{"id":97616,"date":"2021-12-22T07:12:03","date_gmt":"2021-12-22T07:12:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/12\/votre-banque-dans-votre-poche\/"},"modified":"2023-08-23T22:47:58","modified_gmt":"2023-08-23T20:47:58","slug":"die-bank-im-hosensack","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/12\/die-bank-im-hosensack\/","title":{"rendered":"Die Bank im Hosensack"},"content":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher gingen wir in eine Bankfiliale, heute loggen wir uns auf einer App am Smartphone ein: In der Schweiz nutzt bereits mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Mobile Banking.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Die durchschnittliche Wachstumsrate der Log-ins ins Mobile Banking betr\u00e4gt seit 2018 j\u00e4hrlich 46 Prozent (siehe <em>Abbildung<\/em>).<\/p>\n<div id=\"activitymodule\" class=\"module toggle-wrap\">\n<div class=\"mod-content\">\n<div class=\"issuePanelWrapper\">\n<div id=\"issue_actions_container\" class=\"issuePanelContainer\">\n<div id=\"comment-34071\" class=\"issue-data-block activity-comment twixi-block expanded\">Inzwischen liegt die Anzahl Smartphone-Log-ins bereits \u00fcber dem klassischen E-Banking am Lap- oder Desktop. Erstaunlicherweise wird aber \u2013 trotz der praktischen Scan- und Pay-Funktion am Handy \u2013 lediglich jede f\u00fcnfte Transaktion \u00fcber das Smartphone gemacht. \u00dcber 80 Prozent der Transaktionen werden weiterhin im E-Banking ausgel\u00f6st. Durch die Einf\u00fchrung der QR-Codes auf den Einzahlungsscheinen werden k\u00fcnftig aber wohl vermehrt Transaktionen \u00fcber das Smartphone durchgef\u00fchrt. Hingegen schauen sich viele Mobile-Banking-Nutzende mindestens w\u00f6chentlich ihren Kontostand in der mobilen App an.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Der Siegeszug des Mobile Banking liess in der Schweiz eher lange auf sich warten. So lag der Anteil von Mobile-Banking-Nutzern im Jahr 2016 erst bei 13 Prozent.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> Einerseits gelang es vielen traditionellen Banken lange nicht, ihren Kundinnen und Kunden den Zusatznutzen von Mobile-Banking-Apps zu verdeutlichen. Andererseits gab es Sicherheitsbedenken seitens der Kundschaft. Zum Siegeszug verholfen haben dem Mobile Banking auch die neuen sogenannten Neobanken.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Mobile- und E-Banking-Log-ins in der Schweiz (2018\u20132020)<\/strong><\/h3>\n<div class='chart chart--normal' id='Dietrich-2022-1-2_DE'>\n\n<\/div>\n\n<script>\n\n$(function () {\n\nHighcharts.wrap(Highcharts.Axis.prototype, 'getPlotLinePath', function(proceed) {\n    var path = proceed.apply(this, Array.prototype.slice.call(arguments, 1));\n    if (path) {\n        path.flat = false;\n    }\n    return path;\n});\n\n\n    $('#Dietrich-2022-1-2_DE').highcharts({\n\n\nchart: {\n        type: 'line'\n    },\n    title: {\n        text: ''\n    },\n    subtitle: {\n        text: ''\n    },\n    xAxis: {\n    \n    title: {\n                text: ''\n            },\n        categories: [\n        \n'\tJan 18\t'\t,\n'\tFeb 18\t'\t,\n'\tM\u00e4r 18\t'\t,\n'\tApr 18\t'\t,\n'\tMai 18\t'\t,\n'\tJun 18\t'\t,\n'\tJul 18\t'\t,\n'\tAug 18\t'\t,\n'\tSep 18\t'\t,\n'\tOkt 18\t'\t,\n'\tNov 18\t'\t,\n'\tDez 18\t'\t,\n'\tJan 19\t'\t,\n'\tFeb 19\t'\t,\n'\tM\u00e4r 19\t'\t,\n'\tApr 19\t'\t,\n'\tMai 19\t'\t,\n'\tJun 19\t'\t,\n'\tJul 19\t'\t,\n'\tAug 19\t'\t,\n'\tSep 19\t'\t,\n'\tOkt 19\t'\t,\n'\tNov 19\t'\t,\n'\tDez 19\t'\t,\n'\tJan 20\t'\t,\n'\tFeb 20\t'\t,\n'\tM\u00e4r 20\t'\t,\n'\tApr 20\t'\t,\n'\tMai 20\t'\t,\n'\tJun 20\t'\t,\n'\tJul 20\t'\t,\n'\tAug 20\t'\t,\n'\tSep 