{"id":97527,"date":"2021-12-23T13:33:51","date_gmt":"2021-12-23T13:33:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/12\/les-cryptomonnaies-une-menace-pour-les-banques-centrales\/"},"modified":"2023-08-23T22:47:51","modified_gmt":"2023-08-23T20:47:51","slug":"untergraben-kryptowaehrungen-das-mandat-der-zentralbanken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/12\/untergraben-kryptowaehrungen-das-mandat-der-zentralbanken\/","title":{"rendered":"Untergraben Kryptow\u00e4hrungen das Mandat der Zentralbanken?"},"content":{"rendered":"<p>Als erstes Land der Welt haben die Bahamas im Oktober 2020 eine digitale Zentralbankw\u00e4hrung (CBDC) lanciert. Der \u00abSand-Dollar\u00bb ist direkt bei der Zentralbank der Inselgruppe hinterlegt anstatt wie herk\u00f6mmliches Geld auf Konten bei Gesch\u00e4ftsbanken.<\/p>\n<p>Inzwischen forschen oder arbeiten mehr als 50 Zentralbanken an der Entwicklung einer digitalen W\u00e4hrung.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> So testet China etwa einen E-Yuan, und die Europ\u00e4ische Zentralbank sowie die US-Notenbank Fed pr\u00fcfen verschiedene Optionen. Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) f\u00fchrt Pilotstudien f\u00fcr digitale W\u00e4hrungsl\u00f6sungen im Umgang mit Gesch\u00e4ftsbanken durch.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu privatem digitalem Geld wie Bitcoin, dessen Wert stark schwanken kann, bieten die digitalen W\u00e4hrungen der Zentralbanken (CBDC) einen stabilen Wert und sind leicht zu konvertieren. Die privat herausgegebenen \u00abStable Coins\u00bb wie Tether oder Binance sind eine Zwischenform von digitalen Zentralbankw\u00e4hrungen und Kryptow\u00e4hrungen wie Bitcoin oder Ether, sie werden von privaten Emittenten ausgegeben und sind mit einem stabilen Wert in Form einer offiziellen W\u00e4hrung wie des Dollars oder eines W\u00e4hrungskorbs unterlegt. Ihr Wertversprechen beruht darauf, dass der Emittent \u00fcber ausreichend liquide Mittel in der Referenzw\u00e4hrung verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Umw\u00e4lzungen stellt sich die Frage: Beeintr\u00e4chtigen Kryptow\u00e4hrungen das Mandat der Notenbanken? Die Antwort f\u00e4llt relativ komplex aus, da Notenbanken verschiedene Aufgaben aus\u00fcben und es eine Rolle spielt, ob man von digitalen Zentralbankw\u00e4hrungen, von privaten Stablecoins oder von ungesicherten Kryptow\u00e4hrungen wie Bitcoin spricht.<\/p>\n<h2><strong>Zahlungssystem profitiert<\/strong><\/h2>\n<p>Eine wichtige Aufgabe einer Zentralbank besteht darin, den Wirtschaftsakteuren ein effizientes und zuverl\u00e4ssiges Zahlungssystem zur Verf\u00fcgung zu stellen. Digitales Zentralbankgeld verspricht hier einen Effizienzgewinn, da die Forderungen sofort beglichen werden. Private Stablecoins k\u00f6nnen weitere Vorteile bringen, indem sie die Wirtschaftsakteure direkt mit einer stabilen Rechnungseinheit verbinden.<\/p>\n<p>Kryptow\u00e4hrungen sind jedoch auch mit Kosten verbunden. So k\u00f6nnen sie die Entstehung von Monopolanbietern, insbesondere bei Stablecoins, beg\u00fcnstigen und damit den wirtschaftlichen Wettbewerb verringern. Emittenten erhalten Zugang zu einer F\u00fclle von Transaktionsdaten, was einen betr\u00e4chtlichen Wettbewerbsvorteil darstellt und zu einer gr\u00f6sseren Marktmacht in verschiedenen Gesch\u00e4ftsbereichen auf Kosten der Verbraucher f\u00fchrt.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Kreditvergabe gef\u00e4hrdet?<\/strong><\/h2>\n<p>Ein zweiter Auftrag der Zentralbanken besteht darin, ein effizientes Spar- und Kreditsystem aufrechtzuerhalten. Kryptow\u00e4hrungen k\u00f6nnten die bisherige Funktionsweise, bei der Banken als Intermedi\u00e4re zwischen Sparern und Unternehmen fungieren, radikal ver\u00e4ndern: Vereinfacht gesagt, erm\u00f6glichen die Bankeinlagen der privaten Haushalte, dass die Banken Kredite an Unternehmen f\u00fcr deren Investitionen vergeben k\u00f6nnen. Wenn nun private Anleger Kryptow\u00e4hrungen oder digitale Zentralbankw\u00e4hrungen kaufen \u2013 statt ihr Geld auf einem Gesch\u00e4ftskonto zu halten \u2013, nimmt die F\u00e4higkeit der Banken, Kredite f\u00fcr Investitionen zu vergeben, wom\u00f6glich ab.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten zeigt, dass das Risiko eines Wegfalls der Gesch\u00e4ftsbanken als Intermedi\u00e4re (\u00abDisintermediation Risk\u00bb) von der Struktur des Bankensystems abh\u00e4ngt. In einem Markt, in dem kaum Wettbewerb zwischen den Banken herrscht, k\u00f6nnen Kryptow\u00e4hrungen den Wettbewerb beleben, indem sie die Monopolmargen der Banken unter Druck setzen. Davon profitieren die Kreditnehmer. In einem Markt, in dem bereits ein starker Wettbewerb herrscht, d\u00fcrften die unter Druck geratenen Banken die h\u00f6heren Kosten an die Kreditnehmer weitergeben.