{"id":97882,"date":"2021-11-24T07:49:29","date_gmt":"2021-11-24T07:49:29","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/11\/en-suisse-on-craint-parfois-les-contacts\/"},"modified":"2023-10-18T17:24:46","modified_gmt":"2023-10-18T15:24:46","slug":"in-der-schweiz-gibt-es-teilweise-beruehrungsaengste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/11\/in-der-schweiz-gibt-es-teilweise-beruehrungsaengste\/","title":{"rendered":"\u00abIn der Schweiz gibt es teilweise Ber\u00fchrungs\u00e4ngste\u00bb"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Frau Bruckner, macht der Corona-Impfstoff Pfizer dieses Jahr zum umsatzst\u00e4rksten Pharmaproduzenten der Welt?<\/strong><\/h3>\n<p>Pfizer geh\u00f6rt seit je zu den gr\u00f6ssten biopharmazeutischen Unternehmen weltweit. Auch im Jahr 2020 waren wir umsatzm\u00e4ssig unter den Top 3.<\/p>\n<h3>Entwickelt hat der US-Konzern den Impfstoff gemeinsam mit dem deutschen Start-up Biontech. Wie lief diese Kooperation ab?<\/h3>\n<p>Das ist eine Erfolgsgeschichte: Pfizer brachte das Know-how als bew\u00e4hrter Impfstoffhersteller ein, und das Unternehmen Biontech verf\u00fcgte \u00fcber hervorragende Kenntnisse in der Erforschung der mRNA-Technologie. Mit Biontech arbeiten wir bereits seit 2018 zusammen. Urspr\u00fcnglich war geplant, einen mRNA-Grippeimpfstoff zu entwickeln. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurde die Entwicklung eines Covid-Impfstoffs zur Priorit\u00e4t.<\/p>\n<h3><strong>Wie sind Pfizer, Biontech und mRNA-Technologie aneinandergebunden?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Entwicklung des Corona-Impfstoffs musste schnell gehen. Wir haben daher mit Biontech bereits zu arbeiten begonnen, ehe alle vertraglichen Einzelheiten vollumf\u00e4nglich geregelt waren.<\/p>\n<h3><strong>Pfizer betreibt keine eigene Forschung in der Schweiz. Was machen Ihre \u00fcber 200 Mitarbeitenden?<\/strong><\/h3>\n<p>Sie k\u00fcmmern sich um Zulassungen, klinische Studien sowie um Erstattung und Vertrieb unserer Arzneimittel in der Schweiz. Wir betreiben hier zwar keine Grundlagenforschung, kooperieren aber mit verschiedenen Schweizer Universit\u00e4ten \u2013 beispielsweise bei der Durchf\u00fchrung von klinischen Studien. Auch unterst\u00fctzen wir die Grundlagenforschung, unter anderem mit dem Pfizer-Forschungspreis \u2013 und das schon seit mehr als 30 Jahren.<\/p>\n<h3><strong>Der Pharmamarkt ist stark reguliert. Wo w\u00fcrden Sie sich f\u00fcr Ihre Branche mehr Gestaltungsraum w\u00fcnschen?<\/strong><\/h3>\n<p>Eine Regulierung des Pharmamarkts ist wichtig. Es geht um die Sicherheit der Patienten. Ich w\u00fcrde mir aber w\u00fcnschen, dass die Gesundheitsbeh\u00f6rden die Pharmabranche st\u00e4rker konsultieren. In der Schweiz gibt es teilweise Ber\u00fchrungs\u00e4ngste zwischen der Politik, dem Bund und der Pharmaindustrie. Wir k\u00f6nnten uns beispielsweise einbringen, wenn es darum geht, die Impfbereitschaft in der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen oder digitale L\u00f6sungen im Gesundheitswesen voranzutreiben \u2013 ohne dass dies die Unabh\u00e4ngigkeit der Beh\u00f6rde gef\u00e4hrden w\u00fcrde.<\/p>\n<h3><strong>Wie k\u00f6nnte der Bundesrat die Impfbereitschaft der Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hen?<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Teil der Schweizer Bev\u00f6lkerung ist impfskeptisch. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit in Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen, medizinischen Fachkreisen und Gesundheitseinrichtungen entscheidend ist, um das Bewusstsein f\u00fcr die Bedeutung von Impfungen zu sch\u00e4rfen. Wir m\u00fcssen Antworten liefern auf Fragen wie: Was bedeutet eine Erkrankung mit Covid-19? Welche Risiken birgt die Krankheit? Wie werden Impfstoffe entwickelt? Mit seri\u00f6sen Informationen w\u00e4chst das Vertrauen.