angebot und Nachfrage, das die Auswirkungen des internationalen Handels auf eine einzelne Industrie analysiert (\u00abPartialgleichgewichtsmodell\u00bb). Das andere ist das Konzept der Produktionsm\u00f6glichkeitenkurve, welche auf der Basis des \u00abAllgemeinen Gleichgewichtsmodells\u00bb die Interaktion zweier Industrien in den Vordergrund stellt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Das Partialgleichgewichtsmodell<\/h2>\n<p>Stellen Sie sich ein Land vor, das zahlreiche G\u00fcter und Dienstleistungen produziert. Darunter befinden sich solche, welche der Industrie Y (zum Beispiel der Nahrungsmittelindustrie) zugeordnet werden. Die Abbildung 1 erfasst den Markt f\u00fcr diese Industrie, welche durch viele Anbieter und Nachfrager gekennzeichnet ist. Auf der vertikalen Achse ist der Durchschnittspreis (P), auf der horizontalen die produzierte Menge (Q) abgebildet. Die positiv geneigte Angebotskurve (S) zeigt, welchen Output die Unternehmen in dieser Industrie bei unterschiedlichen Preisen anbieten. Die negativ geneigte Nachfragekurve (D) stellt die entsprechenden Mengen dar, welche die Konsumentinnen bei unterschiedlichen Preisen nachfragen. Das Angebot steigt mit zunehmendem Preis, w\u00e4hrend die Nachfrage abnimmt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Das Partialgleichgewichtsmodell mit einer Industrie Y<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-161358 size-large\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2-1024x837.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"654\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2-1024x837.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2-300x245.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2-768x628.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2-1536x1256.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-1_v2.png 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Eigene Darstellung des Autors \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ohne internationalen Handel befindet sich das Gleichgewicht dort, wo die Angebotskurve die Nachfragekurve schneidet. Diese Autarkiesituation ist durch Punkt A gekennzeichnet, mit dem Preis P<sup>A<\/sup> und der Menge Q<sup>A<\/sup>. Da die Angebotskurve die Produktionskosten der Unternehmen f\u00fcr unterschiedliche Produktionsmengen und die Nachfragekurve die entsprechende Zahlungsbereitschaft der Konsumentinnen verk\u00f6rpert, kann die Fl\u00e4che 1+2+3+4 als Mass des \u00abWohlbefindens\u00bb von Anbietern und Nachfragerinnen in diesem Markt interpretiert werden. Sie entspricht der Summe der sogenannten Produzentenrente (Differenz zwischen Preis und individuellen Produktionskosten, Fl\u00e4che 3+4) und der Konsumentenrente (Differenz zwischen individueller Wertsch\u00e4tzung und bezahltem Preis, Fl\u00e4che 1+2).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Gewinner und Verlierer<\/h2>\n<p>Was geschieht, wenn das Land den internationalen Handel von Y zul\u00e4sst? Hier m\u00fcssen wir zwischen zwei F\u00e4llen unterscheiden. Wenn das Ausland billiger ist bei der Herstellung von Y, wird der Weltmarktpreis unter P<sup>A<\/sup> liegen. Das Ergebnis: Der Preis sinkt auch im Inland auf P<sup>I<\/sup>, die inl\u00e4ndische Produktion nimmt von Q<sup>A<\/sup> auf Q<sup>H<\/sup> ab, und die steigende inl\u00e4ndische Nachfrage wird durch Importe befriedigt. Die inl\u00e4ndischen Anbieter verlieren die Fl\u00e4che 3 an Produzentenrente, w\u00e4hrend die Konsumentinnen die Fl\u00e4che 3+6 an Konsumentenrente hinzugewinnen. Das Wohlbefinden im Land steigt damit durch den Handel insgesamt um die Fl\u00e4che 6.<\/p>\n<p>Im anderen Fall \u2013 wenn das Ausland weniger gut in der Herstellung von Y ist \u2013 liegt der Weltmarktpreis oberhalb von P<sup>A<\/sup>. Eine \u00d6ffnung der Grenzen f\u00fchrt zu einer Erh\u00f6hung des inl\u00e4ndischen Preises, beispielsweise auf P<sup>E<\/sup>. Die inl\u00e4ndische Produktion in der Y-Industrie nimmt zu, w\u00e4hrend die Nachfrage zur\u00fcckgeht. Die inl\u00e4ndischen Konsumentinnen verlieren (im Vergleich zur Autarkie) die Fl\u00e4che 2 an Konsumentenrente, w\u00e4hrend die Produzentenrente um die Fl\u00e4che 2+5 steigt. Wiederum gewinnt das Land durch den Handel \u2013 im Exportfall nun um die Fl\u00e4che 5.