{"id":97366,"date":"2022-03-09T09:07:04","date_gmt":"2022-03-09T08:07:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=97366&#038;preview=true&#038;preview_id=97366"},"modified":"2023-08-23T22:47:51","modified_gmt":"2023-08-23T20:47:51","slug":"durant-3-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2022\/03\/durant-3-2022\/","title":{"rendered":"Zusammenspiel zwischen Handel und Entwicklung \u00fcberdenken"},"content":{"rendered":"<p>Der Handel geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Aktivit\u00e4ten des Menschen. Er pr\u00e4gte die Zivilisationen seit der Antike, f\u00f6rderte Innovationen und neue Produktionsmethoden, entschied \u00fcber Entwicklungspfade und -schwerpunkte und f\u00fchrte zu Kriegen und Hungersn\u00f6ten. Gleichzeitig hat er aber auch die Entwicklung und den Wohlstand rasant beschleunigt. Dank der Entkolonialisierung, der Schaffung allgemeiner Zollpr\u00e4ferenzsysteme sowie der Handelsabkommen des General Agreement on Tariffs and Trade (Gatt) und der daraus hervorgegangenen Welthandelsorganisation (WTO) erhielten die sich entwickelnden Volkswirtschaften die M\u00f6glichkeit, sich aktiv am internationalen Handel zu beteiligen.<\/p>\n<p>Von diesem massiven Handelswachstum konnten allerdings nicht alle L\u00e4nder profitieren. Der Anteil Afrikas und Lateinamerikas am Welthandel ist seit 1964, dem Gr\u00fcndungsjahr der Konferenz der Vereinten Nationen f\u00fcr Handel und Entwicklung (Unctad), sogar geschrumpft. Das Ziel, den Handelsanteil der am wenigsten entwickelten L\u00e4nder in den letzten zehn Jahren zu verdoppeln, wurde deutlich verfehlt: Er ist praktisch unver\u00e4ndert geblieben.<\/p>\n<p>Zudem hat die Pandemie die Risse in unserem Entwicklungsverst\u00e4ndnis schonungslos offengelegt. Sie hat uns gezwungen, \u00fcber die lange geduldeten Ungleichheiten nachzudenken, die zu unterschiedlich ausgepr\u00e4gter Ver\u00e4rgerung f\u00fchren. Gemeint sind etwa der Zugang zu Impfstoffen, die Auswirkungen der Verschuldung oder die Unzul\u00e4nglichkeiten beim sozialen Schutz. Diese Risse einfach zu kitten, wird nicht gen\u00fcgen. Um den heutigen und k\u00fcnftigen Generationen eine resiliente und nachhaltige Zukunft zu bieten, m\u00fcssen wir strukturelle Antworten finden.<\/p>\n<p>Paradoxerweise bietet die Krise auch Chancen in Sachen Nachhaltigkeit und Inklusivit\u00e4t, die wir nutzen m\u00fcssen. So hilft die Unctad den L\u00e4ndern, ihre Produktionskapazit\u00e4ten zu ermitteln, ihre Investitions- und Ausbildungsbed\u00fcrfnisse festzulegen und ihren Wandel zu einer \u00f6kologischen und digitalen Wirtschaft vorzubereiten. Zudem ist es ein Ziel der Unctad, Daten und Materialien f\u00fcr die Innovationsf\u00f6rderung und die wirtschaftliche Diversifizierung bereitzustellen.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Handel als Teil der L\u00f6sung<\/h2>\n<p>Gleich zu Beginn der Gesundheitskrise gef\u00e4hrdete die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit der nach dem Modell \u00abMade in the World\u00bb aufgestellten, weltweit produzierenden Volkswirtschaften die Versorgung mit medizinischem Material und Schutzausr\u00fcstung. In ihren globalen Lieferketten kam es zu Engp\u00e4ssen bei der Verf\u00fcgbarkeit von Rohstoffen und Nebenerzeugnissen.<\/p>\n<p>Hinzu kam der Anstieg der Energie- und Transportkosten. All dies stellt eine erhebliche Belastung f\u00fcr die Kaufkraft der Haushalte im globalen Norden dar, gef\u00e4hrdet den Zugang zu Waren des Grundbedarfs und die Ern\u00e4hrungssicherheit in den anf\u00e4lligsten Volkswirtschaften des globalen S\u00fcdens. Gleichzeitig erleben wir eine spektakul\u00e4re Erholung des internationalen Handels. Im dritten Quartal 2021 erreichte dieser Rekordwerte, die weit \u00fcber dem Niveau vor der Covid-Krise lagen. Diese paradoxe Entwicklung wirft die Frage auf, wie sich die Wertsch\u00f6pfungsketten ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Dass sich die Wertsch\u00f6pfungsketten diversifizieren m\u00fcssen, ist zweifellos \u2013 nur: wie stark? Und f\u00fcr welche Waren und Sektoren m\u00fcssen sie sich regionalisieren? Das Investitions-Entwicklungs-Paradigma muss \u00fcberdacht werden. Ebenso k\u00f6nnten k\u00fcrzere Wertsch\u00f6pfungsketten den Zugang kleinerer Akteure zu den h\u00f6heren Segmenten der weltweiten Wertsch\u00f6pfungsketten verbessern und auf diese Weise die Gewinne gleichm\u00e4ssiger verteilen. Ein solcher Ansatz w\u00e4re zudem transparenter und einfacher r\u00fcckverfolgbar.