{"id":97364,"date":"2022-03-09T09:07:28","date_gmt":"2022-03-09T08:07:28","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=97364&#038;preview=true&#038;preview_id=97364"},"modified":"2023-08-23T22:47:47","modified_gmt":"2023-08-23T20:47:47","slug":"lionnet-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/03\/lionnet-03-2022\/","title":{"rendered":"EU und USA starten Technologieallianz"},"content":{"rendered":"<p>Ende September 2021 haben die EU und die USA in Pittsburgh, Pennsylvania, den \u00abTrade and Technology Council\u00bb (TTC) gegr\u00fcndet. Mit diesem bilateralen Forum wollen sie die transatlantische Handels- und Technologiepolitik koordinieren.<\/p>\n<p>Ein treffenderer Ort als Pittsburgh h\u00e4tte kaum gefunden werden k\u00f6nnen, um die Erneuerung dieser Beziehungen anzugehen: Die ehemalige \u00abSteel City\u00bb hat eine bemerkenswerte Transformation hinter sich. W\u00e4hrend Mitte des vergangenen Jahrhunderts Stahlwerke als Zulieferer der Autoindustrie das Ortsbild dominierten, ist Pittsburgh heute eine von Dienstleistungs- und Technologiebetrieben gepr\u00e4gte Universit\u00e4tsstadt. Gleichzeitig liegt sie in einem der wichtigsten \u00abSwing-States\u00bb, der in den Pr\u00e4sidentschaftswahlen von 2016 dem mit einer protektionistischen Agenda angetretenen republikanischen Kandidaten Donald Trump zum Wahlsieg verholfen hatte.<\/p>\n<p>Das Bestreben der beiden historisch verbundenen Wirtschaftsr\u00e4ume USA und Europa, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, ist an sich nichts Neues: J\u00fcngere Beispiele sind etwa die New Transatlantic Agenda von 1995, die Transatlantic Economic Partnership von 1998, der 2007 gegr\u00fcndete Transatlantic Economic Council oder die weiterhin sistierten Verhandlungen \u00fcber ein transatlantisches Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership: TTIP).<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Bisher war die Wirkung dieser Anstrengungen \u00fcberschaubar. Bei allen Gemeinsamkeiten verhinderten politische Unterschiede oftmals eine substanzielle Ann\u00e4herung zwischen den beiden Partnern.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> So behinderten Differenzen \u00fcber regulatorische Fragen Fortschritte beim Transatlantic Economic Council \u2013 anhaltende Bekanntheit erlangte die Frage der Zulassung von mit Chlordioxid behandeltem H\u00fchnerfleisch in der EU. Bei der New Transatlantic Agenda und der Transatlantic Economic Partnership wiederum bremsten Auseinandersetzungen \u00fcber die Akzeptanz biotechnologischer Methoden und \u00fcber die extraterritoriale Wirkung gewisser Wirtschaftssanktionen die Bem\u00fchungen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Schliesslich kamen die mit \u00e4hnlichen Differenzen einhergehenden Verhandlungen \u00fcber das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP nach der US-Pr\u00e4sidentschaftswahl von 2016 aus politischen Gr\u00fcnden zum Erliegen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Technologie im Zentrum<\/strong><\/h2>\n<p>Auch wenn diese Erfahrungen hinsichtlich der Beurteilung der Erfolgsaussichten des TTC zu Zur\u00fcckhaltung mahnen, legen ihre Ausrichtung und das ver\u00e4nderte geopolitische Umfeld mit dem Aufstieg Chinas eine differenzierte Beurteilung nahe. Zum einen ist bemerkenswert, welche Aspekte nicht Teil der Initiative sind. Der in der Vergangenheit besonders kontrovers diskutierte Abbau von nicht tarifarischen Handelshemmnissen im Agrarbereich ist ebenso wenig abgedeckt wie etwa Regeln \u00fcber Subventionen oder den Investitionsschutz. Anstelle eines umfassenden Verhandlungsprojekts \u2013 wie es etwa ein Handelsabkommen w\u00e4re \u2013 liegt der Fokus stattdessen auf einer ergebnisoffenen Ermittlung von Gemeinsamkeiten. Entsprechend ist der TTC eher als Plattform, sozusagen modular auf voneinander unabh\u00e4ngigen thematischen Arbeitsgruppen aufgebaut. Es sollen nicht prim\u00e4r neue Standards ausgearbeitet, sondern Positionen koordiniert werden.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die zehn Arbeitsgruppen des Trade and Technology Council zeigt zum andern: Nebst der Klimapolitik und dem Arbeitnehmendenschutz stehen zun\u00e4chst Technologieaspekte im Zentrum. So befassen sich sechs Arbeitsgruppen mit \u00abCleantech\u00bb, \u00abTechnologiestandards\u00bb, \u00abDatenmanagement und Technologieplattformen\u00bb, \u00abICT-Sicherheit\u00bb, \u00abTechnologiemissbrauch\u00bb, \u00abZugang zu digitalen Technologien\u00bb.<\/p>\n<p>Bereiche mit offensichtlichen Divergenzen sind dabei ausgeklammert, allen voran die Frage der grenz\u00fcberschreitenden \u00dcbermittlung von Personendaten.