{"id":97437,"date":"2021-12-23T13:38:48","date_gmt":"2021-12-23T13:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/12\/mobilite-2060-vers-un-monde-de-services-ideal\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:09","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:09","slug":"mobilitaet-2060-schoene-neue-servicewelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/12\/mobilitaet-2060-schoene-neue-servicewelt\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4t 2060: Sch\u00f6ne neue \u00abServicewelt\u00bb?"},"content":{"rendered":"<p>Selbstfahrende Fahrzeuge, Car- und Ridesharing werden unser Mobilit\u00e4tsverhalten grundlegend ver\u00e4ndern. Eine Studie des Forschungsinstituts Infras im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Raumentwicklung hat die volkswirtschaftlichen Auswirkungen anhand dreier Szenarien bis ins Jahr 2060 gesch\u00e4tzt.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Jedes Szenario wurde einer Referenzentwicklung gegen\u00fcbergestellt, in der die beiden Trends \u00abAutomatisierung\u00bb und \u00abSharing\u00bb auf dem heutigen Niveau verharren. Die Berechnungsgrundlage lieferten die Verkehrsmodelle des Bundes zum Personen- und G\u00fcterverkehr sowie interne Modelle von Infras.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Im Szenario \u00abAutomatisierung\u00bb fahren die Fahrzeuge nahezu vollst\u00e4ndig autonom. Das Auto wird attraktiver, weil die bisher zum Lenken ben\u00f6tigte Zeit produktiver genutzt werden kann. Dadurch sinken die mit der Reisezeit verbundenen Zeitkosten. Die Personalkosten im gewerblichen Verkehr nehmen ebenfalls ab.<\/p>\n<p>Im Szenario \u00abSharing\u00bb teilen die Nutzerinnen und Nutzer sowohl die Fahrzeuge (Carsharing) als auch die Fahrten (Ridesharing) vermehrt. Die bestehenden Ressourcen werden somit effizienter genutzt, und Personen ohne eigenes Auto haben einen besseren Zugang zu Mobilit\u00e4t. Zudem entstehen neue Mobilit\u00e4tsdienste, die wir als \u00ab\u00f6ffentlichen Individualverkehr\u00bb (\u00d6IV) bezeichnen: Im \u00d6IV werden Fahrten bedarfsgerecht geb\u00fcndelt, wobei es ungeteilte und geteilte Fahrten geben kann. Die Grenzen zwischen kollektiver und individueller Mobilit\u00e4t sind bei den Sharingangeboten somit fliessend.<\/p>\n<p>Das Szenario \u00abServicewelt\u00bb stellt eine Kombination der ersten beiden Szenarien dar. Es erforscht m\u00f6gliche Synergien, die sich zwischen selbstfahrenden Fahrzeugen und dem Car- und Ridesharing ergeben.<\/p>\n<h2><strong>\u00d6V-Anteil r\u00fcckl\u00e4ufig<\/strong><\/h2>\n<p>In allen drei Szenarien f\u00fchrt die Automatisierung beziehungsweise Car- und Ridesharing zu zus\u00e4tzlichen und l\u00e4ngeren Fahrten. Das Kombiszenario \u00abServicewelt\u00bb f\u00fchrt zu einer Zunahme der Fahrzeugkilometer im Umfang von 18 Prozent gegen\u00fcber dem Referenzszenario. Trotzdem nehmen Staus tendenziell ab, da autonome Fahrzeuge dichter fahren k\u00f6nnen und so die Strassenkapazit\u00e4t erh\u00f6hen. Hingegen sinkt der Anteil des \u00f6ffentlichen Verkehrs und des Fuss- und Veloverkehrs.<\/p>\n<p>Volkswirtschaftlich unterscheidet die Studie zwischen mikro- sowie makro\u00f6konomischen Effekten. Erstere umfassen einerseits die Kosten und Nutzen f\u00fcr die Verkehrsteilnehmenden \u2013 wie etwa die Reisezeit. Andererseits enthalten sie die Kosten und Nutzen f\u00fcr die Gesellschaft \u2013 wie beispielsweise Umweltauswirkungen. Die makro\u00f6konomische Analyse wiederum befasst sich mit den Auswirkungen auf Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<h2><strong>Nutzen \u00fcberwiegt<\/strong><\/h2>\n<p>Eine Herausforderung war es, die Verhaltens\u00e4nderungen und ihre Folgen zu monetarisieren. Um hierzu Aussagen zu machen, wurde die klassische Methode der Kosten-Nutzen-Analyse adaptiert.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> So geht die Studie etwa davon aus, dass die Reisezeit in einem selbstfahrenden Fahrzeug f\u00fcr produktive Aktivit\u00e4ten wie Lesen oder Telefonieren genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Im Szenario \u00abAutomatisierung\u00bb betr\u00e4gt der mikro\u00f6konomische Nutzen im Vergleich zum Referenzszenario 20 Milliarden Franken pro Jahr, wobei 9,2 Milliarden Franken auf die produktive Nutzung der Fahrzeit zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (siehe <em>Abbildung<\/em>). Ein ebenfalls grosser mikro\u00f6konomischer Nutzen von 8,6 Milliarden Franken ergibt sich in diesem Szenario durch die Verringerung der Anzahl Unf\u00e4lle sowie deren Folgen.