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">In der Schweiz vergehen teilweise bis zu zwei Jahre, bis es ein Medikament auf die Erstattungsliste der Grundversicherung schafft<\/span><\/p>\n<h3><strong>Was sagen Sie zum Vorwurf, die mRNA-Technologie sei jahrelang mit \u00f6ffentlichen Geldern entwickelt worden \u2013 und nun verdienten die Pharmakonzerne daran?<\/strong><\/h3>\n<p>Auch die Pharmaindustrie hat jahrelang sehr viel Risikokapital investiert, um dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Kommt hinzu: Ohne grosse Unternehmen k\u00f6nnen Start-ups n\u00f6tige klinische Studien oftmals gar nicht oder nicht so rasch durchf\u00fchren. Wir helfen mit Know-how, der n\u00f6tigen Infrastruktur und Risikokapital. Klinische Studien sind sehr aufwendig.<\/p>\n<h3><strong>Die Medikamentenkosten pro Kopf in der Schweiz sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Warum? <\/strong><\/h3>\n<p>Die Menge an verkauften Medikamenten pro Kopf nimmt zu: Zum einen werden wir \u00e4lter. Zum anderen tragen neue Produkte, beispielsweise gegen Krebs oder Autoimmunerkrankungen, dazu bei. Immer mehr Krankheiten lassen sich heute medikament\u00f6s behandeln.<\/p>\n<h3><strong>Inzwischen sind vertrauliche Preisverhandlungen zwischen Pharmaindustrie und Staat immer verbreiteter. Hat der Auslandpreisvergleich ausgedient?<\/strong><\/h3>\n<p>Nein. Durch den Auslandpreisvergleich sind die Preise in der Schweiz dieses Jahr f\u00fcr 300 Medikamente um durchschnittlich 10 Prozent gesunken. Wenn es jedoch f\u00fcr ein neues Arzneimittel noch keinen Vergleichspreis im Ausland gibt, dann werden andere Faktoren f\u00fcr die Preisfindung herangezogen. In der Schweiz wird dann dem therapeutischen Quervergleich mehr Gewicht gegeben.<\/p>\n<h3><strong>Wie sch\u00e4tzen Sie die Bedeutung der Arzneimittelbeh\u00f6rde Swissmedic ein?<\/strong><\/h3>\n<p>Wir haben bei der Zulassung unseres Covid-Impstoffs sehr eng und sehr gut mit Swissmedic zusammengearbeitet. Das zeigt: Swissmedic kann innovative Therapien rasch zulassen. Bei den allgemeinen Zulassungsfristen f\u00fcr Arzneimittel w\u00fcrde ich mir jedoch w\u00fcnschen, dass Swissmedic k\u00fcnftig zeitlich noch n\u00e4her an der Europ\u00e4ischen Arzneimittelagentur EMA oder anderen Beh\u00f6rden dran ist.<\/p>\n<h3><strong>W\u00e4re es nicht einfacher, weltweit nur eine einzige Zulassungsbeh\u00f6rde zu haben?<\/strong><\/h3>\n<p>Nationale Arzneimittelbeh\u00f6rden sind wichtig f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Sie sind unabh\u00e4ngig und pr\u00fcfen unsere Produkte. Damit st\u00e4rken sie das Vertrauen der Patienten in unsere Arzneimittel.<\/p>\n<h3><strong>Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial am Schweizer Pharmamarkt?<\/strong><\/h3>\n<p>Bei der Verg\u00fctung von Medikamenten nach der Zulassung: In der Schweiz vergehen teilweise bis zu zwei Jahre, bis es ein Medikament auf die Erstattungsliste der Grundversicherung schafft. In anderen L\u00e4ndern werden Medikamente bereits ab Zulassung verg\u00fctet. Ein Beispiel: Deutschland setzt zun\u00e4chst einen provisorischen Preis fest \u2013 und verhandelt anschliessend den definitiven Preis.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte sind \u00fcberall auf der Welt teuer<\/span><\/p>\n<h3><strong>Wie wichtig ist der Patentschutz?<\/strong><\/h3>\n<p>Der Patentschutz ist ein unerl\u00e4sslicher Bestandteil der Forschung: Er ist ein Treiber f\u00fcr Innovation, da er den Unternehmen und ihren Partnern eine Abgeltung ihrer Investitionen garantiert. Der Verzicht auf Patentschutz w\u00fcrde viele Unternehmen k\u00fcnftig davon abhalten, Risiken einzugehen. Es gibt unz\u00e4hlige kleine Biotech-Innovatoren, die auf das Kapital von Investoren angewiesen sind.<\/p>\n<h3><strong>\u00c4rmere L\u00e4nder fordern, den Patentschutz aufzuheben, damit weltweit gen\u00fcgend Impfstoffe zur Verf\u00fcgung stehen. Was entgegnen Sie?