{"id":97629,"date":"2021-12-22T07:01:38","date_gmt":"2021-12-22T07:01:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/12\/les-salaires-minimaux-instrument-peu-cible-de-lutte-contre-la-pauvrete\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:05","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:05","slug":"mindestloehne-wirken-wenig-zielgerichtet-gegen-armut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/12\/mindestloehne-wirken-wenig-zielgerichtet-gegen-armut\/","title":{"rendered":"Mindestl\u00f6hne wirken wenig zielgerichtet gegen Armut"},"content":{"rendered":"<p>Vielerorts wird derzeit \u00fcber Mindestl\u00f6hne diskutiert \u2013 allen voran in den USA. Dort hat der Vorschlag der Demokraten, den nationalen Mindestlohn von 7.25 Dollar bis 2025 auf 15 Dollar pro Stunde zu erh\u00f6hen, zu einer kontroversen politischen Debatte gef\u00fchrt. In der Schweiz hat die Stimmbev\u00f6lkerung 2014 die Einf\u00fchrung eines nationalen Mindestlohns von 22 Franken pro Stunde mit 76 Prozent klar abgelehnt. Seither gab es jedoch verschiedene Bestrebungen, das Vorhaben auf kantonaler und kommunaler Ebene umzusetzen. Mittlerweile ist ein Mindestlohn in einzelnen Kantonen bereits Tatsache \u2013 so etwa in Neuenburg, in Genf, im Jura, im Tessin und in Basel-Stadt. Zudem wurden im Kanton Z\u00fcrich k\u00fcrzlich drei kommunale Volksinitiativen eingereicht, die in den St\u00e4dten Kloten, Winterthur und Z\u00fcrich die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns von 23 Franken pro Stunde fordern. In Kloten hat die Stimmbev\u00f6lkerung eine solche Einf\u00fchrung im November bereits knapp abgelehnt. In Winterthur und Z\u00fcrich steht die Abstimmung noch an.<\/p>\n<h2>Umstrittene Besch\u00e4ftigungseffekte<\/h2>\n<p>Mindestl\u00f6hne nehmen in der \u00d6konomie einen wichtigen Stellenwert ein \u2013 <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=107566\">j<\/a>\u00fcngst erhielt mit David Card sogar ein \u00d6konom den <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch2021\/11\/nobelpreis-natuerliche-experimente-machen-wirtschaftsforschung-glaubwuerdiger\/\">Wirtschaftsnobelpreis<\/a> f\u00fcr seine Mindestlohnforschung. In den letzten Jahrzehnten wurden unz\u00e4hlige Studien zu diesem Thema publiziert. Dabei geht es meistens um die Frage, welchen Effekt die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns auf die Besch\u00e4ftigung hat.<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar: Bei vollkommenem Wettbewerb erh\u00f6ht ein Mindestlohn den Preis f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte, wodurch die Unternehmen ihre Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften senken. Dieses Ph\u00e4nomen kann man bei den allermeisten G\u00fctern und Dienstleistungen beobachten: Steigt beispielsweise der Preis f\u00fcr \u00c4pfel, werden weniger davon gekauft.<\/p>\n<p>Bei einer genaueren Betrachtung kann die Antwort aber auch anders ausfallen. Denn auf dem Arbeitsmarkt kann es zu sogenannten Friktionen kommen, das heisst zu Situationen, bei denen der Wettbewerb nicht spielt. Liegt aufgrund fehlenden Wettbewerbs etwa eine Preissetzungsmacht seitens der Unternehmen vor (z. B. Monopson oder Oligopson), muss die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns die Besch\u00e4ftigung nicht reduzieren.<\/p>\n<p>Denn besitzt ein Unternehmen Marktmacht, kann es L\u00f6hne bezahlen, die unter dem Gleichgewichtspreis liegen. Die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns kann dann die L\u00f6hne auf den Gleichgewichtspreis heben, wodurch die Besch\u00e4ftigung sogar ansteigen w\u00fcrde. Zu diesem Schluss kam etwa eine viel beachtete Studie des bereits erw\u00e4hnten \u00d6konomen David Card und seines Co-Autors Alan B. Krueger, die die Besch\u00e4ftigungseffekte eines Mindestlohns bei Fast-Food-Ketten in New Jersey untersuchten.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Allerdings wurden die Resultate von anderen Mindestlohnforschern teilweise heftig kritisiert.