<\/p>\n<p>Im Szenario \u00abSharing\u00bb resultiert ein mikro\u00f6konomischer Nutzen von insgesamt 7 Milliarden Franken. Dieser geht gr\u00f6sstenteils auf die Verringerung von Staus durch mehr Fahrgemeinschaften zur\u00fcck. Im Kombiszenario \u00abServicewelt\u00bb betr\u00e4gt der mikro\u00f6konomische Nutzen insgesamt 25 Milliarden Franken pro Jahr.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umwelt und die Gesundheit sind die Auswirkungen hingegen negativ: Die durch die erh\u00f6hte Mobilit\u00e4tsnachfrage verursachten zus\u00e4tzlichen externen Kosten f\u00fcr Umwelt und Gesundheit belaufen sich im Szenario \u00abServicewelt\u00bb auf 1,7 Milliarden Franken. Als Berechnungsgrundlage dienten hier die heutigen Kostens\u00e4tze des Bundesamts f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) und des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) unter Ber\u00fccksichtigung der erwarteten Entwicklung der Treibhausgasemissionen und des Bev\u00f6lkerungswachstums.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><span style=\"color: #ff00ff\"><span style=\"color: #000000\">\u00d6konomischer Nutzen und Kosten von Automatisierung und Sharing im Jahr 2060 \u2013 gegen\u00fcber Referenzszenario<\/span><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<pre><div class=\"chart chart--normal\" id=\"Lamotte-Leuba-Mathys-Peter-Greinus_2022-1-2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n\n    $('#Lamotte-Leuba-Mathys-Peter-Greinus_2022-1-2_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'bar'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: ['<b>Szenario \u00abAutomatisierung\u00bb<\/b> <br>Nettonutzen: 20 Mrd. 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Im Szenario \u00abAutomatisierung\u00bb nimmt die Wertsch\u00f6pfung gegen\u00fcber dem Referenzszenario beispielsweise um 0,8 Prozent ab, und die Besch\u00e4ftigung sinkt um 1,2 Prozent (siehe <em>Tabelle<\/em>). Der Grund: Die Autos, ihre Bauteile und Treibstoffe werden heute grossmehrheitlich importiert. Wenn wir mehr mit dem Auto fahren und die Kilometerkosten steigen, sinkt das verbleibende Budget f\u00fcr den Konsum von in der Schweiz hergestellten G\u00fctern.<\/p>\n<p>Dagegen sind die Wertsch\u00f6pfung und die Besch\u00e4ftigung im Szenario \u00abSharing\u00bb gegen\u00fcber dem Referenzszenario leicht h\u00f6her. Dies liegt an den niedrigeren Anschaffungskosten f\u00fcr gemeinsam genutzte Fahrzeuge, die eine Abnahme der Ausgaben f\u00fcr Importe und eine Verlagerung der Ausgaben der Haushalte auf wertsch\u00f6pfungsintensivere Branchen in der Schweiz erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Im \u00abServicewelt\u00bb-Szenario sinkt die Besch\u00e4ftigung wegen der ansteigenden Importe um 1,4\u00a0Prozent gegen\u00fcber dem Referenzszenario: Dank Automatisierung und Sharing l\u00e4sst sich der Personalaufwand \u2013 etwa f\u00fcr Unterhalt und Betrieb \u2013 pro Mobilit\u00e4tsleistung reduzieren. Das Verkehrswachstum federt die negative Besch\u00e4ftigungswirkung etwas ab. Hingegen w\u00e4chst die Wertsch\u00f6pfung aufgrund der gr\u00f6sseren Nachfrage nach Mobilit\u00e4t, wobei der \u00d6IV mit einem Plus von 41\u00a0Prozent die gr\u00f6sste Wertsch\u00f6pfungszunahme verzeichnet. Zu den Verlierern bez\u00fcglich Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung geh\u00f6rt neben dem klassischen \u00d6V und dem G\u00fcterverkehr (Strasse, Schiene) auch der Fahrzeugverkauf.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung im Jahr 2060 \u2013 Ver\u00e4nderung gegen\u00fcber Referenzszenario<\/h3>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"133\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"127\"><strong>Szenario \u00abAutomatisierung\u00bb<\/strong><\/td>\n<td width=\"98\"><strong>Szenario \u00abSharing\u00bb<\/strong><\/td>\n<td width=\"113\"><strong>Kombiszenario \u00abServicewelt\u00bb<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">Wertsch\u00f6pfung<\/td>\n<td width=\"127\">\u20138,6 Mrd. Fr.\u00a0 (\u20130.8%)<\/td>\n<td width=\"98\">+3,8 Mrd. Fr. (+0,4%)<\/td>\n<td width=\"113\">+3,2 Mrd. Fr. (+0,3%)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"133\">Besch\u00e4ftigung (Vollzeit\u00e4quivalente)<\/td>\n<td width=\"127\">\u201355\u2019000 (\u20131,2%)<\/td>\n<td width=\"98\">+12\u2019000 (+0,3%)<\/td>\n<td width=\"113\">\u201360\u2019000 (\u20131,4%)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Infras \/DLR (2021) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<p>Wie die Digitalisierung die Mobilit\u00e4t in den n\u00e4chsten 40 Jahren ver\u00e4ndert, bleibt nat\u00fcrlich \u00e4usserst ungewiss.