{"id":97958,"date":"2021-11-01T10:57:53","date_gmt":"2021-11-01T10:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2021\/11\/combien-de-matieres-la-suisse-consomme-t-elle\/"},"modified":"2023-08-23T22:48:26","modified_gmt":"2023-08-23T20:48:26","slug":"wie-viel-material-verbraucht-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2021\/11\/wie-viel-material-verbraucht-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Wie viel Material verbraucht die Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Bauwerke, Strassen, Brenn- und Treibstoffe: Das Industrieland Schweiz verbraucht Unmengen an Material. J\u00e4hrlich sind es rund 10 Tonnen pro Einwohner, wie wir im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (Bafu) gesch\u00e4tzt haben.<a href=\"#footnote_1\" id=\"footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor\">[1]<\/a> Insgesamt sind es 87 Millionen Tonnen<a href=\"#footnote_2\" id=\"footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor\">[2]<\/a> \u2013 das entspricht 8700 Eiffelt\u00fcrmen. Pro Jahr werden 48 Millionen Tonnen importiert, und 56 Millionen Tonnen werden im Inland gewonnen. 15 Millionen Tonnen kommen aus dem Recycling dazu. Unter dem Strich resultiert ein Materialzufluss von 119 Millionen Tonnen pro Jahr. Davon verbleiben 52 Millionen Tonnen in der Schweiz in Form von Infrastruktur und G\u00fctern (sogenanntes Materiallager).&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDen L\u00f6wenanteil des j\u00e4hrlichen Materialverbrauchs bildet der Beton: Mit rund 40 Millionen Tonnen macht er knapp die H\u00e4lfte des j\u00e4hrlichen Materialverbrauchs der Schweiz aus (siehe <em>Abbildung 1<\/em>).\u00a0Danach folgen mit insgesamt 17 Prozent die Energietr\u00e4ger in Form von Treib- und Brennstoffen sowie Elektrizit\u00e4t (umgerechnet in Erd\u00f6l\u00e4quivalente). Auf dem dritten Platz findet sich Nahrung f\u00fcr Menschen mit 10 Prozent.<a href=\"#footnote_3\" id=\"footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor\">[3]<\/a> Der hohe Materialverbrauch der Nahrungsmittel mag auf den ersten Blick erstaunen, zeigt aber auf eindr\u00fcckliche Weise, was die Bewohner der Schweiz j\u00e4hrlich \u00abverstoffwechseln\u00bb. Ebenfalls einen grossen Anteil am Materialverbrauch haben Kies und Sand mit insgesamt 8 Prozent.&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 1: J\u00e4hrlicher Materialverbrauch in der Schweiz (2018)<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Boeni-Gauch-Matasi_Abb1_DE\"><\/div>\n<script>\n$(function () {\n    $('#Boeni-Gauch-Matasi_Abb1_DE').highcharts({\n chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        }, \n\n\ntooltip: {\n            pointFormat: '<b>{point.y}<\/b><br\/>',\n            valueSuffix: ' Mio. t'\n        },\n\n        xAxis: {\n            categories: ['\tBeton\t'\t, '\tNahrung f\u00fcr Menschen\t'\t, '\tBrennstoffe\t', '\tKies und Sand\t'\t,\n            '\tTreibstoffe\t'\t, '\tGlas und Keramik\t'\t, '\tMauerwerk\t'\t, '\tHolz und Papier\t'\t, '\tStahl\t'\t,          \n            '\tChemische Grundstoffe\t'\t,'\t\u00dcbrige\t'\t\n\n]\n        },\n        yAxis: {\n            min: 0,\n            title: {\n                text: 'Millionen Tonnen'\n            },\nlabels: {                \nformat: ''\n            },\n        },\n        legend: {\n            enabled: false\n        }, \n\n\n\/\/---------->\n  Damit der Farbwechsel funktioniert, muss man colorByPoint einf\u00fcgen   <----------\/\/\nplotOptions: {\n            series: {\n                colorByPoint: false\n                \n            },\n\/\/---------------------------------------------------------------------------------------------\/\/\ndataLabels: { \n formatter: function() {\n    \n                                return Highcharts.numberFormat(this.y, '1',',') +'9'; \n    \n                            }\n}\n        },\n\n        series: [{\n\n            \n            data: [ 39.80,  8.66,  6.72, 6.66,  6.32, \n             3.36,  2.90, 2.47, 2.27, 2.14,\n \n \n 5.56 \t\n],\n      \n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Total wurden 86,9 Millionen Tonnen an Material verbraucht.