<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Es ist daher wenig erstaunlich, dass empirische Mindestlohnstudien zu unterschiedlichen Schl\u00fcssen kommen. Wie eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Metaanalyse des US-amerikanischen National Bureau of Economic Research (NBER) aufzeigt, d\u00fcrfte allerdings die Zahl der Studien \u00fcberwiegen, die einen schwach bis hochsignifikant negativen Besch\u00e4ftigungseffekt ausgel\u00f6st durch Mindestl\u00f6hne aufweisen, zumindest in den USA.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Gem\u00e4ss der Metastudie liegt der Mittelwert aller gesch\u00e4tzten Besch\u00e4ftigungseffekte bei \u20130,15. Dieser Wert beschreibt die Elastizit\u00e4t der Arbeitsnachfrage und besagt Folgendes: Wenn die Lohnkosten durch den Mindestlohn um 10 Prozent steigen, sinkt die Besch\u00e4ftigung um 1,5 Prozent.<\/p>\n<p>Grosse Einigkeit herrscht in der Forschungszunft dar\u00fcber, dass die H\u00f6he des Mindestlohns ausschlaggebend f\u00fcr den Besch\u00e4ftigungseffekt ist. Ab einer gewissen Schwelle wird die Besch\u00e4ftigung immer reduziert \u2013 wo diese Schwelle genau liegt, ist allerdings schwierig zu sagen.<\/p>\n<h2>Ein Mittel gegen Armut?<\/h2>\n<p>In der Forschungsliteratur weniger oft diskutiert wird die Frage, ob Mindestl\u00f6hne ein geeignetes Instrument zur Armutsbek\u00e4mpfung sind. \u00d6konomen haben zwar auch dazu rege geforscht, doch die Zahl der Studien ist wesentlich kleiner als bei den Besch\u00e4ftigungseffekten. Viele der bestehenden Untersuchungen kommen zum Schluss, dass die Sozialbilanz von Mindestl\u00f6hnen, welche die sozialen Kosten dem sozialen Nutzen gegen\u00fcberstellt, eher bescheiden ist.<a href=\"#footnote_4\" id=\"footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Weshalb das so ist, l\u00e4sst sich an einem hypothetischen Beispiel f\u00fcr den Kanton Z\u00fcrich zeigen. Mithilfe von Daten des kantonalen Statistischen Amtes und des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) l\u00e4sst sich absch\u00e4tzen, wie viele und vor allem welche Personen direkt betroffen w\u00e4ren, wenn ein kantonaler Mindestlohn eingef\u00fchrt w\u00fcrde.<a href=\"#footnote_5\" id=\"footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor\">[5]<\/a> Als Richtwert f\u00fcr die H\u00f6he des Mindestlohnes nehmen wir die 23 Franken pro Stunde, die in den bereits angesprochenen kommunalen Volksinitiativen gefordert werden. In diesem Fall w\u00e4ren insgesamt 56\u2019900 Personen direkt tangiert, da sie heute weniger verdienen als den geforderten Mindestlohn. Um nun herauszufinden, wie viele dieser Personen von Armut betroffen sind, kann man auf zwei Indikatoren des BFS zur\u00fcckgreifen: die absolute und die relative Armut.<\/p>\n<p>Im absoluten Armutskonzept wird Armut als Unterschreitung des festgelegten sozialen Existenzminimums definiert. Das Existenzminimum leitet sich aus den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz f\u00fcr Sozialhilfe (Skos) ab und gilt als Referenz f\u00fcr die H\u00f6he der Sozialhilfe in den Kantonen. Die Armutsquote misst den Bev\u00f6lkerungsanteil, der unter diesem Existenzminimum liegt. Im relativen Armutskonzept h\u00e4ngt die Armut hingegen vom landesweiten Einkommensniveau ab. Als arm gilt hier, wer einen gewissen relativen Schwellenwert unterschreitet, h\u00e4ufig liegt dieser bei 50 oder 60 Prozent des Medianeinkommens. Der h\u00f6here Schwellenwert von 60 Prozent wird dabei als Armutsgef\u00e4hrdungsgrenze bezeichnet und bezieht sich auf den potenziell von Armut gef\u00e4hrdeten Teil der Bev\u00f6lkerung. Dieser Bev\u00f6lkerungsanteil ist somit deutlich h\u00f6her als die Armutsquote, die sich am absoluten Armutskonzept bemisst. Er ist aber auch umstrittener, da die relative Armut per definitionem konstant bleibt, wenn etwa alle Einkommen gleichm\u00e4ssig steigen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss den Daten des BFS leben