<\/strong><\/h3>\n<p>Statt den Patentschutz aufzuheben, m\u00fcssen wir uns auf die Produktion und die Verteilung der Impfstoffe konzentrieren. Pfizer arbeitet dazu unter anderem mit der internationalen Allianz Covax Facility oder der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung zusammen. Weiter haben wir Impfstoffe gespendet und f\u00fcr den afrikanischen und den lateinamerikanischen Markt Kooperationen mit lokalen Herstellern abgeschlossen.<\/p>\n<h3><strong>Dennoch: Der globale Zugang zu Impfstoffen ist laut der Covax Facility derzeit ungen\u00fcgend.<\/strong><\/h3>\n<p>Wir setzen uns seit je f\u00fcr einen fairen und gerechten Zugang zu unserem Impfstoff ein. Wir werden Wege finden, mehr Menschen mit Impfdosen zu versorgen. Doch oft geht vergessen, welcher logistische Aufwand f\u00fcr die Verteilung der Impfstoffe n\u00f6tig ist. Unser Impfstoff muss beispielsweise bei Temperaturen zwischen minus 90 und minus 60 Grad transportiert und gelagert werden \u2013 und dies in L\u00e4ndern mit zum Teil fehlender Infrastruktur. Vielerorts mangelt es zudem an Fachpersonal, um Impfungen im grossen Stil durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3><strong>Gerade Entwicklungsl\u00e4nder argumentieren, die patentgesch\u00fctzten Impfstoffe seien zu teuer.<\/strong><\/h3>\n<p>Damit alle L\u00e4nder Zugang zu unserem Covid-19-Impfstoff haben, muss nebst einer ausreichenden Produktion auch der Preis bezahlbar bleiben. Aus diesem Grund haben wir bei Impfstoffen ein gestaffeltes Preismodell eingef\u00fchrt: Pfizer-CEO Albert Bourla sagte einmal, in jedem Land solle unser Impfstoff etwa gleich viel kosten wie eine Mahlzeit.<\/p>\n<h3><strong>Im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern kennt die Schweiz keinen Grenzwert f\u00fcr Behandlungs- oder Medikamentenkosten. Wie viel soll die Gesellschaft f\u00fcr ein Lebensjahr bezahlen?<\/strong><\/h3>\n<p>Das ist eine ethische Frage. Wir sind in der Schweiz in der gl\u00fccklichen Lage, dass wir innovative Therapien allen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen, die sie brauchen. So lange sind wir auch in der gl\u00fccklichen Lage, diese Frage nicht diskutieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h3><strong>Auf welche Rahmenbedingungen muss die Schweiz achten, damit es das Pharmaland in 30 Jahren noch gibt?<\/strong><\/h3>\n<p>Entscheidend ist das wirtschaftspolitische Umfeld: Es braucht eine innovationsfreundliche Gesetzgebung, eine attraktive Unternehmensbesteuerung, eine gute Infrastruktur und gut ausgebildete Universit\u00e4tsabg\u00e4nger. Zudem muss der Zugang zur EU gew\u00e4hrleistet sein, unter anderem zu l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Forschungsprogrammen wie aktuell Horizon Europe.<\/p>\n<h3><strong>Sind die hohen L\u00f6hne ein Standortnachteil?<\/strong><\/h3>\n<p>Hoch qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte sind \u00fcberall auf der Welt teuer. Viel wichtiger sind die Rahmenbedingungen.<\/p>\n<h3><strong>Wie unterscheiden sich die Pharmam\u00e4rkte der Schweiz und der USA, des Heimmarkts von Pfizer?<\/strong><\/h3>\n<p>Da gibt es enorme Unterschiede. Der wohl entscheidendste ist, dass in der Schweiz alle Einwohner Zugang zu einem hochwertigen Gesundheitssystem \u00fcber die solidarisch finanzierte Grundversicherung haben \u2013 das ist in den USA nicht so.<\/p>\n<h3><strong>Welche drei Schlagworte beschreiben das Pharmaland Schweiz am besten?<\/strong><\/h3>\n<p>Innovativ, international bedeutend, aber auch traditionell.<\/p>\n<h3><strong>Wieso traditionell?<\/strong><\/h3>\n<p>In einigen Bereichen, beispielsweise der Digitalisierung im Gesundheitswesen, besteht in der Schweiz im internationalen Vergleich Aufholbedarf. Im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern sind die verschiedenen Gesundheitsdatensysteme \u2013 Spit\u00e4ler, Arztpraxen und Krankenkassen \u2013 bei uns kaum vernetzt. Ein wichtiger Baustein eines solchen Daten\u00f6kosystems w\u00e4re ein elektronisches Patientendossier. Hier steht die Schweiz noch am Anfang. Beispielsweise schneiden gem\u00e4ss einer Studie der Bertelsmann-Stiftung L\u00e4nder wie Kanada oder D\u00e4nemark hier besonders gut ab.