{"id":97482,"date":"2021-12-23T13:38:48","date_gmt":"2021-12-23T13:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/12\/la-recherche-en-suisse-condamnee-a-la-croissance\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:09","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:09","slug":"forschungssystem-schweiz-wie-gross-ist-gross-genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/12\/forschungssystem-schweiz-wie-gross-ist-gross-genug\/","title":{"rendered":"Forschungssystem Schweiz: Wie gross ist gross genug?"},"content":{"rendered":"<p>In der Wissenschaft besteht ein starker Zusammenhang zwischen Gr\u00f6sse und Exzellenz. So entscheidet die \u00abRegel der kritischen Masse\u00bb dar\u00fcber, ob Forschungsaktivit\u00e4ten auf Spitzenniveau m\u00f6glich sind. Im Gegensatz zu anderen Sektoren, in denen die relative Quantit\u00e4t an Ressourcen als zuverl\u00e4ssiger Indikator dienen kann (beispielsweise im Bildungswesen), entscheidet der absolute Investitionsbetrag \u2013 insbesondere f\u00fcr Ausr\u00fcstung, Infrastruktur und wissenschaftliches Personal \u2013 \u00fcber den Einfluss der Forschung auf die wissenschaftliche und wirtschaftliche Leistung eines Landes.<\/p>\n<p>Schuld daran sind die sogenannten wesentlichen Unteilbarkeiten in der Wissenschaft. Zahlreiche Bereiche in Wissenschaft und Technologie sind zwingend auf den Einsatz betr\u00e4chtlicher und \u00abunteilbarer\u00bb Mittel f\u00fcr Forschung und Entwicklung (F&amp;E) in den Labors angewiesen. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ben\u00f6tigt die Forschung zudem zahlreiche Infrastrukturen und Dienstleistungen sowie qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Da also die absolute Gr\u00f6sse entscheidend ist, m\u00fcssen kleine, nach Exzellenz strebende L\u00e4nder wie die Schweiz oder D\u00e4nemark ein Forschungssystem unterhalten, das im Vergleich zu gr\u00f6sseren Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Italien verh\u00e4ltnism\u00e4ssig aufwendig ist (siehe <em>Abbildung\u00a01<\/em>). Zudem ist davon auszugehen, dass bestimmte Merkmale des Systems es dazu zwingen, stetig zu wachsen (siehe folgenden Abschnitt).<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: F&amp;E-Personal \u00f6ffentlicher Institutionen im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerung, in Vollzeit\u00e4quivalenten (2000\u20132019)<\/h3>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Foray-1-2-2022-Abb1_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Foray-1-2-2022-Abb1_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: [\n            '2000',\n            '2012',\n            '2019',\n     \n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: 'Vollzeit\u00e4quivalente pro 1000 Personen'\n     },  labels: {format: '{value}'},\n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:10px\">{point.key}<\/span><table>',\n        pointFormat: '<tr><td style=\"color:{series.color};padding:0\">{series.name}: <\/td>' +\n            '<td style=\"padding:0\"><b>{point.y:.2f} Vollzeit\u00e4quivalente<\/b><\/td><\/tr>',\n        footerFormat: '<\/table>',\n        shared: true,\n        useHTML: true\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: 'D\u00e4nemark',\n        data: [2.54,3.92,4.17],color: '#a5c4d2'\n\n    }, {\n        name: 'Schweiz',\n        data: [2.25,3.49,4],color: '#D00A0A'\n   \n   }, {\n        name: 'Finnland',\n        data: [4.36,4.19,3.82],color: '#f4e541'\n   \n   }, {\n        name: 'Deutschland',\n        data: [2.12,2.79,3.18],color: '#74ab4e'\n        \n   }, {\n        name: 'Spanien',\n        data: [1.784,2.54,2.65],color: '#9e418f'\n   \n   }, {\n        name: 'Niederlande',\n        data: [2.69,2.698,2.58],color: '#434491'\n   \n   }, {\n        name: 'Frankreich',\n        data: [2.32,2.39,2.55],color: '#c74d70'\n        \n   }, {\n        name: 'Japan',\n        data: [2.6,2,2.14],color: '#cfd943'\n   \n   }, {\n        name: 'Italien',\n        data: [1.52,1.91,2.08\n],color: '#74b5ce'\n\n\n        }]\n});\n});\n<\/script>\n<p><span class=\"text__legend\">Lesebeispiel: 2019 arbeiteten pro 1000 in der Schweiz lebenden Personen 4 Vollzeit\u00e4quivalente in der \u00f6ffentlich-rechtlichen Forschung und Entwicklung (F&amp;E).