20\t'\t,\n'\tOkt 20\t'\t\n\n\n\n],\nplotLines: [{\n                color: '#000000',\n                dashStyle: 'spline', \/\/ Spline = Linie, Dot = gepunktete Linie\n                width: 1,\n                value: 26, \/\/ Wert, wo vertikale Linie eingeblendet werden soll\n                label: {\n                    rotation: 0,\n\n                y: 20,\n                    text: 'Lockdown'\n                },\n                zIndex: 3\n            }],\n\n    },\n    yAxis: {\n        title: {\n            text: 'Index (Jan 18 = 100)'\n        },\n        labels: {\n                format: ''\n            },\n            \n                   \n    },\n     tooltip: {\n     headerFormat: '<b>{point.x} <\/b><br>',\n     valueSuffix: ''\n   \n   \n        },\n    plotOptions: {\n        line: {\n    \n\n            dataLabels: {\n                enabled: false\n            },\n            enableMouseTracking: true\n        },\n        series: {\nmarker: {\nenabled: false\n}\n}\n    },\n    series: [\n     {\n        name: 'Mobile Banking (Smartphone)',\n        data: [\n       100\t,\n92\t,\n104\t,\n102\t,\n107\t,\n107\t,\n110\t,\n112\t,\n112\t,\n124\t,\n130\t,\n144\t,\n148\t,\n134\t,\n146\t,\n146\t,\n153\t,\n145\t,\n160\t,\n151\t,\n152\t,\n172\t,\n172\t,\n192\t,\n189\t,\n170\t,\n192\t,\n193\t,\n203\t,\n214\t,\n214\t,\n214\t,\n216\t,\n234\t\n\n\n]\n       \n           },  \n           {\n        name: 'E-Banking (Computer)',\n        data: [\n     100\t,\n88\t,\n97\t,\n91\t,\n93\t,\n91\t,\n91\t,\n91\t,\n90\t,\n97\t,\n98\t,\n104\t,\n104\t,\n94\t,\n102\t,\n97\t,\n99\t,\n91\t,\n97\t,\n92\t,\n96\t,\n102\t,\n101\t,\n108\t,\n109\t,\n99\t,\n116\t,\n106\t,\n102\t,\n106\t,\n102\t,\n99\t,\n101\t,\n105\t\n\n\n\n\n]\n       \n           },\n          \n           \n           \n           \n           ]\n});\n\n\n\n});\n\n<\/script>\n<p><span class=\"text__legend\">Anmerkung: Median; N= 17 Banken.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Dietrich, Leutenegger und Bayley (2021) \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<h2><strong>Neobanken gewinnen an Terrain<\/strong><\/h2>\n<p>Die Neobanken \u2013 meist junge Techfirmen \u2013 gelten als Vorreiter der digitalen Transformation von Gesch\u00e4ftsmodellen im Banking. Weil sie in der Regel \u00fcber keine Bankfilialen verf\u00fcgen, ist auch das entsprechende Preismodell deutlich g\u00fcnstiger als jenes der klassischen Banken.<\/p>\n<p>Derzeit beschr\u00e4nken sich die Angebote von Neobanken vorwiegend auf Basisdienstleistungen wie den Zahlungsverkehr. Einige Anbietende weiten das Angebot aber bereits auf komplexere Produktfelder wie die Altersvorsorge aus. Andere setzen auf \u00d6kosysteme, die auch branchenfremde Angebote wie beispielsweise Versicherungsdienstleistungen oder den Zugang zu Flughafenlounges einschliessen.<\/p>\n<p>Momentan z\u00e4hlen Neobanken in der Schweiz gem\u00e4ss unseren Sch\u00e4tzungen und basierend auf Angaben der einzelnen Marktteilnehmer rund 600\u2019000 Kundinnen und Kunden. Den gr\u00f6ssten Marktanteil hat derzeit das britische Fintech Revolut.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Aber auch Schweizer Anbieter wie Neon, Zak, Yuh, Yapeal oder Flowbank verzeichnen hohe Wachstumsraten.<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Neobank-Nutzer ist jung, m\u00e4nnlich, gut gebildet und einkommensstark, wie eine Studie des Instituts f\u00fcr Finanzdienstleistungen Zug und des Beratungsunternehmens TI&amp;M aus dem Jahr 2021 zeigt.