<\/p>\n<h3><strong>Was w\u00e4re der Nutzen einer st\u00e4rkeren digitalen Vernetzung f\u00fcr die Pharmaindustrie?<\/strong><\/h3>\n<p>Historisch hat sich die Medizin schon immer \u00fcber den Datenaustausch weiterentwickelt: \u00c4rzte machten eine Beobachtung und teilten diese Information. Heute st\u00fcnden \u2013 in Erg\u00e4nzung zu Daten aus klinischen Studien \u2013 potenziell riesige Datenmengen zur Verf\u00fcgung, sogenannte Realweltdaten. Israel hat uns beispielsweise regelm\u00e4ssig aggregierte Daten aus der nationalen Covid-Impfkampagne zur Verf\u00fcgung gestellt. Dadurch konnten wir wichtige zus\u00e4tzliche Erkenntnisse gewinnen: zum Beispiel zu sehr seltenen Nebenwirkungen oder wie lange der Impfschutz in einer bestimmten Altersgruppe wirkt. Und dies, obwohl unsere klinische Studie bereits 43\u2019000 Teilnehmer eingeschlossen hatte.<\/p>\n<p><span class=\"content-quotes\">Antibiotika-Resistenzen k\u00f6nnten die n\u00e4chste globale Gesundheitskrise ausl\u00f6sen<\/span><\/p>\n<h3><strong>In der Schweiz gibt es diesbez\u00fcglich Datenschutzbedenken.<\/strong><\/h3>\n<p>Diese Bedenken verstehe ich. Ich kann aber beruhigen: Industrie und Wissenschaft ben\u00f6tigen keine pers\u00f6nlichen Informationen einzelner Patienten \u2013 die Metadaten reichen aus. Der Staat hat die n\u00f6tigen Kompetenzen in der Datenanonymisierung: Auch die Steuerverwaltung arbeitet ja beispielsweise mit sensiblen personenbezogenen Daten, aus denen aggregierte Informationen abgeleitet werden, wie beispielsweise das Durchschnittseinkommen.<\/p>\n<h3><strong>Daten sind auch f\u00fcr Techkonzerne wie Google und Apple interessant.<\/strong><\/h3>\n<p>Im Umgang mit unseren pers\u00f6nlichen Daten handeln wir oft etwas widerspr\u00fcchlich: Gesundheits-Apps auf unseren Mobiltelefonen werden bereitwillig Gesundheitsdaten mitgeteilt, ohne zu hinterfragen, wie und wo diese Daten gespeichert werden. Beim Thema Datenspenden f\u00fcr die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens fehlt es uns an Vertrauen und Akzeptanz. Ein konstruktiver und transparenter rechtlicher Rahmen w\u00e4re ein wichtiger und aus meiner Sicht notwendiger erster Schritt.<\/p>\n<h3><strong>Pfizer forscht auch an neuartigen Antibiotika \u2013 einem Bereich, mit dem sich wenig Geld verdienen l\u00e4sst. Warum?<\/strong><\/h3>\n<p>Antibiotika-Resistenzen k\u00f6nnten die n\u00e4chste globale Gesundheitskrise ausl\u00f6sen. Bereits heute sterben weltweit mindestens 700\u2019000 Menschen j\u00e4hrlich an den Folgen einer Antibiotika-Resistenz. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns hier mit Hochdruck weiter engagieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Bruckner, macht der Corona-Impfstoff Pfizer dieses Jahr zum umsatzst\u00e4rksten Pharmaproduzenten der Welt? Pfizer geh\u00f6rt seit je zu den gr\u00f6ssten biopharmazeutischen Unternehmen weltweit. Auch im Jahr 2020 waren wir umsatzm\u00e4ssig unter den Top 3. Entwickelt hat der US-Konzern den Impfstoff gemeinsam mit dem deutschen Start-up Biontech. 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Davor arbeitete die \u00d6konomin und geb\u00fcrtige \u00d6sterreicherin bei Pfizer in verschiedenen Funktionen \u2013 unter anderem in Japan im Bereich der Immunologie und in der Schweiz als Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung mit Schwerpunkt Finanzen.\r\n\r\nIm Jahr 2020 betrug der Gesamtumsatz des US-Konzerns 42 Milliarden Dollar. F\u00fcr 2021 erwartet Pfizer allein f\u00fcr den Corona-Impfstoff einen Umsatz von 34 Milliarden Dollar. 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