<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Nicolas Pauchard, Schweizerischer Wissenschaftsrat \/ OECD \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<h2>Ein zweischneidiges Schwert<\/h2>\n<p>Wie ist dieses Wachstum einzuordnen? Die Plattform\u00f6konomie dient hier als Modell zum besseren Verst\u00e4ndnis. In diesem Sinn ist das schweizerische Forschungssystem eine zweiseitig nutzbare Plattform, die zwischen den besten Wissenschaftlern und den begabtesten Studierenden vermittelt. Diese Plattform rekrutiert Teilnehmende aus beiden Gruppen und \u00abverkauft\u00bb ihnen den Zugang zur anderen Seite auf der Plattform. Der Erfolg einer solchen Plattform h\u00e4ngt dabei vom Wachstum beider Seiten ab: So erh\u00f6ht eine wachsende Zahl an herausragenden Wissenschaftlern das Interesse der Studierenden, Teil dieser Plattform zu werden \u2013 und umgekehrt.<\/p>\n<p>In diesem System mit \u00abpositiven R\u00fcckwirkungen\u00bb wird jede Entwicklung zus\u00e4tzlich durch selbstverst\u00e4rkende Mechanismen angekurbelt: Starke Systeme werden noch st\u00e4rker, schwache immer schw\u00e4cher. Im Endeffekt gibt es bei solchen dynamischen Systemen zwei Gleichgewichte: Ein Land kann in einer Situation auf tiefem Niveau mit einer geringen Zahl an erfolgreichen Wissenschaftlern und begabten Studierenden feststecken. Oder es kann ein Gleichgewicht auf hohem Niveau erreichen, in dem beide Gruppen eine bedeutende Gr\u00f6sse haben. Dabei sind die \u00abStars der Wissenschaft\u00bb \u00e4usserst wichtig. Sie bringen diese Dynamik in Gang, \u00fcben eine nachhaltige Anziehung aus und verschieben das Gleichgewicht auf ein hohes Niveau.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Will ein kleines Land also die anf\u00e4nglich negativen Effekte seiner geringen Gr\u00f6sse kompensieren und ein attraktives Forschungssystem aufbauen, muss es riesige Investitionen t\u00e4tigen. Um die besten Forschenden anzuziehen, braucht es qualitativ hochstehende Forschungsinfrastrukturen, grossz\u00fcgige Forschungsgelder, ein effizientes Subventionssystem, wettbewerbsf\u00e4hige L\u00f6hne, eine internationale Ausrichtung, autonome und innovative Hochschulen, ausgezeichnete Kontakte zur Industrie \u2013 und nat\u00fcrlich hoch qualifizierte Studierende. Letztere lassen sich vor allem durch ein Modell anlocken, das ein ausgezeichnetes Bildungswesen mit hohem internationalem Ranking zu einem moderaten Preis anbietet.<\/p>\n<h2>Der Preis des Erfolgs<\/h2>\n<p>Studien zur Plattform\u00f6konomie zeigen, dass jene Plattformen besonders erfolgreich sind, die zun\u00e4chst eine sakrosankte \u00f6konomische Regel brechen: Sie verkaufen ihre Dienstleistung den Teilnehmenden einer der beiden Seiten zu einem Preis, der nicht kostendeckend ist. Im Falle der Schweiz ist es der Preis f\u00fcr die Studierendenangebote, der die Kosten bei Weitem nicht deckt. Konkret: die im internationalen Vergleich tiefen Studiengeb\u00fchren. Die \u00abPlattform Schweiz\u00bb zahlt hingegen einen hohen Preis, um hochkar\u00e4tige Forschende anzuziehen und damit eine kritische Masse auf beiden Seiten zu erreichen.