<\/p>\n<p>Bahnt sich also eine \u00abeuroatlantische Technologieallianz\u00bb an? Um diese Frage zu beantworten, gilt es konkrete Fortschritte abzuwarten. Denkbar sind gemeinsame Regulierungen des Zu- und Abflusses von Technologie durch Export- und Investitionskontrollen, gemeinsame Formulierungen von Prinzipien etwa bez\u00fcglich k\u00fcnstlicher Intelligenz und Onlineinhalten.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Mit wirtschaftspolitischen Massnahmen versuchen die transatlantischen Partner \u00fcberdies, die \u00abResilienz\u00bb durch eine Verringerung der Abh\u00e4ngigkeit von anderen Wirtschaftsr\u00e4umen wie China zu st\u00e4rken. Damit reflektiert der TTC bereits konvergierende Tendenzen beidseits des Atlantiks.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Eine koordinierte Industriepolitik?<\/strong><\/h2>\n<p>Bemerkenswert ist die Aufmerksamkeit, die den grenz\u00fcberschreitenden Lieferketten zuteilwird \u2013 sind diese doch in marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften grunds\u00e4tzlich in privater Hand. Bis anhin ist es weitestgehend europ\u00e4ischen und amerikanischen Unternehmen \u00fcberlassen, ob sie Vorleistungen selbst herstellen oder auf M\u00e4rkten im In- oder Ausland beziehen \u2013 und nicht dem Staat. Auch liegt die Lagerhaltung mit entsprechenden Kosten im Ermessen der Firmen. Entgegen diesen marktwirtschaftlichen Prinzipien wird ein Mass an politischer Steuerung angestrebt. Ein Trend, der sich im Zuge der Covid-19-Pandemie verst\u00e4rkt hat.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Um k\u00fcnftige Verwerfungen durch Lieferengp\u00e4sse zu verhindern, unterziehen die USA und die EU ihre Wertsch\u00f6pfungsketten deshalb einer Neubewertung.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> So werden gewisse Rohstoffe beziehungsweise Vorleistungen als \u00abessenziell\u00bb kategorisiert \u2013 das heisst, sie werden f\u00fcr das Funktionieren der Volkswirtschaft oder den Schutz \u00f6ffentlicher Interessen als unabdingbar erachtet. Darunter werden auch Inputg\u00fcter wie Halbleiter verstanden, bei denen sich Lieferschwierigkeiten auf die Produktion zahlreicher Waren auswirken k\u00f6nnen. Die geografische Konzentration der Halbleiterproduktion im asiatischen Raum mag den Eindruck einer Abh\u00e4ngigkeit vor allem hinsichtlich der Outputs plausibel machen (Siehe <em>Abbildung<\/em>).<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Halbleiterexporte, Anteile nach Regionen (2019)<\/strong><\/h2>\n<div class=\"chart chart--normal\" id='Lionnet_3-22_Themen_Abbildung_DE'><\/div>\n<script>\n\n\n\n$(function () {\n    $('#Lionnet_3-22_Themen_Abbildung_DE').highcharts({     \n\n chart: {\n        plotBackgroundColor: null,\n        plotBorderWidth: null,\n        plotShadow: false,\n        type: 'pie'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    tooltip: {\n        pointFormat: ' <b>{point.percentage:.1f}%<\/b>'\n    },\n    accessibility: {\n        point: {\n            valueSuffix: '%'\n        }\n    },\n    plotOptions: {\n        pie: {\n        size: 250,\n            allowPointSelect: true,\n            cursor: 'pointer',\n            dataLabels: {\n                enabled: true,\n                format: '<b>{point.name}<\/b> <br>{point.y}% ',\n            }\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '',\n        colorByPoint: true,\n        data: [{\n            name: 'China und Hongkong',\n            y: 31.4,\n            sliced: false,\n            selected: false\n        }, {\n            name: 'S\u00fcdkorea',\n            y: 14.5\n\n        }, {\n            name: 'Singapur',\n            y: 14.0\n        },  {\n            name: 'Taiwan',\n            y: 13.9\n        }, {\n            name: 'Malaysia',\n            y: 6.0},\n            \n          {\n            name: 'USA',\n            y: 3.9},\n             {\n            name: 'Japan',\n            y: 4.5},\n               {\n            name: 'EU',\n            y: 3.8},\n             {\n            name: '\u00dcbrige',\n            y: 8.0},\n  \n\n        ]\n    }]\n});\n});\n\n<\/script>\n<h6 class=\"content-copy\">Anmerkung: Dargestellt sind nur die Exporte.