im Kanton Z\u00fcrich 97\u2019131 Personen unter der absoluten Armutsgrenze, was einer Armutsquote von 6,5 Prozent entspricht. Verwendet man die relative Armutsdefinition, sind es 167\u2019343 Personen oder rund 11 Prozent. Von diesen Personen ist allerdings nur rund ein F\u00fcnftel erwerbst\u00e4tig, sprich 20\u2019446 resp. 37\u2019749 Personen. Sie gelten als Working Poor beziehungsweise armutsgef\u00e4hrdete Erwerbst\u00e4tige, weil ihr Einkommen trotz Erwerbst\u00e4tigkeit nicht reicht, um \u00fcber die Armutsgrenze zu gelangen (siehe <em>Abbildung 1<\/em>). Potenziell von einem Mindestlohn betroffen w\u00e4ren nur sie, da alle anderen nicht erwerbst\u00e4tig sind und somit gar nicht von einem Mindestlohn profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 1: Armut im Kanton Z\u00fcrich<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/11\/Abb1_Zobrist.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-108298\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/11\/Abb1_Zobrist.png\" alt=\"\" width=\"3136\" height=\"1302\" \/><\/a><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS, Berechnungen AWA \/ Die Volkswirtschaft<\/span><\/p>\n<p>Aber selbst innerhalb der Working-Poor-Gruppe w\u00e4re nur eine Minderheit von einem Mindestlohn betroffen, denn Untersuchungen des BFS legen nahe, dass der Zusammenhang zwischen Armut und Tiefl\u00f6hnen eher lose ist.<a href=\"#footnote_6\" id=\"footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor\">[6]<\/a> Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen erzielen zwei Drittel der Working Poor in der Schweiz einen Stundenlohn, der \u00fcber der Tieflohnschwelle von rund 23 Franken pro Stunde liegt. Der Grund ist, dass der Stundenlohn allein nicht dar\u00fcber entscheidet, ob jemand als Working Poor gilt. Entscheidend sind auch das Arbeitspensum, das Haushaltseinkommen und die Haushaltssituation (z. B. Anzahl Kinder). Weiter kommt hinzu, dass rund 18 Prozent der Working Poor Selbstst\u00e4ndigerwerbende sind und ebenfalls von einem Mindestlohn ausgenommen w\u00e4ren. Alles in allem kann man deshalb \u2013 grob gesch\u00e4tzt \u2013 annehmen, dass rund 30 Prozent der Working Poor von einem Mindestlohn von 23 Franken betroffen w\u00e4ren. Das entspricht 6100 Personen. Wendet man dieselbe Rechnung auf die armutsgef\u00e4hrdeten Erwerbst\u00e4tigen an, kommt man auf 11\u2019300 Personen.<\/p>\n<h2>Fragw\u00fcrdige Sozialbilanz<\/h2>\n<p>In einem statischen Szenario \u2013 das heisst, die Einf\u00fchrung des kantonalen Mindestlohnes h\u00e4tte keinerlei Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigung oder die Konsumentenpreise \u2013 d\u00fcrften somit gem\u00e4ss Grobsch\u00e4tzung h\u00f6chstens 6100 bis 11\u2019300 Personen, die von Armut betroffen oder gef\u00e4hrdet sind, einen Lohnzuwachs erhalten. Das sind 6 bis 7 Prozent aller Personen, die von Armut betroffen oder gef\u00e4hrdet sind. Gleichzeitig sind das nur 11 bis 20 Prozent aller Besch\u00e4ftigten, die weniger als 23 Franken pro Stunde verdienen (siehe <em>Abbildung 2<\/em>). Anders gesagt: 80 bis 89 Prozent, die von einem Mindestlohn profitieren k\u00f6nnten, sind weder arm noch armutsgef\u00e4hrdet. Dazu d\u00fcrften nicht zuletzt viele j\u00fcngere Personen und Studierende z\u00e4hlen. Wie eine Untersuchung des BFS von 2012 gezeigt hat, leben rund 35 Prozent der Geringverdienenden noch im Elternhaus.