<\/p>\n<p>Nur wenige L\u00e4nder k\u00f6nnen sich die Teilnahme an einem solchen \u00abPlattform-System\u00bb leisten. Denn viele von ihnen schaffen es nicht, eine ausreichende Zahl an herausragenden Wissenschaftlern hervorzubringen oder anzulocken. Staaten wie Frankreich, die \u00fcber einen bedeutenden Forschungssektor ausserhalb der Universit\u00e4ten verf\u00fcgen, werden dadurch ebenfalls benachteiligt: Ihre Plattform kann den Studierenden den Kontakt zu namhaften Forschenden nicht \u00abverkaufen\u00bb, da Letztere an Institutionen arbeiten, die Studierenden nicht offenstehen, wie zum Beispiel dem nationalen Forschungszentrum CRNS.<\/p>\n<p>Im Fall der Schweiz sind die individuellen und institutionellen Anreize alle auf ein Wachstum des Systems ausgerichtet: die Hochschulen, die Forschung, die Labors, die Einrichtungen zur Forschungsf\u00f6rderung sowie die Entscheidungstr\u00e4ger in den Kantonen. Das aktuelle System erweist sich auf den ersten Blick als unglaublich erfolgreich. Doch zu welchem Preis?<\/p>\n<h2>Das Problem von Angebot und Nachfrage<\/h2>\n<p>Dass ein kleines Land ein so grosses Forschungssystem unterh\u00e4lt, wirft Fragen auf \u2013 sowohl hinsichtlich des Angebots als auch der Nachfrage. Was das Angebot betrifft, so gibt es nicht gen\u00fcgend junge Schweizer Forschende, um die Dynamik der Plattform am Laufen zu halten. Dar\u00fcber hinaus versch\u00e4rft das ausgezeichnete Berufsbildungssystem das Problem: Zahlreiche junge Leute (rund 60%) entscheiden sich nach der obligatorischen Schulzeit f\u00fcr eine Berufslehre, und nur 18 Prozent einer Altersgruppe studieren auf Terti\u00e4rstufe.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> In der Schweiz wird dieses Problem nat\u00fcrlich durch die Internationalisierung von Studierenden und Wissenschaftlern gel\u00f6st. Diesbez\u00fcglich stellt die Schweiz im internationalen Vergleich einen Sonderfall dar (siehe <em>Abbildung\u00a02<\/em>).<\/p>\n<p>Auf der Nachfrageseite stellt sich die unbequeme Frage, ob die Schweiz \u00abdiese ganze Forschung\u00bb \u00fcberhaupt braucht. Denn der einheimische Arbeitsmarkt f\u00fcr hoch qualifizierte Forschende und Ingenieure ist klein, und es gibt nur wenige Stellen. Folglich m\u00fcssen immer mehr Hochschulabsolventinnen und -absolventen eine Arbeit im Ausland suchen. Zudem sind immer weniger Unternehmen in der Lage, dieses forschungsbasierte Wissen und die daraus hervorgegangenen Technologien zu nutzen.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Anteil ausl\u00e4ndischer Doktoranden (2013 und 2019)<\/h3>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Foray-1-2-2022-Abb2_DE\"><\/div>\n<script>\n\n\n$(function () {\n    $('#Foray-1-2-2022-Abb2_DE').highcharts({     \n\nchart: {\n        type: 'column'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n        categories: [\n            '<b>Schweiz<\/b>',\n            'Grossbritannien',\n            'Frankreich',\n            'Niederlande',\n            'Schweden',\n            'USA',\n            'D\u00e4nemark',\n            '\u00d6sterreich',\n            'Norwegen',\n            'Japan',\n            'Finnland',\n            'Italien',\n            'S\u00fcdkorea',\n            'Deutschland',\n            'Israel',\n        ],\n        crosshair: true\n    },\n    yAxis: {\n        min: 0,\n        title: {\n            text: ''\n        },  labels: {format: '{value}%'},\n    },\n    tooltip: {\n        headerFormat: '<span style=\"font-size:10px\">{point.key}<\/span><table>',\n        pointFormat: '<tr><td style=\"color:{series.color};padding:0\">{series.name}: <\/td>' +\n            '<td style=\"padding:0\"><b>{point.y:.0f}%<\/b><\/td><\/tr>',\n        footerFormat: '<\/table>',\n        shared: true,\n        useHTML: true\n    },\n    plotOptions: {\n        column: {\n            pointPadding: 0.2,\n            borderWidth: 0\n        }\n    },\n    series: [{\n        name: '2013',\n        data: [52, 41, 40, 38, 32, 32, 30, 28, 21, 19, 17, 12, 8, 7, 5]\n\n    }, {\n        name: '2019',\n        data: [56, 41, 38, null, 35, 25, 37, 36, 22, 20, 24, 16, 14, 12, 8]\n\n        }]\n});\n\n});\n<\/script>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Nicolas Pauchard, Schweizerischer Wissenschaftsrat \/ OECD \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<p>Dieses Wettr\u00fcsten offenbart sich insbesondere darin, dass die Gruppe der Doktorierenden unkontrolliert w\u00e4chst und ebenso die prek\u00e4ren Stellen im Wissenschaftsbetrieb. Die Akteure des Systems \u2013 darunter Labore und F\u00f6rderungseinrichtungen \u2013 greifen auf kosteng\u00fcnstige Mechanismen zur\u00fcck, um ihr Wachstum fortzusetzen: Postdocs sind flexibel, kompetent, \u00fcberaus fleissig \u2013 aber sie m\u00fcssen gehen, wenn das jeweilige Budget ersch\u00f6pft ist.<\/p>\n<p>Jedes Labor hat gute Gr\u00fcnde, Postdoktoranden anzustellen. Die Gruppe dieser hoch qualifizierten Personen \u00fcbersteigt aber deutlich die Aufnahmekapazit\u00e4t des Arbeitsmarktes. Es ist fast unm\u00f6glich, diese Akademiker nach ihrem Studium auf dem Niveau zu besch\u00e4ftigen, das den hohen Investitionen in ihre Ausbildung entspricht.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<h2>Wie weiter?<\/h2>\n<p>Die Exzellenz des Systems ist nat\u00fcrlich positiv, und seine Vorteile liegen auf der Hand: ausgezeichnete Hochschulen, herausragende Forschung, ausgebildete Fachleute, ein attraktiver Forschungsplatz f\u00fcr Unternehmen sowie wettbewerbsf\u00e4hige Innovationssysteme. Auch die Vorz\u00fcge der Internationalisierung in der Forschung sind unbestritten.<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr diese Exzellenz \u2013 ein verh\u00e4ltnism\u00e4ssig aufwendiges System und der inh\u00e4rente Wachstumszwang \u2013 werfen aber eine Frage auf: Welche strategischen Massnahmen braucht es, damit dieses System nachhaltig mit der Gesellschaft und der Wirtschaft in der Schweiz verbunden bleibt? Diese Frage bleibt vorl\u00e4ufig unbeantwortet.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Jaffe (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">KOF (2015).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">W\u00f6rter und Spescha (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe insbesondere Stephan (2012) zu den USA.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Wissenschaft besteht ein starker Zusammenhang zwischen Gr\u00f6sse und Exzellenz. 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Cambridge (MA): Harvard University Press.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>W\u00f6rter M. und Spescha A. (2020). <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2020\/05\/starker-trend-zur-konzentration-von-forschungs-und-entwicklungsausgaben\/\">Starker Trend zur Konzentration von Forschungs- und Entwicklungsausgaben<\/a>. Die Volkswirtschaft, 6\/2020.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":97485,"main_focus":"","serie_email":null,"frontpage_slider_bild":97489,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"107869","post_abstract":"In der Forschung zeigt sich: je gr\u00f6sser die Institution oder das Land, desto gr\u00f6sser der Erfolg. Dies zwingt kleine L\u00e4nder mit grossen Ambitionen dazu, ein verh\u00e4ltnism\u00e4ssig aufwendiges Forschungssystem zu unterhalten. Analog zur Plattform\u00f6konomie ist zudem davon auszugehen, dass dieses System immer st\u00e4rker wachsen muss, um nicht abgeh\u00e4ngt zu werden. 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