<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Matasci et al. (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nBei den 15 Millionen Tonnen, die j\u00e4hrlich dank Recycling in die Volkswirtschaft zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, handelt es sich haupts\u00e4chlich um Beton, Asphalt, Sand, Kies und Stahl. Beim Stahl betr\u00e4gt die R\u00fcckf\u00fchrungsquote 96 Prozent, beim Beton sind es 85 Prozent. Demgegen\u00fcber betr\u00e4gt die R\u00fcckf\u00fchrungsquote bei Holz und Papier nur 40 Prozent, und bei Kunststoffen liegt sie unter 10 Prozent.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDie Kreislaufwirtschaft folgt \u00f6konomischen Prinzipien. Das Recycling harzt deshalb vor allem dort, wo Treiber fehlen und wo staatliches oder wirtschaftliches Handeln diese L\u00fccke nicht f\u00fcllen. So gehen etwa seltene technische Metalle wie zum Beispiel Indium, Neodym oder Tantal, bei welchen sich Recycling finanziell nicht lohnt, heute weitgehend verloren. Hingegen funktioniert das Recycling bei PET-Kunststoffen, Batterien oder Leuchtmitteln \u2013 wo es staatliche Vorschriften gibt \u2013 relativ gut.&#013;<\/p>\n<h2><strong>Benzin und Heiz\u00f6l <\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nStellt man den Materialfl\u00fcssen ihre Umweltbelastungen gegen\u00fcber, verschiebt sich das Bild teilweise deutlich. Nimmt man als Messgr\u00f6sse die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, werden die Treib- und Brennstoffe zum Spitzenreiter: Sie machen rund die H\u00e4lfte des CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses der Schweiz aus. Danach folgt bereits die Nahrung f\u00fcr den Menschen mit einem Anteil 18 Prozent. Hingegen f\u00e4llt Beton deutlich zur\u00fcck mit noch bescheidenen 3 Prozent. H\u00f6her ist der Anteil von Stahl mit 5 Prozent.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nEbenfalls relativ grosse Anteile an den CO<sub>2<\/sub>-Emissionen haben Textilien (4,5%), chemische Grundstoffe (4,5%) sowie Elektronik und Batterien (3,3%). Betrachtet man den gesamten nicht erneuerbaren Energiebedarf, sind die Energietr\u00e4ger Elektrizit\u00e4t, Brenn- und Treibstoffe f\u00fcr knapp zwei Drittel aller Emissionen zust\u00e4ndig. Kunststoffe, chemische Grundstoffe und die Nahrung f\u00fcr den Menschen tragen zwischen 5 und 7 Prozent bei.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nNoch deutlicher tritt der Beitrag der Nahrung hervor, wenn man als Basis die gesamte Umweltbelastung nimmt: Nun liegt der Anteil der Nahrung mit 29 Prozent praktisch gleichauf mit Treibstoffen, Brennstoffen und Elektrizit\u00e4t mit zusammen 31 Prozent. Metalle, Elektronik und chemische Grundstoffe folgen deutlich abgeschlagen.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nInteressant ist der Vergleich der direkten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen mit den in den Materialien vorhandenen grauen Emissionen. W\u00e4hrend die direkten Emissionen aus dem Energieverbrauch stammen, bezeichnen die grauen Emissionen diejenigen Emissionen, die durch die Produktion von G\u00fctern entstehen und quasi in diesen \u00abeingebettet\u00bb sind. Dabei zeigt sich: Die Produktion von G\u00fctern, welche in der Schweiz verbraucht werden, verursacht gleich hohe Triebhausgasemissionen wie unser Energiekonsum.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nWenn man die direkten und grauen Emissionen einzelner Konsumbereiche gesamthaft darstellt, zeigt sich, dass die Ern\u00e4hrung mit 18,6 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-Aquivalenten den gr\u00f6ssten CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss zur Folge hat, gefolgt vom Personenwagenverkehr mit 15,6 Millionen Tonnen und der Industrie mit 13,4 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-Aquivalenten (siehe <em>Abbildung 2<\/em>).