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Klar scheint: Abh\u00e4ngig davon, ob sich die Automatisierung, das Sharing oder beide Trends durchsetzen, sind unterschiedliche Massnahmen zu ergreifen. Um die Chance der hohen Effizienzsteigerung in der neuen \u00abServicewelt\u00bb zu nutzen und die damit einhergehenden Risiken zu minimieren, sollten Bund und Kantone geeignete Rahmenbedingungen f\u00fcr kollektive Angebote im Personenverkehr (\u00d6V und \u00d6IV) beziehungsweise Fahrgemeinschaften im privaten motorisierten Individualverkehr f\u00f6rdern.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Infras (2021). Ausgangspunkt der Studie ist Ecoplan (2018).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Nationales Personenverkehrsmodell (<a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/mobilitaet\/grundlagen-und-daten\/verkehrsmodellierung\/npvm.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NPVM<\/a>) sowie Aggregierte Methode G\u00fcterverkehr (<a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/mobilitaet\/grundlagen-und-daten\/verkehrsmodellierung\/nationale-gueterverkehrsmodellierung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AMG<\/a>).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Die Grundnorm f\u00fcr Kosten-Nutzen-Analysen im Strassenverkehr ist <a href=\"https:\/\/www.mobilityplatform.ch\/de\/vss-shop\/product\/SN-641820\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SN 641&nbsp;820<\/a>.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">ARE (2020) und BFS (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Siehe auch <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=97452\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag<\/a> von Matthias Balmer, Antonin Danalet und Nicole Mathys in dieser Ausgabe.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstfahrende Fahrzeuge, Car- und Ridesharing werden unser Mobilit\u00e4tsverhalten grundlegend ver\u00e4ndern. 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Unter dem Strich sind die volkswirtschaftlichen Auswirkungen von autonomen Fahrzeugen sowie der Sharing-Economy in der Schweiz laut einer Studie positiv.","post_hero_image_description":"Der B\u00fcrgermeister der s\u00fcdkoreanischen Hauptstadt Seoul, Oh Se-hoon, in einem selbstfahrenden Auto.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>BFS (2020). <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/kataloge-datenbanken\/publikationen.assetdetail.14941806.html\">Statistik der Kosten und der Finanzierung des Verkehrs<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>ARE (2020). <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/dam\/are\/de\/dokumente\/verkehr\/publikationen\/ergebnistabellen_externe_kosten_2017.xlsx.download.xlsx\/ergebnistabellen_externe_kosten_2017.xlsx\">Externe Kosten und Nutzen des Verkehrs in der Schweiz, Strassen-, Schienen-, Luft- und Schiffsverkehr 2017<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Ecoplan (2018).\u00a0<a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/medien-und-publikationen\/publikationen\/verkehr\/abschatzung-der-okonomischen-folgen-der-digitalisierung-in-der-m.html\">Absch\u00e4tzung der \u00f6konomischen Folgen der Digitalisierung in der Mobilit\u00e4t: Machbarkeitsstudie<\/a>, Studie im Auftrag des ARE.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Infras\/DLR (2021), <a href=\"https:\/\/www.are.admin.ch\/are\/de\/home\/medien-und-publikationen\/publikationen\/grundlagen\/volkswirtschaftliche-auswirkungen-der-digitalisierung.html\">Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung in der Mobilit\u00e4t \u2013 Schlussbericht,<\/a> Studie im Auftrag des ARE.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":97440,"main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":97444,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"107815","post_abstract":"Das Forschungsinstitut Infras hat im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) gesch\u00e4tzt, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen selbstfahrende Fahrzeuge und Car- und Ridesharing im Jahr 2060 f\u00fcr die Schweiz entfalten werden. Die Studie zeigt: Das automatisierte Fahren f\u00fchrt zu einem Zeitgewinn, zu einem besseren Zugang zur Mobilit\u00e4t und zu weniger Unf\u00e4llen. Auf der anderen Seite drohen eine Reduktion der Arbeitspl\u00e4tze in der Schweiz sowie Umweltsch\u00e4den. 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