\u00a0Quelle: OECD (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend bisher das Kriterium der Wirtschaftlichkeit die Strukturierung der Wertsch\u00f6pfungsketten gepr\u00e4gt hat<sup><a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><\/sup>, erhalten diese politische Erw\u00e4gungen ein gr\u00f6sseres Gewicht. Im Halbleiterbereich spielt vor allem die Frage der Technologief\u00fchrerschaft eine Rolle. Der TTC ist somit auch als Instrument zur Koordination entsprechender wirtschaftspolitischer Massnahmen angedacht. In diesem Punkt unterscheidet er sich von den bisherigen transatlantischen Initiativen, gerade auch weil sich das geopolitische Umfeld ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Eine politische Allianz<\/strong><\/h2>\n<p>Inhalt und Ausrichtung des TTC sind ohne Blick auf globale Trends kaum zu erkl\u00e4ren. Wenn die technologische Kooperation das inhaltliche Herzst\u00fcck der Initiative ist, so ist die Abgrenzung des anvisierten transatlantischen Handels- und Technologieraumes prim\u00e4r gegen\u00fcber China das politische. EU und USA haben bei der Gr\u00fcndung des TTC ihre Absicht unterstrichen, gemeinsam gegen \u00abnicht marktwirtschaftliche\u00bb und handelsverzerrende Praktiken vorzugehen.<a href=\"#footnote_8\" id=\"footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor\">[8]<\/a> \u00dcberdies wollen die Partner hinsichtlich der Investitions- und Exportkontrollen nicht n\u00e4her definierte Sicherheitsrisiken adressieren. Ausdr\u00fccklich soll der TTC auch dazu dienen, um in multilateralen Foren mit einer Stimme zu sprechen.<\/p>\n<p>Die Initiative unterstreicht damit den sich versch\u00e4rfenden Trend einer politischen Blockbildung und eines immer offener ausgetragenen Systemwettbewerbs. W\u00e4hrend China die \u00fcber Jahrzehnte aufgebaute Dominanz in wichtigen Produktionssektoren ausbauen und die eigene Unabh\u00e4ngigkeit erh\u00f6hen will, streben die USA mit industriepolitischen Eingriffen einen Auf- und Ausbau ihrer Industrie an. \u00dcber die USA hinaus sind staatliche Investitionskontrollen \u2013 unter anderem zur Verhinderung ausl\u00e4ndischer Einflussnahme \u2013 inzwischen zu einem globalen wirtschaftspolitischen Standard geworden.<\/p>\n<p>Die Tendenzen zeigen sich auch in der EU: W\u00e4hrend die Programme zur Weiterentwicklung des Binnenmarktes lange vor allem auf den Abbau von Marktverzerrungen abzielten, ist ihre industriepolitische Dimension heute nicht mehr zu \u00fcbersehen. Die EU-Digitalstrategie und der sogenannte European Green Deal sollen den Status der EU als regulatorische Standardsetzerin begr\u00fcnden oder festigen. Diese Strategie geht einher mit Massnahmen, die gezielt Wertsch\u00f6pfungsketten innerhalb des Binnenmarktes zur\u00fcckf\u00fchren und halten sollen.<a href=\"#footnote_9\" id=\"footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor\">[9]<\/a><\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\"><strong>Schweiz ist mittendrin<\/strong><\/h2>\n<p>Aus Schweizer Sicht gilt es die Entwicklungen genau zu beobachten. Unbestritten ist: Stabile wirtschaftliche Beziehungen zwischen der EU und den USA tragen zur Sicherheit und zum Wohlstand in der Schweiz bei. Die Schweiz hat ein Interesse an einer transatlantischen Koordination, gerade in den zukunftsweisenden Bereichen.<\/p>\n<p>Was die zunehmende staatliche Einflussnahme und die zunehmende Blockbildung betrifft, so ist zwischen Ank\u00fcndigung und Umsetzung zu unterscheiden: W\u00e4hrend die Absichtserkl\u00e4rungen von Pittsburgh industriepolitische Komponenten anklingen lassen, steht die konkrete Umsetzung etwa einer R\u00fcckf\u00fchrung von Wertsch\u00f6pfungsketten aus. Die EU hat indes im Bereich der Halbleiter j\u00fcngst strategische Eckwerte definiert.<a href=\"#footnote_10\" id=\"footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor\">[10]<\/a> Zudem ist nicht zu vergessen, dass zwischen den USA und der EU bedeutende Unterschiede in Bezug auf regulatorische Ans\u00e4tze und offensive Wirtschaftsinteressen bestehen.<\/p>\n<p>Sollte sich tats\u00e4chlich ein transatlantischer Handels- und Technologieraum abzeichnen, hat die Schweiz zweifellos ein Interesse an einer Zusammenarbeit. Diese pflegt sie bereits heute mit beiden Wirtschaftsr\u00e4umen. Der Trade and Technology Council birgt aber durchaus ein gewisses Risiko, dass die Schweiz von f\u00fcr sie wichtigen Diskussionen und Entwicklungen ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>Sowohl die EU als auch die USA haben erkl\u00e4rt, m\u00f6glichst rasch Ergebnisse erzielen zu wollen. Mit Spannung wird deshalb das n\u00e4chste hochrangige TTC-Treffen erwartet. Es soll im Mai 2022 in Europa stattfinden.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Vgl. Tak\u00e1cs (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Vgl. Hillman et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. Frost (1998).