<\/p>\n<p>Die zentralen Erkenntnisse aus dem Partialgleichgewichtsmodell sind also: Erstens stellt der internationale Handel das Land besser, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob es nach der \u00d6ffnung zu einer Exporteurin oder zu einer Importeurin wird. Zweitens f\u00fchrt der Handel innerhalb des Landes sowohl zu Gewinnern wie auch zu Verlierern. Auf der Basis dieses Konzepts lassen sich so in der Praxis Auswirkungen von Importbeschr\u00e4nkungen oder Exportf\u00f6rderungen absch\u00e4tzen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Handel und Umwelt<\/h2>\n<p>Das Konzept liefert aber noch weitere Einsichten \u2013 beispielsweise zur Umwelt. Nehmen wir an, die Y-Industrie stellt eine Belastung f\u00fcr die Umwelt dar: Sie st\u00f6sst CO<sub>2<\/sub>-Emissionen aus und verschmutzt Wasser und Boden. Wenn eine Handelsliberalisierung dazu f\u00fchrt, dass Y exportiert wird, erh\u00f6ht dies die Umweltverschmutzung durch das Inland, weil mehr im Inland produziert wird. F\u00fchrt Handel zum Import von Y, senkt dies die Umweltbelastung im Inland.<\/p>\n<p>Die weltweite Umweltbelastung ver\u00e4ndert sich nicht, wenn die Umweltvorschriften im In- und Ausland identisch sind \u2013 sieht man von den Umwelteffekten des internationalen Transports ab. Sind allerdings die Umweltregulierungen im Ausland weniger restriktiv als im Inland, d\u00fcrfte im Importfall die weltweite Umweltverschmutzung trotz der reduzierten Verschmutzung im Inland steigen; im Exportfall ist dies genau umgekehrt.<\/p>\n<p>Schliesslich l\u00e4sst sich so auch die Auswirkung einer Versch\u00e4rfung der inl\u00e4ndischen Umweltvorschriften diskutieren. Diese d\u00fcrfte die Kosten der inl\u00e4ndischen Y-Industrie erh\u00f6hen, was S nach links oben verschiebt. Im Importfall von Y (der Preis liegt in Abbildung 1 bei P<sup>I<\/sup>) nehmen dadurch die Importe zu, was die Umweltverschmutzung im Ausland erh\u00f6ht. Umgekehrt w\u00fcrde eine Besteuerung der inl\u00e4ndischen Konsumentinnen beim Kauf der umweltsch\u00e4dlichen G\u00fcter der Y-Industrie die inl\u00e4ndische Nachfragekurve in Abbildung 1 nach links verschieben. Dies h\u00e4tte weniger Importe zur Folge und w\u00fcrde die Verschmutzung im Ausland reduzieren, nicht aber diejenige im Inland.<\/p>\n<p>Wie die Anwendung des Konzepts auf den Zusammenhang zwischen Handel und Umwelt zeigt, kann sowohl die Handelsliberalisierung wie auch die Versch\u00e4rfung von Umweltvorschriften in offenen Volkswirtschaften f\u00fcr die (globale) Umwelt unerwartete Folgen haben, wenn beispielsweise die Produktion ins Ausland verlagert wird, wo die Umweltanforderungen geringer sind.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Allgemeines Gleichgewichtsmodell<\/h2>\n<p>Man mag sich in der obigen Analyse fragen, wie die durch die Handelsliberalisierung in der Y-Industrie freigesetzten Produktionsfaktoren \u2013 Arbeit, Kapital, Natur \u2013 neu eingesetzt werden (Importfall) bzw. woher die zus\u00e4tzlich ben\u00f6tigten Produktionsfaktoren kommen (Exportfall). F\u00fcr eine Antwort muss die Partialbetrachtung in Abbildung 1 um mindestens eine zus\u00e4tzliche Industrie (nennen wir sie X-Industrie \u2013 z. B. die Pharmaindustrie) erweitert werden. Diese Situation ist in Abbildung 2 erfasst.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Allgemeines Gleichgewichtsmodell mit zwei Industrien X und Y<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-161360\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2-1024x806.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2-1024x806.png 1024w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2-300x236.png 300w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2-768x604.png 768w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2-1536x1209.png 1536w, https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2022\/02\/weder_handelstheorie-nach-lehrbuch_3-22_abb-2_v2.png 2000w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h6 class=\"content-copy\">Quelle: Eigene Darstellung des Autors \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die nach aussen gew\u00f6lbte Kurve in Abbildung 2 repr\u00e4sentiert s\u00e4mtliche M\u00f6glichkeiten, die das Inland mit den verf\u00fcgbaren Ressourcen hat, G\u00fcter und Dienstleistungen in der Y- und der X-Industrie bereitzustellen.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die Autarkiesituation ist durch den Punkt A charakterisiert, in dem das Land die Menge Q<sub>Y<\/sub><sup>A<\/sup> (was in Abbildung 1 Q<sup>A<\/sup> entspricht) sowie Q<sub>X<\/sub><sup>A<\/sup> in der X-Industrie herstellt und diese Mengen auch im Inland konsumiert.