<a href=\"#footnote_7\" id=\"footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor\">[7]<\/a> In einem dynamischen Szenario, das negative Besch\u00e4ftigungseffekte und steigende Preise einberechnet, d\u00fcrfte der Kreis der Profiteure noch kleiner ausfallen, da aufgrund der wegfallenden Stellen noch weniger von Armut betroffene oder gef\u00e4hrdete Personen einen Einkommenszuschuss erhalten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigt sich also, dass ein Mindestlohn hohe Mitnahmeeffekte generiert: Damit im hypothetischen Beispiel des Kantons Z\u00fcrich eine armutsbetroffene Person von der Lohnerh\u00f6hung durch den Mindestlohn profitieren kann, erhalten im Durchschnitt jedes Mal auch neun nicht armutsbetroffene Personen eine Lohnerh\u00f6hung. In anderen Kantonen d\u00fcrften diese Mitnahmeeffekte \u00e4hnlich hoch ausfallen. Zumindest in der Schweiz ist die Sozialbilanz eines kantonalen oder nationalen Mindestlohns somit mehr als fragw\u00fcrdig, ganz unabh\u00e4ngig davon, wie seine Besch\u00e4ftigungseffekte ausfallen. Wesentlich besser d\u00fcrfte die Sozialbilanz von erwerbsabh\u00e4ngigen Steuergutschriften sein, da sie die individuellen Umst\u00e4nde wie etwa die Haushaltssituation ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\">Abb. 2: Anteil Geringverdiener im Kanton Z\u00fcrich, die von 23 Franken Mindestlohn profitieren k\u00f6nnten (Sch\u00e4tzung)<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/11\/Zobrist_Abb2.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-108388 size-medium\" src=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/content\/uploads\/2021\/11\/Zobrist_Abb2-465x600.png\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"600\" \/><\/a><\/p>\n<p><span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: BFS, Berechnungen AWA<\/span><\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Card und Krueger (1994).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Siehe z. B. Neumark und Wascher (2000).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Siehe Neumark und Shirley (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_4\" class=\"footnote--item\">Siehe etwa Sabia (2014) sowie Neumark und Maysen (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_4\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_5\" class=\"footnote--item\">F\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Beschreibung der Analyse vgl. Z\u00fcrcher Wirtschaftsmonitoring (2021).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_5\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_6\" class=\"footnote--item\">Vgl. BFS (2008) sowie Baumberger und Weber (2013).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_6\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_7\" class=\"footnote--item\">Siehe BFS (2012).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_7\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielerorts wird derzeit \u00fcber Mindestl\u00f6hne diskutiert \u2013 allen voran in den USA. Dort hat der Vorschlag der Demokraten, den nationalen Mindestlohn von 7.25 Dollar bis 2025 auf 15 Dollar pro Stunde zu erh\u00f6hen, zu einer kontroversen politischen Debatte gef\u00fchrt. 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Minimum Wages and Employment: A Case Study of the Fast-Food Industry in New Jersey and Pennsylvania, in: American Economic Review 84 (4): 772\u2013793.<\/li>\r\n \t<li>Neumark, David und Peter Shirley (2021). Myth or Measurement: What Does the New Minimum Wage Research Say About Minimum Wages and Job Losses in the United States? NBER Working Paper 28388.<\/li>\r\n \t<li>Neumark, David und Maysen Yen (2021).The Employment and Redistributive Effects of Reducing or Eliminating Minimum Wage Tip Credits.<\/li>\r\n \t<li>Neumark, David und William Wascher (2000). The Effect of New Jersey\u2019s Minimum Wage Increase on Fast-Food Employment: A Reevaluation Using Payroll Records, in: American Economic Review 90(5): 1362\u20131396.<\/li>\r\n \t<li>Sabia, Joseph (2014). Minimum Wages: An Antiquated and Ineffective Antipoverty Tool, in: Journal of Policy Analysis and Management 33:4: 1028\u20131036<\/li>\r\n \t<li>Z\u00fcrcher Wirtschaftsmonitoring (2021). <a href=\"https:\/\/www.zh.ch\/content\/dam\/zhweb\/bilder-dokumente\/themen\/wirtschaft-arbeit\/wirtschaftszahlen\/wirtschaftsmonitoring\/ausgaben-2021\/202102\/AWA_WiMo_2102_Gesamtausgabe.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einsch\u00e4tzungen und Prognosen<\/a>. 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