<\/p>\n<p>Sollte es zu einer signifikanten Umschichtung von Einlagen in digitales Zentralbankgeld kommen, k\u00f6nnten die Notenbanken Gegensteuer geben, indem sie ihrerseits in Bankeinlagen reinvestieren. Dies w\u00fcrde jedoch tiefgreifende Governance-Fragen aufwerfen, da die Zentralbanken sowohl die Regulierungsbeh\u00f6rden des Bankensystems als auch die wichtigsten Anleger w\u00e4ren.<\/p>\n<h2><strong>Finanzstabilit\u00e4t bedroht?<\/strong><\/h2>\n<p>Ein drittes Mandat der Zentralbanken ist die Finanzstabilit\u00e4t. Digitale W\u00e4hrungen k\u00f6nnten das Risiko eines Bankensturms beg\u00fcnstigen, da das Abheben von Spareinlagen nur einen Mausklick erfordern w\u00fcrde. M\u00f6glichkeiten, dieses Risiko zu begrenzen, sind ein negativer Zinssatz f\u00fcr digitale W\u00e4hrungen oder eine Obergrenze f\u00fcr Kryptow\u00e4hrungen, die in einer \u00abWallet\u00bb gehalten werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die Wirksamkeit dieser Strategien bleibt jedoch fraglich: Erstens stehen diese Massnahmen den Effizienzgewinnen der digitalen W\u00e4hrungen im Wege.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Zweitens sind sie m\u00f6glicherweise nicht f\u00fcr alle Formen digitaler W\u00e4hrungen gleichermassen praktikabel: W\u00e4hrend beispielsweise eine Obergrenze bei digitalem Zentralbankgeld denkbar ist, l\u00e4sst sie sich bei privaten Krypow\u00e4hrungen kaum durchsetzen \u2013 schlicht, weil derzeit keine Regulierungsbeh\u00f6rde einen Gesamt\u00fcberblick hat.<\/p>\n<p>Ein weiteres Risiko ergibt sich aus einer m\u00f6glicherweise ungen\u00fcgenden operationellen und technischen Zahlungsinfrastruktur eines privaten Emittenten von Kryptow\u00e4hrungen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Risiken von Cyberkriminalit\u00e4t oder operationeller IT-Sicherheit. Zwar sind Ausf\u00e4lle unwahrscheinlich, sie k\u00f6nnten aber schwere gesamtwirtschaftliche Folgen haben.<\/p>\n<h2><strong>E-Dollar als Gefahr?<\/strong><\/h2>\n<p>Das vierte Zentralbankmandat ist schliesslich die Preisstabilit\u00e4t. K\u00f6nnen digitale W\u00e4hrungen den sogenannten Transmissionsmechanismus der Geldpolitik \u2013 also die \u00dcbertragung der geldpolitischen Entscheidungen auf die Wirtschaft \u2013 behindern? Bei digitalem Zentralbankgeld oder bei Stablecoins, die an die offizielle inl\u00e4ndische W\u00e4hrung gekoppelt sind, besteht diese Gefahr weniger. Im Gegenteil: Der Transmissionseffekt k\u00f6nnte sogar noch verst\u00e4rkt werden, da Notenbanken nun einen negativen Zinssatz direkt auf die Konsumenten \u00fcberw\u00e4lzen k\u00f6nnen. Dies w\u00fcrde jedoch die Attraktivit\u00e4t der entsprechenden digitalen W\u00e4hrungen und Stablecoins schm\u00e4lern.<\/p>\n<p>Anders sieht es aus, wenn private Akteure digitales Geld einer ausl\u00e4ndischen Zentralbank halten. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern, in denen das Vertrauen in die Zentralbank oft eingeschr\u00e4nkt ist, k\u00f6nnte die Bev\u00f6lkerung ihr Geld vermehrt in E-Dollars oder E-Euros \u2013 statt in der einheimischen W\u00e4hrung \u2013 anlegen. Dies w\u00fcrde die geldpolitische Autonomie des Landes gef\u00e4hrden und zu Wohlstandsverlusten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnte man dieses Risiko eind\u00e4mmen, indem man einen H\u00f6chstwert definiert f\u00fcr die digitalen Gelder, die von Gebietsfremden gehalten werden. In der Praxis d\u00fcrfte dies aber schwierig durchsetzbar sein, da die Reichweite der Zentralbanken und der Regulierungsbeh\u00f6rden begrenzt ist. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten sich wirtschaftspolitische Spillover-Effekte negativ auf periphere L\u00e4nder auswirken, die selbst keine Emittenten sind.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Stabilit\u00e4t als Knackpunkt<\/strong><\/h2>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen: Die Auswirkungen von Kryptow\u00e4hrungen sind f\u00fcr jedes der vier Hauptmandate der Zentralbanken verschieden. So werden digitale W\u00e4hrungen wahrscheinlich die Effizienz des Zahlungssystems erh\u00f6hen. In Bezug auf das Spar- und Kreditsystem gilt jedoch: Digitale W\u00e4hrungen bergen die Gefahr, die Gesch\u00e4ftsbanken in ihrer Funktion als Intermedi\u00e4re zu schw\u00e4chen. Dies h\u00e4ngt aber wesentlich vom Wettbewerbscharakter des Bankensektors ab. Zudem stellen sich Governance-Fragen, falls Zentralbanken eine aktivere Rolle bei der Kreditvergabe an den Realsektor \u00fcbernehmen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Was die Wahrung der Preisstabilit\u00e4t betrifft, k\u00f6nnte in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern eine