<\/p>\n<p>Was passiert nun, wenn das Land den internationalen Handel von Y und X \u00f6ffnet? Wir betrachten hier den Importfall (P<sup>I<\/sup>&lt;P<sup>A<\/sup> in Abbildung 1). Wie wir aus Abbildung 1 wissen, sinkt der Preis in der inl\u00e4ndischen Y-Industrie und damit deren Produktion. Abbildung 2 zeigt nun, dass die frei gewordenen Ressourcen in der X-Industrie eingesetzt werden. Diese expandiert aufgrund des gestiegenen relativen Preises von X im Verh\u00e4ltnis zu Y. Das neue Produktionsgleichgewicht verschiebt sich durch den Handel von Punkt A nach H. Die gestrichelte Preisgerade durch Punkt H reflektiert den neuen relativen Preis von X nach der \u00d6ffnung, zu dem die Produktionen der X- und der Y-Industrie international gehandelt werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Folgen des Strukturwandels<\/h2>\n<p>Zentral ist, dass das Land durch den Handel den Konsumpunkt (K) von der Produktionsm\u00f6glichkeitenkurve l\u00f6sen kann, indem Y importiert und X exportiert wird. Durch den Handel stellt sich das Land insgesamt besser, da von beiden G\u00fctern mit denselben Ressourcen mehr (Punkt K) konsumiert werden kann als im Autarkiefall (Punkt A). Allerdings f\u00fchrt der Strukturwandel der inl\u00e4ndischen Wirtschaft von der Y- zur X-Industrie in der Regel wiederum zu Gewinnern und Verlierern. Zu den Verlierern geh\u00f6ren beispielsweise die in der Nahrungsmittel-Industrie (Y) spezifisch ausgebildeten Fachkr\u00e4fte, die in der Pharmaindustrie (X) kaum eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sie m\u00fcssen deshalb in der schrumpfenden Nahrungsmittelindustrie eine Lohneinbusse in Kauf nehmen oder, bei unflexiblen L\u00f6hnen, eine zumindest tempor\u00e4re Arbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>Auch das allgemeine Gleichgewichtsmodell liefert zahlreiche Anwendungsm\u00f6glichkeiten: Erstens kann man durch die Pr\u00e4zisierung der Produktionsstruktur die Umverteilungseffekte des Handels genauer studieren. Zweitens zeigt Abbildung 2, dass die Spezialisierung durch Handel grunds\u00e4tzlich die Abh\u00e4ngigkeit eines Landes erh\u00f6ht. Denn im neuen Gleichgewicht (H) produziert das Land viel weniger Nahrungsmittel (X) als im Autarkiepunkt A und wird damit im Konsum von Importen abh\u00e4ngig, w\u00e4hrend es mehr Medikamente (Y) produziert und hier in der Produktion vom Zugang zum Weltmarkt abh\u00e4ngig wird.<\/p>\n<p>Drittens stellt Abbildung 2 die Basis f\u00fcr die Analyse von Produktivit\u00e4tssteigerungen im Inland oder des internationalen Austausches von (digitalen) Arbeitsleistungen und Zwischenprodukten dar: Die Produktionsm\u00f6glichkeitenkurve verschiebt sich tendenziell nach rechts \u2013 der inl\u00e4ndische Konsum nimmt zu. Umgekehrt impliziert das Konzept, dass bei Nutzung internationaler Austauschm\u00f6glichkeiten ein bestehendes Konsumniveau (zum Beispiel der Punkt A) mit geringerem Ressourcenverbrauch erreicht werden kann als in Autarkie, weil die Ressourcen bei Handel effizienter eingesetzt werden.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Ein Hauch von Gefahr<\/h2>\n<p>Der amerikanische Handelstheoretiker Ronald W. Jones sagte einst: \u00abDem internationalen Handel haftet seit je eine Spur von Romantik an \u2013 die Verlockung des Exotischen, der Hauch von Gefahr.\u00bb Die beiden hier vorgestellten Konzepte erkl\u00e4ren, warum dem so ist. Der Handel impliziert sowohl Exporte wie auch Importe (wobei das eine nicht besser als das andere ist). Er erh\u00f6ht nicht die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze, sondern die Effizienz. Innerhalb der L\u00e4nder gewinnen nicht alle. Gerade die Politik k\u00f6nnte meines Erachtens von diesen Grundlagen einiges lernen. Um auf meine Frage vom Anfang zur\u00fcckzukommen, ob man die \u00abHandeltstheorie nach Lehrbuch\u00bb auf diese K\u00fcrze weiter verdichten sollte: Ja, ich denke, es hat sich gelohnt.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">In der Handelstheorie werden auch andere Formen der Produktionsm\u00f6glichkeitenkurve diskutiert, was die folgende Argumentation aber nicht \u00e4ndert.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kann man den Inhalt von Lehrb\u00fcchern, welche Tausende von Aufs\u00e4tzen bereits verdichten, auf ein paar Zeilen zusammenfassen \u2013 und soll man dies \u00fcberhaupt versuchen? Diese Frage ging mir durch den Kopf, als ich angefragt wurde, diesen Beitrag zu verfassen. Meine Folgerung: Ja, es k\u00f6nnte sich lohnen. Im Grunde erfassen zwei Konzepte die Essenz der Handelstheorie. 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