<\/p>\n<p>Die Rolle der Unctad ist es, den Entwicklungsl\u00e4ndern dabei zu helfen, diese neuen Trends aufzunehmen und die Vorteile und Risiken abzuw\u00e4gen. Zudem unterst\u00fctzt sie die L\u00e4nder dabei, sich schneller anzupassen und ihren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und f\u00fcr die daraus abgeleiteten Ziele zu leisten sowie n\u00f6tigenfalls neue ordnungspolitische Instrumente zu erarbeiten.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">\u00d6kologischerer Handel<\/h2>\n<p>Wir m\u00fcssen unsere Regeln an die neuen Gegebenheiten anpassen. Daf\u00fcr brauchen wir eine Handelspolitik, die dazu beitr\u00e4gt, den steigenden Wohlstand und die zunehmenden CO<sub>2<\/sub>-Emissionen voneinander zu entkoppeln.<\/p>\n<p>Doch die L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr dieses bedeutende Problem sind sehr unterschiedlich. Denn den im Pariser Abkommen verankerten Grundsatz der \u00abgemeinsamen, aber differenzierten Verantwortung\u00bb legen die L\u00e4nder des Nordens und des S\u00fcdens vollkommen anders aus. Ausserdem ist der Unterschied zwischen Schutz und Protektionismus nicht klar definiert.<\/p>\n<p>An vorderster Front in diesem Kampf stehen die L\u00e4nder in den tropischen Zonen und die kleinen Inselstaaten. Sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber die notwendigen Mittel, um ihre k\u00fcnftigen Emissionen zu senken. Entsprechend besteht die Gefahr, dass sie sich kosteng\u00fcnstigeren Wachstumsmotoren wie den fossilen Brennstoffen zuwenden, obwohl sie sich eigentlich aktiv f\u00fcr die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien einsetzen sollten, die es in \u00e4rmeren L\u00e4ndern in H\u00fclle und F\u00fclle gibt.<\/p>\n<p>Auch die Diskussion \u00fcber einen CO<sub>2<\/sub>-Grenzausgleichsmechanismus ist komplex. Sie muss aber dennoch objektiv gef\u00fchrt werden, damit auch Entwicklungsl\u00e4nder weiterhin Zugang zu den auf diese Weise regulierten M\u00e4rkten haben. Die Unctad tr\u00e4gt mit konkreten Analysen dazu bei, die wichtigsten Aspekte dieses Themas zu beleuchten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Alle diese Stossrichtungen bedingen einen Technologietransfer sowie die Einf\u00fchrung \u2013 oder die Abschaffung \u2013 von Regeln f\u00fcr den internationalen Handel, damit dieser zu einem sozialvertr\u00e4glichen \u00f6kologischen und wirtschaftlichen Wandel beitr\u00e4gt.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Rolle der digitalen Wirtschaft<\/h2>\n<p>Die datenbasierte digitale Wirtschaft erlebt zurzeit einen kr\u00e4ftigen Aufschwung. Doch in den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern nutzen gerade einmal 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung das Internet<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> \u2013 und das in der Regel mit geringer Download-Geschwindigkeit und zu hohen Preisen. Dies schm\u00e4lert entsprechend die Chancen, dass die digitale Wirtschaft als Triebkraft f\u00fcr die Entwicklung genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Zwar hat der Datenverkehr im Internet w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie stark zugenommen, aber die datenbasierte digitale Wirtschaft weist erhebliche Ungleichgewichte auf, die den bereits bestehenden digitalen Graben noch vertiefen. Die Entwicklungsl\u00e4nder m\u00fcssen zuerst ein Umfeld schaffen, in dem die Digitalisierung, der elektronische Handel sowie die Erhebung und die Speicherung der als Triebkraft fungierenden Daten sich entwickeln k\u00f6nnen. Genau das ist der Zweck der von der Unctad ins Leben gerufenen Initiative \u00ab<a href=\"http:\/\/www.etradeforall.org\/\">E-Trade for All<\/a>\u00bb.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Denn der elektronische Handel bietet Unternehmern sowie KMU neue Absatzkan\u00e4le, \u00fcber die sie direkter mit den Konsumenten verbunden sind. Damit diese Kan\u00e4le in einem Land oder einer Region eine gewisse Bedeutung erlangen, ist jedoch eine entsprechende Ausbildung in digitalen Gesch\u00e4ftsmodellen unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<h2 class=\"text__graphic-title\">Geschlechterunterschied im Handel<\/h2>\n<p>M\u00e4nner und Frauen sind ungleich von den Auswirkungen des Handels betroffen. Dies ist eine Tatsache, auch wenn nach Geschlechtern aufgeschl\u00fcsselte Daten bislang fehlen. Handel, der auf Entwicklungsf\u00f6rderung ausgerichtet ist, k\u00f6nnte profitieren, wenn er das von Frauen