allf\u00e4llige Flucht in E-Fremdw\u00e4hrungen dieses Zentralbankmandat gef\u00e4hrden; Industriel\u00e4nder w\u00e4ren hingegen weniger betroffen. Eine Herausforderung stellt zudem die Sicherung der Finanzstabilit\u00e4t dar, da digitale W\u00e4hrungen die Funktion der Zentralbanken als Kreditgeber der letzten Instanz unter Druck setzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Boar und Wehrli (2021); BIZ (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Auer et al (2021); Maechler und Moser (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe auch Jordan 2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Baeriswyl et al. (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Ferrari et al. (2020).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als erstes Land der Welt haben die Bahamas im Oktober 2020 eine digitale Zentralbankw\u00e4hrung (CBDC) lanciert. Der \u00abSand-Dollar\u00bb ist direkt bei der Zentralbank der Inselgruppe hinterlegt anstatt wie herk\u00f6mmliches Geld auf Konten bei Gesch\u00e4ftsbanken. Inzwischen forschen oder arbeiten mehr als 50 Zentralbanken an der Entwicklung einer digitalen W\u00e4hrung. 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Retail CBDC Purposes and Risk Transfers to the Central Bank, Swiss National Bank Working Paper 19\/202.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>BIZ (2021). CBDCs: an Opportunity for the Monetary System, Jahresbericht, Kapitel III.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Boar, C. and A Wehrli (2021): Ready, Steady, Go? \u2013 Results of the Third BIS Survey on Central Bank Digital Currency, BIS Papers, Nr. 114.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Ferrari, Massimo, Mehl, Arnaud und Stracca, Livio (2020). Central Bank Digital Currency in an Open Economy, CEPR Discussion Paper 15335.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Jordan, Thomas (2019). W\u00e4hrungen, Geld und digitale Token, Vortrag zum 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um von WWZ und VB\u00d6, Universit\u00e4t Basel.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Maechler, Andr\u00e9a und Moser, Thomas (2019). The Evolution of Payment Systems in the Digital Age: A Central Bank Perspective, Vortrag am Money Market Event.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"In diesem Artikel finden sich Notizen an die Druckvorstufe.","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":97530,"main_focus":[155827,156682],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":97534,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"107804","post_abstract":"Viele Zentralbanken befassen sich derzeit intensiv mit digitalen W\u00e4hrungen: Einerseits pr\u00fcfen sie, wie sich diese auf ihre Kernaufgaben auswirken. Andererseits erw\u00e4gen sie, ob sie selbst eine digitale Zentralbankw\u00e4hrung (CBDC) herausgeben sollen. Sollten Zentralbanken die Digitalisierung als Chance oder als Bedrohung sehen? Je nach Blickwinkel f\u00e4llt die Antwort unterschiedlich aus: W\u00e4hrend digitale W\u00e4hrungen Effizienzgewinne im Zahlungsverkehr mit sich bringen d\u00fcrften, k\u00f6nnte die Wahrung der Finanzstabilit\u00e4t schwieriger werden. W\u00e4hrend es unwahrscheinlich ist, dass digitales Geld in den Industriel\u00e4ndern die Wirksamkeit der Geldpolitik wesentlich beeintr\u00e4chtigen wird, sieht es in Schwellenl\u00e4ndern anders aus, wo das Vertrauen in die Zentralbanken geringer sein kann.","magazine_issue":"20220102","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[3988,4127],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220111","original_files":null,"external_release_for_author":"20211219","external_release_for_author_time":"22:00:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97527"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3865"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97527"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97527\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161398,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97527\/revisions\/161398"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3988"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3440"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3865"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156682"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/155827"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=97527"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=97527"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=97527"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=97527"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=97527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}