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Vgl. Barker (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Bundesrat (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Chin et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Nathani et al. (2014).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_8\" class=\"footnote--item\">Europ\u00e4ische Kommission (2021b), Ziff. 2.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_8\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_9\" class=\"footnote--item\">Europ\u00e4ische Kommission (2021a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_9\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_10\" class=\"footnote--item\">Europ\u00e4ische Kommission (2022).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_10\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende September 2021 haben die EU und die USA in Pittsburgh, Pennsylvania, den \u00abTrade and Technology Council\u00bb (TTC) gegr\u00fcndet. 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(2021). <a href=\"https:\/\/www.bcg.com\/publications\/2021\/the-importance-of-global-value-chains-as-industrial-policy-springs-back\">As Supply Chains Localize, Industrial Policy Springs Back<\/a>, Boston Consulting Group, 22. November.<\/li>\r\n \t<li>Europ\u00e4ische Kommission (2021a). <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/sites\/default\/files\/communication-industrial-strategy-update-2020_en.pdf\">Updating the 2020 New Industrial Strategy: Building a Stronger Single Market for Europe\u2019s Recovery<\/a>, COM(2021) 350 final, 5. Mai.<\/li>\r\n \t<li>Europ\u00e4ische Kommission (2021b). <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/STATEMENT_21_4951\">EU-US Trade and Technology Council Inaugural Joint Statement<\/a>, 29. September 2021, Ziff. 2.<\/li>\r\n \t<li>Europ\u00e4ische Kommission (2022). <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/IP_22_729\">Digital Sovereignty: Commission Proposes Chips Act to Confront Semiconductor Shortages and Strengthen Europe's Technological Leadership<\/a>, 8. Februar.<\/li>\r\n \t<li>Frost, Ellen L. (1998). <a href=\"https:\/\/www.piie.com\/publications\/policy-briefs\/transatlantic-economic-partnership\">The Transatlantic Economic Partnership<\/a>, Peterson Institute for International Economics, Policy Brief 98\u20136, September.<\/li>\r\n \t<li>Hillman, Jennifer et al. (2021).\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.cfr.org\/blog\/can-us-eu-trade-and-technology-council-succeed\">Can the U.S.-EU Trade and Technology Council Succeed? Council on Foreign Relations<\/a>, 29. Oktober.<\/li>\r\n \t<li>Nathani, Carsten et al. (2014). <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Publikationen_Dienstleistungen\/Publikationen_und_Formulare\/Aussenwirtschafts\/Globalisierung\/die-volkswirtschaftliche-bedeutung-der-globalen-wertschoepfungsk.html\">Die volkswirtschaftliche Bedeutung der globalen Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr die Schweiz<\/a>, Strukturberichterstattung Nr. 53\/1, Studie im Auftrag des Seco.<\/li>\r\n \t<li>OECD (2019). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1787\/8fe4491d-en\">Measuring Distortions in International Markets: The Semiconductor Value Chain<\/a>, OECD Trade Policy Papers, No. 234.<\/li>\r\n \t<li>Tak\u00e1cs, Tamara (2014). Transatlantic Regulatory Cooperation in Trade, in: A Transatlantic Community of Law, Cambridge University Press, 158\u2013185.<\/li>\r\n<\/ul>","post_kasten":[{"kasten_title":"","kasten_box":""}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"109215","post_abstract":"","magazine_issue":"20220301","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[3988,4127],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20210323","original_files":null,"external_release_for_author":"20210101","external_release_for_author_time":"00:06:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97364"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4897"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97364"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":164887,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97364\/revisions\/164887"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4897"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/203400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=97364"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=97364"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=97364"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=97364"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=97364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}