&#013;<\/p>\n<h3 class=\"text__graphic-title\"><strong>Abb. 2: Direkte und indirekte (graue) Emissionen in einzelnen Konsumbereichen (2018)&#013;<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>&#013;<br \/>\n<div class=\"chart chart--normal\" id=\"Boeni-Gauch-Matasi_Abb2_DE\"><\/div>\n<script src=\"https:\/\/code.jquery.com\/jquery-3.6.0.min.js\"><\/script>\n<script src=\"https:\/\/code.highcharts.com\/highcharts.js\"><\/script>\n<script>\n$(function () {\n    Highcharts.chart('Boeni-Gauch-Matasi_Abb2_DE', {\n        chart: {\n            type: 'bar'\n        },\n        title: {\n            text: ''\n        },\n        tooltip: {\n            pointFormat: '<b>{point.y}<\/b><br\/>',\n            valueSuffix: ' Mio. t CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente',\n            useHTML: true\n        },\n        xAxis: {\n            categories: [\n                'Ern\u00e4hrung',\n                'Personenwagen',\n                'Industrie',\n                'Mehrfamilienh\u00e4user',\n                'Wohnen und Arbeiten',\n                'Einfamilienh\u00e4user',\n                'Dienstleistungsgeb\u00e4ude',\n                'Lastwagen und Nutzfahrzeuge',\n                'Flug',\n                'Industriegeb\u00e4ude',\n                'Bekleidung und Accessoires',\n                '\u00dcbrige'\n            ]\n        },\n        yAxis: {\n            min: 0,\n            title: {\n                text: 'Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente',\n                useHTML: true\n            }\n        },\n        legend: {\n            enabled: false\n        },\n        plotOptions: {\n            series: {\n                colorByPoint: true\n            }\n        },\n        series: [{\n            data: [18.6, 15.6, 13.4, 10.2, 8.1, 7.6, 6.2, 4.9, 4.9, 2.3, 2.1, 5],\n            colors: ['#d1815f', '#d1815f', '#d1815f', '#d1815f', '#d1815f', '#d1815f', '#d1815f', '#7cb8ec', '#7cb8ec', '#7cb8ec', '#7cb8ec', '#7cb8ec']\n        }]\n    });\n});\n<\/script>\n&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__legend\">Anmerkung: Total wurden 98,9 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub><\/span><span class=\"text__legend\">-\u00c4quivalente ausgestossen.<\/span><span class=\"text__legend\">&#013;<br \/>\n<\/span>&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\n<span class=\"text__quelle--ground\">Quelle: Matasci et al. (2019) \/ Die Volkswirtschaft<\/span>&#013;<\/p>\n<h2><strong>Was kann ich tun?<\/strong><\/h2>\n<p>&#013;<br \/>\nAls Konsumenten k\u00f6nnen wir den Materialverbrauch zu einem gewissen Grad mitbestimmen: Jede Person hat die M\u00f6glichkeit, den Konsum bewusster zu gestalten und den Materialverbrauch zu reduzieren. Trotzdem gibt es klare Grenzen: W\u00e4hrend der Einzelne sein Konsumverhalten in der Mobilit\u00e4t oder in den Bereichen Wohnen, Ern\u00e4hrung, Bekleidung weitgehend selbst bestimmen kann, ist der Gestaltungsraum bei staatlichen oder privatwirtschaftlichen Vorhaben deutlich kleiner. So haben wir nur beschr\u00e4nkten Einfluss auf Investitionen der \u00f6ffentlichen Hand in den Strassenbau, den Gesundheitssektor oder die Energieversorgung. Auch in der Privatwirtschaft k\u00f6nnen wir kaum \u00fcber die Herstellungsart und die Menge der produzierten G\u00fcter entscheiden.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nAls Folge davon kann selbst eine sehr umweltbewusste Lebensweise die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen niemals auf null reduzieren, weil alle Einwohner auf gemeinsam genutzte Infrastrukturen wie Strassen, Schulen und Spit\u00e4ler angewiesen sind. Wo liegen also die Einflussgrenzen eines einzelnen Einwohners?