eingebrachte humane, unternehmerische und gesellschaftlich innovative Kapital ber\u00fccksichtigen und sichtbar machen w\u00fcrde \u2013 auch wenn Frauen hier noch unterrepr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<p>Um den Handel in den Dienst der Entwicklung zu stellen, ist im \u00dcbrigen ein multilateraler Ansatz notwendig. Nur ein solcher kann Fragen des Klimas, der Digitalisierung und der Geschlechtergleichstellung integrieren, gegen die Ungleichheiten ank\u00e4mpfen und den neuen geopolitischen Gegebenheiten Rechnung tragen, die eher den Wunsch nach handelsbezogener und wirtschaftlicher als nach politischer Herrschaft ausdr\u00fccken. Doch regionale Anstrengungen sind wegen der wirtschaftlichen und politischen Asymmetrien zwischen den regionalen Bl\u00f6cken kein Ersatz f\u00fcr den multilateralen Rahmen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Unctad (2021a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Unctad (2021b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">\u00abEine innovative Initiative f\u00fcr einen inklusiveren elektronischen Handel\u00bb. F\u00fcr weitere Informationen siehe <a href=\"http:\/\/www.etradeforall.org\/\">Etradeforall.org<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Handel geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Aktivit\u00e4ten des Menschen. Er pr\u00e4gte die Zivilisationen seit der Antike, f\u00f6rderte Innovationen und neue Produktionsmethoden, entschied \u00fcber Entwicklungspfade und -schwerpunkte und f\u00fchrte zu Kriegen und Hungersn\u00f6ten. Gleichzeitig hat er aber auch die Entwicklung und den Wohlstand rasant beschleunigt. 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Das Ziel der Unctad ist es, die Entwicklungsl\u00e4nder in die Weltwirtschaft zu integrieren, um ihren Aufschwung zu f\u00f6rdern.<\/h6>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Die Pandemie hat den internationalen Handel stark getroffen. Dennoch bietet die Covid-Krise auch Chancen und Potenzial f\u00fcr eine Erholung, sofern die folgenden Bedingungen erf\u00fcllt sind: a) technische und digitale Instrumente f\u00fcr die Teilnahme am Handel werden bereitgestellt, b) es gibt einen Rahmen f\u00fcr die Erleichterung des binnenwirtschaftlichen Handels und f\u00fcr eine sinnvolle Lenkung des Welthandels, c) die am Handel beteiligten Akteure besitzen hohe berufliche Qualifikationen und d) die gesellschaftliche und \u00f6kologische Nachhaltigkeit wird in den Schl\u00fcsselsektoren entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette gest\u00e4rkt.<\/h6>\r\n<h6 class=\"content-copy\">Auf diese vier Themenfelder richtet der Bereich Handelsf\u00f6rderung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) seine Massnahmen aus und kn\u00fcpft Partnerschaften, insbesondere mit multilateralen Akteuren. So wurde beispielsweise zusammen mit der Unctad ein Programm zu E-Commerce und digitaler Wirtschaft gestartet, um den Entscheidungstr\u00e4gern in Entwicklungsl\u00e4ndern zu helfen, g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu schaffen und ihre Kapazit\u00e4ten im Bereich des elektronischen Handels auszubauen.<\/h6>"}],"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":"","main_focus":[155825,156680,164912,165002,165054,165055,165380,166721],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"109205","post_abstract":"","magazine_issue":"20220301","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[3988],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220323","original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97366"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5349"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97366"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97366\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":164897,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97366\/revisions\/164897"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5349"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156680"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/155825"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/203402"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=97366"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=97366"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=97366"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=97366"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=97366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}