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a> Allerdings gibt derzeit erst weniger als 1 Prozent der Kundschaft eine Neobank als ihre Hauptbank an. Wie man aus dem diesbez\u00fcglich weiter fortgeschrittenen Markt von Grossbritannien weiss, kann sich dies \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre aber rasant \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Nutzung von Neobanken sind gem\u00e4ss Kundenangaben geringere Kosten und ein besseres Nutzererlebnis (\u00abUser Experience\u00bb). Aus Sicht der herk\u00f6mmlichen Banken ist dieser Befund zumindest auf den ersten Blick beruhigend, denn beide Faktoren sind grunds\u00e4tzlich durch sie kopierbar. Es stellt sich aber nat\u00fcrlich die Frage, ob sich die herk\u00f6mmlichen Institute auch tats\u00e4chlich in diese Richtung bewegen werden. Der Druck auf Preise und Margen im einfachen Bankgesch\u00e4ft d\u00fcrfte f\u00fcr klassische Banken aber auf alle F\u00e4lle steigen.<\/p>\n<h2><strong>Zahlen mit dem Handy<\/strong><\/h2>\n<p>Das Smartphone wird auch je l\u00e4nger, je h\u00e4ufiger f\u00fcr den \u00abdirekten\u00bb Bezahlvorgang eingesetzt (\u00abMobile Payment\u00bb). Dabei fristete das Zahlen \u00fcber eine App an der Kasse, im Onlineshop, unter Freunden oder beim Bezahlen der Parkuhr hierzulande lange Zeit ein Nischendasein. Die Entwicklung im Bereich des mobilen Bezahlens verlief zu Beginn \u00e4hnlich langsam wie jene beim Mobile Banking.<\/p>\n<p>Mobile Payment ist in der Zwischenzeit aber in der breiten Bev\u00f6lkerung angekommen und d\u00fcrfte zuk\u00fcnftig weiter stark zulegen. Im Juli 2021 waren bereits 3,5 Millionen Einwohner in der Schweiz \u2013 dies entspricht fast der H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung \u00fcber 12 Jahre \u2013 beim inl\u00e4ndischen Marktf\u00fchrer Twint registriert. Neuste Zahlen zeigen, dass Mobile Payment damit in der Schweiz weit mehr genutzt wird als in den Nachbarl\u00e4ndern Deutschland oder \u00d6sterreich.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Twint kommt in der Schweiz auf einen Marktanteil von 75 Prozent. Das restliche Viertel teilen sich internationale Branchenriesen wie Apple, Paypal, Samsung oder Google auf. Der Erfolg von Twint mag erstaunen, denn oft hiess es, nationale Marktteilnehmer h\u00e4tten gegen\u00fcber den grossen Techfirmen keine Chance. Anbieter wie Twint oder \u00e4hnliche Bezahll\u00f6sungen in D\u00e4nemark, Schweden oder Spanien belegen aber das Gegenteil.<\/p>\n<p>In Zukunft wird Mobile Payment weiterhin an Bedeutung gewinnen: F\u00fcr das Jahr 2022 sch\u00e4tzen wir, dass rund 390 Millionen Transaktionen via Mobile Payment gemacht werden.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Dies entspricht einem Wachstum von \u00fcber 60 Prozent gegen\u00fcber dem Jahr 2021. Mobile Payment k\u00e4me somit im Jahr 2022 bei den Transaktionen auf einen Marktanteil von 9 Prozent. Mobile Bezahll\u00f6sungen und auch Debitkarten werden k\u00fcnftig dabei vor allem auf Kosten von Bargeld weiterhin an Bedeutung gewinnen.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a><\/p>\n<h2><strong>Bankfiliale der Zukunft<\/strong><\/h2>\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich festhalten: Das Kundenverhalten hat sich schon seit geraumer Zeit ver\u00e4ndert, und die Nutzung von digitalen Dienstleistungen nimmt zu. Es gibt viele Beispiele im Markt, dass eine solche Entwicklung in einer ersten Phase eher evolution\u00e4r und linear verl\u00e4uft. Nicht zuletzt die Erfahrungen im Bereich Mobile Banking oder Mobile Payment zeigen aber auf, dass nach dem Erreichen einer gewissen Schwelle die Marktdurchdringung rasch voranschreiten kann. Ab diesem Zeitpunkt verlaufen die Entwicklungen nicht mehr linear. Die Pandemie hat die Trends dabei noch beschleunigt.