&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nUm Antworten auf diese Frage zu finden, wurden in unserer Studie f\u00fcnf Gruppen von Konsumententypen unterschieden. Diese reichen vom sehr umweltbewussten Einwohner bis zum Einwohner, der kein umweltbewusstes Verhalten kennt. F\u00fcr jeden Konsumbereich wurde festgelegt, wie gross der Anteil des direkten und des indirekten Einflusses auf den Materialkonsum ist. Direkt ist der Einfluss, wenn der Einwohner pers\u00f6nlich entscheiden kann, was er konsumiert. Indirekt ist der Einfluss, wenn er beispielsweise nur \u00fcber sein Verhalten bei politischen Entscheidungsprozessen Einfluss nehmen kann.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDabei zeigt sich: Selbst wenn alle Einwohner der Schweiz sich wie die umweltbewussteste Konsumentengruppe verhalten w\u00fcrden, k\u00f6nnten die gesamten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen lediglich um 16 Prozent reduziert werden. Umgekehrt steigen die Emissionen um 17 Prozent, wenn sich alle wie die am wenigsten umweltbewusste Gruppe verhalten.&#013;<br \/>\n&#013;<br \/>\nDas Fazit der Studie lautet somit: Ohne Steuerungen durch eine aktive Umweltpolitik k\u00f6nnen die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen der Schweiz nicht in dem Masse reduziert werden, dass die Einhaltung der internationalen Verpflichtungen gew\u00e4hrleistet ist und die Klimakrise abgewendet werden kann. Die Politik ist insbesondere gefordert, die Anstrengungen Richtung Kreislaufwirtschaft zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<ol class=\"footnote\"><li id=\"footnote_1\" class=\"footnote--item\">Matasci et al. (2019).&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_1\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_2\" class=\"footnote--item\">Diese Zahl bezieht sich auf den inl\u00e4ndischen Materialkonsum (DMC). Der DMC ist international definiert, ber\u00fccksichtigt aber den R\u00fcckfluss von Sekund\u00e4rmaterialien (ca. 15 Mio. Tonnen pro Jahr) nicht. Die Pro-Kopf-Zahlen basieren ebenfalls auf dem DMC.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_2\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><li id=\"footnote_3\" class=\"footnote--item\">Vgl. <a href=\"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch?p=98151\">Beitrag<\/a> von Saskia Sanders und Laura Tsch\u00fcmperlin (Bafu) zu Food-Waste in diesem Schwerpunkt.&nbsp;<a href=\"#footnote-anchor_3\" class=\"inline-footnote__anchor hidden-print\">[<span class=\"icon-arrow-up\"><\/span>]<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bauwerke, Strassen, Brenn- und Treibstoffe: Das Industrieland Schweiz verbraucht Unmengen an Material. J\u00e4hrlich sind es rund 10 Tonnen pro Einwohner, wie wir im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (Bafu) gesch\u00e4tzt haben. Insgesamt sind es 87 Millionen Tonnen \u2013 das entspricht 8700 Eiffelt\u00fcrmen. Pro Jahr werden 48 Millionen Tonnen importiert, und 56 Millionen Tonnen werden im [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3136,"featured_media":97971,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":3136,"seco_co_author":[5304,5305,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Gruppenleiter, Abteilung Technologie und Gesellschaft, Empa, St. Gallen","seco_author_post_occupation_fr":"Chef de groupe, section Technologie et soci\u00e9t\u00e9, Laboratoire f\u00e9d\u00e9ral d\u2019essai des mat\u00e9riaux et de recherche (Empa), Saint-Gall","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":5304,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung Technologie und Gesellschaft, Empa, St. Gallen","seco_co_author_post_occupation_fr":"Collaborateur scientifique, section Technologie et soci\u00e9t\u00e9, Laboratoire f\u00e9d\u00e9ral d\u2019essai des mat\u00e9riaux et de recherche (Empa), Saint-Gall"},{"seco_co_author":5305,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Dr. Sc. EPFL, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Technologie und Gesellschaft, Empa, St. Gallen","seco_co_author_post_occupation_fr":"Collaboratrice scientifique, section Technologie et soci\u00e9t\u00e9, Laboratoire f\u00e9d\u00e9ral d\u2019essai des mat\u00e9riaux et de recherche (Empa), Saint-Gall"}],"short_title":"Wie viel Material verbraucht die Schweiz?","post_lead":"In der Schweiz verbraucht jede Person j\u00e4hrlich 10 Tonnen Material. W\u00e4hrend fast der gesamte Stahl rezykliert wird, liegt die Quote beim Kunststoff unter 10 Prozent. Was kann jeder Einzelne tun, um den Verbrauch zu reduzieren?","post_hero_image_description":"Fast die H\u00e4lfte des Materialverbrauchs in der Schweiz geht auf Beton zur\u00fcck. Staumauerbau beim Grimselpass.","post_hero_image_description_copyright_de":"Keystone","post_hero_image_description_copyright_fr":"Keystone","post_references_literature":"<ul>&#13;\n \t<li>Matasci, C., Gauch, M., B\u00f6ni, H. (2019). <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/abfall\/externe-studien-berichte\/20190426_MatCH_Synthese_Bericht.pdf.download.pdf\/20190426_MatCH_Synthese_Bericht.pdf\">Projekt MatCH Synthese \u2013 Material- und Energiefl\u00fcsse der Schweizerischen Volkswirtschaft mit Bewertung der Umweltbelastungen<\/a&gt;; Empa. Studie im Auftrag des Bafu.<\/li>&#13;\n \t<li>Matasci, C., Gauch, M., B\u00f6ni, H., W\u00e4ger, P. (2021). <a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/2071-1050\/13\/5\/2966\">The Influence of Consumer Behavior on Climate Change: the Case of Switzerland.<\/a> Sustainability. 13(5): 2966.<\/li>&#13;\n \t<li>Matasci, C., Gauch, M., B\u00f6ni, H. (2021). <a href=\"https:\/\/digital.detritusjournal.com\/articles\/how-to-increase-circularity-in-the-swiss-economy\/387\">How to Increase Circularity in the Swiss Economy?<\/a> Detritus: Multidisciplinary Journal for Waste Resources &amp; Residues (2021). 14: 25\u201331.<\/li>&#13;\n<\/ul>","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":97961,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":97965,"artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"106601","post_abstract":"Um unsere Ressourcen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen zu schonen und die Klimakrise zu \u00fcberwinden, muss der Materialverbrauch reduziert werden; G\u00fcter m\u00fcssen wiederverwendet und Materialkreisl\u00e4ufe geschlossen werden. Mit einem j\u00e4hrlichen Verbrauch von 10 Tonnen pro Person ist der Materialverbrauch in der Schweiz sehr hoch. Um die Klimaziele zu erreichen, sind gr\u00f6ssere Anstrengungen n\u00f6tig.","magazine_issue":"20211101","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":[4127,0],"korrektor":4139,"planned_publication_date":"20211102","original_files":null,"external_release_for_author":"20211024","external_release_for_author_time":"20:00:00","link_for_external_authors":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97958"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3136"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97958"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167782,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97958\/revisions\/167782"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4139"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4127"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5305"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5304"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3136"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=97958"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=97958"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=97958"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=97958"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=97958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}