<\/p>\n<p>Das Smartphone entwickelt sich zum zentralen Zugang f\u00fcr Bankgesch\u00e4fte: Vor allem einfache Routinetransaktionen werden k\u00fcnftig fast ausschliesslich schnell und einfach \u00fcber das Smartphone erledigt. Das Smartphone wird also f\u00fcr viele Anwendungsf\u00e4lle eine Art \u00abBankfiliale der Zukunft\u00bb. F\u00fcr komplexe Themen \u2013 zum Beispiel eine Beratung f\u00fcr eine Hypothek oder eine Vorsorge \u2013 wird hingegen auch mittel- bis langfristig weiterhin ein Berater oder eine Beraterin f\u00fcr ein kl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch beigezogen werden.<\/p>\n<p>Die Bed\u00fcrfnisse der Kundschaft sind allerdings heterogen, und es ist schwierig, eindeutige Muster zu erkennen. Dies ist ein typisches Anzeichen daf\u00fcr, dass sich das Banking in einer Transformationsphase befindet. F\u00fcr die traditionellen Institute bedeutet dies: Sie m\u00fcssen sowohl die alten Verhaltensmuster von Kunden bedienen als auch Kunden mit neuen Bed\u00fcrfnissen und Gewohnheiten gerecht werden\u2013 vorausgesetzt, sie m\u00f6chten wie heute die Gesamtheit aller Kunden bedienen.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Dietrich, Leutenegger und Bayley (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Dietrich, Duss und Gysel (2017).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">IFZ und ti&m (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">IFZ und ti&m (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">Twint (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Dietrich und Wernli (2021a).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Dietrich und Wernli (2021b).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher gingen wir in eine Bankfiliale, heute loggen wir uns auf einer App am Smartphone ein: In der Schweiz nutzt bereits mehr als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Mobile Banking. Die durchschnittliche Wachstumsrate der Log-ins ins Mobile Banking betr\u00e4gt seit 2018 j\u00e4hrlich 46 Prozent (siehe Abbildung). Inzwischen liegt die Anzahl Smartphone-Log-ins bereits \u00fcber dem klassischen E-Banking [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4484,"featured_media":5417,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[69,66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[96],"post_content_subject":[175,169,178],"acf":{"seco_author":4484,"seco_co_author":"","author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Leiter Institut f\u00fcr Finanzdienstleistungen Zug (IFZ), Professor f\u00fcr Banking und Finance, Hochschule Luzern","seco_author_post_occupation_fr":"Directeur de l\u2019Institut de prestations financi\u00e8res de Zoug (IFZ), professeur de finance et de commerce bancaire, Haute \u00e9cole de Lucerne","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"Die Bank im Hosensack","post_lead":"Nach z\u00f6gerlichem Start ist \u00abMobile Banking\u00bb in der Schweiz angekommen: Inzwischen gibt es mehr Logins auf dem Smartphone als im klassischen E-Banking. Statt auf Bankfilialen setzen Neobanken wie Revolut daher ausschliesslich auf das Handy.","post_hero_image_description":"Immer mehr Bankgesch\u00e4fte lassen sich \u00fcber eine App ausf\u00fchren.","post_hero_image_description_copyright_de":"Shutterstock","post_hero_image_description_copyright_fr":"Shutterstock","post_references_literature":"<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Dietrich, A., Duss, C. und Gysel, S. (2017). <a href=\"https:\/\/blog.hslu.ch\/retailbanking\/2017\/06\/20\/verbreitung-von-online-und-mobile-banking-erste-zahlen-fuer-den-schweizer-markt\/\">Verbreitung von Online und Mobile Banking: Erste Zahlen f\u00fcr den Schweizer Markt<\/a>, IFZ Retail Banking Blog, 20. Juli.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Dietrich, A., Leutenegger, A., Bayley, S. (2021). <a href=\"https:\/\/blog.hslu.ch\/retailbanking\/2021\/02\/01\/mobile-banking-waechst-ist-aber-noch-kein-transaktionskanal-die-entwicklungen-im-ueberblick\/\">Mobile Banking w\u00e4chst \u2013 ist aber noch kein Transaktionskanal: Die Entwicklungen im \u00dcberblick<\/a>, IFZ Retail Banking Blog, 1. Februar<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Dietrich, A. und Wernli, R. (2021a). <a href=\"https:\/\/blog.hslu.ch\/retailbanking\/files\/2021\/01\/Mobile-Payment-Studie-2020.pdf\">Mobile Payment Studie Schweiz 2020<\/a>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Dietrich, A. und Wernli, R. (2021b). <a href=\"https:\/\/blog.hslu.ch\/retailbanking\/2021\/03\/29\/bargeld-wird-bald-nicht-mehr-das-wichtigste-zahlungsmittel-in-der-schweiz-sein\/\">Bargeld wird bald nicht mehr das wichtigste Zahlungsmittel in der Schweiz sein<\/a>, IFZ Retail Banking Blog, 29. M\u00e4rz.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>IFZ und ti&amp;m (2021). <a href=\"https:\/\/www.ti8m.com\/insights\/downloads\/trendstudie-banken-2021\">Trendstudie Banken 2021.<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;\r\n<ul>\r\n \t<li style=\"list-style-type: none;\">\r\n<ul>\r\n \t<li>Twint (2021). <a href=\"https:\/\/www.twint.ch\/press\/die-schweiz-fuehrt-im-mobile-payment\/\">Die Schweiz f\u00fchrt im Mobile Payment<\/a>, 14. Juli.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n&nbsp;","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":97619,"main_focus":[155827,156682],"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":97623,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"107317","post_abstract":"Das Smartphone ver\u00e4ndert das Banking: Mittlerweile gibt es in der Schweiz bereits mehr Mobile-Banking-Logins \u00fcber das Handy als \u00fcber Lap- und Desktop. Diesen Trend beg\u00fcnstigt haben auch sogenannte Neobanken, die \u00fcber keine Filialen mehr verf\u00fcgen. Anbieter wie Revolut, Neon, Zak, Yuh, Yapeal oder Flowbank z\u00e4hlen in der Schweiz bereits mehr als eine halbe Million Kundinnen und Kunden. Der Margendruck im Bankgesch\u00e4ft d\u00fcrfte daher steigen. Das Smartphone setzen wir zudem vermehrt auch f\u00fcrs Zahlen an der Kasse ein: Im Jahr 2022 werden sch\u00e4tzungsweise 9 Prozent aller Retail-Transaktionen in der Schweiz \u00fcber Mobile Payment gemacht.","magazine_issue":"20220102","seco_author_reccomended_post":"","redaktoren":[4127],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20220111","original_files":null,"external_release_for_author":"20211218","external_release_for_author_time":"23:00:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97616"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4484"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97616"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":162511,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97616\/revisions\/162511"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4484"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/156682"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/main_focus_post\/155827"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5417"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=97616"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=97616"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=97616"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=97616"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=97616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}